Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Mein verhinderter Amoklauf

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #16
    Torro, genau das selbe habe ich mir auch gedacht: die Geschichte wirkt konstruiert.

    Letztendlich ist das aber doch egal - jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Mobbing. Selbst die kleinsten Demütigungen können bei manchen extreme Folgen nach sich ziehen, die man von außen vielleicht gar nicht nachvollziehen kann.

    Man kann da einfach nichts über einen Kamm scheren und es bringt auch nichts, allgemeine Regeln aufzustellen. Wichtig ist, dass nahe Verwandte (vor allem die Eltern) und Autoritätspersonen (z.B. Lehrer) sich KÜMMERN. Und das heißt nicht nur "beobachten", sondern hinterfragen und mit Betroffenen kommunizieren. Und das ist es, was uns heutzutage einfach fehlt - die eigene Verantwortung erkennt jeder immer erst, wenn es bereits zu spät ist und sie wird dann durch Betroffenheit und blinder Schuldzuweisung überspielt (siehe Medien).

    Kommentar


      #17
      bam schrieb am 13.04. - 15:56:

      Das liest sich schon wieder zu typisch. Der potentielle Amokläufer, von allen gebeutelt, zu Unrecht schlecht behandelt. Stellt sich selber in eine Opferrolle ohne zu Hinterfragen was er in dieser Zeit hätte anders machen können. Um eine Isolation erst einmal zu erreichen wie hier beschrieben muss derjenige ziemlich viel Falsch im Umgang mit anderen Menschen gemacht haben.
      Er schiebt die Schuld für einen "fast-Amoklauf" auf alle anderen Personen, er selber kann laut seiner Meinung natürlich nichts dazu, und lehnt überdies psychologische Hilfe ab.
      Am Ende des Artikels natürlich: Aus ihm ist etwas geworden und die anderen bösen Kinder sind nun alles typische Loser.

      Der Kerl kann doch nicht wirklich glauben was er da schreibt, der hat immernoch eine Behandlung nötig. (wenn das denn alles halbwegs wahr sein sollte)
      wo hat der autor des artikels denn, im umgang mit seinen klassenkameraden, was falsch gemacht? wenn das alles wahr ist, was da steht, er also einfach nur schüchtern war dann sehe ich den fehler nur bei den anderen und natürlich bei den desinteressierten lehrern.

      Kommentar


        #18
        Wieso sollte man sich schon die Mühe machen sowas zu faken - es sei denn der Autor hat extreme Aufmerksamkeitsdefizite, wovon ich jetzt aber nicht mal ausgehe.

        Trotzdem, ob fake oder nicht, diese Fälle sind mit Sicherheit keine Einzelfälle und passieren an jeder Schule tagtäglich. Vielleicht nicht ganz in der beschriebenen Härte, dennoch passieren und eins macht der Artikel - ob fake oder nicht - auch _nochmals_ deutlich. Das Problem sind nicht die Killerspiele sondern soziale Strukturen, die dazu führen, dass es Mobbing und Ausstoßung gibt. Aber das anzugehen wäre schließlich zu aufwendig und zu teuer, dann lieber "Killerspiele" dafür verantwortlich machen


        "Stellt sich selber in eine Opferrolle ohne zu Hinterfragen was er in dieser Zeit hätte anders machen können. Um eine Isolation erst einmal zu erreichen wie hier beschrieben muss derjenige ziemlich viel Falsch im Umgang mit anderen Menschen gemacht haben."
        Guter Witz.

        Kommentar


          #19
          Bitstorm | Deather schrieb am 13.04. - 16:11:

          bam schrieb am 13.04. - 15:56:

          Das liest sich schon wieder zu typisch. Der potentielle Amokläufer, von allen gebeutelt, zu Unrecht schlecht behandelt. Stellt sich selber in eine Opferrolle ohne zu Hinterfragen was er in dieser Zeit hätte anders machen können. Um eine Isolation erst einmal zu erreichen wie hier beschrieben muss derjenige ziemlich viel Falsch im Umgang mit anderen Menschen gemacht haben.
          Er schiebt die Schuld für einen "fast-Amoklauf" auf alle anderen Personen, er selber kann laut seiner Meinung natürlich nichts dazu, und lehnt überdies psychologische Hilfe ab.
          Am Ende des Artikels natürlich: Aus ihm ist etwas geworden und die anderen bösen Kinder sind nun alles typische Loser.

