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Female-Qualifier mit zwei Skandalen

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    #46
    feminist das neue gutmensch? keyc style

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      #47
      keyc:Kennst du eine frau die in einem team mit Pros mithalten kann??
      Du nennst tadl macho könnte dich dann genauso feminist nennen. Was du da schreibst hat rein gar nichts mitdem esports zutun. Die bekommen Geld weil sie female teams sind und nicht für irgendeine qualitative leistung.

      Und evtl hat sich die female szene nicht ausgebaut, weil es einfach keine gibt. Bist ein mädchen spielst cs, da dann komm direkt zu navi oder sk....es liegt nicht an der einstellung hier das da nix passiert sondern an den frauen. Es gibt Turniere etc...nur nehmen halt die frauen teil die grade mal dabei sind und nicht die sich nach x jahren esl hochgespielt haben, wie es bei männern ist.

      Du darfst mich sehr gerne Feminist nennen. Und dass das für dich scheinbar als Beleidigung durchgeht, bestätigt ja wunderbar meinen obigen Kommentar (mal abgesehen davon, dass ich dir einfach mal eine völlige Unkenntnis darüber unterstelle, was moderner Feminismus ist). Danke dafür.

      Dass du den Bezug meines Kommentars zum eSport nicht erkennst, tut mir leid (für dich). Und die Frage, ob ich eine Frau kenne, die mit den Pros mithalten kann - tue ich nicht, kann aber auch an meinem fehlenden Überblick liegen - ist völlig irrelevant. Die eigentliche Frage ist, warum ich keine kenne (siehe obiger Kommentar). Das Ganze würde wohl etwas ausufern, daher die etwas plakative Kurzversion: wenn in deinem sozialen Umfeld nur Männer CS spielen, dir auf subtile oder auch explizite Weise vermittelt wird, dass CS Männersache ist und "normale" Frauen daran kein Interesse (und auch kein Talent dazu) haben, würdest du dann als Frau CS als super Hobby oder gar aussichtsreiche Karriereoption betrachten? Und meinst du dass das, um mal von der individuellen Ebene wegzukommen, keine Auswirkung auf das Verhalten von Organisationen hat, über die Lukrativität der Verpflichtung/Förderung von female CS Teams nachzudenken? Kann es sein, dass der Umstand, dass Frauen in CS zuerst als Frauen (und erst dann als gute oder schlechte CS Spieler) wahrgenommen werden, damit zusammenhängt, dass sie von vorneherein auf Titten und Ärsche reduziert sind, bevor sie das erste Mal auf nem Server waren?

      Und was soll das heißen, "es liegt an den Frauen"? Meinst du, dass Frauen im Gegensatz zu Männern "von Natur aus" weniger Interesse an eSports habe? Wenn ja, kannst du alles was ich geschrieben habe, gerne vergessen.

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        #48
        Zitat von keyc
        Wo habe ich gesagt das Feminist eine Beleidigung ist, ist eben eher ein kontra Wort zu macho...

        das frauen in der masse nicht das interesse an esports haben ist schon offensichtlich an den spielerzahlen zu erkennen, grade in esports titeln.

        Und was du da erzählst von wegen umfeld etc. Die Strukturen um wirklich professionel zu spielen waren im gegensatz zum "männer" bereich von anfang an vorhanden. Da sehr viele Teams direkt in Profi Clans anfangen konnten.

        Und was redest du von karriere? die xtausend männer teams die viel spielen werden das auch niemals als karriere sehen, die wissen genau das man wirklich zu den topleuten gehören muss um jemals überhaupt nur einen cent zu sehen.

        Es verbietet niemand das Frauen Teams bei den Männern mitmachen können, probieren es trotzdem nichtmal.

        Und was das Umfeld angeht, wenn dein Nachbar sagt du bist ne frau und kannst kein cs spielen, oh wie schrecklich...Aber wenn bernd zu otto sagt du bist ein kerl und kannst dafür scheiße fußball spielen....das hindert otto kein stück dran trotzdem sogut es geht fußball zu spielen.
        Man kann ja wirklich auch aus allem eine opferolle machen. Das Frauen gemessen an ihrer realen Leistung in CS, direkt bei Top Clans landen und auch um einiges an Geld spielen, arme opfer sind das. Ich habe da totales mitleid für. Am besten bei Paypal Spendenkonto für die armen benachteiligten female teams eröffnen.
        Alright. Schönes Leben noch.

