Gibt Gerüchte, dass die Gelder für eine CS und WC3 Liga nicht mehr reichen...
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Der Unterschied meiner Meinung nach ist einfach, dass mitlerweile fast alle Ligen, ausser der ESL, versuchen "den leichten Weg" zu gehen und Spiele supporten, für die man leicht neue Partner findet. Sei es die ach so toll zu vermarktenden Sportspiele, oder Spiele wie World in Conflict wo der Hersteller Geld reinpulvert. Der "wahre" eSport, das was die Community sehen will, sind aber andere Spiele die mehr und mehr aus der eSportlandschaft verdrängt werden. Es will keiner den eSport auf CS und WC3 beschränken, aber wenn Spiele für die sich nur eine Handvoll eSportaktive interessieren langsam mehr und besser supportet werden (in Bezug auf Veranstaltungen, Preisgeld etc) als die beliebten eSport Titel, dann sieht man einfach die Entwicklung, die Weg von der Community geht und hin zum schnellen Geld mit Spielen wie Fifa und WiC...sti schrieb am 11.01. - 12:28:
diese konzentrationen auf die beiden spiele gab es doch in der vergangenheit zu genüge, haben aber den meisten ligen und betreibern nicht den erfolg gebracht. Auch der Markt der Sponsoren dieser beiden Spiele ist mittlerweile ausgeschöpft. oder soll z.B. ein Intel die 180ste Liga supporten, wenn sie gleich ne hauseigene hat?!?!passion | fac schrieb am 11.01. - 02:57:
Würden nicht ständig irgendwelche Organisationen versuchen andere, z.T. vermeintlich Zuschauerfreundlichere Spiele zu pushen, sondern sich auf die Spiele konzentrieren würden, die seit Jahren Erfolg in der Community haben, dann wäre der eSport auch schon deutlich weiter. Das sieht man u.a. in Asien, wo sich ein Spiel wie Starcraft vor jahren etabliert hat, die Community liebt es und auch wenn es sicher viele neue Spiele gibt die Zuschauerfreundlicher sind, wird es gepusht. Wenn man sich nun den eSport hierzulande mit den "zuschauerfreundlichen" Fifa und LfS anschaut und das ganze mit Asien vergleicht, weiss man, wer es richtig macht.
und seien wir mal ehrlich: die 180ste liga mit cs und wc3 wird irgendwann langweilig.. diese überschwemmung vermeindlicher top-spiele hat dem esport mehr geschadet als gefördert. es ist wichtig, dass man auch mal laengere zeit auf ein bestimmtes spiel warten muss damit vorfreude und ernsthaftes interesse besteht. das 192ste aufeinandertreffen zwischen attax und mouz in cb ec, ngl one, eps oder sonst wo verliert doch irgendwann an attraktivität dadurch!
als wenn das den cs und wc3 zuschauern ein abbruch tut, ich hab das gefuehl hier gehts nur um das eigene ego, "sein" spiel wär die INKARNATION des esports.
ausserdem hat der asiatische Markt ne komplett andere Ausgangslage als der deutsche. Das ist wie, wenn man in Honolulu ne Eishockey-Liga durchsetzen will, die in usa und kanada extrem erfolgreich ist. aber dies nun detaillierter auszuführen würde den Rahmen sprengen
Das hat nichts damit zu tun, dass ich hier kritisiere, dass man mit eSports Geld machen will, nur man missachtet langsam mehr und mehr die Interessen der Community. Im "echten" Sport wird, wie du sinngemäß schon angedeutet hast, auch Fußball von Sponsoren supportet und in den Mittelpunkt gestellt und nicht irgendeine Sportart wo ein Geldgeber hintersteht, aber sich keiner dafür interessiert. Und wieso ist das so? Ganz einfach weil einige Firmen scheinbar blind in den eSport investieren weil ihnen Leute wie die esbl erzählen, was Fifa doch für ein toller eSporttitel ist, dass sich für den Mist aber keiner Interessiert, ist den Firmen scheinbar egal.
