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koHai trifft Martin Kesici

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    #31
    monu = john stuart mill? ^^ -- aber ich kann dem nur zustimmen. Du hast nur vergessen, dass der Konsum nicht illegal ist. Ob man mit dem Verkauf und Handel anderen Schaden zufügt ist die andere Frage...

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      #32
      -b0ing- schrieb am 04.01. - 13:24:

      und beim kiffen gibt es auch opfer, ich will nicht wissen wie das angebaut und geerntet wird ....
      danke.. jetzt wäre ich fast an meinem donut erstickt...

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        #33
        boing du hast nen vogel, vergleichst aepfel mit birnen und laberst von weitsicht ! geh nach hause und back plaetzchen.

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          #34
          Ich empfehle -boing- Henry David Thoreaus "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat". Vielleicht erkennst du dann, dass etwas, nur weil es einem Gesetz steht, nicht zwingend richtig ist oder gar für die Ewigkeit akzeptiert werden muss. Gesetze kann man ändern, abschaffen und so weiter.

          Zu #36: Wem schade ich? Diejenigen die es anpflanzen/verkaufen, verdienen ihren Lebensunterhalt (oder Teile davon) dadurch. Ihr einziges Problem ist, dass sie strafrechtlich verfolgt werden. Hier werden Ursache und Wirkung verwechselt.

          Zu #38: "ich will nicht wissen wie das angebaut wird." Man nimmt Saatgut, pflanzt es in die Erde und wartet. Ähnlich wie bei Getreide, falls dir das was sagt.

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            #35
            #42: zur Kausalität: kann ein Ticker einem Individuum durch den Verkauf von Drogen Schaden zufügen? (Hinweis: unsauberes oder zu reines H, verdrecktes crystal, ) Fügt er dem Staat und der Wohlfahrt Schaden zu, wenn er durch den Verkauf von illegalen Drogen keine Steuern bezahlt und zusätzlich am BIP vorbeiwirtschaftet?
            Außerdem habe ich eine Frage in den Raum geworfen und keinesfalls von kausalen Zusammenhängen gesprochen.

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              #36
              #44: Knecht: Ich habe nie bestritten, dass Kiffen schädlich ist (ich selber kiffe übrigens nicht und habe es auch nicht vor). Das ist Alkohol aber auch.

              #45: Der Fall den du konstruiert hast mit unsauberem Stoff, der lässt sich auch auf ein Auto mit fehlerhaften Bremsen etc. anwenden.
              Würde er denn Steuern bezahlen, wenn er keine Drogen verkaufen würde? Abgesehen davon bin ich der Ansicht, dass etwas, was dem Staat oder der "Wohlfahrt" dient, nicht Grundlage oder Maßstab für das Handeln eines Individuums sein kann. Aber jetzt gehen wir schon richtig, richtig weit in die Diskussion über Grundsätze und Werte :)

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                #37
                eben.. das sind Fragen, mit denen sich die Wissenschaft schon seit über 250 Jahren auseinandersetzt. Könnten wir mal eben eine Antwort darauf finden, dann wären wir wohl recht schnell Nobelpreisträger :D.

                Ich denke doch, dass man einem anderen sehr wohl Schaden zufügt, wenn man ihm wissentlich (nehmen wir auch mal an, dass der Ticker um die schlechte Quali seines Stoffs weiß) ein Auto mit nicht funktionierenden Bremsen verkauft und diesen Umstand verschleiert. Gerade für solche Fälle gibt es ja Gesetze..

                Die Frage ist ja nicht, ob er dem Staat mit einer anderen Tätigkeit auch schaden würde, sondern ob er es mit dem Verkauf von Drogen tut!? Für diese These müsste man den Staat als Individuum auffassen. Man könnte aber auch argumentieren, dass er dem Staat als Sozialhilfeempfänger noch mehr schadet. Als Drogenhändler würde er über Einkommen verfügen und über den erhöhten Konsum wieder Steuern abführen. Solange die Anzahl der Drogenverkäufer nicht überhand nimmt, sind sie eventuell sogar gut für die Wohlfahrt. Und da es durch das Gesetzt von Angebot und Nachfrage nicht zu dieser Situation kommen wird, wissen wir auch eigentlich schon, warum Drogen nicht legalisiert werden. Soziale Gründe können dafür nicht der Grund sein, denn Verbote und Gesetzte haben den Konsum in den seltensten Fällen eingeschränkt.