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          #49
          Zitat von __dodo
          Meinst du, dass Frauen im Gegensatz zu Männern "von Natur aus" weniger Interesse an eSports habe?
          Ja. Ohne Zweifel.

          Computerspiele wurden/werden überwiegend von Männern/Jungen gespielt. Und seit die Stigmatisierung des Zockers als "Nerd" immer weiter abnimmt, sieht man auch immer mehr "Gamer Girls" sich im Internet profilieren. Weil Gaming mittlerweile angesagter ist als noch vor ein paar Jahren. Du sagst Frauen werden zuerst als Frauen wahrgenommen und nicht als Zocker. Das liegt leider daran, dass zahlreiche Frauen eben genau diesen Umstand instrumentalisieren. Sie kommen in diese Domäne, für die zahlreiche Jungen und Männer früher belächelt und auch gehänselt wurden und verlangen jetzt Aufmerksamkeit dafür, das sie "Gamer Girls" sind. Auch wenn sie wahrscheinlich nur eine laute Minderheit sind und somit viele andere Frauen, die tatsächlich gerne zocken, in Misskredit bringen.

          Zum Thema Progaming: Was glaubst du, wer in der Regel eher bereit ist ein Computerspiel zu kellern um auf Spitzenniveau zu kommen? Ein Junge oder ein Mädchen?

          Sollte es ein Szenario geben, in welchem sich ein Mädchen/Frau auf dem Server beweist, sei es in CS:GO, Dota 2 oder sonst wo, bezweifle ich ernsthaft, dass ihr auf dem Weg in die Professionalität aufgrund ihres Geschlechts Steine in den Weg gelegt werden würde. Neid und Hate zählen nicht, den bekommen auch die männlichen Profis zur Genüge ab. Und von denen sieht man selten Beschwerden darüber, weil das nunmal dazu gehört.

          Über Gegenbeweise bezüglich Frauen, die es spielerisch krass drauf haben, motiviert und entschlossen sind Pro-Gamer zu werden, aber aufgrund ihres Geschlechts nicht in ein Team kommen, würde ich mich sehr freuen.

          Ich finde im übrigen die Art und Weise, wie Jungen (Männer kann man die nicht nennen) im Internet auf Frauen reagieren genauso lächerlich wie du. Aber Zocken beginnt nunmal oftmals in der Pubertät oder davor. Das Verhalten zum anderen Geschlecht ist da (gekoppelt mit der Anonymität und Mentalität des Internets) keine Überraschung.

          Und falls du es nicht gemerkt hast, ich hab grade Behauptungen in den Raum gestellt ohne sie anhand seriöser Quellen zu belegen. Genauso wie du. Was wohl vor allem daran liegt, dass zu diesen Themen keine oder kaum empirische Studien existieren.

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            #50
            Manche Leute scheinen Konzentrationsschwierigkeiten beim Lesen von Posts mit mehr als fünf Wörtern zu haben. Denn das Computerspiele überwiegend von Männern/Jungen gespielt werden ist ebenso wie die Tatsache, dass es keine erfolgreichen weiblichen Progamer gibt, wie bereits erwähnt, völlig irrelevant. Es geht um das warum. Für dich scheint das ja auf irgendeine mysteriöse Weise biologisch begründet zu sein. Schon praktisch, Geschlechterrollen in der "Natur" zu fixieren, wenn man selber auf der gesellschaftlich privilegierten Seite steht, nicht wahr?

            Und es ist wirklich eine rhetorische Meisterleistung (und ziemlich perfide, aber das scheinst du nicht zu merken), Frauen vorzuwerfen, dass sie angeblich Sexismus instrumentalisieren, um irgendwie Zugang zur Gaming-Szene zu bekommen, ohne dabei das eigentliche Problem anzusprechen. Was war das denn noch gleich? Achso. Sexismus.

