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Warum MYM nun ein Franchise sein soll

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    Warum MYM nun ein Franchise sein soll

    Warum MYM nun ein Franchise sein soll

    Hier geht es zur Headline.

    #2
    RAUBTIERESPORT!

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      #3
      alles gut und schoen, auf dauer muessen aber genuegend lizenznehmer her, ich bezweifel ein wenig das diese strategie nutzen abwirft

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        #4
        die verallgemeinerung von McDonalds als Beispiel fuer ein Franchise-Unternehmen ist lustig. Weil McDonalds stetig auf neue Franchisees und somit auf Expansion setzt muss das nun jede Franchise machen? Nehmen wir als Gegenbeispiel Starbucks, die vor kurzem offiziell ankuendigten, ab einer bestimmten Anzahl von Filialen in den USA nicht mehr auf Expansion zu setzen. sind die USA-Filialen ab dem Moment der nicht-Expansion nun keine Franchisees mehr? Klar ist es gang und gebe, dass Franchises auf staendige Expansion setzen. Selbst in deiner Definition steht das aber in keinster Weise, du leitest das lediglich aus einem einzigen Beispiel ab - zu dem es wie eben von mir bestaetigt auch Gegenbeispiele gibt. Ein Franchise muss also nicht zwangslaeufig auf Expansion setzen, was deine Argumentation in diesem Punkt absolut nichtig macht.

        Fuer jemanden, der gestern noch wegen angeblich nicht vorhandener Recherche gegen readmore schimpfte, verhaelst du dich also nicht viel besser Rudi. Eine offizielle Definition wie deine ist schoen und gut, aber dann beziehe dich bitte auch nur in relevanter Weise auf diese Definition und schliess nicht von einem Einzelbeispiel (McDonalds) auf allgemeingueltige Regeln fuer jede Franchise.

        Ach ja: Wie eine komplizierte Ankuendigung wie das von MYM anstelle einer einfachen Erklaerung wie Kostensenkung PR sein soll, das musst du mir nochmal genauer erklaeren. Ich glaube, wir muessen uns nochmal ueber deine Definition von PR unterhalten :)

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          #5
          Der Punkt ist, dass es normalerweise beim Franchising mehrere Abnehmer gibt und nicht einen einzigen, exklusiven. McDonald's ist dafür klar das deutlichste Beispiel, aber bei anderen Franchises kann es sicherlich anders aussehen. Im Übrigen wird McDonald's in dem Lexikon auch als Beispiel aufgeführt, ähnlich sieht's bei Wikipedia und Co. aus.

          Es geht aber auch nicht darum, die beste Definition bzw. Beschreibung für Franchise abzugeben, sondern darauf hinzuweisen, dass MYM nicht gerade ein Paradebeispiel für Franchising ist, sondern dass eine Auslagerung eines Teils der Firma hier besser passt und andere Dinge, wie Kosten sparen, den eigentliche Kern der _aktuellen_ (mag ja vllt noch was anderes kommen) ESNation-Politik umfassen.

          Insgesamt sind solche Veränderungen sicherlich schwer PR-technisch zu verpacken, aber derzeit hat bei MYM nur den Eindruck, dass sie einfach nur Stur ihr Ding durchziehen.

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            #6
            mym hat ein fixe "einnahmen" aus der lizenz und ist am gewinn beteiligt, trägt dafür kaum ein risiko unter der wirtschaftlichen situation-kluge entscheidung! ;)

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              #7
              Ich spreche dir ja nicht ab, dass McDonalds fuer ein Franchise ein gutes Beispiel ist. Allgemein ist es das sicherlich. Aber gerade du als erfahrener Redakteur solltest doch wissen, dass man sich auf wikipedia bezueglich Recherche nicht wirklich verlassen sollte ;)

              Das beste Beispiel ist MYM fuer Franchising sicherlich nicht, da sage ich auch absolut nichts gegen. Dein Artikel hoert sich allerdings so an als waere es in keiner Hinsicht ein Franchise, leider stimmt aber gerade deine Definition in vielen Faellen (langfirstiger Vertrag (da gehe ich doch mal von aus), selbststaendige Unternehmer, vertikale Vertriebskooperation - wenn man Fries in seinen Angaben zu den Einzelheiten vertrauen kann) mit dem Fall MYM direkt ueberein.

              Wie schon gesagt, es ist zwar ueblich fuer ein Franchise auf Expansion oder zumindest mehr als ein Franchisee zu setzen, aber gerade in deiner Definition wird das eben nicht herrausgehoben. Nun wird es sicherlich Definitionen geben (noch einmal: in solcher Hinsicht taugt Wiki absolut nix) die mehrere Franchisees als Pflicht fuer ein Franchise hervorheben. Deine tut das aber genau nicht. Du beziehst dich da lediglich auf ein einziges Beispiel, von dem man nicht generell auf alle Franchises schliessen kann - das sollte man von einem einzigen Beispiel in einem Punkt nie, egal wie gut das Beispiel allgemein ist.

