Vielleicht mag es nichts bringen, aber es spricht mir auf jeden Fall aus der Seele und ist eine gute Aktion mit richtiger Message.
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Keine Ankündigung bisher.
PCACTION-Leser stellt Strafanzeige gg. Beckstein
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Und was hat der Abschiedsbrief von dem Amokläufer von Emsdetten gebracht ? Da hat er auch groß und breit erklärt warum er das tut was er getan hat und man kann deutlich erkennen wo bei ihm die Probleme waren. Er hat ja sogar ne Videobotschaft hinterlassen wo man es ebenfalls sehr deutlich erklärt kriegt, aber hat es irgendeinen Politiker gestört oder interessiert ? Nö, Computerspiele warens ;)zetNiNEr schrieb am 06.03. - 16:59:
negative ;D abschiedsbrief -> depressionen aufgrund der vorgetäuschten demokratie und der mich fertigmachenden emanzipation oO
Also ... ;>
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Gast -
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"Leider" sind wir eine Gemeinschaft in der ethnische Herkunft, Religion und politische Meinung keine Rolle spielt. Somit kann man uns nicht durch konservatives Schubladendenken einordnen, was wiederum zur Folge hat, dass man uns ungestraft diffamieren darf.Anwalt Dr. Andreas Lober:
Zunächst wäre daran zu denken, dass Herr Beckstein "die Computerspieler" als Gruppe beleidigt hat. Anerkannt ist, dass man beispielsweise die Bundeswehr oder auch Parteien wie die CSU (welcher Herr Beckstein angehört) als Gruppe beleidigen kann. Aber: der Bundesgerichtshof hat schon vor Jahrzenten entschieden, dass Personengruppen als solche nur dann beleidigt werden können (man spricht von "Beleidigungsfähigkeit"), wenn diese genau angrenzbar sind, eine rechtlich anerkannte Funktion erfüllen und einen einheitlichen Willen bilden können.
Diese Voraussetzungen würden beispielsweise Entwicklerfirmen für Computerspiele, Publisher oder Vertreiber erfüllen, wenn sie direkt angesprochen worden wären. Bei der nicht genau abgrenzbaren und vor allem nicht organisierten Masse der Computerspieler sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt.
"Die Computerspieler" können also nicht beleidigt werden.
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Problem ist nur, dass Beckstein als Politiker eine gewisse politische Immunität besitzt auf welche er sich berufen kann und dann ist er was solche Sachen angeht unantasbar. Sonst müssten die Politiker der NPD permanent vor Gerichten verbringen wegen Volksverhetzender Ansprachen etc. Zudem kommt der Aspekt den der Anwalt bereits mitgeteilt hatte, dass es sich bei dem Computerspielern um keine "Gruppierung" handelt, worüber man eigentlich auch streiten kann, wir haben Nationalmannschaften, Ligen, Preisgelder, Firmen und Vereine die in diesem Bereich tätig sind und spielen zu Ihrem Beruf gemacht haben. Hätte zum Beispiel die Freaks4u Ltd (mousesports) eine Anzeige gestellt wäre das sicherlich weiter gegangen und durchaus interessanter gewesen in wie weit man da hätte gehen können.
Allerdings wollte ich noch loswerden, dass es neben den Aussagen von Beckstein eine Fernsehwerbung vor einigen Wochen gab, die gezeigt hat wie eine nette Mutter eine Haustür geöffnet hat und die übelsten gestlaten, Pedophile, Sodomiefetischisten, Knastbrüder und zu guter letzt eine HALO Figur ballernd sich den Weg ins Kinderzimmer Ihres Sohnes gebahnt hatten. Sozusagen Computerspieler oder Killerspiele sind mit all dem gleich zusetzen. Sprich ein Computerspieler ist ein Straftäter wie der Knastbruder, eine Kinderschänder wie der Pedophile etc. Ich fand diesen vergleich noch viel krasser als alle Aussagen von Beckstein zusammen genommen.
Ich muss ehrlich gestehen das ich mich damals ebenfalls beraten haben lasse inwiefern man dagegen vorgehen kann. Letztendlich wird man bei solch einem Prozess nur Geld los und mehr nicht, denn die Aussichten auf Erfolg sind sehr gering. Man hat nur dann was gewonnen wenn die Presse (nationale / internationale) davon Wind bekommt und dies als Artikel veröffentlicht.
Aber ich unterstütze das vorgehen hier voll und ganz und bin gespannt auf weitere Neuigkeiten.
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