            Natürlich kriegen auch männliche (Pro)Gamer verbal öfter mal auf die Schnauze (warum auch immer - Neid, Langeweile, die Mentalität des Internets hast du schon erwähnt). Der Punkt ist aber, dass sie eben nicht als männliche (Pro)Gamer auf die Schnauze kriegen, sondern einfach nur als (Pro)Gamer, was bei Frauen definitiv nicht der Fall ist. Willst du dafür empirische Belege? Such dir welche. Ein wenig soziales und politisches Interesse und ein bisschen weniger Ignoranz reichen völlig aus, um meine "Behauptungen" zu untermauern. Zu glauben, dass Geschlecht keine Rolle spielt und es nur auf "objektiv" sicht- und messbare Leistung ankommt, ist bestenfalls naiv. Eben weil die Gaming-Szene Teil einer Gesellschaft mit einem (unter anderem) Sexismusproblem ist und keine Enklave, die nach einer völlig eigenen geschlechtsneutralen Logik funktioniert.

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              #51
              Zitat von __dodo
              Manche Leute scheinen Konzentrationsschwierigkeiten beim Lesen von Posts mit mehr als fünf Wörtern zu haben. Denn das Computerspiele überwiegend von Männern/Jungen gespielt werden ist ebenso wie die Tatsache, dass es keine erfolgreichen weiblichen Progamer gibt, wie bereits erwähnt, völlig irrelevant. Es geht um das warum. Für dich scheint das ja auf irgendeine mysteriöse Weise biologisch begründet zu sein. Schon praktisch, Geschlechterrollen in der "Natur" zu fixieren, wenn man selber auf der gesellschaftlich privilegierten Seite steht, nicht wahr?
              Das warum habe ich beantwortet. Die gesellschaftliche Stigmatisierung, die Männer in Kauf nahmen, Frauen aber nicht. Diese hat Männern einen Riesenvorsprung im Bereich Gaming beschert. Jetzt wo diese Stigmatisierung abnimmt, sieht man immer häufiger Zockerinnen. Ob nun aus Leidenschaft oder aus Aufmerksamkeitssucht. Und das Männer und Frauen biologische Unterschiede nicht nur in der Physiologie aufweisen ist ja wohl kein Diskussionspunkt, sondern Fakt.

              Zitat von __dodo
              Und es ist wirklich eine rhetorische Meisterleistung (und ziemlich perfide, aber das scheinst du nicht zu merken), Frauen vorzuwerfen, dass sie angeblich Sexismus instrumentalisieren, um irgendwie Zugang zur Gaming-Szene zu bekommen, ohne dabei das eigentliche Problem anzusprechen. Was war das denn noch gleich? Achso. Sexismus.
              Wäre es dann nicht sinnvoll von den Frauen gerade das nicht zu tun, um dem Sexismus entgegenzuwirken? Oder soll ich das jetzt so verstehen, dass Frauen "gezwungen" sind, sich solcher Mittel zu bedienen?

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                #52
                Zitat von ClinT_EasTwooD
                Und das Männer und Frauen biologische Unterschiede nicht nur in der Physiologie aufweisen ist ja wohl kein Diskussionspunkt, sondern Fakt.
                Na, dann klär mich mal auf. Ich bin gespannt. Mal sehn, ob du dem Unsinn, den ich in meiner bisherigen akademischen Laufbahn zu diesem Thema schon "lernen" durfte, noch etwas kreatives hinzuzufügen hast. Der Notizblock liegt bereit.

                Zitat von ClinT_EasTwooD
                Wäre es dann nicht sinnvoll von den Frauen gerade das nicht zu tun, um dem Sexismus entgegenzuwirken? Oder soll ich das jetzt so verstehen, dass Frauen "gezwungen" sind, sich solcher Mittel zu bedienen?
                Nein, das sollst du so nicht verstehen... Erstens bezweifle ich überhaupt schon mal den Vorwurf, dass viele weibliche Gamer sich so prostituieren. Da scheint mir wohl eher wieder der geile männliche Blick im Spiel zu sein, der mal gerne alles, was Frauen so machen, in ein solches Licht stellt. Aber zweitens, und das ist der eigentliche und wichtigere Punkt, interessiert es mich relativ wenig, was Frauen (nicht) tun sollen oder müssen, um Sexismus entgegenzuwirken, weil das Problem nicht auf ihrer Seite liegt. Was ist das für eine seltsame Logik - und bedenkliche Ethik? Sollen sich schwarze Jugendliche weiß anmalen, damit sie in den USA nicht willkürlich von der Polizei abgeknallt werden? Oder sollte man nicht vielleicht lieber am Rassismus im us-amerikanischen Polizeiapparat arbeiten?

