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Spiegel Online widerspricht sich z.T. selbst
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Warum sollte man einen 7 Jahre alten Artikel korrigieren. Es würde geradezu gegen eine "Chronistenpflicht" verstoßen zeitgeschichtliche Quellen so zu verändern/zerstören.
Des weiteren ist jeder mündige Leser dazu in der Lage Artikel selbst zu überprüfen. Unterschiedliche Meinungen sind auch erlaubt und wer an Objektivität glaubt, der sollte besser nicht vor die Tür gehen.
Die Fehler im unteren Teil beruhen oft auf unterschiedlicher Wahrnehmung und sind meiner Meinung nach kein schwerer Verstoß.
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Gast
Der Autor fordert praktisch, dass journalistische Seiten kein Archiv fuehren und ihre Artikel zeitnah wieder von ihrer Seite entfernen sollen. Soetwas ist aber mit Sicherheit nicht im Sinne der Leser.
Es ist im Gegenteil sogar sehr nuetzlich, dass auch Artikel aelteren Datums vorhanden sind, auch wenn diese dann ggf. Informationen enthalten, die sich als falsch herausgestellt haben.
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grundsäzlich richtig, ein gekennzeichnete korrektur wäre dennoch sinnvoll und sicher nicht worüber sich der leser beschweren oder der journalist ärgern würdeRaybeez schrieb am 18.11. - 14:25:
Der Autor fordert praktisch, dass journalistische Seiten kein Archiv fuehren und ihre Artikel zeitnah wieder von ihrer Seite entfernen sollen. Soetwas ist aber mit Sicherheit nicht im Sinne der Leser.
Es ist im Gegenteil sogar sehr nuetzlich, dass auch Artikel aelteren Datums vorhanden sind, auch wenn diese dann ggf. Informationen enthalten, die sich als falsch herausgestellt haben.
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es geht nicht um unterschiedliche meinungen sondern falsche fakten.Narsilion schrieb am 18.11. - 14:15:
Warum sollte man einen 7 Jahre alten Artikel korrigieren. Es würde geradezu gegen eine "Chronistenpflicht" verstoßen zeitgeschichtliche Quellen so zu verändern/zerstören.
Des weiteren ist jeder mündige Leser dazu in der Lage Artikel selbst zu überprüfen. Unterschiedliche Meinungen sind auch erlaubt und wer an Objektivität glaubt, der sollte besser nicht vor die Tür gehen.
Die Fehler im unteren Teil beruhen oft auf unterschiedlicher Wahrnehmung und sind meiner Meinung nach kein schwerer Verstoß.
riesiger unterschied.
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Gast
Soetwas waere aber nicht umsetzbar und deshalb wuerde es bedeuten, dass journalistische Texte grundsaetzlich schnell wieder geloescht werden muessen.daarkside schrieb am 18.11. - 15:14:
grundsäzlich richtig, ein gekennzeichnete korrektur wäre dennoch sinnvoll und sicher nicht worüber sich der leser beschweren oder der journalist ärgern würde
Der Personalaufwand waere einfach viel zu hoch. Es muessten schließlich permanent saemtliche Artikel ueberwacht werden.
Wenn irgendwo ein Amoklauf geschieht und staendig neue Meldungen ueber den Ticker rattern muessen alle bisherigen Meldungen zu dem Thema staendig korrigiert werden, weil es immer neue Informationen gibt und sich einige als falsch rausstellen.
Wenn Herr Kachelmann schuldig gesprochen worden waere haette man in allen Artikeln ueber dieses Thema aus einem "mutmaßlichen Opfer" ein echtes Opfer machen muessen und aus Kachelmann einen Taeter.
Bei jeder neuen wissenschaftlichen Erkenntnis muss geprueft werden, ob es aeltere Artikel gibt die auf eine nun falsche Vermutung beruhen etc.
Keine journalistische Seite koennte sich diesen Personalaufwand leisten.
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das problem ist ja nicht , dass die fakten sich im nachhinein als falsch rausstellen, sondern niemals richtig waren.Raybeez schrieb am 18.11. - 19:15:
Soetwas waere aber nicht umsetzbar und deshalb wuerde es bedeuten, dass journalistische Texte grundsaetzlich schnell wieder geloescht werden muessen.daarkside schrieb am 18.11. - 15:14:
grundsäzlich richtig, ein gekennzeichnete korrektur wäre dennoch sinnvoll und sicher nicht worüber sich der leser beschweren oder der journalist ärgern würde
Der Personalaufwand waere einfach viel zu hoch. Es muessten schließlich permanent saemtliche Artikel ueberwacht werden.
Wenn irgendwo ein Amoklauf geschieht und staendig neue Meldungen ueber den Ticker rattern muessen alle bisherigen Meldungen zu dem Thema staendig korrigiert werden, weil es immer neue Informationen gibt und sich einige als falsch rausstellen.
Wenn Herr Kachelmann schuldig gesprochen worden waere haette man in allen Artikeln ueber dieses Thema aus einem "mutmaßlichen Opfer" ein echtes Opfer machen muessen und aus Kachelmann einen Taeter.
Bei jeder neuen wissenschaftlichen Erkenntnis muss geprueft werden, ob es aeltere Artikel gibt die auf eine nun falsche Vermutung beruhen etc.
Keine journalistische Seite koennte sich diesen Personalaufwand leisten.
Dementsprechend- wenn man die journalistische sorgfaltspflicht schon einfach nicht beachtet und völlig ignoriert dass falsche tatsachen berichtet werden - ist es doch richtig erwarten zu können, dass es zumindest auf anfrage verbessert wird.
ist erstens nicht viel zeitaufwand und 2. passiert es auch nicht wenn der journalist halt voirher seine arbeit richtg macht.
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Gast
Ich denke ich verteh wie du das meinst, aber in dem Artikel werden auch andere Dinge genannt.Brain-x schrieb am 21.11. - 15:59:
das problem ist ja nicht , dass die fakten sich im nachhinein als falsch rausstellen, sondern niemals richtig waren.
Du beziehst dich z.B. auf Pkt 7 der Aufzaehlung: Das Egoshooter nicht von en Militaers erfunden wurde war zu dem zeitpunkt, als der Artikel geschrieben wurde schon nachweislich falsch. Das ist ein klarer Fehler des Autors und sollte auch berichtigt werden.
Aber etwas anderes ist Pkt 1. Dort wird (sogar im Konjunktiv) etwas geschrieben, was sich erst im nachhinein als falsch rausgestellt hat. Und "Fehler" solcher Art im nachhinein zu berichtigen ist nur mit großem Aufwand moeglich.
Wenn der Blogbeitrag sich also auf Fehler wie Pkt 7 beschraenkt haette haette ich dem zugestimmt, aber seine Forderung geht ein ganzes Stueck weiter und ist dadurch in meinen Augen realitaetsfern.
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