Red Bull verleiht zwar Flügel (jedenfalls in der Werbung), Stierhoden werden für das nach Gummibärchen schmeckende Getränk jedoch nicht verarbeitet. Ein Körnchen Wahrheit ist jedoch in diesem populären Irrtum enthalten, denn Red Bull enthält 2-Aminoethanesulfonsäure, besser bekannt unter dem Namen Taurin. Taurin wurde 1824 erstmals aus Stiergalle gewonnen und erhielt dadurch seinen Namen (der Stier heißt auf Griechisch tauros). Das für Red Bull verwendete Taurin wird allerdings synthetisch hergestellt und stammt daher nicht von Stieren. Ansonsten findet sich Taurin als Aminosäurenderivat auf natürliche Weise vor allem in Meeresfrüchten, weniger in Landtieren sowie im menschlichen Organismus wieder. Vor Red Bull war Taurin als Inhaltsstoff von Waschmitteln bekannt.
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