Interessant, dass Poker schon nicht mehr als Glücksspiel angesehen wird. Soviel zum Thema Moral, Ethik, Breitenwirkung durch Verharmlosung und Imagetransfer durch Sponsoring ;)
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Man sieht, dass du nie auf einem halbwegs ordentlichen Niveau poker gespielt hast. Der Vergleich offenbart, wie wenig du von Poker weißt. Aber heutzutage hat ja jeder zu allem eine Meinung.OlympicLurker schrieb am 10.02. - 00:44:
poker ist genau so ein glücksspiel wie mensch ärger dich nicht... nur wird da keiner um geld spielen :-O
Kann man bei Mensch-ärger-dich-nicht bluffen, betten, raisen etc? Nein, kann man nicht. psychologie spielt dort _keine_ Rolle.
Beim poker gibt es so viele Faktoren, die Anfänger und Laien nicht sehen, es bringt jetzt gar nichts dir das alles zu erklären, das ist zu komplex. Aber mal ein paar Stichworte, die wichtig sind für die Art und Weise wie man eine Hand spielt ( unabhängig von den Karten die man eben bekommt ):
Position am Tisch, Aktionen der Spieler vor einem am Tisch, vor allem in Turnieren auch Chipstacks, Chipstacks der anderen am Tisch, vor allem derer, die aggressiv sind
Das hat alles nichts mit Glück zu tun, das hat auch nichts mit Quoten oder Prozenten zu tun, das ist eben nicht nur pure Mathematik sondern auch Erfahrung, Psychologie usw. Für Leute die bisher nie richtig gepokert haben mag das irrsinnig klingen, aber wenn man diese Dinge nicht beachtet kann man noch so viel Glück haben, geld verdienen wirst du dann mit Poker niemals.
Ich finde es generell schade, dass es so Gang und Gebe ist, sich zu allem zu äußern, auch wenn man offensichtlich keine Ahnung von der Materie hat. Es ist doch nicht schlimm sich mit etwas nicht auszukennen, aber so zu tun als ob und Unsinn reden... das schon :/
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Finde ich lustig, dass du sagst Poker hat nichts mit "können" zu tun, aber sehr wohl mit Kompetenz und Erfahrung. Dir ist aber schon bewußt, dass Können und Kompetenz sich thematisch sehr weit überschneiden? Kompetenz wird auch als "Befähigung" benutzt, was man auch als Synonym für Können nutzen kann.skoy schrieb am 10.02. - 00:36:
Dann erläutere mir mal bitte wo Pokern etwas mit können zu tun hat?
Es hat wohl eher etwas mit Kompetenz, Menschenkenntnis und Erfahrung zu tun.
Also wenn schon argumentieren, dann doch bitte nicht sich selbst widersprechen ^^
Ansonsten könnte ich das selbe schreiben wie zum Post nach dir - ihr macht beide die selben Fehler.
Für all die "Poker ist Glücksspiel"-Fachmänner, beantwortet mir dochmal eine Frage:
Wenn Poker vor allem ein Glücksspiel ist, wie kommt es, dass bei großen Turnieren immer wieder bekannte Gesichter am Final-Table sitzen und z.b. Johnny Chan die WSOP ( größtes Event ) 2 mal hintereinander gewinnen konnte. Wie kommt es, dass z.b. Phil Ivey und Phil Hellmuth mehrere WSOP Events gewonnen haben und viele Bracelets ( spezieller Gewinn ) dadurch gewonnen haben? Das sind dann wohl die größten Glückspilze, was? :D
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Angenommen Poker ist ein reines Glücksspiel. Wie kann es dann sein, dass zig tausende Menschen damit ihren Lebensunterhalt verdienen? Die einzig mögliche Antwort: Es gibt Menschen die durchschnittlich mehr gewinnen als dass sie verlieren. Daraus folgt, dass es bessere Spieler und schlechtere Spieler gibt. Daraus wiederum folgt, dass Poker kein reines Glücksspiel ist, sondern ein Strategiespiel mit Glücksfaktor.
Vor etwa 1,5 Jahren, dachte ich auch noch, dass Poker ein pures Glücksspiel ist wie eben zum Beispiel Roulette oder Würfeln und wer es spielt ist dumm, da man das Glück nicht beeinflussen kann. Es gibt Pokervarianten, bei denen man so gut wie nichts über die Karten des Gegners weiß und andere bei denen man fast alle Karten des Gegenübers kennt. Wenn dieses Verhältnis gut ausbalanciert ist, dann ist bei dieser Variante Poker vorwiegend ein Strategiespiel mit einem gewissen Glücksfaktor. Auf Dauer wird sich immer der beste Spieler durchsetzen. Wer ein gewisses Basiswissen besitzt, ist anderen Spielern überlegen. Wenn ich Pot-Odds brechnen kann, weiß, in welchen Situationen meine Karten gut sein könnten, und weiß wie groß meine Einsätze wann sein müssen. Dann hab ich Vorteile gegenüber anderen Spielern, die das nicht wissen.
