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Mein verhinderter Amoklauf

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    #61
    bam schrieb am 13.04. - 15:56:

    Das liest sich schon wieder zu typisch. Der potentielle Amokläufer, von allen gebeutelt, zu Unrecht schlecht behandelt. Stellt sich selber in eine Opferrolle ohne zu Hinterfragen was er in dieser Zeit hätte anders machen können. Um eine Isolation erst einmal zu erreichen wie hier beschrieben muss derjenige ziemlich viel Falsch im Umgang mit anderen Menschen gemacht haben.
    Er schiebt die Schuld für einen "fast-Amoklauf" auf alle anderen Personen, er selber kann laut seiner Meinung natürlich nichts dazu, und lehnt überdies psychologische Hilfe ab.
    Am Ende des Artikels natürlich: Aus ihm ist etwas geworden und die anderen bösen Kinder sind nun alles typische Loser.

    Der Kerl kann doch nicht wirklich glauben was er da schreibt, der hat immernoch eine Behandlung nötig. (wenn das denn alles halbwegs wahr sein sollte)
    omg, was ein Kommentar, den User bitte bannen.
    Was hätte er anderst machen sollen? Er wollte nich dazu gehören, er wollte einfach nur sein ding machen und in ruhe gelassen werden.

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      #62
      nett geschrieben, denke nicht das es fake ist mir erging es damals fast genau so ab der 4 klasse gings bei mir los mit ärgern usw und war sehr oft am boden zerstört und habe dann den ganzen mittag nach der schule nur geheult weil ich diesen stress nicht mehr ertragen konnte, manche sagen jetzt vllt achwas so schlimm kanns ja nicht gewesen sein aber es war echt so,ich wollte micht so oft schon wehren aber es hätte wohl nichts gebracht, mir hatten meine mitschüler so viele sachen wie stifte kaputt gemacht selbst schulsachen sind im klassenzimmer oder ausm fenster geflogen, es war die hölle damals. es hat aufgehört in der mitte der 9 klasse da die schüler in meiner klasse dann endlich mal kapiert haben das ich garnicht so ein loser bin da ich damals durch meinen sport sehr oft in der zeitung war mit bild und das hatte sich dann auch rumgesprochen,die noten wurden vonm jahr zu jahr immer schlechter.wer glaubt das lehrer nicht so grausam sein können und wegschauen wenn jemand dermaßen gemobbt wird der liegt echt falsch denn es war bei mir genau so. ich wollte auch nicht raus gehen oder so wollte mich nicht anpassen weil mir das kindische getuhe der anderen nur genervt hat, wollte nicht rauchen weil ich es uncool fand und hatte damals auch nicht grad die coolsten sachen, ich hatte keine playstation bzw irgendwelche konsolen sondern war wohl mitunter der einzige mit einem pc weil mich dieser mehr interesiert hat, mich hatten viele anderen sachen interesiert, hatte guten kontakt zu einigen lehrern was wohl auch nicht so gut ankam, hatte ich damals verkrochen hab meine sehr sportlichen hobbys verfolgt hatte diverse erfolge in diesen hobbys was leider bei meinen mitschülern nicht sehr gut ankam. naja das ganze hat mit ende der 9 klasse aufgehört weil ich dann auf ne andere schule kam wo alle endlich nach meiner meinung auf dem geistlichen niveau waren wie ich. diese zeit mit den hänseleien und so war echt nicht sehr schön aber im nachhinein finde ich es gut das ich sie erleben durfte weil die zeit dich einiges lehrt fürs leben , habe auch sehr viel selbstbewusstsein bekommen durch diese zeit, hatte bisher keine schlägerei wo wohl viele wundern sollte da die meisten wohl hier min schon 1 mal eine hatten, naja war zwar nicht soweit das ich jetzt nen amoklauf machen wollte, da ich mich zum abreagieren meinem sport gewidmet habe und wie schon gesagt nen paar erfolge hatte war auch eine sehr lange zeit chatten in einem chat da dort leute sind die es nicht wie man so ist bzw wie das umfeld aussieht, in dieser zeit hatte ich vllt 2-3 freunde aber die waren wohl einfach die besten die ich finden konnten. also mein fazit über das ganze ist man brauch bei einer schweren zeit einfach irgendwas wo man seinen frußt rauslassen kann und zu guterletzt bleibt einfach nur noch die konsole oder der pc übrig denn diese meckert eigentlich nie und hat auch immer zeit.

      bin jetzt 24 und lebe jetzt in ruhe

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        #63
        perverse scheisse, obwohl leider alltag an vielen schulen. siehe #64

        das ganze sind natürlich keine neuen erkenntnisse und alle nicht dummen, ignoranten oder aus irgendeinem grund die wahrheit nicht anerkennen wollenden menschen ist das wahrscheinlich bekannt, aber trotzdem finde ich es gut, dass mal jemand seine persönlichen erfahrungen dazu aufschreibt und das ganze mehr oder weniger öffentlich macht.

