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Aachener Zeitung interviewt Matthias Flierl (TE)

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    #16
    "Der Begriff «Killerspiele» ist eine Wortschöpfung der Medien." - Abgesehen davon, dass es afaik ein Wortschöpfung der Politik (nach dem Amoklauf in Erfurt, ursprünglich bezogen auf Gotcha u.Ä.) ist, gibt Flierl sehr gute Antworten, zum Beispiel der Verweis auf die Studie der Texas A&M.
    Und der Reporter ist ja kaum lächerlich, ich dachte schon ich hätte aus Versehen hochgescrollt:
    "Aber warum muss man im Computerspiel einem Menschen den Kopf abknallen, um Teamfähigkeit oder Strategie zu lernen? Das können Sie doch nicht ernst meinen..."
    "Es hat doch nichts mit Sport zu tun, wenn man andere Menschen tötet."

    Ganz am Rande stelle ich mir die Frage, wie der Reporter wohl mit der Tatsache, dass sich in Deutschland täglich zig Millionen Menschen Sendungen, in denen gemordet wird, ansehen.

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      #17
      Hellfog schrieb am 20.11. - 21:56:

      BlueFire schrieb am 20.11. - 21:32:

      "Sie betonen gerne, es gehe um Strategie, Taktik und Teamfähigkeit: Aber warum muss man im Computerspiel einem Menschen den Kopf abknallen, um Teamfähigkeit oder Strategie zu lernen? Das können Sie doch nicht ernst meinen..."

      "Ist es nicht fast ein bisschen pervers, im Zusammenhang mit Spielen wie «Counterstrike» von einer sportlichen Herausforderung zu sprechen? Es hat doch nichts mit Sport zu tun, wenn man andere Menschen tötet. Diese Botschaft kann doch bei jungen Menschen nur missverständlich rüberkommen."


      diese fragen regen mich immer auf...
      Was ist an den Fragen dumm? Sie sind einfach wahr und ich kann verstehen, dass das Menschen pervers finden, wenn wir uns über Headshots freuen.
      Vielleicht ist an den Fragen ja dumm, dass sie nicht zwischen realer und abstrakter Gewalt unterscheiden. Sicherlich können Außenstehende schlecht nachvollziehen, dass Gewaltdarstellung (und nicht Gewalt) in Spielen etwas zweckmäßiges sein kann.
      Aber irgendwie erwarte ich von jemandem mit einem Hochschulabschluss dann doch, dass er versteht, dass jedes Spiel eine Abstraktion der Realität darstellt, egal wie stark (Schach) oder schwach (Counter-Strike) nun abstrahiert wird.
      Deshalb würde auch niemand auf die Idee kommen, einen Schachspieler pervers zu nennen, weil er einen Bauern opfert.

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        #18
        bNq schrieb am 20.11. - 22:09:

        Was an den Fragen dumm ist? Nun, zum einem stellt er die selbe Frage ungefähr 2-3 mal. Zum anderen kommt man wieder mit Falschen Vorurteilen an.



        Naja hat der Flierl gut gemacht, nette antworten.
        falsche vorurteile? gibt es denn richtige? :)

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          #19
          BlueFire schrieb am 20.11. - 21:32:

          "Sie betonen gerne, es gehe um Strategie, Taktik und Teamfähigkeit: Aber warum muss man im Computerspiel einem Menschen den Kopf abknallen, um Teamfähigkeit oder Strategie zu lernen? Das können Sie doch nicht ernst meinen..."

          "Ist es nicht fast ein bisschen pervers, im Zusammenhang mit Spielen wie «Counterstrike» von einer sportlichen Herausforderung zu sprechen? Es hat doch nichts mit Sport zu tun, wenn man andere Menschen tötet. Diese Botschaft kann doch bei jungen Menschen nur missverständlich rüberkommen."


          diese fragen regen mich immer auf...
          Nun, diese Fragen stellen sich aber doch zig Leute in Deutschland, sonst gäbe es ja keine ständige Diskussion darüber und wir müssten bei dem Wort "Amoklauf" nicht direkt an "Killerspiel-Diskussion" denken.

          Und wie will man Vorurteile richtig stellen, wenn man nicht direkt gefragt wird? Ausserdem, je dümmer die Fragen desto besser kann man antworten ;).

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            #20
            Flail ftw.

            DoW MLAs habens einfach drauf.

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              #21
              Super Antworten, aber im Verlauf wurde der Ton gegenüber den "Killern" nicht lockerer... ganz im Gegenteil, bis zur letzten Frage hin wird CS als Killerspiel dargestellt. Das geheuchelte Interesse an den Antworten ist kaum zu übersehen.

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                #22
                Ganz ganz schlechtes und niveauloses Interview der "Aachener Zeitung". Es ist einfach provokant gegenüber den Befürwortern und verfolgt zugleich nur ein Ziel : Dem Antwortgeber die gewünschte Antwort herauszukitzeln. Das ganze ist weniger ein Interview, sondern vielmehr ein verschachtelter Streit mit Pro & Contra im Wechseltakt. Extrem unseriös.

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                  #23
                  HYPER schrieb am 20.11. - 22:32:

                  Ganz ganz schlechtes und niveauloses Interview der "Aachener Zeitung". Es ist einfach provokant gegenüber den Befürwortern und verfolgt zugleich nur ein Ziel : Dem Antwortgeber die gewünschte Antwort herauszukitzeln. Das ganze ist weniger ein Interview, sondern vielmehr ein verschachtelter Streit mit Pro & Contra im Wechseltakt. Extrem unseriös.
                  Naja, es wurden provkante Fragen gestellt, ist doch nix unseriöses. Oder was meinst du genau?