              Nochmal in kurz: Ich spreche dir gar nicht ab, dass es bei MYM hinter den Kulissen eher um Kostenverlegung als um die Etablierung eines Franchises ging. Was ich kritisiere ist, dass nur einen Tag nach deiner Kritik an readmore fuer fehlende Recherche in ihrem Artikel (soweit ich das verstehe, ging es darin doch gar nicht um eine Aufklaerung was hinter den Kulissen passierte sondern viel eher um eine einfacher verstaendliche Zusammenfassung des gesagten) ein solcher Artikel kommt - die einzige offizielle Quelle ist eine Definition, welche sich nicht mit MYM's Fall widerspricht und der Widerspruch wird aus einem einzigen Beispiel herbeigezogen. Das scheint mir doch ein bisschen hypokritisch...


              edit #5 klaer mich auf! ich dachte eigentlich, den artikel nach zweimaligem Durchlesen verstanden zu haben, kann da aber natuerlich auch falsch liegen :)

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                #8
                Für den Artikel habe ich in den letzten zwei, drei Tagen ca. mit 10 Personen gesprochen, in mehrere Lexika geschaut und ein wenig gegooglet. Mal ehrlich: Das wirkt doch jetzt total affig, sowas überhaupt zu erwähnen. Es ist nicht Sinn eines solchen Artikels fünf Beispiele zu geben, warum MYM nun kein typisches Franchise ist (wenn denn überhaupt...), und ständig irgendwelche Quellen zu rezitieren, nur damit der Leser weiß, ich habe nicht nur bei Wikipedia geschaut. Deswegen tue ich mich auch etwas schwer mit Deiner Kritik.

                Mein Anliegen war und ist, dass bitte Aussagen von Verantwortlichen über ihre eigenen Schritte / ihr eigenes Projekt, kritisch zu bewerten und zu hinterfragen sind, denn das zeichnet Journalismus aus. Genau das wollte ich auch mit diesem Artikel tun. Man kopiert ja auch nicht einfach 1:1 eine Pressemitteilung. Beim rm-Artikel wirkte es aber so, dass wenn MYM / ESNation sagt, es ist ein Franchise, dann muss es wohl auch eins sein. Die Jungs bei RM sind schlau genug, dass kritisch zu bewerten, deswegen erhebe ich ja auch den Anspruch an sie, dass sie das redaktionell einfließen lassen anstatt einfach nur das von MYM/ESN Vorgekaute nur wieder zu geben.

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                  #9
                  für den aufmerksamen esportaffinen leser steht in dem artikel nichts wirklich neues drin.
                  ausnahme:
                  - kurzes statement von TheSlash und
                  - das flamen von mark peter fries gegenüber nem fragster-redakteur; ich würde das als kompliment sehen ^^

                  ansonsten kann man dieses ganze Chaos mit MYM in der letzten zeit wohl nur als PR-Desaster für MYM und mark peter fries bezeichnen.
                  und wenn demnächst nochmal irgend n verantwortlicher was von "strategischen gründen" faselt, um irgendwelche undurchschaubaren vorgänge zu rechtfertigen, rast ich aus :D

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                    #10
                    fragster | Rudi schrieb am 20.02. - 01:17:
                    Für den Artikel habe ich in den letzten zwei, drei Tagen ca. mit 10 Personen gesprochen, in mehrere Lexika geschaut und ein wenig gegooglet.
                    das wusste ich natuerlich nicht. Natuerlich ist es affig, auf einer eSports-Seite saemtliche Quellen zu erwaehnen. Wenn du aber schon professionellen Journalismus ansprichst dann sollte man auch erwaehnen, dass diese dazu verpflichtet sind alle ihre Quellen zu zitieren... wenn schon nicht im Artikel, dann in einem kurzen Anhang danach. Aber eine eSports-Seite ist nun mal keine professionell-journalistische Seite. Von daher bist du nicht dazu verpflichtet, aber eine kleine Randanmerkung dass du nicht nur kurz eine Definition in einem Lexikon nachgeschlagen hast und auf der Basis deinen Artikel geschrieben hast haette das ganze klarer gemacht. Aber gut, das ist meine persoehnliche Meinung und waere fuer andere vll. ueberfluessig gewesen. Mir kam es nur eben (wie wohl oben klargeworden ist) so rueber, dass diese Unterhaltungen sowie die Recherche nie stattfanden.

                    Es ging mir uebrigens einzig und allein um die Hinterlegung deiner Fakten. Mit dem Artikel an sich hatte ich absolut kein Problem, und fand ihn ausserdem (bis auf winzige Meinungsverschiedenheiten)gut geschrieben und erklaert - das sollte auch gesagt sein. In die Richtung ging meine Kritik also ueberhaupt nicht!

