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Das Problem mit der Komplexität

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    #16
    ähm so spontan beim ersten lesen dachte ich mir "schonmal wc3 match gesehen?" beim zweiten lesen dachte ich mir "öhm sagmal wenn du das spiel nicht kennst,nicht kannst,und dich auch sonst eher wenig damit beschäftigst,was schreibst du nen artikel drüber".

    Ich würde nun ja gerne den Artikel abschnitt für abschnitt zerreissen,aber irgendwie lohnt das nicht wenn die grundaussagen einfach falsch sind...nicht alle spiele,nicht alle matchups werden auf creepgaming aufgebaut (und wer glaubt das creepen auf dem niveau dann noch leicht ist hat eh was verplant,man nehme einfach mal was TOD alles creept mit lvl 1 am und den cops),zb nen ud der das macht gegen nen hu was der schreiber da als normalform beschreibt hat einfach verloren weil t2 summons rush zb. manchmal hab ich das gefühl bei rm schaut sich keiner die kolumne vorher an bevor man sie veröffentlicht.

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      #17

      Soodi schrieb am 19.08. - 23:18:

      Sorry, aber du willst auch lieber Fussball durchgehend direkt im 11 Meter Schießen sehen. Oder?

      Es ist grade das Creepen, das Stören, das Abtasten was Warcraft 3 für mich faszinierend macht. Es ist eben nicht nur seine Einheiten zu kontrollieren und ein gewisses Schema runterzuspielen, sondern sich eben auch auf die Art des Gegners einzustellen. Es passiert trotzdem ständig was und unter den guten Spielern ist kaum ein Spiel wirklich langweilig. Aber wo gibt's schon die Liga/das Spiel, wo immer jedes Spiel der absolute Oberknaller ist?

      #word, sagt der Shooterfan und begeisterter WC3-Zuschauer.

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        #18
        Im Grunde haben die anderen "Kritiker" bereits Alles gesagt ... die Grundaussage des Artikels ist einfach falsch. Man merkt deutlich, dass sich der Autor nicht allzu viel mit WC3 beschäftigt oder sich einfach nicht regelmäßig "richtige" Replays ansieht, sondern seine Erfahrung wahrscheinlich aus Ladderspielen im Lowlvl-Bereich zieht. Die kann man wohl kaum als Referenz für eine ganze Community nehmen.

        Heutzutage ist es, vor allem auf hohem Niveau, unabdingbar in vielen Spielen, von Beginn an Druck zu machen. Oftmals verliert der Spieler, der seinem Gegner zu viel Zeit lässt eine Armee aufzubauen, durchzutechen oder sich einzubunkern. Das macht ein übertriebenes Abtasten, wie es der Autor im Artikel beschreibt, in vielen Begegnungen unmöglich. Ausnahmen gibt es natürlich immer wieder, aber es sind halt eben eher Ausnahmen als der Normalfall.

        Zudem ist der ganze Artikel ein einziger SC2-Hype. Kaum jemand weiß etwas über das Balancing des Spiels und über den Einfluss der neuen Einheiten auf die Taktiken der Spieler, daher weiß NIEMAND, wie die dortigen Matches später aussehen werden. Ich stimme eigentlich da nur X-Brainer in einem Punkt zu: Starcraft2 wird zuschauerfreundlicher sein, weil es eben nicht so komplex aufgebaut ist - keine Items, keine Helden, nicht so viele verschiedene Spells.

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          #19

          Sheitan schrieb am 20.08. - 06:34:

          Zudem ist der ganze Artikel ein einziger SC2-Hype. Kaum jemand weiß etwas über das Balancing des Spiels und über den Einfluss der neuen Einheiten auf die Taktiken der Spieler, daher weiß NIEMAND, wie die dortigen Matches später aussehen werden. Ich stimme eigentlich da nur X-Brainer in einem Punkt zu: Starcraft2 wird zuschauerfreundlicher sein, weil es eben nicht so komplex aufgebaut ist - keine Items, keine Helden, nicht so viele verschiedene Spells.


          Aber genau das wird ja ein Vorteil von SC2 sein. In den ersten 10 Minuten wird in sehr vielen WC3 Spielen nur gecreept, etc. Für den Zuschauer nicht gerade interessant wenn die Spieler die Creeps besiegen. In SC2 wird es wieder nur Duelle Spieler - Spieler geben. Dazu ist halt der Glücksfaktor sehr gering, in WC3 ist oftmals der Itemdrop entscheidend für ein Spiel. Dazu hat man in WC3 eher weniger Einheiten und kann daher auch nicht an mehreren Stellen angreifen. Oftmals besteht ein WC3-Spiel halt nur aus einer Harrassphase am Anfang und einem Fight. Gab auch schon genügend Spiele wo das "GG" vor dem ersten großen Fight kam, weil man direkt erkannt hat das die eigene Armee total unterlegen ist. Ein Alptraum für jeden Zuschauer ...

