Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Game of Thrones (Serie)

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von Kaer
    ok jetzt wird der troll zu obvious
    Meine Meinung zu GoT ist wirklich nicht getrollt. Habe mich echt gefreut die Serie und hat auch Spaß gemacht es durchzusuchten. Ist aber einfach keine 9,5 für mich und finde es einfach nur mega overrated. Aber ich kann schon verstehen, dass manche die Serie abnormal genial finden, weil es einfach sehr gut inszeniert ist. Gibt ja auch viele Menschen, die die Hobbit-Filme gut fanden.

    Das Konzept der Serie ist ja auch einzigartig, aber hat einfach so viele "billige" Soapelemente, die einen süchtig machen. "Heftige" Schockelemente, oft gut/böse-Schema, mehrere Parteien, viele Hauptfiguren. So hat jeder seinen Liebling mit dem er sich identifiziert. Und eben die ganzen Intrigen, bei denen es in einer Soap hauptsächlich geht und meistens auch ähnlich schlaue Entscheidungen der Akteure.


    @reudigekatze siehe Spoiler oben.

    Kommentar


      Zitat von Bill Burr
      Und die Charaktäre in GoT sind überwiegend (überwiegend /= alle) so tiefgehend wie deine Rechtschraibung. Die meisten Schauspieler spielen einfach so überspitzt ihre Rolle bzw. ist die Rolle einfach überspitzt, daher liegt es (wie ich bereits zuvor geschrieben habe) eher an dem Kontext/Rolle, dass es einfach mega aufgesetzt wirkt.
      Die Charaktere in Game of Thrones sollen keinen Tiefgang haben? Ehrlich? Bin erstaunt. Meiner Meinung nach gibt es kaum eine Serie mit so guten Charakteren. Natürlich können Serien wie Breaking Bad tiefer auf ihre 2-3 Hauptpersonen eingehen, aber Game of Thrones hat dafür eben ein paar mehr.
      In GoT ist es gerade eben so toll, dass viele Personen gute und schlechte Seiten haben, aber muss zugeben, dass das in der Serie nicht ganz so deutlich wird wie in den Büchern.

      Und vorspulen? Kenne keine Serie bei der so wie in GoT jederzeit etwas völlig unerwartetes passieren könnte. Bei deiner Top5 Serie Breaking Bad war das allerdings jedesmal so, wenn die Familie ins Bild kam^^ (Fand Breaking Bad aber auch geil)

      Kommentar


        bill gut am trollen :D

        Kommentar


          Zitat von Pommes
          Zitat von Bill Burr
          Und die Charaktäre in GoT sind überwiegend (überwiegend /= alle) so tiefgehend wie deine Rechtschraibung. Die meisten Schauspieler spielen einfach so überspitzt ihre Rolle bzw. ist die Rolle einfach überspitzt, daher liegt es (wie ich bereits zuvor geschrieben habe) eher an dem Kontext/Rolle, dass es einfach mega aufgesetzt wirkt.
          Die Charaktere in Game of Thrones sollen keinen Tiefgang haben? Ehrlich? Bin erstaunt. Meiner Meinung nach gibt es kaum eine Serie mit so guten Charakteren. Natürlich können Serien wie Breaking Bad tiefer auf ihre 2-3 Hauptpersonen eingehen, aber Game of Thrones hat dafür eben ein paar mehr.
          In GoT ist es gerade eben so toll, dass viele Personen gute und schlechte Seiten haben, aber muss zugeben, dass das in der Serie nicht ganz so deutlich wird wie in den Büchern.

          Und vorspulen? Kenne keine Serie bei der so wie in GoT jederzeit etwas völlig unerwartetes passieren könnte. Bei deiner Top5 Serie Breaking Bad war das allerdings jedesmal so, wenn die Familie ins Bild kam^^ (Fand Breaking Bad aber auch geil)
          Also die meisten Personen sind einfach mega simpel aufgebaut. Selbst Jon Snow, den ich als Charakter gut finde, ist ziemlich simpel. Die einzige Person, die ich wirklich interessant finde ist Tyrion. Und der überwiegende Teil ist ganz billig in ein schwarz/weiß-Schema zu packen.

          Und bei GoT passiert ab und zu etwas unerwartet, aber man weiß zu 90%, wann so etwas passieren wird. Nur weiß man dann nicht immer, was jetzt genau passieren wird. Oft kommt dann ein Dialog bei dem man genau weiß, dass eben nichts passieren wird und wie das Gespräch ausgehen wird, weil viele Charaktere so einfach gestrickt sind.

          Und es ist keine Kunst halbwegs Spannung aufrecht zu erhalten bei einer Serie mit 3000 Hauptdarstellern, die zu 95% austauschbar sind und daher jederzeit sterben können.