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                  #53
                  Zitat von __dodo
                  Da scheint mir wohl eher wieder der geile männliche Blick im Spiel zu sein, der mal gerne alles, was Frauen so machen, in ein solches Licht stellt.
                  Zitat von __dodo
                  Aber zweitens, und das ist der eigentliche und wichtigere Punkt, interessiert es mich relativ wenig, was Frauen (nicht) tun sollen oder müssen, um Sexismus entgegenzuwirken, weil das Problem nicht auf ihrer Seite liegt.
                  Es ist schon recht amüsant diese beiden Sätze direkt aufeinanderfolgend in einem Text vorzufinden. Aber Selbstreflexion war ja noch nie eine Stärke der Gender Studies (Ich gehe einfach mal stark davon aus, dass sich besagte "akademische" Laufbahn in diesem Bereich ansiedelt).

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                    #54
                    Zitat von Hitchslapped
                    Zitat von __dodo
                    Da scheint mir wohl eher wieder der geile männliche Blick im Spiel zu sein, der mal gerne alles, was Frauen so machen, in ein solches Licht stellt.
                    Zitat von __dodo
                    Aber zweitens, und das ist der eigentliche und wichtigere Punkt, interessiert es mich relativ wenig, was Frauen (nicht) tun sollen oder müssen, um Sexismus entgegenzuwirken, weil das Problem nicht auf ihrer Seite liegt.
                    Es ist schon recht amüsant diese beiden Sätze direkt aufeinanderfolgend in einem Text vorzufinden. Aber Selbstreflexion war ja noch nie eine Stärke der Gender Studies (Ich gehe einfach mal stark davon aus, dass sich besagte "akademische" Laufbahn in diesem Bereich ansiedelt).
                    Freut mich, dass du dich an meinen Sätzen erfreuen kannst. Einen besonderen Grund dafür gibt es allerdings nicht. Aber vielleicht kannst du mich ja aufklären. Ich bin zwar nicht in den Gender Studies unterwegs, aber vielleicht hat deren mangelnde Selbstreflexion (lol) trotzdem auf mich abgefärbt.

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                      #55
                      Zitat von __dodo
                      Freut mich, dass du dich an meinen Sätzen erfreuen kannst. Einen besonderen Grund dafür gibt es allerdings nicht. Aber vielleicht kannst du mich ja aufklären. Ich bin zwar nicht in den Gender Studies unterwegs, aber vielleicht hat deren mangelnde Selbstreflexion (lol) trotzdem auf mich abgefärbt.
                      Eine sexistische Aussage gegenüber Männern gefolgt von "Das Sexismus Problem ist nicht auf Seiten der Frauen" kommt dir also kein Stück ironisch vor?

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                        #56
                        Zitat von Hitchslapped
                        Eine sexistische Aussage gegenüber Männern gefolgt von "Das Sexismus Problem ist nicht auf Seiten der Frauen" kommt dir also kein Stück ironisch vor?
                        Achso, daher weht der Wind. Sexismus gegenüber Männern - vor allem heterosexuellen! - ist natürlich ein ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem, das uns schon seit Jahrhunderten plagt. Muss wohl das unschöne Äquivalent zu "inverted racism" sein. Dass es bei Sexismus, Rassismus und anderen Diskriminierungsformen maßgeblich auf Machtasymmetrien ankommt und darauf, wer welche Gruppe(n) von welcher Position aus adressiert, scheint dich wohl weniger zu interessieren - aber dazu müsste man auch weiter als bis 3 denken. Und vor allem bedürfte es einer gewissen Selbstreflexion, die scheinbar nicht nur den Gender Studies fehlt.

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                          #57
                          Zitat von __dodo
                          Zitat von Hitchslapped
                          Eine sexistische Aussage gegenüber Männern gefolgt von "Das Sexismus Problem ist nicht auf Seiten der Frauen" kommt dir also kein Stück ironisch vor?
                          Achso, daher weht der Wind. Sexismus gegenüber Männern - vor allem heterosexuellen! - ist natürlich ein ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem, das uns schon seit Jahrhunderten plagt. Muss wohl das unschöne Äquivalent zu "inverted racism" sein. Dass es bei Sexismus, Rassismus und anderen Diskriminierungsformen maßgeblich auf Machtasymmetrien ankommt und darauf, wer welche Gruppe(n) von welcher Position aus adressiert, scheint dich wohl weniger zu interessieren - aber dazu müsste man auch weiter als bis 3 denken. Und vor allem bedürfte es einer gewissen Selbstreflexion, die scheinbar nicht nur den Gender Studies fehlt.
                          Und da glaubt man ganz naiv, dass solche wie du sich nur auf tumblr rumtreiben. Ich wünsche noch ein frohes Leben in der Opferrolle.

