Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
For the Win - eSport ist (fast) Fernsehtauglich
Einklappen
X
-
Hätten se mal 1.6 genommen ;P
Ernsthaft: Ohne Erklärvideo vorher blickt nie jemand bei CS durch, der es nicht zumindest mal im War vernünftig gespielt hat. Selbst Public-Fundaddler peilen da nicht, was gerade passiert. Und dass die Kameraführung bei 99% aller CS-Übertragungen müllig sind, ist auch kein Geheimnis.
Es ist einfach unmöglich immer in der richtigen Ego zu sein und deshalb ist eine Overview, am besten mit Hintergrund, unerlässlich im TV. Zudem muss einfach mal auf einem Spieler draufgeblieben werden, ein paar Sekunden mehr, damit man die Dynamik auch aus der Ego mitkriegt, die ja eigtl. das Hauptbild stellt.
Ist auch der Grund, warum ich mir, wenn dann schon HLTV gönne, da kannich einfach viel besser hinschauen und auch mal einen Spieler beobachten.
Ideal wäre hier einfach, wenn man aus 10 Ego perspektiven auswählen könnte per Stream. So wie das bei WC3 ja schon vereinzelt geklappt hat. Ein HLTV mit 10 Proxies sollten auch nicht das Problem sein. Man muss ja nicht mal groß was machen, die Ego bleibt einfach drin. Wenn dann noch eine vernünftige Regie am Start ist, kann man auch CS TV-fähig kriegen.
-
naja, hab nur mal auf youtube reingeschaut, also der fifa cast war echt.. naja.. grottig..
da war ja dieser faz (glaub ich) artikel, der hat das meiner meinung nach ganz gut getroffen, obwohl sie sich mit bela rethy total selbst disqualifiziert hatten :/
Hätten am besten mal wolf fuss ein bisschen einweisen sollen in die materie und dann ab gehts...
Das schlimmste war ja, wie sie sich die ganze zeit reingeredet haben
Kommentar
-
Gast
Wenn man einem Laien eine Aufzeichnung eines Baseballspiels zeigt, sieht er auch nicht durch. Er weiß auch nicht sofort, was ein "Strike" ist, oder was ein "Ball" ist und warum die Spieler nur manchmal loslaufen und nicht immer usw. Und dort wird auch nicht bei jedem Spiel erklärt, wie die Regeln sind und worum es geht, weil das die echten Fans einfach total nerven würde, sich jedes mal das Anfängergesabbel anzuhören. Der einzige Punkt, bei dem man meiner Meinung nach durchaus zustimmen kann, ist die ungünstige Kameraführung der Moderatoren. Allerdings sollte man bedenken, dass bei Sportübertragungen auch nie der Moderator den Blickwinkel steuert. Das wird ausschließlich immer von der Regie übernommen und der Moderator kommentiert das, was er (und die Zuschauer) aufgetischt bekommt. Man sollte vielleicht mal darüber nachdenken das auf eSport-Sendungen zu übertragen, oder wenigstens auszuprobieren, denn ich stelle es mir deutlich leichter vor, wenn man sich NUR darauf konzentrieren muss zu kommentieren und NUR die Kameraführung attraktiv zu machen, als beides simultan bewältigen zu müssen.
Kommentar
-
Agree! Wo war das nochmal so, dass es da schon so gemacht wird. In irgendeiner esports-disziplin.flutsch schrieb am 24.08. - 01:03:
Wenn man einem Laien eine Aufzeichnung eines Baseballspiels zeigt, sieht er auch nicht durch. Er weiß auch nicht sofort, was ein "Strike" ist, oder was ein "Ball" ist und warum die Spieler nur manchmal loslaufen und nicht immer usw. Und dort wird auch nicht bei jedem Spiel erklärt, wie die Regeln sind und worum es geht, weil das die echten Fans einfach total nerven würde, sich jedes mal das Anfängergesabbel anzuhören. Der einzige Punkt, bei dem man meiner Meinung nach durchaus zustimmen kann, ist die ungünstige Kameraführung der Moderatoren. Allerdings sollte man bedenken, dass bei Sportübertragungen auch nie der Moderator den Blickwinkel steuert. Das wird ausschließlich immer von der Regie übernommen und der Moderator kommentiert das, was er (und die Zuschauer) aufgetischt bekommt. Man sollte vielleicht mal darüber nachdenken das auf eSport-Sendungen zu übertragen, oder wenigstens auszuprobieren, denn ich stelle es mir deutlich leichter vor, wenn man sich NUR darauf konzentrieren muss zu kommentieren und NUR die Kameraführung attraktiv zu machen, als beides simultan bewältigen zu müssen.