Wenn die Firmen die dort in ein Spiel wie Fifa investieren ihr Geld in CS und WC3 stecken würden, hätte der eSport ein viel größeres Potential. man muss nicht darauf hoffen, dass irgendwelche Casual Gamer in 10 Jahren mal zu einem Fifa Event gehen, mann hat jetzt bereits ein Zuschauerpotential auf das man aufbauen könnte. Dass sowas auch klappt, sieht man an den IFNGs, wo geschätzt 90% der Leute für CS kommen und Fifa gerne mal ignoriert wird und man lieber an den Rechnern und Konsolen dort zockt... Also lieber wieder auf die beliebten Spiele bauen und versuchen sich mit diesen durchzusetzen und nicht den eSport so zu verbiegen, bis er der Öffentlichkeit passt. Das bringt zwar vllt auf die nächsten 1-2 jahre gesehen noch mehr geld, den eSport bringt es aber nicht weiter, sondern macht ihn höchstens mehr und mehr kaputt.
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Nur schade, dass ESWC, WCG und SEC Turniere sind und keine Ligen ... EM und ENC sind eine Mischung aus beidem, die ESL ansich ist eher ein Unternehmen, die einzige relevante E-Sport-Liga innerhalb dieses Unternehmens ist neben den Extreme Masters die WC3L. Die EPS ist landesintern und hat auch nur in Deutschland wirklichen Einfluss, in anderen Ländern ist sie nicht besonders bekannt. Wenn du wirklich relevante Ligen nehmen willst, bleiben eigentlich nur die Extreme Masters, die WC3L und die NGL ONE.hoorai.XQ | overkill schrieb am 11.01. - 14:05:
ESWC, WCG, ESL, EM, ENC, SEC. Es gibt keine relevanteren Ligen.Varmendrion schrieb am 11.01. - 01:51:
Komm, nenn mir doch mal relevante Ligen. Am besten welche außer EPS und Extreme Masters (und jetzt komm nicht mit irgendwelche Mini-Ligen).
#37 | Im Prinzip hast du nicht Unrecht, aber es gibt da mehrere Punkte, in denen ich dir widerspreche:
1.) Die ESL ist ebenfalls dabei, die Schiene zu wechseln, wenn auch nicht so extrem wie andere Ligen. Sie machen es etwas geschickter. Die EM werden kaum noch beworben, ohne den Ergebnisticker hier wüsste die Hälfte der Community wohl nicht einmal, dass es eine zweite Season gibt - ich bezweifle ohnehin, dass es eine dritte Ausgabe in der Konstellation geben wird. Es gibt zudem keine "exklusive", gepushte CS-Liga, sondern "nur" eine für WC3 und das schon seit Jahren, was zeigt, dass die ESL CS alleine auch nicht mehr wirklich oben halten will. Die ESL Major Series wurde ebenfalls vor nicht allzu langer Zeit eingeführt und dort sind eben viele Spiele enthalten, die bisher keine so große Aufmerksamkeit erhalten haben.
2.) WC3 ist in fast allen relevanten Ligen noch dabei (Die GSL ist NICHT relevant), insofern gibt es da kein Problem. Du ärgerst dich also darüber, dass andere Spieler CS vorgezogen werden. Nun, dann musst du aber auch die Nachteile von CS betrachten, denn andere Spiele machen es hier in der Tat viel besser und sind viel spannender für "Uneingeweihte" zu verfolgen. Einige gute Argumente gegen Counter-Strike werden z.B. im RM-Interview mit Michael Haenisch aufgelistet.
3.) Du willst wissen, warum man in Punkto CS (Sorry, aber es geht halt im Endeffekt fast nur darum) die Community missachtet? Die Spieler sind doch selber daran schuld. Die überwältigende Mehrheit besteht aus Cheatern, Flamern und anderen Intelligenzblockaden. Das schreckt neue Spieler sofort ab und bringt viele "Veteranen" dazu, aufzuhören. Zudem ist die alteingesessene E-Sports-Community halt nur ein winziger Teil der potenziellen Zuschauer. Dass Valve das Spiel dann eigentlich auch kaum noch supportet, sondern sich auf neue Produkte konzentriert, verbessert die Lage nicht.
