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Ehemalige Mitarbeiter über das Ende v. Fragster

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    #16
    Ich meine ja, ich verstehe es schon, unsere Generation kennt das Wort "Journalismus" als etwas durch und durch abstraktes, so abstrakt dass sich jeder und Markus Lanz als Journalist begreift. Dennoch bin ich jedes mal wieder geschockt wie zufrieden auch wir digital natives mit Berichterstattung sind, mehr noch, sie auch noch genau dafür feiern. Jo, rm war und ist in dieser Welt zurecht der Sieger.

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      #17
      AsK schrieb am 07.02. - 09:26:

      masaa schrieb am 07.02. - 00:04:

      fragster ist ja einzig deshalb so hart gescheitert, weil sie sich von Anfang an direkt mit rm vergleichen wollten und immer mit Arroganz gesprengt waren und meinten in allem besser zu sein..
      was eine unwissende gequirlte Sch****e Du von dir gibst .... Als wäre fragster deswegen gescheitert. Die Arroganz konnte man sich durchaus lange Zeit auch nehmen aber deswegen ist gar nichts gescheitert.
      Doch. Das implizite "Wir schreiben ja eh besser, irgendwann kommen die Leute von alleine" war eigentlich ein recht gravierendes Problem, weil man sich (schon in der Konzeption) darauf ausgeruht hat und nicht wirklich mehr geboten hat, was die User zum Umsteigen gebracht hätte. readmore hat das ganz smart gemacht, den spannenden Content in den Schlagzeilen verlinkt und den Traffic durch Diskussionen (auch wenn sehr viel "boah ey fragster so whack" war) auf der eigenen Seite gehalten. Klar ist das jetzt with the benefit of hindsight geschrieben, aber für den User gab es realistisch betrachtet im Jahr 2008 relativ wenige Argumente, fragster statt readmore als Hauptseite auszuwählen.

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        #18
        FRAGSTER: "WIR HABEN ALLES RICHTIG GEMACHT!!!!"

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          #19
          Das einzige, was wir alle festhalten können ist, dass obwohl der eSport an sich gewachsen, der deutsche "eSport-Journalismus" geschrumpft ist und dabei rm sicherlich nicht gewonnen hat, nur weniger verloren. Als ich damals noch bei fragster als kleiner Junge gearbeitet habe konnte man sich den deutschen eSport-Lesermarkt teilen und fragster und readmore haben wirklich gute Arbeit geleistet. Heute wird readmore doch nicht mehr von seriösen Leuten geführt, es gibt doch praktisch keine Live-Coverage mehr und sogar die einfachsten Newsinhalte, die Wechselnachrichten, sind nicht aktuell. Früher gab es auch einfach interessanten Content in Form von Artikeln und Interviews, aber davon sieht man von readmore und eben von fragster gar nichts mehr. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt, aber generell kommt es mir vor, als wäre die Szene viel distanzierter von der Community als früher. Naja, da möchte ich gar nicht so tief reingehen.. festzuhalten ist, dass der klassische eSportjournalismus in Deutschland tot ist!

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