Kommentar
-
jo in korea bei wc3/sc:bw (und wahrscheinlich auch bei den sc2 übertragungen) sind oft 3 kommentatoren anwesend, einer steuert die kamera und 2 müssen "nur" kommentieren.flutsch schrieb am 24.08. - 01:03:
Wenn man einem Laien eine Aufzeichnung eines Baseballspiels zeigt, sieht er auch nicht durch. Er weiß auch nicht sofort, was ein "Strike" ist, oder was ein "Ball" ist und warum die Spieler nur manchmal loslaufen und nicht immer usw. Und dort wird auch nicht bei jedem Spiel erklärt, wie die Regeln sind und worum es geht, weil das die echten Fans einfach total nerven würde, sich jedes mal das Anfängergesabbel anzuhören. Der einzige Punkt, bei dem man meiner Meinung nach durchaus zustimmen kann, ist die ungünstige Kameraführung der Moderatoren. Allerdings sollte man bedenken, dass bei Sportübertragungen auch nie der Moderator den Blickwinkel steuert. Das wird ausschließlich immer von der Regie übernommen und der Moderator kommentiert das, was er (und die Zuschauer) aufgetischt bekommt. Man sollte vielleicht mal darüber nachdenken das auf eSport-Sendungen zu übertragen, oder wenigstens auszuprobieren, denn ich stelle es mir deutlich leichter vor, wenn man sich NUR darauf konzentrieren muss zu kommentieren und NUR die Kameraführung attraktiv zu machen, als beides simultan bewältigen zu müssen.
aber dein erster kritikpunkt stimmt so nicht. natürlich ist es schwachsinn bei esl.tv jedesmal die regeln zu erklären, oder wenn bei sky in jeder bundesligapartie die abseitsregelung neu erklärt würde. aber das war eine pilotsendung! wenn die ard einmal im jahr football (den superbowl) überträgt, werden natürlich die regeln erklärt - schließlich schauen sehr viele zu, die nicht regelmäßig football schauen oder gar spielen. das gleiche gilt für viele randsportarten auf eurosport oder sport1. das beste beispiel ist vielleicht noch die formel1 auf rtl, wo gefühlt in jedem 2. rennen die regeln neu erklärt werden - aber so schlimm ist dieses "anfängergesabbel" ja auch nicht.
ich hab selber auch nur 1.6 gespielt und kannte wenigstens die map, trotzdem war es sehr schwer mit den kommentaren/der kameraführung überhaupt den durchblick zu haben. da ist finde ich noch viel nachholbedarf für cs übertragungen, grade wenn sie im zdf gezeigt werden.
Kommentar
-
das medium fernsehen ist meiner meinung nach grundsätzlich nicht geeignet für eSport. man sollte sich darauf nicht zu sehr konzentrieren, es ist maximal ein nicetohave. eSport findet hauptsächlich im internet statt, also sollte man auch die dort verfügbaren medien nutzen. damit meine ich diverse community-pages, wie zB rm.de (anstatt von klassischen printmedien) und livestreams, welche in der qualität und zuverlässigkeit immer besser werden. natürlich wird man damit nie jene reichweite der klassischen medien erreichen, aber man erreicht das richtige zielpublikum.
fernsehen ist einfach das medium des 20. jhdt - wilkommen im 21. jhdt.
Kommentar
Kommentar