                  Schlimmer find ich aber eher so Sachen wie:

                  Aachener Zeitung: Ist es nicht fast ein bisschen pervers, im Zusammenhang mit Spielen wie «Counterstrike» von einer sportlichen Herausforderung zu sprechen?

                  Antwort: Deshalb engagieren wir uns stark bei Medienkompetenzprojekten wie dem Jugendforum NRW. Bis jetzt ist noch kein Mensch bei Counter-Strike real getötet worden.

                  Dieses "Deshalb" in der Antwort klingt für mich wie ne Zustimmung, bzw Bestätigung der Frage. Find ich irgendwie doof :(. Oder versteh ich das grad falsch?

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                    #24
                    "Sie spielen leidenschaftlich gerne so genannte «Killerspiele», hier vor allem das Spiel «Counterstrike»"

                    was ja mal schon wieder nicht stimmt...


                    "Sie lassen zu bei Offline-Events nur Zuschauer ab 16 Jahren zu."

                    lol ^^


                    naja die typischen "ichhabeinbrettvormkopf" fragen... und was anderes als «Counterstrike» kennt er nicht.. naja Flierl hat den versuchten own gut abgewährt.. gz...

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                      #25
                      Man merkt doch das TE keine idioten einstellt ;)

                      n1 @ flierl

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                        #26
                        die antworten top, die fragen flop.

                        ist nur mir aufgefallen, dass das gesamte interview einige fehler aufweist?

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                          #27
                          wow bei den fragen wäre ich nicht so ruhig geblieben, sondern hätte mich aufgeregt das leute immernoch so einen scheiss denken :D
                          Die Antoworten waren sehr gut, hätten garnicht besser sein können

                          Kommentar


                            #28
                            Rik schrieb am 20.11. - 22:55:

                            wow bei den fragen wäre ich nicht so ruhig geblieben, sondern hätte mich aufgeregt das leute immernoch so einen scheiss denken :D
                            Die Antoworten waren sehr gut, hätten garnicht besser sein können
                            Deswegen sitzt du auch da, wo du jetzt sitzt und nicht bei TE im Büro :D

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                              #29
                              Lächerlicher, arroganter, ignoranter, unwissender Fragesteller, dieser Thomas Thelen. Er ist das Beispiel eines schlechten Journalisten: Keine Kreativität, Opportunist hoch drei, lässt sich vom Rest der Medienlandschaft blenden, recherchiert nicht. Ekelerregend, dass sowas für eine in einer Großstadt ansässige Zeitung schreiben darf.

                              Fragt man sich doch, ob die Fragen nur gestellt wurden, um einen Wutausbruch zu provozieren und Matthias Flierl (und damit auch uns) als unseriös und unglaubbar darzustellen.

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                                #30
                                Bani schrieb am 20.11. - 22:28:

                                BlueFire schrieb am 20.11. - 21:32:

                                "Sie betonen gerne, es gehe um Strategie, Taktik und Teamfähigkeit: Aber warum muss man im Computerspiel einem Menschen den Kopf abknallen, um Teamfähigkeit oder Strategie zu lernen? Das können Sie doch nicht ernst meinen..."

                                "Ist es nicht fast ein bisschen pervers, im Zusammenhang mit Spielen wie «Counterstrike» von einer sportlichen Herausforderung zu sprechen? Es hat doch nichts mit Sport zu tun, wenn man andere Menschen tötet. Diese Botschaft kann doch bei jungen Menschen nur missverständlich rüberkommen."


                                diese fragen regen mich immer auf...
                                Nun, diese Fragen stellen sich aber doch zig Leute in Deutschland, sonst gäbe es ja keine ständige Diskussion darüber und wir müssten bei dem Wort "Amoklauf" nicht direkt an "Killerspiel-Diskussion" denken.

                                Und wie will man Vorurteile richtig stellen, wenn man nicht direkt gefragt wird? Ausserdem, je dümmer die Fragen desto besser kann man antworten ;).
                                Die Fragen stellt sich doch eigentlich niemand! Die meisten Leute die auf einmal Interesse heucheln und erzählen sie hätten es ja schon immer gewusst, haben nie etwas von Counterstrike gehört - bis es ein Politiker nach einem Amoklauf als die große Ursache ausgepackt hat, um von sozialen bzw. persönlichen Problemen der Amokläufer abzulenken.

                                Da fasse ich mir ebenso an den Kopf wie in der Doku "Full Metall Village" zum Wacken Festival. Dort hat eine Oma Angst, dass das Festival eine große schwarze Messe wäre.
                                Das hat die sicher genauso irgendwo aufgeschnappt wie die Leute die heute über Killerspiele reden. Nur halbwegs und total einseitig recherchiert, bloß keine realen Erfahrungen mit einbringen und dann entstehen auch solche Sendungen wie frontal21 und ähnliche "Propagandamiesmachersendungen".

                                Es beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Auswirkung von Computerspielen auf Menschen, dabei kann man sich bei solchen Vorkommnissen doch direkt fragen, ob die Art der Medienberichterstattung die über "Killerspiele" betrieben wird nicht die wahre Volksverdummung darstellt. Gerade bei solchen Sendungen, die auf den ersten Blick seriös aufgemacht sind und aus denen man als unvoreingenommener Zuschauer etwas über die Thematik erfahren will, sollte man sich als Produzent doch lieber sagen: "Wenn ich keine Ahnung habe, dann lieber Fre**e halten!" - Was für solche Interviews, die deren Folge sind, natürlich ebenso gilt.

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