Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Warum der eSport nicht professionell wird
Einklappen
X
-
An dem Artikel ist auch viel falsches. Die Tatsache, dass man sich mit jedem Spieler einfach so in Verbindung setzen kann, stimmt schon lange nicht mehr. Ausserdem kann man zu dem jetzigen Zeitpunkt ganz sicher nicht ESportler mit Profi Basketballern gleichsetzen. Mit der gleichen Logik kann man auch behaupten, dass noch relativ kleine Bands keine Zukunft haben, nur weil diverse Stars a la Beyonce oder Christina Aguilera sofort umringt wären, würden sie alleine einkaufen gehen.
Zudem sollte man nicht vergessen, dass es auch im Basketball sowie allen anderen Sportarten Negativbeispiele gibt. Spieler, die den Stinkefinger zeigen, einen Klinsmann, der eine Tonne eintritt und z.B. Dennis Rodman war während seiner akltiven Zeit ganz sicher nicht das beste Beispiel für einen braven, umsorgenden Familienvater.
Und von wegen mit schlechter Laune spielt es sich nicht gut. Meint Ihr ernsthaft, dass jeder Fussball-Bundesliga-Spieler immer beste Laune hat und total Lust auf Training und co? Das ist ein Job. Wer meint, dass das alles Spaß macht, ist sehr naiv und hört zudem bei der Sportschau nicht immer richtig hin. Der große Unterschied ist, dass der konventionelle Sport wie z.B. Fußball in der Tat weiter und professioneller ist und sich Spieler das nicht so anmerken. Kein Wunder... wer öffentlich sagen würde, dass er keine Lust hat, würde wohl schnell einiges an Wert verlieren auf dem Transfermarkt.
Man könnte noch andere Fehler aufzeigen, aber ich halte von dem Artikel recht wenig. ESport ist ein enormer Wachstumsmarkt... und der Autor hätte vor allem mal nach China und Korea blicken sollen. Konventionelle Sportarten sind einfach etablierter. Und ESport wird vor allem dann gross, wenn weiter frühere Spieler in relevante Postionen bei großen Firmen rutschen - das ist schon seit ein paar Jahren sehr konstant der Fall.
Also, bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Kommentar
-
Der Artikel ist leider sehr schwach. Die Sponsoren springen nicht auf wegen einem "Drogenproblem" oder der fehlenden Integrität der Akteure sondern wegen zwei trivialen Gründen:
1) fehlende Reichweite + Akzeptanz
2) Gefahr des negativen Imagestransfers durch Amokläufe
Zu den beiden Punkten ganz kurz:
1) Gaming hat zwar eine interessante Reichweite, kommt aber an ein paar andere Medienkanäle noch nicht ran. Vor allem auf Live-Events (Abgesehen von Messen) sieht man doch ganz klar einen prekären Unterschied; mal ganz davon abgesehen das es keine wirkliche TV-Coverage auf einem Mainstreamsender gibt.
2) Pepsi sponsort ein Team, zufällig läuft einer Amokläuft. Sollte in den Medien auch nur ansatzweise von Gaming - dem Team und somit Pepsi - gesprochen werden, wäre dies der Supergau für den Marketingmanager. Pepsi Cola und Amoklauf in einem Atemzug. Was wird er morgen im Briefkasten haben? ;)
Der eSport wird in dem Augenblick professionell sobald Sportagenturen oder etablierte Werbeagenturen den Trend wahrnehmen und in das eigene Portfolio integrieren. Dann werden auch alle Innovationsträger wie Freaks4u oder mTw wahrscheinlich den Bach runtergehen. Die einzigen die das überleben werden sind Turtle Entertainment/Sk Gaming, weil die sich einfach am stärksten aufgestellt haben und am professionellsten darstellen bzw. verhalten.
Kommentar
-
Ich denke auch, dass sich Sponsoren weniger von Amokläufen o.Ä. ablenken lassen. Vielmehr sind Dinge wie Massentauglichkeit und ein breiter Markt wichtig, die in meinen Augen schon jetzt, definitiv aber spätestens in 10 Jahren gegeben sind.
und #8: Absoluter Schwachsinn... Im Fußball gibts doch auch genug Idioten, trotzdem gibt es professionellen Fußball... Mein Gott...