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          #64
          naja das dumme dabei ist, wenn man keine probs hat und sowas vllt im tv sieht , dann denkt man sich wieso reden die kinder nie mit den eltern oder warum tuhene diese kinder nichts gegen ihren horror aber wenn man in dieser situation ist kann man sich am wenigsten mit den eltern geschweige mit einem psychologen darüber unterhalten da es nichts bringen würde. ich denke in dieser zeit sind wohl die freunde das wichtigste, den einzigen knacks den ich wohl bekommen habe ist das vieles mir egal ist positiv ist aber das ich sehr selbstbewusst bin und kaum noch zu ärgern :)

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            #65
            matt wurst schrieb am 13.04. - 16:31:

            liest sich für mich eher wie ein fall von "zu spät bzw. gar nicht aufs gymnasium gewechselt"


            außerdem kann ich mir leider nicht vorstellen, wie sich eine ganze schule gegen einen verschwören kann, irgendjemand muß doch "im ernstfall" zu dem typ gehalten haben.
            genau DAS ist doch das problem. ich kenne das aus eigener erfahrung sehr gut und weiß wie das ist. wenn erstmal "alle" etwas gegen einen haben trauen sich die anderen die dir vielleicht helfen wollen auch nicht mehr, da sie sonst genauso da stünden. ein teufelskreis sozusagen.
            naja ich will hier nicht rumjammern, ich finde es einfach nur toll, dass er so darüber schreibt und selbst wenn es fake ist, schildert dieser brief in perfekter art und weise, wie sich ein schüler in so einer situation fühlt.

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              #66
              wahrscheinlich isst er auch jeden tag brot

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                #67
                Du hast meinen vollsten Respekt.

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                  #68
                  selbst wenn es gefaked wäre, so spiegelt es die realen tatsachen und gründe für einen amoklauf wieder

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                    #69
                    Bommes schrieb am 13.04. - 19:15:

                    eMo_sh0txr schrieb am 13.04. - 18:11:
                    Weil er offensichtlich ein cleverer bursche ist. Für mich war schon immer klar, dass das exakt so abläuft. Computerspiele sind nicht Schuld, Computerspiele helfen eher. Schuld sind die Mitschüler, deshalb hab ich bei sonem Amoklauf auch nie wirklich Mitleid. Die komplett falschen triffts nich. Und an den Gedenkgottesdiensten danach gedenkt keiner dem Attentäter, der offenbar psychisch völlig labil war und ein grausames Leben hatte. So ein Amokläufer ist ja keinesfalls automatisch ein schlechter Mensch.
                    Schön gesagt. Ich finde sowieso, dass sich viel zu wenig Leute in Joseph Fritzl hineinversetzen und er von allen als schlechter Mensch verurteilt wird, obwohl niemand sich seine grausame Kindheit anschaut, in der er abgesehen vom Mobbing anderer Kinder auch noch von seiner eigenen Mutter verachtet und grundlos verprügelt wurde.
                    Insofern ist er ja kein schlechter Mensch wenn er mit seiner Tochter ein paar Kinder zeugt, immerhin haben ihn ja andere Menschen in solche Handlungen reingetrieben.
                    Und die religiösen Extremisten die sich in der Öffentlichkeit in die Luft sprengen machen das ja auch nicht aus Bosheit, sondern weil andere sie davon überzeugt haben, dass es das Richtige ist.

                    ...

