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    #31
    howligH schrieb am 13.04. - 16:25:

    herrlich wie min. 50% der "fake" oder "krank" comments hier höchstwahrscheinlich von der art menschen gepostet sind, und werden, die gerade für so etwas verantwortlich sind, die eben solche individuen sind, und den klassenfreak tagtäglich niedermachen...

    leider wird der brief alles andere als fake sein, da es schlichtweg auf jeder schule, in jeder klasse das immer wiederkehrende bild gibt... und daher die ganze sache absolut nicht unabwägig ist.

    es gibt die coolen schulhof gangster, die selbst zu dumm sind um irgendwann den ernst einer lage zu sehen, denen die schule scheiss egal ist, die bonzen kiddies mit großer fresse, die dann aber selbst schnell zu feige sind, die streber und bauern kids, die sich um rein garnichts kümmern, nur um ihren schulabschluss und gute noten, die normalos, zu einfach für die cooolen aber auch nicht ausgestoßen von ihnen, sich aber auch nicht auf die bauern ebene herablassen wollend - und die aus verarmten häusern kommenden dicken/schmächtigen total ruhigen fußabtreter, die ziel von täglichen angriffen und mobbereien werden - das ist halt fakt. denkt mal drüber nach.
    Was glaubst du eigentlich, wer du bist? Du stellst all diejenigen, die an der Story zweifeln (also auch mich), als Mobber dar, die tagtäglich Schwächere erniedrigen? Wie kannst du dir erlauben, so über mich zu urteilen? Wie oberflächlich bist du bitte? Du tust so, als ob wir alle die Existenz von Gewalt an Schulen in Frage stellen würden und nähmen den Typen nicht ernst. Du machst es dir schlicht zu einfach, genau wie in der Charakterisierung der verschiedenen Schülergruppen an Schulen. Da kratzt du nur an der Oberfläche.
    Mir persönlich geht es einfach nur darum, dass die Geschichte nichts Individuelles hat. Gewisse Eigenschaften, die für diesen Fall speziell sind. Stattdessen werden alle Klischees aufgelistet, die das Thema Amoklauf bietet. Am Ende gibt es sogar das Happy End, in welchem seine früheren Feinde sterben (aha) oder in ihrem Dorf verschimmeln.
    Es gibt sicherlich viele Schüler, die unter Mobbing leiden und komplett isoliert werden. Bei denen finden sich sicher auch viele der genannten Probleme wieder. Diese Geschichte hingegen vereint schlicht alle Klischees und deshalb sage ich, dass es ein Fake sein KANN. Ich weiß es nicht und nehme mir nicht das Recht, darüber zu urteilen.

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      #32
      xouz schrieb am 13.04. - 16:40:

      also glaubst du, solbald man etwas verarbeitet hat kann man erlebte qualen nicht mehr nachempfinden und die motivation der opfer nicht mehr nachvollziehen?
      Man kann und muss es differenzierter betrachten und in diesem Fall auch nieder schreiben.
      Das ganze soll ein Beitrag zur Diskussion um Killerspiele und Amokläufe sein.
      Durch diesen wird der Amokläufer aber vom Täter zum Opfer. Man kann doch die Schuld eines Amokläufers nicht vollends auf andere abwälzen. Es handelt sich immernoch um eine Person mit freiem Willen und dementsprechender Entscheidungsgewalt.

      Es geht mir nicht darum, dass andere Personen eine Teilschuld tragen können, es geht mir darum, dass Täter Täter bleibt und eben die Person die diesen Beitrag verfasst hat seine potentielle Schuld (wenn er Amokgelaufen wäre) erkennen muss.

      Ganz konkret hier: Er lehnte psychologische Hilfe ab, stempelt sie als Schwachsinn ab und sieht den Amoklauf als einzigen Ausweg, obwohl sich hier ein echter Ausweg anbot.

      Tut mir leid: Aber eine komplette Schuldzuweisung an die Gesellschaft (Mitschüler, Lehrer ...) ist genauso großer Unsinn wie die Schuld von Killerspielen an Amokläufen.

      Menschen handeln selbstständig und in seltenen Fällen drehen psychisch kranke Menschen auch durch.

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        #33
        liest sich wie ein fake

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          #34
          Der Brief beschreibt sehr gut was hunderten von jungen Menschen tag- täglich wiederfährt.