Kommentar
-
#7
Siehe Ende des Artikels:Meet Your Makers | MajorBrodo schrieb am 26.03. - 14:55:
#4 Für Deutschland tifft das wohl zu, aber außerhalb Deutschlands werden Amokläufe und Gaming nicht so eng beieinander gesehen.
Insofern ist mein Bezug auf den deutschen Markt durchaus angebracht. Davon mal abgesehen, ist das Paradebeispiel der Radsport und die Tour de France. Jeder weiß seit 10 Jahren, dass alle Top-Fahrer gedoped sind und trotzdem werden Millionen an Sponsoringbudgets investiert. Der Versuch das Image der Person und des Sports auf die Marke zu transferieren, den Brand im Bewusstsein der Zuschauer zu manifestieren.Every nationally recognized sport organization has a few negative role models, but you have to realize that these are individual examples. When an up and coming sport is becoming more and more mainstream, having only individual examples of successful and respectable people is completely backwards. The drug addicts, the drop-outs, the obeseneed to get their lives straight before CS becomes a huge hit nationally. I cant imagine what DirecTV will do once the players are chosen for CGS.
In dem Fall würde ich behaupten, dass Reichweite > Doping und Vorbildfunktion, was ja schon traurig genug ist.
Jedes Land, abgesehen von dem ganzen asiatischen Raum, hat seine eigenen eSport Probleme. Ansonsten wäre ich auf deine Erklärung gespannt, wie es Jason "1" Lake unmöglich ist für Complexity einen adequaten Sponsor zu finden.
Wie wäre es mit Ninja in Pyjamas in Schweden, einem Land in welchem die eSport-Akzeptanz seinesgleichen sucht in Europa. Wie sieht es hier mit finanzkräftigen Sponsoren aus, wenn man nichtmal bereit ist für einen Spieler wie Face 5.000 Ablösesumme zu löhnen.
Insofern trifft immer eines der beiden Argumente zu. Entweder zu geringe Reichweite oder erwarteter negativer Imagetransfer auch welche Weise auch immer. Unverständnis der Entscheider spielt sicherlich eine Rolle, aber nur begrenzt, weil gutes, profundes Datenmaterial überzeugt generell.
Kommentar
-
diese ganze diskussion ist für die katze, da der vergleich hinkt. esport wird nicht von heute auf morgen richtig dick werden. das ist ein stetiger prozess, wie es auch im sport der fall war. schaut euch mal die geschichte der bundesliga an, wann sie gegründet wurde und wann nennenswerte beträge im spiel waren.
aber schön, dass hier wenigstens leute mit etwas ahnung wie alex und brody diskutieren :)
Kommentar
-
selten so einen schwachsinn in einem artikel gelesen.. der autor tut so als wären alle bekannten sportler voll die engel.. und die esportler würden sich nur prügeln besaufen und sonstwas machen. es is totaler schwachsinn dass eine weiße weste vorausetzung ist dafür dass man für firmen werben kann. was is denn mit leuten wie christina aguilera, dennis rodman, anna kurnikova uswusw.. man könnte da tausend sachen aufzählen.. das sind und waren nie engel. und sind bzw waren trotzdem einige der bestverdienendsten sportler/künstler ihrer branche.. und das sicher nich weil sie immer die besten waren und sich immer gut benommen haben.
warum der esport wirklich noch nicht so weit ist wie andere sportarten wurde von #4 schon genannt.. die reichweite ist einfach noch nicht gegeben.. geduld geduld..