                    Ich frag mich halt echt, was hier in den Kommentaren abgeht. Klar wird eine Person von seinem sozialen Umfeld beeinflusst, und wie diese Person das persönlich verarbeiten kann, hängt vor allem von der frühen Kindheit und der elterlichen Erziehung ab. Dass es für viele schwierig ist, steht außer Frage, aber wenn man mal eine Minute drüber nachdenkt, muss man doch sehen, dass MITLEID mit einem Amokläufer, der wahllos zig Menschen in den Tod reißt, total absurd ist (und wenn mir jetzt hier irgendjemand erklären möchte, dass der Gärtner den er zufällig auf dem Weg nach draußen umlegt, in irgendeiner Weise mitverantwortlich ist, dann ... ). Der Artikel, um den es hier geht, ist einfach der total falsche Weg, weil er junge Menschen, die ähnliche Probleme haben, eher noch bestärkt in dem was sie an Rachegedanken fühlen, statt in irgendeiner Weise Hilfe zu bieten. Dabei finde ich auch den letzten Absatz vom Autor sehr interessant, in dem er Hilfe anbietet (natürlich nicht ohne vorher zu erwähnen, dass er Psychologie studieren wird), ein paar Absätze davor aber noch lebhaft beschreibt, wie lächerlich aus seiner Sicht damals irgendeine Psychotherapeutische Maßnahme, die nach seinem Nervenzusammenbruch wahrscheinlich geholfen hätte, war. Außerdem konnte er ja anscheinend nichtmals mit seinen Eltern richtig darüber reden.

                    Es muss halt einfach mal erkannt werden, dass solche Leserbriefe und ein großes Diskutieren in der Öffentlichkeit extrem kontraproduktiv sind, stattdessen muss die Denkweise der Gesellschaft sich langsam wandeln. Es ist doch viel zu oft so, dass selbst Bezugspersonen für solche Fälle, wie z.B. Lehrer, genauso oberflächlich sind wie die "Mobber". Auch mit den Eltern können scheinbar viele nicht über solche Probleme reden.

                    Ich weiß nicht, wie ich hier zum Schluss kommen soll, ich hoffe einfach, dass die Leute, die den Amokläufer als Opfer sehen, nochmal darüber nachdenken. Besonders der verlinkte Artikel ist dafür eigentlich ganz gut, weil wenn man etwas zwischen den Zeilen liest, dann ist es ziemlich wahrscheinlich, dass der Autor längst nicht so gut mit seiner Schulzeit abgeschlossen hat wie er es gerne hätte...

                    Finde den ganzen Artikel ziemlich destruktiv, der Autor hat aber ganz anschaulich geschildert, dass ein "Monster" nicht schon vor Bosheit strotzt, wenn es aus dem Mutterleib kommt, sondern dass ein Mensch immer eine von der Umwelt beeinflusste Entwicklung durchmacht, die zu so schrecklichen Taten führt. :>

                    Und wenn man wirklich nirgendwo reinpasst: Anpassen kann man sich immer. Vielleicht nicht mehr bei seinen Schulkameraden, wenn die sich immer mehr ins Mobbing reinsteigern, aber dann sucht man sich seine Freunde eben über ein Hobby, oder einen Sportverein. Letztendlich ist jeder für sein Leben selbst verantwortlich, und auch wenn die Umstände oft sehr sehr schlecht sind, rechtfertigt das bei niemandem das Zerstören des Lebens eines Anderen, geschweige denn einen Amoklauf. Wenn ich hier einige Kommentare durchlese, scheinen das jedoch manche zu glauben ...
                    Jurist?
                    Rechtlich gesehen hast du Recht, aber vertrittst du ernsthaft die Meinung, dass der Mensch immer für sein Handeln verantwortlich ist?
                    Das ist erstens Utopie, der Mensch ist einfach noch nicht so weit und zweitens ist es moralisch unter aller Sau. -.-

                    Er soll sein ganzes Leben umkrempeln und zum 0815 werden, nur weil der Großteil seiner alten Klasse geistig stark dezimiert ist und das Wort sozial nicht einmal aussprechen kann?

                    Das ist in meinen Augen äußerst unbarmherzig, mit dieser Einstellung an so einen Brief heranzugehen.

                    Aber wie heißt es doch so schön:
                    So lange jeder nur an sich selbst denkt, ist an jeden gedacht.

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                      #70
                      völlig irrelevant obs ein fake ist oder nicht, die geschichte trifft den punkt.

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                        #71
                        howligH schrieb am 13.04. - 16:25:

                        herrlich wie min. 50% der "fake" oder "krank" comments hier höchstwahrscheinlich von der art menschen gepostet sind, und werden, die gerade für so etwas verantwortlich sind, die eben solche individuen sind, und den klassenfreak tagtäglich niedermachen...

