Abgesehen von der Ideologie, die in den Spielen vorherrscht, mit der Du natürlich Recht hast, Geotrius, geht es aber auch um das Egoshooter spielen ansich.
Natürlich sollte man da nicht alle über keinen Kamm scheren, genausowenig, wie man alle Spieler über einen Kamm scheren darf. Aber es gibt gewaltverherrlichende Darstellungen, die mit kompetitivem Spielen nichts zu tun haben und schlichtweg nicht notwendig sind, und damit meine ich nicht das Blut in CS, sondern eben solche Hinrichtungsszenen wie in COD.
Man stelle sich vor, ein sozial abgeschottet lebender junger Mann, hässlich, keine Freunde, keine Eltern, die sich kümmern, keine sozialen Kompetenzen, schlecht in der Schule spielt solch ein Spiel. Was wird er tendenziell empfinden, wenn er virtuell Zivilisten abknallt? Bestimmt keinen Ekel, sondern eher Befriedigung. Wie wir alle wissen, werden Dinge, die man nicht aus Leidenschaft betreibt irgendwann langweilig und es muss eine Steigerung her. Was ist die Steigerung? Das nächstbrutalere Spiel, und dann?
Na klar, das sind Einzelfälle, aber schon wenn es 5 von 100000 sind, ist das zu viel.
Nun könnte man sagen, es ist aber nicht das Spiel schuld sondern sein soziales Umfeld. Natürlich ist das so, aber das lässt sich schlecht kontrollieren und beeinflussen. Von daher könnte man eben erstmal da ansetzen, was ihm MÖGLICHERWEISE den letzten Kick geben könnte, eben bei den Spielen. Was s.o. natürlich nicht bedeutet, ALLE Spiele und ALLE Spieler zu verteufeln. Aber eine gewisse kritische Haltung Spielen gegenüber und Verständnis für die Diskussion über die Spiele, sollte man schon entwickeln, sonst erreicht man ohnehin nur das Gegenteil von dem, was man erreichen will.
Hinzufügen möchte ich noch, dass ich seit vielen Jahren Egoshooter spiele und zwar mit Leidenschaft, ich betrachtet jedes Spiel aber aufs Neue kritisch und frage mich, ob das moralisch für mich in Ordnung geht, was ich da tue und manches geht eben einfach zu weit.
Wer diese kritische Grundhaltung verloren hat, hat schonmal das erste Problem.
Natürlich sollte man da nicht alle über keinen Kamm scheren, genausowenig, wie man alle Spieler über einen Kamm scheren darf. Aber es gibt gewaltverherrlichende Darstellungen, die mit kompetitivem Spielen nichts zu tun haben und schlichtweg nicht notwendig sind, und damit meine ich nicht das Blut in CS, sondern eben solche Hinrichtungsszenen wie in COD.
Man stelle sich vor, ein sozial abgeschottet lebender junger Mann, hässlich, keine Freunde, keine Eltern, die sich kümmern, keine sozialen Kompetenzen, schlecht in der Schule spielt solch ein Spiel. Was wird er tendenziell empfinden, wenn er virtuell Zivilisten abknallt? Bestimmt keinen Ekel, sondern eher Befriedigung. Wie wir alle wissen, werden Dinge, die man nicht aus Leidenschaft betreibt irgendwann langweilig und es muss eine Steigerung her. Was ist die Steigerung? Das nächstbrutalere Spiel, und dann?
Na klar, das sind Einzelfälle, aber schon wenn es 5 von 100000 sind, ist das zu viel.
Nun könnte man sagen, es ist aber nicht das Spiel schuld sondern sein soziales Umfeld. Natürlich ist das so, aber das lässt sich schlecht kontrollieren und beeinflussen. Von daher könnte man eben erstmal da ansetzen, was ihm MÖGLICHERWEISE den letzten Kick geben könnte, eben bei den Spielen. Was s.o. natürlich nicht bedeutet, ALLE Spiele und ALLE Spieler zu verteufeln. Aber eine gewisse kritische Haltung Spielen gegenüber und Verständnis für die Diskussion über die Spiele, sollte man schon entwickeln, sonst erreicht man ohnehin nur das Gegenteil von dem, was man erreichen will.
Hinzufügen möchte ich noch, dass ich seit vielen Jahren Egoshooter spiele und zwar mit Leidenschaft, ich betrachtet jedes Spiel aber aufs Neue kritisch und frage mich, ob das moralisch für mich in Ordnung geht, was ich da tue und manches geht eben einfach zu weit.
Wer diese kritische Grundhaltung verloren hat, hat schonmal das erste Problem.
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