          Der Kerl kann doch nicht wirklich glauben was er da schreibt, der hat immernoch eine Behandlung nötig. (wenn das denn alles halbwegs wahr sein sollte)
          wo hat der autor dieses artikels denn, im umgang mit seinen klassenkameraden, was falsch gemacht? wenn das alles wahr ist, was da steht, er also einfach nur schüchtern war dann sehe ich den fehler nur bei den anderen und natürlich bei den desinteressierten lehrern.
          Du kannst doch die einseitige Ansicht einer Einzelperson nicht als absolute Wahrheit hinstellen. Natürlich beschreibt er die Jahre so als wären alle anderen die Bösen. Genau das bemängel ich an diesem Artikel. Es ist nie einfach nur Schwarz oder Weiß.
          Er hatte sicherlich nun Jahre um die Geschehnisse zu verarbeiten und zu überdenken, da muss man das ganze auch selber als Betroffener differenzierter betrachten.
          Das macht er aber nicht.

          Genau deswegen kommen den anderen Usern hier ja auch Zweifel an der Echtheit der Geschichte. Jemand der nun ein glückliches Leben führt und die Geschehnisse nach eigenen Aussagen nun gut verkraftet hat, schreibt einfach nicht so emotional, einseitig und undifferenziert.

          Letzten Endes, mit dem Verweis auf die Killerspieldiskussion, liest es sich eben wie eine konstruierte Schuldzuweisung um "den Amokläufer" als armes Opfer der Gesellschaft darzustellen und Spiele zu entlasten.

          Kommentar


            #20
            bam schrieb am 13.04. - 15:56:

            Das liest sich schon wieder zu typisch. Der potentielle Amokläufer, von allen gebeutelt, zu Unrecht schlecht behandelt. Stellt sich selber in eine Opferrolle ohne zu Hinterfragen was er in dieser Zeit hätte anders machen können. Um eine Isolation erst einmal zu erreichen wie hier beschrieben muss derjenige ziemlich viel Falsch im Umgang mit anderen Menschen gemacht haben.
            Dann sag mir doch mal bitte, wie ein Heranwachsender, der kaum Erfahrung im Umgang mit anderen hat, wissen soll, OB und wenn ja, WAS er falsch macht. Normalerweiße lernt man sowas ja mit der Zeit automatisch, aber es gibt nunmal Fälle, die haben damit Probleme - das nennt man dann Schüchternheit. Dagegen gibt es kein Mittel, sondern die Überwindung ist ein langer Prozess, bei dem viele Faktoren eine Rolle spielen - u.a. auch die des schulischen Umfelds. Und wenn da dann von z.B. elterlicher Seite z.B. nicht genügend Unterstützung kommt, dann findet sich der Betroffene eben gerne mal in einer Spirale wieder, die es ihm unmöglich macht, eben diese Schüchternheit zu überwinden.

            Man darf eben nicht den Fehler machen, von sich auf andere zu schließen. Manche haben keinerlei Probleme im Umgang mit anderen und wissen ganz genau, was richtig und falsch ist - manche wissen das aber nicht und das ist ihnen bewusst, wodurch sie noch unsicherer werden etc...

            Kommentar


              #21
              War es so schwer für ihn auf eine andere Schule zu wechseln?

              Kommentar


                #22
                F-A-K-E

                Kommentar


                  #23
                  even schrieb am 13.04. - 15:51:

                  Schwere Kindheit rechtfertigt in unserer Gesellschaft auch wirklich alles.
                  was willst du jetzt damit sagen du misantroph

                  Kommentar


                    #24
                    herrlich wie min. 50% der "fake" oder "krank" comments hier höchstwahrscheinlich von der art menschen gepostet sind, und werden, die gerade für so etwas verantwortlich sind, die eben solche individuen sind, und den klassenfreak tagtäglich niedermachen...

                    leider wird der brief alles andere als fake sein, da es schlichtweg auf jeder schule, in jeder klasse das immer wiederkehrende bild gibt... und daher die ganze sache absolut nicht unabwägig ist.

                    es gibt die coolen schulhof gangster, die selbst zu dumm sind um irgendwann den ernst einer lage zu sehen, denen die schule scheiss egal ist, die bonzen kiddies mit großer fresse, die dann aber selbst schnell zu feige sind, die streber und bauern kids, die sich um rein garnichts kümmern, nur um ihren schulabschluss und gute noten, die normalos, zu einfach für die cooolen aber auch nicht ausgestoßen von ihnen, sich aber auch nicht auf die bauern ebene herablassen wollend - und die aus verarmten häusern kommenden dicken/schmächtigen total ruhigen fußabtreter, die ziel von täglichen angriffen und mobbereien werden - das ist halt fakt. denkt mal drüber nach.