          Ob es dem Verfasser des Briefes selbst so ergangen ist, sei mal dahin gestellt, trotzdem erfüllt er seinen Zweck und legt die (meiner Meinung nach ) Hauptgründe für die Schul-Amokläufer dar.

          Sicherlich wird nicht jedes "mobbing Opfer" gleich zum schlimmsten übergehen, aber
          das Bedürfniss nach Rache und das empfinden von Hassgefühlen wird wohl jeder verspüren

          Schade das er das Thema "Killerspiele" so exzessiv distanziert und als "Fluchtmittel" beschreibt.
          Dadurch wird der Artikel aufgrund der Form der Veröffentlichung unglaubwürdig, wenn auch was wahres dran sein mag.

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            #35
            bam schrieb am 13.04. - 17:02:

            xouz schrieb am 13.04. - 16:40:

            also glaubst du, solbald man etwas verarbeitet hat kann man erlebte qualen nicht mehr nachempfinden und die motivation der opfer nicht mehr nachvollziehen?
            Man kann und muss es differenzierter betrachten und in diesem Fall auch nieder schreiben.
            Das ganze soll ein Beitrag zur Diskussion um Killerspiele und Amokläufe sein.
            Durch diesen wird der Amokläufer aber vom Täter zum Opfer. Man kann doch die Schuld eines Amokläufers nicht vollends auf andere abwälzen. Es handelt sich immernoch um eine Person mit freiem Willen und dementsprechender Entscheidungsgewalt.

            Es geht mir nicht darum, dass andere Personen eine Teilschuld tragen können, es geht mir darum, dass Täter Täter bleibt und eben die Person die diesen Beitrag verfasst hat seine potentielle Schuld (wenn er Amokgelaufen wäre) erkennen muss.

            Ganz konkret hier: Er lehnte psychologische Hilfe ab, stempelt sie als Schwachsinn ab und sieht den Amoklauf als einzigen Ausweg, obwohl sich hier ein echter Ausweg anbot.

            Tut mir leid: Aber eine komplette Schuldzuweisung an die Gesellschaft (Mitschüler, Lehrer ...) ist genauso großer Unsinn wie die Schuld von Killerspielen an Amokläufen.

            Menschen handeln selbstständig und in seltenen Fällen drehen psychisch kranke Menschen auch durch.
            Das Problem das Du jedoch verkennst ist, dass die Gemobbtem das Gefühl haben, sie können keinem mehr vertrauen und dadurch auch die Hilfe von Psychologen nicht in Anspruch nehmen.

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              #36
              Die Gesellschaft ist nunmal so erbärmlich.

              Jedem geht es einfach nurnoch um Geld. Zeigt mir einen Psychiater, der seine "Arbeit" zu 100% aus dem Grund macht, den Menschen zu helfen.

              Jeder, der in einer solchen Situation war, kann diese Dinge nachvollziehen. Viele hier können sich nichtmal ansatzweise vorstellen, wie das Leben eines solchen Menschens aussieht.

              Viele wissen einfach nichtmal, was allgemein Ablehnung ist, da sie immer von Mami, Papi und ihrer Möchtegern-Klasse gemocht wurden.

              Und wer hier "fake" schreit, sollte sich erstmal SUBJEKTIV mit solchen Menschen auseinandersetzen oder mit Menschen mit ernsten psychischen Erkrankung.

              "Ich war ein sehr ruhiges Kind - relativ unauffällig, friedlich und freundlich. Mit anderen Worten: Ich war anders als die meisten anderen."

              Genau das ist es. Wer anders ist, wird ignoriert. Besonderheit wird heute mit merkwürdig oder anders gleichgesetzt, nur, weil man sich der Gesellschaft nicht beugen will. Man versucht, sein Leben, seine Seh- und Denkweise durchzusetzen, aber man schafft es nicht. Keiner nimmt das war, man versteht es falsch oder gar nicht, jeder denkt "Ach, so schlimm ist das schon nicht".

              Es ist wirklich keine Überraschung. Ein solch intolerantes Weltbild...