Kommentar
-
Der eSport ist einfach noch nicht soweit, doch durch Verträge usw wird das ganze schon ein wenig professioneller. Wobei natürlich der Aspekt der Reichweite und der Akzeptanz zu berücksichtigen sind, da der eSport von den meisten Erwachsenen immernoch sehr kritisch angesehn ist und von anderen, gleichaltrigen als "Nerdbeschäftigung", wenn man es so sagen darf. Das sind aber nur die kleinen Probleme, ein weiteres ist, dass, auch wenn die ESL noch so gut organisiert ist, die Arten der Ligen bzw das System noch sehr ausbaufähig ist. Weiterhin ist zu betrachten, dass die Möglichkeit des Betrugs durch das Internet-Ligen System noch zu groß ist, denn Aequitas, AC-Team hin oder her, es wird immer Cheats geben, die jene überlisten können. Um also eine sichere eSport Liga zu garantieren müsste der Sponsor jede Woche für das Team die Fahrt in zur Gaming-Location bezahlen. Damit das Team dort auch gewinnt müsste der Sponsor auch ein "Bootcamphaus", wie beispielsweise aTTaX von ALTERNATE etcpp bekommt, und gegebenfalls höhere Gehälter für die Spieler, die weiter wegwohnen bezahlen. Auch zu beachten ist das Gehalt: Von irgendwas müssen die Spieler ja auch Leben. Also kommen zu den ganzen Fahrtkosten, Mietkosten, Ausstattugskosten auch noch relativ hohe Gehälter dazu, da ja, durch die Tatsache, dass die Spieler durch das hohe Trainingspensum, was für eine richtig professionelle Atmosphäre nötig ist, keinen Job haben können. Und weiter geht es: der eSport ist und bleibt ein Risikogeschäft und, genau wie jeder andere Sport, eine kurzlebige Angelegenheit, da die Karriere normalerweise etwa mit 27 Jahren endet. Der eSport ist und bleibt nunmal eine "Jugendsache" und irgendwann wachsen nunmal die meisten aus dem Gaming raus.
Wo bleiben also die positiven Faktoren? Denn wirklich lohnen tut sich das ja nicht, oder? :)
Kommentar
-
Na ja also schlecht ist der Artikel nicht, aber für mich sieht es so aus, als versuche der Autor eigentlich insgesamt unterschwellige Gesellschaftskritik zu formulieren. Er ist entweder etwas naiv oder er will sich gar nicht mit dem Grund beschäftigen, weshalb Esport noch nicht so groß wie die anderen Sportarten ist. Im Grunde lässt es sich alles komprimieren auf "Gib Drogen keine Chance, mach ne vernünftige Ausbildung, iss nicht so viel, damit du kein Übergewicht bekommst, kurzum: werd erwachsen, dann klappts auch mit dem Reichtum durch Esport"...Natürlich Schwachsinn...Der Hauptgrund für den (noch) nicht professionellen Status des Esports liegt mit Sicherheit nicht in dem Auftreten seiner Spieler.
Kommentar
-
Aus dem Esports kann nichts werden!
Er ist schlichtweg nicht massentauglich. Niemand interessiert sich dafür, wie ein CS-Match abläuft. Lediglich einige aktive Spieler gucken sich überhaupt HLTV Matches an, bzw. verfolgen Ligen, Turniere und den Tranfermarkt. Meine Clankollegen erklären mich jedes Mal für bekloppt, wenn ich sage, ich gucke HLTV. Wenn sich schon nur ein Bruchteil der Leute, die SEHR INTENSIV zocken für die Szene interessiert, warum sollten das dann Freundin, Eltern, Großeltern oder andere Außenstehende tun? Das Problem ist, ich sehe da noch nichtmal ansatzweise ein Interesse. Vermutlich, weil es einfach nicht als Leistung gesehen wird, Maus und Tastatur zu benutzen. Und was dabei den feinen Unterschied ausmacht, kann man nunmal nicht sehen und das wird auch niemals jemand verstehen, der nicht selbst akitv zockt. Aber selbst diese Leute interessieren sich nicht, wie schon erwähnt.... Alleine schon, da man sich als Beobachter der Szene mit keinem Team identifizieren kann, da diese ja beinahe halbjährig KOMPLETT wechseln und die Spieler zudem, vermutlich aufgrund ihres Alters, keine interessanten Persönlichkeiten sein können, wird sich der Esport immer im Untergrund bewegen.
Kommentar
Kommentar