                    Kommentar


                      #25
                      liest sich für mich eher wie ein fall von "zu spät bzw. gar nicht aufs gymnasium gewechselt"


                      außerdem kann ich mir leider nicht vorstellen, wie sich eine ganze schule gegen einen verschwören kann, irgendjemand muß doch "im ernstfall" zu dem typ gehalten haben.

                      Kommentar


                        #26
                        genau das its doch die einstellung, die solche extremen mobbingsituationen überhaupt erst ermöglicht. niemand von aussen nimmt das ernst. und dann kommen die gründe; das sind nur kinder, so schlimm kanns nicht sein, das wirkt konstruiert, der will nur aufmerksamkeit.

                        jemand der in so einer situation steckt, der verbringt einen großteil seiner bewussten zeit damit, darüber nachzudenken. der wacht morgens auf und dann wird ihm vor angst schlecht, weil er in die schule muss. der sitzt im unterricht und hat angst vor der pause. der flüchtet aus der schule und verkriecht sich in seinem zimmer. der streitet sich dauernd mit den eltern, weil er nicht aus dem haus will um zu spielen. der wird introvertiert weil er nur alleine freiden findet. das ist der absolute terror aus angst, qual, demütigung und völliger, trostloser einsamkeit.

                        amoklauf ist eine form von SELBSTMORD. amokläufer sterben so gut wie immer, das alleine sagt doch schon aus welches maß von verzweifelung jemand erreicht hat, der darüber nachdenkt.

                        Kommentar


                          #27
                          sneaks0n schrieb am 13.04. - 16:19:

                          bam schrieb am 13.04. - 15:56:

                          Das liest sich schon wieder zu typisch. Der potentielle Amokläufer, von allen gebeutelt, zu Unrecht schlecht behandelt. Stellt sich selber in eine Opferrolle ohne zu Hinterfragen was er in dieser Zeit hätte anders machen können. Um eine Isolation erst einmal zu erreichen wie hier beschrieben muss derjenige ziemlich viel Falsch im Umgang mit anderen Menschen gemacht haben.
                          Dann sag mir doch mal bitte, wie ein Heranwachsender, der kaum Erfahrung im Umgang mit anderen hat, wissen soll, OB und wenn ja, WAS er falsch macht. Normalerweiße lernt man sowas ja mit der Zeit automatisch, aber es gibt nunmal Fälle, die haben damit Probleme - das nennt man dann Schüchternheit. Dagegen gibt es kein Mittel, sondern die Überwindung ist ein langer Prozess, bei dem viele Faktoren eine Rolle spielen - u.a. auch die des schulischen Umfelds. Und wenn da dann von z.B. elterlicher Seite z.B. nicht genügend Unterstützung kommt, dann findet sich der Betroffene eben gerne mal in einer Spirale wieder, die es ihm unmöglich macht, eben diese Schüchternheit zu überwinden.

                          Man darf eben nicht den Fehler machen, von sich auf andere zu schließen. Manche haben keinerlei Probleme im Umgang mit anderen und wissen ganz genau, was richtig und falsch ist - manche wissen das aber nicht und das ist ihnen bewusst, wodurch sie noch unsicherer werden etc...
                          Du verstehst mich falsch, natürlich darf und macht man in seiner Jugend Fehler. Aber es geht gar nicht darum was er damals als Kind falsch gemacht hat, sondern darum wie er dies nach zig Jahren nun betrachtet.
                          Die niedergeschriebene Betrachtungsweise klingt eben nicht so als habe der Autor das alles richtig verarbeitet und hätte mit dieser Zeit abgeschlossen.
                          Und genau deswegen ist dieser Rückblick an sich nicht sehr nützlich bzw. authentisch, denn zu einem Rückblick gehört eine differenziertere Betrachtungsweise.