                        leider wird der brief alles andere als fake sein, da es schlichtweg auf jeder schule, in jeder klasse das immer wiederkehrende bild gibt... und daher die ganze sache absolut nicht unabwägig ist.

                        es gibt die coolen schulhof gangster, die selbst zu dumm sind um irgendwann den ernst einer lage zu sehen, denen die schule scheiss egal ist, die bonzen kiddies mit großer fresse, die dann aber selbst schnell zu feige sind, die streber und bauern kids, die sich um rein garnichts kümmern, nur um ihren schulabschluss und gute noten, die normalos, zu einfach für die cooolen aber auch nicht ausgestoßen von ihnen, sich aber auch nicht auf die bauern ebene herablassen wollend - und die aus verarmten häusern kommenden dicken/schmächtigen total ruhigen fußabtreter, die ziel von täglichen angriffen und mobbereien werden - das ist halt fakt. denkt mal drüber nach.
                        recht hatter

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                          #72
                          ...ist das schön anzusehen, ich weiss garnicht wann dann das letzte mal so angeregt auf readmore diskutiert wurde.
                          Somit, hat der Artikel genau das erreicht wofür er wohl unter anderem gedacht war.

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                            #73
                            mSm | Vulk4N schrieb am 14.04. - 13:41:

                            Jurist?
                            Rechtlich gesehen hast du Recht, aber vertrittst du ernsthaft die Meinung, dass der Mensch immer für sein Handeln verantwortlich ist?
                            Das ist erstens Utopie, der Mensch ist einfach noch nicht so weit und zweitens ist es moralisch unter aller Sau. -.-

                            Er soll sein ganzes Leben umkrempeln und zum 0815 werden, nur weil der Großteil seiner alten Klasse geistig stark dezimiert ist und das Wort sozial nicht einmal aussprechen kann?

                            Das ist in meinen Augen äußerst unbarmherzig, mit dieser Einstellung an so einen Brief heranzugehen.

                            Aber wie heißt es doch so schön:
                            So lange jeder nur an sich selbst denkt, ist an jeden gedacht.
                            War nicht wirklich gut gelaunt an dem Tag an dem ich das geschrieben hab, deshalb ist es vielleicht etwas härter ausgefallen als es gemeint war. :)
                            Mir gehen nur die Kommentare hier gegen den Strich, die den letztendlichen Opfern die alleinige Schuld an so einer Tragödie geben. Sowas geht halt einfach nicht in meinen Kopf rein, weil solche Taten von so vielen unterschiedlichen Faktoren abhängen, von denen die größte Ursache meistens in der Erziehung begründet liegt. Und auch wenn man immer wieder provoziert wird, heißt das noch lange nicht, dass das moralisch vertretbar ist irgendwie Rache zu hegen, auch wenn einem viele dabei Recht geben würden. Irgendwelche sozialen Abgründe gibt es immer, aber im Endeffekt ist es immernoch die Person selber, die entscheidet, was sie tut... Und moralisch unter aller Sau finde ich das in einem Staat nicht unbedingt, wenn erwachsene oder annähernd erwachsene Leute für ihr Handeln verantwortlich sein sollen :) Keine Ahnung, aber wir leben hier nicht unbedingt in Anarchie.
                            Was vielleicht falsch rübergekommen ist: Vor dem Briefschreiber habe ich wirklich Respekt, sollte seine Geschichte so stimmen. Meine einzige Aussage über ihn war halt, dass er möglicherweise nicht unbedingt so mit seiner Kindheit abgeschlossen hat, wie er es gerne hätte, was man stellenweise auch gut aus dem Brief rauslesen kann, weshalb der Brief für die öffentliche Meinung über das Thema eher kontraproduktiv ist. Aber ich habe enormen Respekt dafür, dass er es trotz aller Widrigkeiten zu was gebracht hat und nicht daran zerbrochen ist. Außerdem hat es ihn sicher einige Überwindung gekostet, den Brief zu schreiben, da er damit alles nochmal "erleben" musste.

                            Im Endeffekt hast du es mit deinem letzten Satz ja ganz gut zusammengefasst... Das ist das Problem unserer Gesellschaft und dadurch entstehen solche Fälle bzw. generell soziale "Ungerechtigkeiten" und Außenseiter.

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