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                            #58
                            Zitat von Hitchslapped
                            Zitat von __dodo
                            Zitat von Hitchslapped
                            Eine sexistische Aussage gegenüber Männern gefolgt von "Das Sexismus Problem ist nicht auf Seiten der Frauen" kommt dir also kein Stück ironisch vor?
                            Achso, daher weht der Wind. Sexismus gegenüber Männern - vor allem heterosexuellen! - ist natürlich ein ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem, das uns schon seit Jahrhunderten plagt. Muss wohl das unschöne Äquivalent zu "inverted racism" sein. Dass es bei Sexismus, Rassismus und anderen Diskriminierungsformen maßgeblich auf Machtasymmetrien ankommt und darauf, wer welche Gruppe(n) von welcher Position aus adressiert, scheint dich wohl weniger zu interessieren - aber dazu müsste man auch weiter als bis 3 denken. Und vor allem bedürfte es einer gewissen Selbstreflexion, die scheinbar nicht nur den Gender Studies fehlt.
                            Und da glaubt man ganz naiv, dass solche wie du sich nur auf tumblr rumtreiben. Ich wünsche noch ein frohes Leben in der Opferrolle.
                            Wie beeindruckend souverän. Ich bin übrigens in keinerlei Opferrolle, sondern habe genau die gleichen Privilegien wie du wahrscheinlich auch (ich bin weiß, männlich, hetero). Opferrollen interessieren mich ohnehin eher wenig, weil sie selten einen produktiven Dialog ermöglichen. Schon eher interessiert mich die dümmlich-selbstgefällige Ignoranz eines großen Teils meiner Geschlechtsgenossen. Have a nice day.

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                              #59
                              Zitat von __dodo
                              Manche Leute scheinen Konzentrationsschwierigkeiten beim Lesen von Posts mit mehr als fünf Wörtern zu haben. Denn das Computerspiele überwiegend von Männern/Jungen gespielt werden ist ebenso wie die Tatsache, dass es keine erfolgreichen weiblichen Progamer gibt, wie bereits erwähnt, völlig irrelevant. Es geht um das warum. Für dich scheint das ja auf irgendeine mysteriöse Weise biologisch begründet zu sein. Schon praktisch, Geschlechterrollen in der "Natur" zu fixieren, wenn man selber auf der gesellschaftlich privilegierten Seite steht, nicht wahr?

                              Und es ist wirklich eine rhetorische Meisterleistung (und ziemlich perfide, aber das scheinst du nicht zu merken), Frauen vorzuwerfen, dass sie angeblich Sexismus instrumentalisieren, um irgendwie Zugang zur Gaming-Szene zu bekommen, ohne dabei das eigentliche Problem anzusprechen. Was war das denn noch gleich? Achso. Sexismus.

                              Natürlich kriegen auch männliche (Pro)Gamer verbal öfter mal auf die Schnauze (warum auch immer - Neid, Langeweile, die Mentalität des Internets hast du schon erwähnt). Der Punkt ist aber, dass sie eben nicht als männliche (Pro)Gamer auf die Schnauze kriegen, sondern einfach nur als (Pro)Gamer, was bei Frauen definitiv nicht der Fall ist. Willst du dafür empirische Belege? Such dir welche. Ein wenig soziales und politisches Interesse und ein bisschen weniger Ignoranz reichen völlig aus, um meine "Behauptungen" zu untermauern. Zu glauben, dass Geschlecht keine Rolle spielt und es nur auf "objektiv" sicht- und messbare Leistung ankommt, ist bestenfalls naiv. Eben weil die Gaming-Szene Teil einer Gesellschaft mit einem (unter anderem) Sexismusproblem ist und keine Enklave, die nach einer völlig eigenen geschlechtsneutralen Logik funktioniert.
                              Dankeschön für die Sisyphosarbeit, gute Worte für kognitiv herausgeforderte Menschen zu finden. Du scheinst ein super Typ zu sein und ich hätte es nicht besser schreiben können. (Auch deine anderen Comments zu dem Thema hier).

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