übertrieben, aber doch bissl wahr
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Das Problem mit der Komplexität
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JoBe B. schrieb am 20.08. - 15:59:
Ich finde in wc3 einfach nur schlecht, dass du 20 minuten lang keinen fehler gemacht haben kannst und du dann nur auf grund dessen verlierst, weil dein gegner ein besseres item gefunden hat.
Zumindest kommt mir das immer so vor. Aber ich spiel auch kein wc3 sondern nur sc.
Und wenn man da verliert dann eben nur weil man schlechter reagiert hat.
Bissel fade Ausrede für die Losses, die vielleicht doch eher an Timing und Co liegen? ;)
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Ich komme ursprünglich nicht aus der RTS- sondern aus der RPG-Szene (gut AoE hat wohl jeder gespielt, aber das ist was anderes^^) und genau deshalb ist WC3 für mich mehr oder weniger eine Offenbarung gewesen, im gegensatz zu SC/BW, das ich auch gespielt habe, aber das mich nicht so fesselte.
Gut, WC3 hat mehr Luck-Faktoren und zudem können manche Helden-Konstellationen wegen ihrer Skills das klassische Kontersystem manchmal außer Kraft setzen. Aber der Gedanke, die Vielfalt einzuschränken und dafür den Fokus auf reines Scouten, Planen, Pumpen und Vielfrontkämpfe zu legen, finde ich einfach nur stressig und weniger interessant. Es macht mir Spaß mit dem Helden und seiner Armee (+ evtl versprengte einzeltrupps) rumzuziehen, geziele Abläufe zu planen, die Map auf andere weise zu kontrollieren als es in RTS üblich ist und mich nicht nur in Hinblick auf einen immer akuten offenen Schlagabtausch auf den Gegner einzustellen. Das ist natürlich rein subjektiv, aber ich mag den Facettenreichtum von WC3 und ohne diesen wäre mir das auf dauer zu öde und stressig.
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Interessanter Ansatz.
Ich denke aber, dass hauptsächlich die zu starke Basedefence die Spiele in die Länge zieht.
Rushs sind quasi nicht spielbar (ausser hu tr), da MWs/aows/burrows/militia/blight/nerubs usw einfach sehr stark vs t1 units sind.
Gerade das machts aber auch spannend und es ist ja nun wirklich nciht so, dass es dauernd nur einen endfight geben würde. Dafür ist ja das TP da. Gibts nun wirklich in jedem Spiel, dass in nem fight TPed wird, weil der nachteil da ist :O
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ich hab früher viel wc3 gespielt... heute spiel ich nur noch cs, aber ich schaue mit sehr gerne auch topmatchtes an, sei es auf giga, per stream oder über wtv.
naja jedem seine eigene meinung, aber ich finde der autor sieht ein wenig über die vielen weiteren aspekte die wc3 mitsich bring hinweg, wie z.bsp das mikro.
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strylicious schrieb am 20.08. - 12:40:
hm man muss das mainstream hier schon in relation sehen...es gab sehr viele sonderhefte bspw von zeitschriften wie der gamestar, warcraft hat sich unfassbar oft verkauft und eigentlich alle wesentlichen preise abgeräumt.
Ja, Computerspiele an sich sind schon seit über 10 Jahren Mainstream und die Brizzard Spiele sowieso. Hier geht es aber um eSport. Die Relation, die man sehen muss ist die, zwischen den unfassbar vielen Leuten die das Spiel gekauft haben und denen die sich für die WC3L, EPS etc. interessieren und sie mitverfolgen bzw. wissen das es diesen Ligen überhaupt gibt. Wenn man diese Zahlen vergleichen würde (wenn man denn welche hätte) könnte man daran ablesen wie viel zum Mainstream mindestens noch fehlt.
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Ich hab damals mit SC angefangen. Was mich immer aufgeregt hat war ein Zerg rush... das hat damals jeder gespielt und man konnte lange Zeit nichts dagegen machen. Das war mal langweilig! Wobei ich sagen muss ich war nie wirklich der beste in SC!
Als ich nach SC mit WC3 begonnen hatte muss ich sagen das dieses Spiel mir viel besser gefallen hat! Mit den Helden kam ein weiterer Kampffaktor hinzu. Die Items für die Helden musste man auch teilweise kombinieren. Zudem bin ich dankbar für die Erfindung des TP!! Diese Erfindung verhilft jedem zu einer Second Chance!!!! Wenn man bei SC merkt man verliert einen Kampf dann hat das zurückziehen auch nicht mehr viel geholfen weil beim weglaufen hat man noch mehr Units verloren.
Ich glaube man muss aufhören SC und WC3 zu vergleichen! Das sind zwei unterschiedliche Spiele. Das eine Spiel setzt auf das massen von Units und das andere auf gezielte Helden + das ausbauen von Units. Warum sollten WC3 Spieler wechseln? Wenn die besten der besten jetzt noch nicht zu SC wechseln warum sollten sie es machen wenn SC2 bloß eine schönere Grafik bekommt?!?
Und mein letztes Argument: CS Spieler mögen bis heute kein CSS!
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hmm muss da dem autor schon weitgehend zu stimmen. muss allerdings sagen das ich ein wc3/bw zuschauer only bin. habe die spieler nur im singleplayer gezockt, multi hat mich als csler nie so wirklich gepackt. Wenn ich die wahl hätte mir ein top wc3 match oder ein gleichwertiges bw match anzuschaun, würde ich wohl keine sekunde zweifeln und mich für bw entscheiden. BW ist einfach perfekt, einfach zu verstehen und doch komplex ohne ende. Gerade die items sind der hauptgrund warum wc3 in korea nie den großen durchbruch geschafft hat und nicht annähernd mit bw mithalten kann.
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