                Grundlage für das Handeln eines Individuums ist überwiegend auf egoistische Motive zurückzuführen. Wenn ein Individuum aber weiß, dass es durch die Steigerung der Wohlfahrt selber profitiert, dann könnte es doch - zumindest im Ansatz - über die Auswirkungen seines Handelns nachdenken oder? Du siehst, ich bin kein fan von rational choice *g*

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                  #38
                  ich fand das interview gut, bis auf die fragen, die er zuvor eigentlich schon beantwortet hatte :) "ANGEL OF BERLIN" :D

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                    #39
                    Bei den zweiten Absatz geb ich dir recht. Wenn man Drogen legalisiert, also wie ganz normale Produkte verkauft, unterliegen sie natürlich den staatlichen Verbraucherschutzgesezten. Gepanschten Wodka darf man ja auch nicht verkaufen.

                    Dadurch würde jedoch dein dritter Absatz hinfällig. Er wäre ein Händler wie jeder andere auch. Und natürlich würde sein Absatz durch die Gesetze von Angebot und Nachfrage bestimmt. Wovon denn sonst?

                    Im vierten Absatz hast du zunächst wieder recht. Grundlage des Handelns sind fast immer egoistische Gründe. Danach verdrehst du etwas: Woraus besteht denn "Wohlfahrt" (ich gehe davon aus dass du damit die Allgemeinheit meinst) ? Aus der Summe der in ihr lebenden Individuen. Sprich: Steigerung des allgemeinen Wohlstands IST die Steigerung des Wohlstands des Individuums. Und die kann nur durch das Individuum herbeigeführt werden.

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                      #40
                      Yo Monu legalize it! ;D

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                        #41
                        monu, ich woll in meinem ersten kommentar nicht das kiffen an sich kritisieren
                        jedoch halte ich es führ bedenklich, dass ein junger mann einen reiferen erwachsenen als cool empfindet, nur bzw gerade weil er kifft

                        gegen das kiffen habe ich nichts, wenn man es in maßen betreibt
                        ich hab in meinem bekanntenkreis jedoch auch die negativen folgen gesehen und mich auch schonmal in einer suchtklinik mit jemanden unterhalten der es übertrieben hat
                        der musste speed als ausgleich nehmen, dass er wieder halbwegs aktiv ist und ist im gehirn regelrecht hängen geblieben

                        alkohol ist natürlich keinen deut besser, es sterben weitaus mehr menschen daran, sowohl direkt als leider auch indirekt

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                          #42
                          Ich habe dir ja recht gegeben, dass der Wohlfahrtsgedanke nicht die Grundlage des Handelns eines Individuums sein kann. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass er unter Umständen ein Aspekt sein kann. Man muss aber sehen, dass die meisten Menschen nicht darauf aus sind, für sich den größtmöglichen Nutzen aus ihrem Leben zu ziehen und somit zu der Steigerung ihrer und der gesamten Wohlfahrt beitragen. Jetzt sind wir schon bei Moralphilosophie angelangt. Klassische Utilitaristen behauten ja, dass es nicht darauf ankommt, welche Art von ,,Glück" die Menschen anstreben und dennoch das Wohl aller gesteigert wird. Für einen Drogenabhängigen bedeutet Glück, dass er so schnell wie möglich seine Sucht befriedigen kann. Doch wie sollte dieses Glücksstreben der Allgemeinheit und im Endeffekt wieder ihm selbst - abgesehen von seiner Sucht - dienen?

                          Da wir beide das letzte Wort haben wollen und ich noch lernen muss, bedanke ich mich für die niveauvolle Diskusssion. Gerne wieder. Vllt auf einer anderen Plattform. www.politikon.org kann ich empfehlen. bb

                          @ota: am Kiffen ist noch keiner gestorben, am Alkohol und an Zigaretten jährlich über 130 000 Menschen allein in de.. und ja man kann auch ohne Schadstoffe kiffen ;> ich kiffe übrigens nicht!

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                            #43
                            Doch s0f4, es ist allgemein bekannt, dass Hank an einer Überdosis Hasch starb. ;)

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                              #44
                              Sollte man nicht auch teilweise zb Shore und Kokain legalisieren um süchtigen Personen einen Ausweg aus der Beschaffungsgkriminalität zu ermöglichen? Die Ersatzstoffe Metha etc reichen leider nicht aus.

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                                #45
                                zu geil wie ihr immer total vom Thema abkommt :D

                                Ob Martin nun erwähnt das er kifft oder nicht -find ich- total egal, immer sollen die Promis aufpassen was sie sagen weil ja sonst Kinder es nachmachen könnten aber keiner denkt an die Eltern, DIE sind dafür zuständig was ihr Kind macht und nicht irgendwelche Promis!

                                Ich mag den Martin, Privat isser auch nen ganz lieber :p

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