Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Mein verhinderter Amoklauf
Einklappen
X
-
Sehr schwierig, diese Geschichte. Auf der einen Seite ist sie in sich schlüssig und man kann alles nachvollziehen, was in ihr steht.
Auf der anderen Seite ist das aber auch alles zu....glatt geschrieben. Es werden alle "Klischees" erfüllt, die ich persönlich von einem Amokläufer erwarte: Soziale Ausgrenzung, Lehrer, die nicht konsequent eingreifen, die eigene Scham, es den Eltern oder sonst wem zu erzählen und nicht zuletzt der Waffenschrank von Papa.
Hinzu kommt die klare Ablehnung der These, dass Killerspiele Schuld an Amokläufen haben (der gleichen Meinung bin ich auch).
Worauf ich hinaus will ist, dass so eine Sache auch fiktiv sein kann. Von einem Autor, der der Gesellschaft vor Augen führen will, welche Gründe wirklich zu Amokläufen führen. So ungefähr würde ich auch eine solche Geschichte beschreiben.
Ich will dem Verfasser nicht zu nahe treten, wenn er diese Erlebnisse wirklich durchgemacht hat. Aber ich habe so ein Gefühl, dass die ganze Sache ein großer Fake ist, um die Killerspieldebatte in eine andere (richtige) Richtung zu lenken.
Kommentar
-
Das liest sich schon wieder zu typisch. Der potentielle Amokläufer, von allen gebeutelt, zu Unrecht schlecht behandelt. Stellt sich selber in eine Opferrolle ohne zu Hinterfragen was er in dieser Zeit hätte anders machen können. Um eine Isolation erst einmal zu erreichen wie hier beschrieben muss derjenige ziemlich viel Falsch im Umgang mit anderen Menschen gemacht haben.
Er schiebt die Schuld für einen "fast-Amoklauf" auf alle anderen Personen, er selber kann laut seiner Meinung natürlich nichts dazu, und lehnt überdies psychologische Hilfe ab.
Am Ende des Artikels natürlich: Aus ihm ist etwas geworden und die anderen bösen Kinder sind nun alles typische Loser.
Der Kerl kann doch nicht wirklich glauben was er da schreibt, der hat immernoch eine Behandlung nötig. (wenn das denn alles halbwegs wahr sein sollte)
Kommentar
-
so ist dat.
Ich hab vor kurzem ein Buch gelesen (im januar glaub ich )
"19 Minuten"... es geht um einen Amoklauf und da wird das gleiche beschrieben.
Ein Junge ist etwas anders als die anderen, wird deswegen geärgert.
Die Geschichten Wiederholen sich also....
Jeder kann ein bestimmtes mass dazu beitragen nicht ganz Isoliert zu werden, aber letzten endes kann man nichts daran ändern, wenn andere einen nicht aktzeptieren wie man ist....
Kommentar
-
"Einige meiner Peiniger sind heute tot, gestorben bei Autounfällen, andere sind drogenabhängig oder seit Jahren arbeitslos und hängen an der Flasche - andere wiederum haben innerhalb der Dorfgemeinschaft geheiratet und führen ein erbärmliches Leben, während ich meines in vollen Zügen genieße"
Bis dahin dachte ich wirklich er ist "geheilt", scheint aber nicht so.
Kommentar
-
Naja ob fake oder nicht. Ich finde der Leserbrief zeigt deutlich, was so einen Amoklauf wirklich hervorrufen kann. Auch wenn nicht alles stimmt so ganz oder zu glatt geschrieben ist, sind das die Gründe und nicht die Killerspiele. Ich hoffe ja, dass dieser Brief die Bemühungen der Regierung und der "Wissenschaftler" in eine richtige Richtung bringt und sie nicht nur auf die Killerspiele fokussieren lässt, weil es ein paar alteingesessene Politiker so sehen.
Kommentar
-
Es ist aber so, dass alle Klischees wie sie #4 beschreibt oft miteinanderhängen.
Unfähige Lehrer, die sich 0 für sowas interessieren, hast du eh überall. Gewalttätige Mitschüler auch. Und Schwächlinge eben auch. Und ansonsten ist das schon ein "Normalfall" für einen Gemobbten. Gut, dass mit dem Waffenschrank kann man bestreiten, aber er wohnte in einem 400Mann Dorf, da haben die älteren Herren oft Waffen herumliegen.
Klar, die Geschichte hier kann fiktiv sein, aber so wie es da beschrieben ist hat und gibt es sicherlich woanders des öfteren.
Kommentar
-
eSports - NoW | Vadagnin schrieb am 13.04. - 15:57:
"Einige meiner Peiniger sind heute tot, gestorben bei Autounfällen, andere sind drogenabhängig oder seit Jahren arbeitslos und hängen an der Flasche - andere wiederum haben innerhalb der Dorfgemeinschaft geheiratet und führen ein erbärmliches Leben, während ich meines in vollen Zügen genieße"
Bis dahin dachte ich wirklich er ist "geheilt", scheint aber nicht so.
ging mir auch so :)
Kommentar
-
Mal ganz davon abgesehen ob der Brief nun der Wahrheit entspricht oder nicht:bam schrieb am 13.04. - 15:56:
Das liest sich schon wieder zu typisch. Der potentielle Amokläufer, von allen gebeutelt, zu Unrecht schlecht behandelt. Stellt sich selber in eine Opferrolle ohne zu Hinterfragen was er in dieser Zeit hätte anders machen können. Um eine Isolation erst einmal zu erreichen wie hier beschrieben muss derjenige ziemlich viel Falsch im Umgang mit anderen Menschen gemacht haben.
Er schiebt die Schuld für einen "fast-Amoklauf" auf alle anderen Personen, er selber kann laut seiner Meinung natürlich nichts dazu, und lehnt überdies psychologische Hilfe ab.
Am Ende des Artikels natürlich: Aus ihm ist etwas geworden und die anderen bösen Kinder sind nun alles typische Loser.
Der Kerl kann doch nicht wirklich glauben was er da schreibt, der hat immernoch eine Behandlung nötig. (wenn das denn alles halbwegs wahr sein sollte)
Man muss sich der Gesellschaft anpassen um in der Schule akzeptiert zu werden? Bzw. er soll überlegen was er falsch gemacht hat?
Hallo "Rassismus"!?
Kommentar
-
Er ist jetzt 30. Er hat mit Sicherheit lang darüber nachgedacht sowas zu veröffentlichen. Deswegen ist das wohl auch so glatt geschrieben. Ausserdem, wenn er sowas erlebt hat - überdenkt er alles mit Sicherheit mehr als nur 2x.
Und #9, wenn man so verachtet worden ist, ist es ganz normal, die andern genauso zu verachten. Sowas heilt nicht weg, mit sowas kann man nur umgehen.
Kommentar
Kommentar