Was viele erstmal verstehen müssen ist: Es kommt nicht auf die Karten an, die man in einer Runde ausgeteilt bekommt! Im Durchschnitt bekommt jeder Spieler gleich gute Karten. Auf Dauer gesehen zählt also nur, wer der bessere Spieler ist. Selbst der beste Spieler wird nicht unbedingt jedes Turnier gewinnen können, da Glück auch eine Rolle spielt, aber er wird im Schnitt weiter kommen als andere und damit mehr vom Gewinn abbekommen.
Es ist wohl auch kein Zufall, dass viele WC3-Spieler nebenbei Poker spielen oder mittlerweile komplett ihren Lebenunterhalt damit verdienen. (siehe Tillermann)
@skoy: Natürlich hat Poker auch etwas mit Menschenkenntnis und Erfahrung zu tun. Aber zu wissen, wann man wieviel setzen oder callen sollte, ist überwiegend Wahrscheinlichkeitsrechnung gepaart mit der Einschätzung der Gesamtsituation. Und die Odds muss man erstmal berechnen - nicht nur irgendwelche Quoten merken.
Es IST pures Glück, welche Karten man auf die Hand bekommt oder welche öffentlich da liegen. Darauf kommt es auch gar nicht an!Oder glaubst du, du kannst mit "können" den Dealer beeinflussen?
Es ist wohl eher das Glück, welche Karten er im pre-flop verteilt oder welche er aufs Board verteilt.
@35: Genau das war meine Einstellung zu Poker noch vor einiger Zeit. Es ist aber schlichtweg falsch!
Lest euch mal ein Pokerbuch durch und ihr werdet anders über das "Glücksspiel" Poker denken. Zu empfehlen: Dan Harrington - Harrington on Hold Em
Keiner der öfter gepokert hat und auch ein Buch dazu gelesen hat, wird ernsthaft noch behaupten, dass Poker ein reines Glücksspiel ist.
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Ähm alle leute die so viel ahnung haben vor mir, kann ja sein dass ihr das lange viel und gut gespielt habt...aber poker gehört nunmal zu den glücksspielen!!
mit können, erfahrung, menschenkenntnis und so weiter kann man sicherlich viel errreichen und auch gut sein, wenn man schlechte karten hat und alles weitere was hier genannt wurde ist j auch richtgig voin euch...
ABER
es hat seinen grtund warum der staat entschieden hat, dass
POKER EIN GLÜCKSSPIEL IST
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Meagle schrieb am 10.02. - 10:41:
ICH SPIELE SELBER POKER BEI POKERSTARTS.com
UND ICH KENNE MICH GUT AUS BEIM POKERN; ABER EIN POKERSPIELER IST IMMER NUR SO GUT WIE SEINE HÄNDE
UND ICH MUSS AUCH GANZ KLAR SAGEN POKER IST EIN GLÜCKSPIEL!!!!
dann musst du ein schlechter Pokerspieler sein ... wenn man richtig spielt, kann auch die schlechteste hand gewinnen. Bei sowas kommt dann das können hervor. Wie man blufft, welchen betrag man setzt, wann man ihn setzt....das gehört alles dazu
und an alle die sagen poker sei kein Geschicklichkeitsspiel weil esvom Glück abhängig ist.
WO BITTE ist bei "mensch ärgere dich nicht" Geschicklichkeit im Spiel??? Oder wollt ihr behaupten dass das werfen des Würfels können ist und die Augenzahl daher vorher bestimmt werden kann?!?!?!
Danke, ruhe
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nein, ist es nicht. Denn dieses Glücksspiel Gefasel hört man immer wieder von z.b. Verwandten denen man erzählt, dass man Poker spielt. Das NERVT. Denn imo ist die Bezeichnung Glücksspiel abwertend und vor allem würdigt sie nicht mein Können. Die fragen dann nicht: "Und, hast du wieder gut gespielt?" ( Wie z.b. beim Tennis ). Sondern: "Und, hattest du Glück?" ...
cooles Argument, das heißt du bist auch dafür, dass Killerspiele verboten werden? Und du fandest die MWST Erhöhung ebenfalls klasse?parano1d schrieb am 10.02. - 10:38:
ABER
es hat seinen grtund warum der staat entschieden hat, dass
POKER EIN GLÜCKSSPIEL IST
Selber denken strengt eh zusehr an ^^ Bist du Ossi? ( das ist nicht abwertend gegenüber Ossis gemeint sondern gegenüber ihrer sozialistischen Vergangenheit ^^ )
Vielleicht ist es auch so, dass der Staat sein Glücksspielmonopol ( welches sowieso umstritten ist ) dadurch eben auch auf Poker beziehen kann und somit mehr Einnahmequellen hat.
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"Dann erläutere mir mal bitte wo Pokern etwas mit können zu tun hat?"
also, es wird im fernsehn uebertragen, und es werden turniere, mit zuschauern, ausgespielt. Glaubst du, die leute wuerden über TV und life vor ort (wo die zuschauer noch eintritt bezahlen muessen). Glaubst du so etwas wuerde es bei einem reinen gluecksspiel geben?
sag mir jetzt bitte nicht ja.
soviel dann zu dem ewigen gelaber poker haette nichts mit koennen zu tun. es is halt nichts mit schnell klicken, rennen oder schiessen. sondern es geht um den psychologischen faktor im spiel. und der ist wohl groesser als bei jeder anderen sportart. (wenn man es als sportart sehn will)
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