                    Was ich aber immernoch nicht verstehen kann ist dein Vergleich mit dem Artikel von readmore. Klar beinhaltet Journalismus kritisches Nachfragen und bewerten, was du ja in deinem Artikel auch gut gemacht hast (wie gesagt - die Recherche scheint ausfuehrlicher zu sein als es aus dem Artikel herauskommt, von daher lass ich das mal aussen vor). Der Artikel von readmore hatte allerdings grundsaetzlich - wie ich das sehe - einen anderen Hintergrund, der gut einen weiteren Aspekt des Journalismus hervorhebt - das Informieren, grundlage einer jeden Diskussion. Nach hellphyte's Artikel wurde klar, dass viele Leute der Community gar nicht verstanden, was da ueberhaupt vor sich ging. Readmore brachte also einen Artikel heraus, der die Informationen verstaendlicher machte, so dass die Community sich in Zukunft an Diskussionen wie deiner (Ist es nun eine Franchise oder nicht?) besser beteiligen kann. Du bringst das Beispiel einer Pressemitteilung - aber genau diese wird in ausfuehrlicheren Nachrichtensendungen in einem Beitrag erstmal erklaert, bevor sie spaeter von jemand anderem in einem Kommentar hinterfragt und bewertet wird. Ist der Verfasser des ersten Betrages nun weniger Journalist?

                    Lange Story kurzer Kern: Informieren vor Hinterfragen ist wichtig, in den meisten Faellen sogar lebensnotwendig! Die Hintergruende von readmore (sie kamen schlicht des Beduerfnisses nach, Klarheit zu schaffen was MYM eigentlich meinte) und dir bzw fragster (kritisch zu hinterfragen inwiefern das nun der Wahrheit entspricht und die "wirklichen" Hintergruende der Entscheidung von MYM) sind grundverschieden. Wieso also gegen readmore wettern, weil sie nicht direkt kritisch nachfragen? Gerade du kennst dich doch auf dem Gebiet nach Jahren an Erfahrung gut aus - haette readmore den Artikel der schlichten Information durch einen weiteren Teil an Reflektion erweitert, waer der Artikel so lang und unverstaendlich gewesen, dass er fuer den Leser absolut unattraktiv geworden waere. Sie verfolgen in ihrem Artikel den einen Aspekt, du in deinem den zweiten. Belassen wir es doch einfach dabei und geben zu, dass beide Artikel in ihrem jeweiligen Bereich gute Arbeit geleistet haben!

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                      #11
                      habs um diese uhrzeit nur überflogen nach der disco xD ..
                      aber outsourcing ist es mal so gar nicht. da gefällt mir ja der franchise begriff um ein vielfaches besser.. da ist die recherche deutlich fehl geschlagen..

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                        #12
                        OMG was der Fries für ein Idiot ist. Kleiner Branson-Fanboy, versteht aber überhaupt nicht wofür Branson steht und warum er so erfolgreich ist.

                        Kein Wunder das MYM im Vergleich zu SK so abstinkt.

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                          #13
                          sie haben ihr cs-team verliehen, mehr ist es im grunde nicht und jemand (ziemlich blödes in meinen augen :)) hat ihnen die teilweise nutzung ihres namens abgekauft und trägt dafür das volle risiko (darum "blöde"...) und hat davon im grunde nichts.

                          franchise trifft es nicht, weder vom vergleich mit klassischen franchises her noch vom gedanken dahinter. ich bin ja selbst im marketing eines unternehmens, welches doch 'etwas' größer ist als mym und muss sagen, wenn wir so einen 'kunden' finden würden, würde ich an den menschen zweifeln, gerade unter den gerade herrschenden bedingungen. ich gebe ihnen (Frontspawn) 6 monate, bevor sie dieses projekt wegen unlukrativität beenden. aber vielleicht reicht dieses zeit ja um mym über die zeit zu retten und dann können sie selbst die teams wieder nehmen, ohne ihr unternehmen ganz aufs spiel zu setzen.

                          von mym war es ein guter zug, wenn man jemanden findet, der sich auf so etwas einläßt und das haben sie scheinbar.

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                            #14
                            Schöner Artikel. Man merkt schon beim lesen, dass sich hier jemand wirklich mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Und Outsourcing ist gar nicht mal so schlecht, da sie ja nicht alles abgegeben haben und es einen durch Rahmenbedingungen begrenzten Handlungsspielraum gibt. Es gibt einfach keine genaue, betriebswirtsachaftlich korrekte, Bezeichnung für den Vorgang. Es ist ein "Mix". Und wie man das Kind nun nennt, ist ja auch eigentlich nur Nebensache...

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                              #15
                              snook schrieb am 20.02. - 12:14:

                              Schöner Artikel. Man merkt schon beim lesen, dass sich hier jemand wirklich mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Und Outsourcing ist gar nicht mal so schlecht, da sie ja nicht alles abgegeben haben und es einen durch Rahmenbedingungen begrenzten Handlungsspielraum gibt. Es gibt einfach keine genaue, betriebswirtsachaftlich korrekte, Bezeichnung für den Vorgang. Es ist ein "Mix". Und wie man das Kind nun nennt, ist ja auch eigentlich nur Nebensache...
                              Stichwort primär-/sekundärprozesse ;)

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