          Kommentar


            Zitat von Bill Burr
            Habe mir in den letzten Tagen alle Folgen reingezogen und kann Überhype-Bewertungen of Doom schwer nachvollziehen. Natürlich macht es Spaß die Serie anzuschauen, aber es ist nichts anderes als eine Soap/Teenagedrama im Mittelalter mit einem riesen Budget und einer tollen Inszenzierung. Schauspielerische Leistung hält sich auch in Grenzen, aber das liegt eben eher an dem Kontext (Soapmäßig/überspitzt).

            Hat auf jeden Fall seine starken Momente, aber auch einige ewig lange langweilige Szenen, bei denen man schon vorher genau weiß, was gesagt werden wird und ich direkt etwas vorspule oder kurz davor bin vorzuspulen. Insgesamt ganz gute Serie, aber sicher keine 9/10 (9,5...).
            gebe dir da vollkommen recht. versteht mich nicht falsch. die serie ist sehr gut, aber eben nicht gewaltig. game of thrones als "beste serie allerzeiten" oder 10/10 zu bezeichnen finde ich daneben.

            ich finde es zb. schade, dass sich jede staffel durch einen schockmoment definieren muss, der immer gesteigert wird. in s01 war es die hinrichtung, dann red wedding, dann oberyn. ich erinnere nur an die ganzen red wedding reaction videos. das duell zw. oberyn und dem mountain an gore zu übertreffen wird schwer, ihnen wird aber bestimmt wieder was einfallen.

            dann die ganzen filler sex-szenen, die nach der ersten staffel absolut null zur story beigetragen haben. die gewalt, sex und schockszenen definieren und tragen die serie, obwohl das eigentlich die aufgabe der wirklich guten story wäre (ich habe btw. alle bücher gelesen).
            und wie oben schon erwähnt ist die schauspielerische leistung durchwachsen. ich erinnere da nur an robb in der ersten staffel.

            es ist eine herausragende serie, für mich aber keine 10/10. eher 7.5-8/10.

            Kommentar


              Zitat von Bill Burr
              Also die meisten Personen sind einfach mega simpel aufgebaut. Selbst Jon Snow, den ich als Charakter gut finde, ist ziemlich simpel. Die einzige Person, die ich wirklich interessant finde ist Tyrion. Und der überwiegende Teil ist ganz billig in ein schwarz/weiß-Schema zu packen.
              Jon Snow ist einer der wenigen Charaktere, die mega simpel sind. Er ist halt der einfach nur der "coole Gute". Dass du gerade einen der simpelsten Leute der Serie herauspickst.... So langsam glaube ich auch an einen Troll :D

              In GoT gibt es nur wenige Charaktere die nur gut oder böse sind. Joffrey, Ramsey Snow, Mountain als böse und Eddard Stark, Jon Snow als gut. Der große Rest ist bei weitem nicht so einfach einzuordnen. Gerade das ist für mich die Stärke von GoT.

              Kommentar


                Stimmt, die Mutter von Joffrey ist mega komplex. Der Vater von ihr ist mega komplex. Der Ober-Stark-Typ war mega komplex. Der erste König war mega komplex. Davos Seaworth ist super krass komplex. Melisandre voll der deepe Charakter. Theon Greyjoy war auch richtig tiefsinnig. Samwell Tarly auch super schwer zu durchschauen. Bei Brienne of Tarth wusste man auch NIE was sie machen wird. Viserys Targaryen war wohl mit der deepeste multikomplexe Charakter, den ich je erlebt habe. Könnte noch ewig weitermachen, aber bin zu faul, die ganzen Namen zu kopieren. Die halbwegs multidimensionalen Charaktere kann man ganz locker an einer Hand abzählen und das ist bei einer Serie mit 30 Hauptdarstellern nicht gerade lobenswert. Und von den ganzen Nebendarstellern müssen wir gar nicht erst reden.

                Keine Ahnung, wieso man es so sinnlos verherrlichen muss. Die Serie lebt sicherlich nicht von der tiefe der Personen, sondern eben genau von dem überwiegenden "gut/schlecht"-Muster bzw. einfachen Charakteren, die man in einer pompösen Inszenierung beliebig gegeneinander ausspielen kann.

                Kommentar


                  Ich finde die Serie verglichen mit den Büchern auch enttäuschend. Da bleibt einfach so extrem viel auf der Strecke, weil so viel Stoff in so ein knappes Format gepresst werden muss. Die inneren Konflikte, die in den ganzen POV-Kapiteln herausgearbeitet werden sind durch das TV-Format einfach komplett verschwunden, es bleibt nur die scheinbar offensichtliche Handlung.

                  Schaue sie aber trotzdem, weil die Inszenierung echt sehr beeindruckend ist und man sich von der Story immer noch recht gut berieseln lassen kann.

                  Kommentar


                    Zitat von Bill Burr
                    Du hast auch paar Wahrsager in spanischen Serien! Und die Charaktäre in GoT sind überwiegend (überwiegend /= alle) so tiefgehend wie deine Rechtschraibung.
                    danke für den lacher.

                    Kommentar


                      Zitat von Inzan1ty
                      Arya jenseits von Gut und Böse. sry setzen, "Bill Burr"
                      Und wo hast du die Person in meiner Aufzählung gelesen? Dein Rabenhirn bildet sich auch nur Sachen ein, die es gerne hätte.