Die IFNGs haben wie viele Zuschauer? Jeweils 2500? Wovon das jedes Mal wahrscheinlich zu einem nicht geringen Teil "Wiederholungstäter" (Mir fällt grad kein besseres Wort ein) sind? Und die internationalen IFNGs haben wohl nicht den erhofften Anklang gefunden, denn das letzte derartige Event im Ausland liegt auch schon eine Weile zurück, wenn ich mich nicht irre. Das ist in der Hinsicht gar nichts, selbst für Deutschland.Dass sowas auch klappt, sieht man an den IFNGs, wo geschätzt 90% der Leute für CS kommen und Fifa gerne mal ignoriert wird und man lieber an den Rechnern und Konsolen dort zockt
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Dann nenn du doch mal ein Paar CSS Ligen außer die EPS. Aber bitte keine turniere da rein mogeln!CoB | Kiki schrieb am 11.01. - 14:10:
sie einzigen ligen, die du nennst, sind ESL und EM und die nennt er oben auch schon (EPS da er schon höheres Skill Niveau meinte). dazu kommt noch ENC von dir genannt, aber das ist durch die Ländersache auch nicht ganz vergleichbar vllt, aber lass ich gelten. der rest sind turniere.hoorai.XQ | overkill schrieb am 11.01. - 14:05:
ESWC, WCG, ESL, EM, ENC, SEC. Es gibt keine relevanteren Ligen.Varmendrion schrieb am 11.01. - 01:51:
Komm, nenn mir doch mal relevante Ligen. Am besten welche außer EPS und Extreme Masters (und jetzt komm nicht mit irgendwelche Mini-Ligen).
#39
Die IFNG's finden in unterschiedlichen Städten statt, ich glaube kaum das jemand auf ein IFNG in Berlin, Hamburg und München fährt ;) Das viele vielleicht wiederkommen wenn ein zweites in Stadt X veranstaltet wird is doch normal..
Die internationalen IFNG's sind was neues für Ausländer, die kennen sowas halt nicht. So ein Ansturm wie in Deutschland konnte einfach nicht erwartet werden.
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#39 MUSS man denn die Spiele so wählen, dass sie auch spannend für uneingeweihte sind? Ich denke nicht. Nur weil man ein Spiel vllt mal anschaut und es direkt versteht, heisst das nicht, dass man sich da auch für interessiert und es ein 2. oder 3. mal anschaut. Und einige Sportarten sind auch von den Regeln her komplizierter, diese ändert man auch nicht einfach, damit das direkt jeder versteht.
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Oh wow, voll interessant, Liga XYZ hat keine CS 1.6 und kein WC3 mehr, diese Spiele werden deshalb garantiert untergehen... ... ... Wer Ironie findet, darf sie behalten :D
/Sehe ich es eigentlich richtig, dass alle Ligen und Turniere die kein 1.6 oder WC3 hatten daran kaputt gegangen sind oder sie keinen interessierten, sodass sie sich z.B. selbst die Zuschauer kaufen mussten?
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#45 | Wenn eine Liga außerhalb des eigenen Landes niemand kennt, ist sie wohl kaum als relevant zu bezeichnen, egal wie hoch das Preisgeld ist. Und wie ich schon geschrieben habe: EPS.de ist sehr bekannt hier, im Ausland ist allerhöchstens .at wirklich erfolgreich.
#44 | Und jetzt denk mal ne Stufe weiter. Wird sich Schach jemals öffentlich durchsetzen? :) Versteh mich nicht falsch, ich hab nichts gegen komplizierte Spiele (bin auch ein recht passabler Schachspieler), aber das "Ziel" von professionellen Ligen bzw. deren Leitern ist es, Geld zu machen. Das erreicht man nur mit starken Sponsoren, die wiederum ein möglichst massentaugliches Spiel wollen. WC3 ist in dem Sinne zwar nicht massentauglich, aber lässt sich zumindest viel interessanter gestalten als CS für jemanden, der es nicht kennt, da ein guter Caster da sehr viele Erzählaspekte hat und durch die vielen Erklärungen immer wieder ein "Aha"-Effekt entsteht. Ist jedenfalls einer der Gründe.
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Ja, aber verändert Schach deswegen seine Regeln, damit der durchschnittlich Schalke 04 Fan auch spaß dran haben könnte? Nein! Und eSport hat das auch nicht nötig, da es eh ein schnell wachsender Sport ist, der im Gegensatz zu Schach, noch viel Potential hat.
Deine Argumente sind nicht verkehrt, aber meiner meinung nach ist das nicht der richtige Weg den man gehen sollte, wenn man den eSport weiter bringen möchte.
