Zitat von coug4r
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Game of Thrones (Serie)
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Ich erwarte einfach so langsam, dass Denaerys endlich die Narrow Sea überquert, Rob Kings Landing angreift, die White Walkers auftauchen, Stannis mit seiner Magierin aktiv werden, und und und... Da wird schon so lange um den heißen Brei herumerzählt, dass es kaum zum aushalten ist. Immer wieder erfindet der Autor neue Erzählstränge, die zwar die Handlung vertiefen und vielschichtiger machen, sie aber insgesamt nicht voran bringen. Ich finde das mittlerweile ziemlich frustrierend.Zitat von sprudelAlso es gab ja schon ein bisschen Handlung, aber das meiste der letzten Folge war sicher eher als Aufbau für spätere Folgen gedacht. Fällt doch auch bei Staffel 1 und 2 auf, dass sich alles solangsam auf diesen Turning Point zuspitzt. Game of Thrones bzw. A Song of Ice and Fire ist nunmal kein Herr der Ringe, wo am laufenden Band Orks abgeschlachtet werden. Die Serie, genau so wie die Bücher, erzeugt Spannung durch die Intrigen der verschiedenen Charaktere, die eigentlich alle nur ihr eigenes Ziel im Blick haben und vollkommen durch ihre eigene Geschichte geprägt sind.
Und um ehrlich zu sein, wenn ihr jetzt schon über mangelnde Handlung klagt, dann werden euch die nächsten Staffeln keinen Spaß mehr bereiten...
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Mir ist schon klar, dass es der "Stil" des Autors ist, die Handlung ständig durch Unvorhergesehenes in eine andere Richtung zu lenken. Vor zig Seiten hat das mal jemand mit "ein deus ex machina jagt das nächste" sehr passend beschrieben, das aber nicht positiv gemeint. Anfangs fand ich es auch ziemlich einzigartig, dass man die Story quasi nicht vorhersehen konnte und innerhalb von ein paar Minuten wichtige und vermeintlich unsterbliche Charaktere sterben können. Mittlerweile bin ich aber so weit, dass ich zumindest einen Roten Faden vermisse. Eine Story die "unendlich" weitergeht und sich letztlich nur um sich selber dreht, ist einfach nicht spannend.Zitat von hwkiErstens kommt es anders und zweitens als man denkt. :) Ich würde dir empfehlen mit einer etwas anderen Erwartungshaltung an die Serie heranzugehen und einfach die Stimmung, die Charaktere und die Wendungen der Handlung zu genießen. Dann wirst du sicher mehr Freude daran haben.
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Das soll jetzt kein Spoiler sein, aber ich hab die Bücher gelesen und sag nur, dass du dich etwas irrst. Noch in dieser Staffel wird etwas passieren das man nicht erwarten kannZitat von StuDanke! Und ich dachte schon, ich sei der einzige, dem es so geht. Ich warte immer auf eine Art Finale, aber das scheint wohl nicht zu passieren.Zitat von NichtversetztUms mal wieder aufzugreifen. Es gibt keine echte Storyentwicklung, da es keine echte Story gibt. Martin erzählt eigentlich nur vor sich hin, ohne Ziel und vor allem ohne Pointe. Und ich bin versucht zu behaupten, dass das den meisten Serien zueigen ist.Zitat von hwkiWenn du nichts für Charakterentwicklung und Storyentwicklung übrig hast, ist die Serie vielleicht nichts für dich. Das ist nämlich das wichtigste Element der Serie und setzt sie auch von den vielen anderen seichten Serien ab.
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Es gibt schon einen bzw. meherere rote Fäden, aber eben nicht unbedingt die, die man erwarten würde.
Das ist deine Sichtweise. Ich finde es dagegen erfrischend, mal was anderes zu lesen/sehen. Ab und zu kann es aber wirklich mal etwas frustrierend sein.Zitat von StuEine Story die "unendlich" weitergeht und sich letztlich nur um sich selber dreht, ist einfach nicht spannend.
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Das Problem ist halt: Es gibt keinen Storykreis, der sich schließt. Man wird im Prinzip sinnlos mit Geschichte "hingehalten", die später keine Rolle mehr spielt. Da werden tausend Schlachten geschlagen und es ist ganz egal, wer welche gewinnt, weil plötzlich der nächste externe Akteur auftaucht und alles unwichtig werden lässt, was bisher geschehen ist. Eine gute Geschichte schlägt irgendwann einen Bogen zum Anfang und löst den Twist auf. Hier wird der Twist aber lediglich ständig "zerschlagen", weil wieder und wieder jemand überraschend stirbt, weil wieder und wieder neue Dynastien dazutreten, weil ständig Dinge passieren, die vorher niemals auch nur angedeutet worden sind. Ein Beispiel: Wie wichtig ist jetzt eigentlich noch der Mordkomplott, den Ned aufzuklären suchte und für den er überhaupt erst nach King's Landing reiste? Es ist alles völlig egal...Zitat von hwkiErstens kommt es anders und zweitens als man denkt. :) Ich würde dir empfehlen mit einer etwas anderen Erwartungshaltung an die Serie heranzugehen und einfach die Stimmung, die Charaktere und die Wendungen der Handlung zu genießen. Dann wirst
Du sicher mehr Freude daran haben.
Ich habe einen Großteil der Bücher auch gelesen. Aus den Büchern heraus ist mein Eindruck sogar entstanden, noch vor der ersten Folge. Sicher, es wird etwas Unerwartetes passieren, etwas Saukrasses, was keiner hat kommen sehen. Und Derartiges lässt mich zweifeln: Wozu habe ich die ersten 2000 Seiten überhaupt gelesen, wenn sie jetzt zu großen Teilen keine Rolle mehr spielen? Der Autor erzählt einfach nur vor sich hin. Klassisches Serienproblem.Zitat von M4ddnDas soll jetzt kein Spoiler sein, aber ich hab die Bücher gelesen und sag nur, dass du dich etwas irrst. Noch in dieser Staffel wird etwas passieren das man nicht erwarten kann
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Nein, einfach nur nein. Wird in den Büchern aufgeklärt und ist auch recht wichtig. :)Zitat von NichtversetztEin Beispiel: Wie wichtig ist jetzt eigentlich noch der Mordkomplott, den Ned aufzuklären suchte und für den er überhaupt erst nach King's Landing reiste? Es ist alles völlig egal...
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Konkreter bitte. Ich habe die Bücher gelesen.Zitat von hwkiNein, einfach nur nein. Wird in den Büchern aufgeklärt und ist auch recht wichtig. :)Zitat von NichtversetztEin Beispiel: Wie wichtig ist jetzt eigentlich noch der Mordkomplott, den Ned aufzuklären suchte und für den er überhaupt erst nach King's Landing reiste? Es ist alles völlig egal...
Weil sie sonst keine Pointe hat. Und ich kann mit keiner Geschichte mitfiebern, wo eh völlig beliebig ist, was bisher passiert ist, weil völlig beliebig ist, was als Nächstes passiert.Zitat von Yes Manwieso sollte jede geschichte immer ein ende haben?
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