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                #37
                oij caramba schrieb am 13.04. - 17:18:

                Das Problem das Du jedoch verkennst ist, dass die Gemobbtem das Gefühl haben, sie können keinem mehr vertrauen und dadurch auch die Hilfe von Psychologen nicht in Anspruch nehmen.
                Und genau das erkenne ich doch. Wenn du meine anderen Beiträge betrachtet hättest.
                Die Reaktionen in seiner Kindheit sind nachvollziehbar, zumindest teilweise.
                Die nun erfolgte Betrachtung in Form dieser Leserpost darf aber nicht den Fehler machen und Psychologische Hilfe weiterhin als nutzlos betrachten.
                Das ist kein Tagebuch sondern ein Resümme. Hier _muss_ sich der Autor seine eigenen Fehler in der Kindheit eingestehen, mögliche Auswege erkennen und akzeptieren, dass seine Kindheit nicht 100% von Außen bestimmt war.

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                  #38
                  Wenn man manche comments liest denke man manche personen waren gar nicht auf irgendeiner schule, ich glaube das es ziemlich schnell gehen kann das sich eine ganze klasse gegen eine bestimmte person richten kann und wenn das dann anhält greift das relativ schnell auf andere klassen über.
                  Ich sag jetzt auch nicht das alles was dort geschrieben worden ist wahr ist, aber falsch muss es auf jedenfall auch nicht sein.

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                    #39
                    Genau das kann er nicht bam. Er muss es, doch er kann es nicht. Der Geist erstickt diese Denkweise sofort im Keim. Im Laufe der Zeit geht einfach jeglicher Respekt und jede Verbundenheit verloren, um eine solche Selbst-Akzeptanz je anzuerkennen.

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                      #40
                      4Players - Counterstrike.de | blaze schrieb am 13.04. - 17:29:

                      Genau das kann er nicht bam. Er muss es, doch er kann es nicht. Der Geist erstickt diese Denkweise sofort im Keim. Im Laufe der Zeit geht einfach jeglicher Respekt und jede Verbundenheit verloren, um eine solche Selbst-Akzeptanz je anzuerkennen.
                      Richtig!

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                        #41
                        bam schrieb am 13.04. - 17:25:

                        oij caramba schrieb am 13.04. - 17:18:

                        Das Problem das Du jedoch verkennst ist, dass die Gemobbtem das Gefühl haben, sie können keinem mehr vertrauen und dadurch auch die Hilfe von Psychologen nicht in Anspruch nehmen.
                        Und genau das erkenne ich doch. Wenn du meine anderen Beiträge betrachtet hättest.
                        Die Reaktionen in seiner Kindheit sind nachvollziehbar, zumindest teilweise.
                        Die nun erfolgte Betrachtung in Form dieser Leserpost darf aber nicht den Fehler machen und Psychologische Hilfe weiterhin als nutzlos betrachten.
                        Das ist kein Tagebuch sondern ein Resümme. Hier _muss_ sich der Autor seine eigenen Fehler in der Kindheit eingestehen, mögliche Auswege erkennen und akzeptieren, dass seine Kindheit nicht 100% von Außen bestimmt war.
                        erläutere uns mal bitte konkret, wo du die fehler des autors in seiner kindheit siehst!

                        meiner meinung nach basiert das ganze darauf, dass er halt anders getickt hat als die anderen jungs (übrigens hi @ gruppenzwang, gibt ja genug kinder/jugendliche die gegen ihren willen in einer gruppe sind, nur um nicht gemobbt zu werden. er hats ja auch mal kurz versucht), er schwächer und schüchtern (wie schon erwähnt, mangelnde erfahrung z.b.) war (alles dinge, für die er im kindesalter nicht wirklich was konnte).

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                          #42
                          [quote]
                          bam schrieb am 13.04. - 17:25:


                          Und genau das erkenne ich doch. Wenn du meine anderen Beiträge betrachtet hättest.
                          Die Reaktionen in seiner Kindheit sind nachvollziehbar, zumindest teilweise.
                          Die nun erfolgte Betrachtung in Form dieser Leserpost darf aber nicht den Fehler machen und Psychologische Hilfe weiterhin als nutzlos betrachten.
                          Das ist kein Tagebuch sondern ein Resümme. Hier _muss_ sich der Autor seine eigenen Fehler in der Kindheit eingestehen, mögliche Auswege erkennen und akzeptieren, dass seine Kindheit nicht 100% von Außen bestimmt war.
                          Gesetz den Fall, dass es ihm wie beschrieben wiederfahren ist, ist die Fehlerssuche bzw. das eingeständniss schwierig. Was soll er sich eingestehen ? Anders gewesen zu sein wie das durchschnitts kind ? In die Rolle des Aussenseiters rutscht man; aufgrund mangelnder akzeptanz der Gesellschaft und ( wie du schon sagst ) durch fehlverhalten, wobei das zweit genannte sich nirgends erkenntlich macht.