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#48 | Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Schach ist eine Disziplin mit festen Regeln, im E-Sport gibt es extrem viele Disziplinen mit grundverschiedenen Regeln. Dass man da gewisse Disziplinen ändern will, um das Ganze medientauglicher zu machen, ist durchaus verständlich. Es ist wie beim Begriff "Ballsport" ... es gibt Fußball, das extrem beliebt ist, dann Volleyball und co., was weniger in Erscheinung tritt und dann sowas wie Wasserball, was nun wirklich nur die "Eingeweihten" interessiert. So ähnlich verhält es sich auch in diesem Bereich und man muss halt das nehmen, was das meiste Potenzial hat, wirklich erfolgreich zu sein.
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#50 WiC und Fifa sind eSport genau wie CS und WC3, aber Wasserball ist genauso eine Ballsportart wie Fußball. Nur wollen Fußballfans nur weil (rein theoretisch gesehen) Investoren und Ligen mehr Geld damit machen Wasserball statt Bundesliga sehen? Ich denke der Vergleich ist durchaus passend, denn im Endeffekt versucht man dem eSportfan, gewisse Spiele aufzudrängen, die der Großteil der Fans nicht sehen will. Genauso wäre es wenn Samstag abends Wasserball auf ARD laufen würde...
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#51 | Der Vergleich passt eben nicht, denn dein "Vorschreiber" hat einen ganz anderen Aspekt angesprochen. Er sprach davon, innerhalb einer Disziplin Regeln zu verändern, was nicht vergleichbar ist, wann man vom "E-Sport" redet, der nur ein Sammelbegriff für alle möglichen turnierfähigen PC-Spiele ist.
Doch auch deinem Vergleich kann ich nicht ganz zustimmen. Fußball ist nicht eine Weltsportart, weil Fußballspieler den Sport lieben, sondern weil wirklich absolut Jeder, der auf zwei Beinen laufen kann und einen IQ von über 60 hat, die Regeln kapiert und die Sportart selber ausüben kann. Das komplizierteste beim Fußball ist das passive Abseits und selbst das ist noch leicht zu erklären.
Counter-Strike dagegen hat kaum Potenzial, noch innerhalb dieser Generation in der Gesellschaft akzeptiert zu werden oder Außenstehende zum "Erlernen" des Spiels zu bringen. WC3 ist zwar auch sehr kompliziert, wirkt aber auf den ersten Blick um ein Vielfaches attraktiver und wird auch nicht auf so viele Vorurteile stoßen, selbiges gilt für andere Spiele in der Richtung.
Es wird im Fernsehen das gezeigt, was die höchsten Einschaltquoten bringt. Beim Fußball (Um bei dem Vergleich zu bleiben) ist das zwar jetzt aufgrund der gewaltigen Anzahl an Anhängern nicht mehr erklärbar, aber wenn auf einem Sender nur hartgesottene Fans ihr Lieblingsspiel sehen können und der ganze Rest an E-Sportlern und an potenziellen Zuschauern außer Acht gelassen wird, ist das für eine Liga mit Wachstumsambitionen einfach nicht akzeptabel. Die CS-Fans machen übrigens nur einen kleinen Teil der E-Sport-Interessierten (= Alle aktiven Spieler mit Internet-Zugang) aus.
Ich habe nichts gegen Shooter, war sogar selber bis Mitte letzten Jahres aktiver (und erfolgreicher) BF1942-Spieler, aber leider ist es nunmal so, dass diese Art von Spielen sich in den nächsten Jahren wohl kaum in der Gesellschaft durchsetzen lässt und da muss CS den "Ligenthron" wohl oder übel irgendwann abgeben. Das wird nicht in den nächsten Monaten geschehen, sondern noch 1-2 Jahre dauern, aber man merkt ja, dass beispielsweise in WC3 zum Beispiel einfach mehr los ist - sowohl in der Anzahl der ernstzunehmenden Ligen/Turniere, als auch in Sachen Einzelspieler-Preisgeld. Das kommt nicht von irgendwoher, sondern weil ein medientaugliches und von den Ausgaben her vergleichsweise billiges Spiel deutlich attraktiver für einflussreiche Sponsoren, damit für Liga-/Turnierveranstalter und damit schlussendlich auch für den durchschnittlichen Zsuchauer ist.
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