                          Möglichkeit 1 ist eben: Das Ding ist echt, der Autor hat die Geschehnisse nicht richtig verarbeitet, der Rückblick ist dementsprechend emotional und einseitig verfasst. Die Opferrolle eben vordefiniert und die Schuldzuweisungen ebenso.

                          Möglichkeit 2: Das Ding ist ein Fake (zumindest zum Teil) und soll für die Killerspieldiskussion missbraucht werden.

                          In jedem Fall ist dieser Artikel nicht viel Wert.

                          Kommentar


                            #28
                            bam schrieb am 13.04. - 16:35:

                            sneaks0n schrieb am 13.04. - 16:19:

                            bam schrieb am 13.04. - 15:56:

                            Das liest sich schon wieder zu typisch. Der potentielle Amokläufer, von allen gebeutelt, zu Unrecht schlecht behandelt. Stellt sich selber in eine Opferrolle ohne zu Hinterfragen was er in dieser Zeit hätte anders machen können. Um eine Isolation erst einmal zu erreichen wie hier beschrieben muss derjenige ziemlich viel Falsch im Umgang mit anderen Menschen gemacht haben.
                            Dann sag mir doch mal bitte, wie ein Heranwachsender, der kaum Erfahrung im Umgang mit anderen hat, wissen soll, OB und wenn ja, WAS er falsch macht. Normalerweiße lernt man sowas ja mit der Zeit automatisch, aber es gibt nunmal Fälle, die haben damit Probleme - das nennt man dann Schüchternheit. Dagegen gibt es kein Mittel, sondern die Überwindung ist ein langer Prozess, bei dem viele Faktoren eine Rolle spielen - u.a. auch die des schulischen Umfelds. Und wenn da dann von z.B. elterlicher Seite z.B. nicht genügend Unterstützung kommt, dann findet sich der Betroffene eben gerne mal in einer Spirale wieder, die es ihm unmöglich macht, eben diese Schüchternheit zu überwinden.

                            Man darf eben nicht den Fehler machen, von sich auf andere zu schließen. Manche haben keinerlei Probleme im Umgang mit anderen und wissen ganz genau, was richtig und falsch ist - manche wissen das aber nicht und das ist ihnen bewusst, wodurch sie noch unsicherer werden etc...
                            Du verstehst mich falsch, natürlich darf und macht man in seiner Jugend Fehler. Aber es geht gar nicht darum was er damals als Kind falsch gemacht hat, sondern darum wie er dies nach zig Jahren nun betrachtet.
                            Die niedergeschriebene Betrachtungsweise klingt eben nicht so als habe der Autor das alles richtig verarbeitet und hätte mit dieser Zeit abgeschlossen.
                            Und genau deswegen ist dieser Rückblick an sich nicht sehr nützlich bzw. authentisch, denn zu einem Rückblick gehört eine differenziertere Betrachtungsweise.

                            Möglichkeit 1 ist eben: Das Ding ist echt, der Autor hat die Geschehnisse nicht richtig verarbeitet, der Rückblick ist dementsprechend emotional und einseitig verfasst. Die Opferrolle eben vordefiniert und die Schuldzuweisungen ebenso.

                            Möglichkeit 2: Das Ding ist ein Fake (zumindest zum Teil) und soll für die Killerspieldiskussion missbraucht werden.

                            In jedem Fall ist dieser Artikel nicht viel Wert.

                            also glaubst du, solbald man etwas verarbeitet hat kann man erlebte qualen nicht mehr nachempfinden und die motivation der opfer nicht mehr nachvollziehen?

                            Kommentar


                              #29
                              matt wurst schrieb am 13.04. - 16:31:

                              liest sich für mich eher wie ein fall von "zu spät bzw. gar nicht aufs gymnasium gewechselt"


                              außerdem kann ich mir leider nicht vorstellen, wie sich eine ganze schule gegen einen verschwören kann, irgendjemand muß doch "im ernstfall" zu dem typ gehalten haben.
                              Und genau das hat er beschrieben.
                              Wir können nicht nachvollziehen was ihm passiert ist und was Menschen zu solchen Handlungen bewegt.

                              Kommentar


                                #30
                                Also entscheiden könnt ihr euch auch nicht so wirklich oder? Auf der einen seite meint ihr auch das ego shooter keinen einfluss darauf haben und auf der anderen sagt ihr das dieser Brief n fake ist (obwohl er genau die faktoren beschreibt).

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X