                          Und das er die Psychologische Hilfe zu dem Zeitpunkt abgewiesen hat, aufgrund der gemachten Erfahrungen ( Schulpsychologe ) klingt auch verständlich, aber an welchem punkt macht der die Hilfe von Psychologen nichtig ? Er selbst sagt er habe sie später in anspruch genommen und wenn ich mich recht entsinne studiert er doch nun selbst Psychologie...

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                            #43
                            Viele Schulpsychologen kannste aber wirklich in die Tonne kloppen. Aus Erfahrung.

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                              #44
                              ich habe echt keine ahnung ob das fake ist oder nicht und will darüber auch garnicht diskutieren, aber ich dachte grad nur so, aha ein interessant klingender readmore quicklink.
                              normalerweise bin ich ja eher nicht so der typ der artikel ganz liest, aber es hat mich einfach bewegt und an so vieles erinnert. es ist definitiv sau gut geschrieben und es sind so viele ansätze drin die wahrscheinlich tagtäglich an schulen passieren, ob sie eine person nun so extrem fertig machen oder nicht. auch ich war eines tages an dem punkt nurnoch sterben zu wollen und hab wild rumgeschrien in der schule, dass ich einfach nur noch sterben will, was es nicht grade leichter gemacht hat von da an.

                              ich hasse es heute noch, wenn leute mit diesem glorreichen rat "ja geh den entsprechenden leuten doch einfach aus dem weg" kommen.
                              Ich wohne heute ebenfalls weit weg von meinem damaligen zu hause und bin ziemlich froh darüber auch mit niemandem aus meiner schulzeit mehr etwas zu tun zu haben.
                              kann gut sein, dass ich auch einige fehler gemacht hab (wie das ja hier einige gerne so formulieren), jedenfalls hab ich es durch diese fehler nie geschafft einen meiner mobber so psychologisch fertig zu machen, wie sie es über jahre mit mir geschafft haben. vielleicht sollte der ein oder andere da mal über die verhältnismäßigkeit nachdenken. ich will mich rückblickend auch einfach nicht als täter sehen, sondern ich sehe mich als opfer, als was auch sonst. und selbst wenn ich ned mit den leuten zusamm gesoffen hab und mir das hirn weggekifft und mich nicht integrieren konnte, rechtfertigt dies in keinster weise solch extremes mobbing.

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                                #45
                                bam schrieb am 13.04. - 15:56:

                                Das liest sich schon wieder zu typisch. Der potentielle Amokläufer, von allen gebeutelt, zu Unrecht schlecht behandelt. Stellt sich selber in eine Opferrolle ohne zu Hinterfragen was er in dieser Zeit hätte anders machen können. Um eine Isolation erst einmal zu erreichen wie hier beschrieben muss derjenige ziemlich viel Falsch im Umgang mit anderen Menschen gemacht haben.
                                Er schiebt die Schuld für einen "fast-Amoklauf" auf alle anderen Personen, er selber kann laut seiner Meinung natürlich nichts dazu, und lehnt überdies psychologische Hilfe ab.
                                Am Ende des Artikels natürlich: Aus ihm ist etwas geworden und die anderen bösen Kinder sind nun alles typische Loser.

                                Der Kerl kann doch nicht wirklich glauben was er da schreibt, der hat immernoch eine Behandlung nötig. (wenn das denn alles halbwegs wahr sein sollte)
                                Weil er offensichtlich ein cleverer bursche ist. Für mich war schon immer klar, dass das exakt so abläuft. Computerspiele sind nicht Schuld, Computerspiele helfen eher. Schuld sind die Mitschüler, deshalb hab ich bei sonem Amoklauf auch nie wirklich Mitleid. Die komplett falschen triffts nich. Und an den Gedenkgottesdiensten danach gedenkt keiner dem Attentäter, der offenbar psychisch völlig labil war und ein grausames Leben hatte. So ein Amokläufer ist ja keinesfalls automatisch ein schlechter Mensch.

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