                      Kommentar


                        Wenn er die Serie "nur" als 8,5/10 empfindet, dann ist das doch ok? Muss man nicht diskutieren. Ich persönlich seh's genau andersrum, dass die Serie/Bücher eigentlich eine der wenigen ist, die nicht in Schwarz/Weiß geführt ist, aber kann ja jeder seine eigene Meinung haben, die nicht endlos durchgekaut werden muss :).

                        Kommentar


                          Die Bücher habe ich nicht gelesen, aber ich würde gerne deine Meinung hören, wieso du findest, dass die Charaktere überwiegend NICHT schwarz/weiß geführt sind in der Serie. Ich kann nämlich keine Charakterentwicklung bei den meisten Personen ausmachen.

                          Kommentar


                            Daenarys ist für mich ein gutes Beispiel. Zu Beginn der Serie ist sie das naive, schwache Mädchen, das alles mit sich machen lässt. Dann wird sie immer selbstbewusster und härter, weil sie schreckliche Dinge erlebt (Vergewaltigung, Drogos "Tod", Anschlag auf ihr Leben, Verrat durch angebliche Freunde). Und durch die Erfahrungen in den Slavenmetropolen beginnt sie auch zu merken, dass ihr naiver Idealismus in einer grausamen Welt schlicht nicht funktioniert (die befreiten Sklaven wollen teilweise zurück zur Sklaverei, weil es ihnen als Sklave besser ging bzw. sie unfähig sind, in Freiheit zu leben). Dadurch verliert sie aber zusehends die Fähigkeit zur Selbstkritik und ihre Güte (lässt ohne lange nachzudenken die Slavenhalter allesamt kreuzigen) - quasi vom einen Extrem ins andere.
                            Sie ist für mich ein guter Charakter, weil sie das Aufeinanderprallen von Idealismus und Realismus verkörpert.

                            Kann aber sein, dass viele andere Serien das noch besser machen, ich schaue kaum welche.

                            Kommentar


                              @eher nich so

                              Stimme ich dir. Ist auch einer meiner Lieblingserzählstränge. Aber abgesehen vom Zwerg, ihr und vielleicht noch Arya ist jede Person ziemlich berechenbar. Und Jaime Lennister hat auch erst gegen Ende feinere Züge angenommen. Der Rest sind doch feste Figuren. Ab und zu werden dann aus dem Nichts "feste Figuren" verformt, um etwas Schwung reinzubringen: Sandor Clegane und Sansa Stark z.B. Und selbst wenn man alle diese Personen zusammen nimmt, ist der Rest (deutlich mehr Personen) eine "feste Figur".

                              Hier mal paar"Zitate", die meine Meinung ganz gut widerspiegeln:

                              It lacks originality. It is rudimentary story telling with characters constantly making foolish decisions and acting on every base desire they’ve ever had. Gratuitous nudity does not equate to sophistication, and blood and gore does not equate to cleverness. It is a basic hedonistic morality play, and its alleged philosophy is so kindergarten-level crude that it’s laughable.

                              Some people will try to convince you this is a sign of the show's inherent complexity. This is outright claptrap. Introducing hundreds of characters is not complex; it is lazy, cop-out writing by an author who could not develop a decent plot beyond murder, nudity and sexposition. The reliance on adding numerous characters appears to be the only way the plot can move forward, and that’s mediocre writing at best.
                              No, these plot twists are so uncalled for and erratic and even M. Night Shyamalan is shaking his head in disbelief. Again, coherent plot was substituted for shock plot twists.

                              Kommentar


                                Stimmt, die Mutter von Joffrey ist mega komplex. Der Vater von ihr ist mega komplex. Der Ober-Stark-Typ war mega komplex. Der erste König war mega komplex. Davos Seaworth ist super krass komplex. Melisandre voll der deepe Charakter. Theon Greyjoy war auch richtig tiefsinnig. Samwell Tarly auch super schwer zu durchschauen. Bei Brienne of Tarth wusste man auch NIE was sie machen wird.
                                Ok, wir haben unterschiedliche Geschmäcker und wahrscheinlich wird die Serie von vielen Buchfans tatsächlich etwas überbewertet ;)

                                Aber auch einige von dir aufgezählte Charaktere (mit Ausnahme von Brienne, Davos und Eddard) finde ich tatsächlich sehr komplex. Nur als kurzes Beispiel Melisandre:
                                Ist sie gut oder böse? Nutzt sie Stannis nur aus oder will sie ihm wirklich helfen? Was genau ist die Ursache ihrer "Kräfte": Magie oder tatsächlich ein Gott? Sieht sie wirklich etwas in den Flammen oder lügt sie? War der Tod von Joffrey und Robert darauf zurückzuführen, dass sie ihr Ritual gemacht hat oder hat sie das nur in dem Flammen gesehen und ausgenutzt oder war es gar Zufall?

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X