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            #20
            Warcraft 3 ist sicher etwas komplexer als starcraft1&2, (spells, heros, creeps, items, etc)

            darum warcraft3 ist für die elite (so wie rainbow six(ravenshield) für shooter

            starcraft2 wird dann für das dumme volk (wie Countestrike)

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              #21
              Auch wenn es sicher übertrieben formuliert ist, was bei einer Kolumne ja fast immer so ist, stimme ich der Grundaussage zu. Man vergleiche einfach ein WC3 Top Match mit einem SC Top Match. SC nonstop Action ob es nun nerven mit nen paar Speedlingen ist nen Bunker Rush o.ä. bei WC3 dauerts es wirklich länger bis was passiert zwischen den Spielern und sicher ist das auf hohem Niveau trotzdem interessant und nur durchs Creepen gewinnt man nicht trotzdem ist es ziemlich ätzend wenn gerade die große Creepphase eingeläutet wird und erst mal alle orangen Spots weggemacht werden...

              Die Hero/Creep Sache ist meiner Meinung nach Geschmackssache. Sie gibt WC3 einfach eine zusätzliche Komponente, wie gut/schlecht die ist muss jeder für sich selbst wissen. Es ist und bleibt Geschmackssache. Mir gefallen viele Gefechte einfach besser daher spiele ich auch lieber SC.

              Um einen weiteren Vorteil von SC zu nennen. Es ist mehr balanced und man kann viel besser Comebacks starten imho aber wie gesagt es ist und bleibt Geschmackssache.

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                #22
                Der Artikel bzw. die Kolumne ist wirklich nicht gut. Wenn es wirklich um das WC3 selber spielen geht, dann ist der Text einfach falsch. Und wenn es um das zuschauen als nicht-Spieler geht, dann sollte man das aus dem Text auch rauslesen können...


                sMaRt` schrieb am 19.08. - 23:06:


                X-Brainer schrieb am 19.08. - 22:15:

                WC3 ist ohne Frage ein erstklassiges (eSport)Spiel, aber für den super eSport Mainstream Durchbruch vielleicht doch etwas zu komplex.

                WC3 ist das Mainstream Strategie-Spiel überhaupt. Also wenn wc3 den durchbruch noch nich erlebt hat, welches spiel dann?

                WC3 mag das beliebteste RTS Spiel der (westlichen)Welt sein. Das hat mit Mainstream aber nichts zu tun. Es interessiert nur die, die es selber spielen oder zumindest in der Szene sind. Noch weniger Mainstream geht fast gar nicht. Erst wenn sich der größte Teil der Zuschauer, die sich für die Sache begeistern, ausschließlich über die großen Medien darüber informieren, könnte man von Mainstream reden. Dafür muss man aber erst mal in den großen Medien vertreten sein.

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                  #23
                  hm man muss das mainstream hier schon in relation sehen...es gab sehr viele sonderhefte bspw von zeitschriften wie der gamestar, warcraft hat sich unfassbar oft verkauft und eigentlich alle wesentlichen preise abgeräumt.

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                    #24
                    Der Autor ist viel zu einseitig und scheint wenig Ahnung von der wirklichen Materie zu haben, ansonsten wüsste er, dass es bei W3 nicht auf Items und Experience der Helden ankommt, sondern allen voran den Einheitenmix und das Timing der Aktionen.

                    Kurz: er ist selbst am "Problem der Komplexität" gescheitert.

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                      #25

                      Aktenverwalter schrieb am 20.08. - 13:20:

                      Der Autor ist viel zu einseitig und scheint wenig Ahnung von der wirklichen Materie zu haben, ansonsten wüsste er, dass es bei W3 nicht auf Items und Experience der Helden ankommt, sondern allen voran den Einheitenmix und das Timing der Aktionen.

                      Kurz: er ist selbst am "Problem der Komplexität" gescheitert.


                      an dieser stelle möchte ich den autor ein wenig in schutz nehmen, auch wenn ich seine meinung nicht vollständig teile:
                      er redet auch von professionellen spielen, in denen gutes timing und der korrekte einheiteinmix basis und selbstverständlich sind.
                      auch jeder mittelmäßige bnet-zocker kennt die unit-mixes für die einzelnen races und die standart creeproutes auf den häufigsten maps

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                        #26
                        Agree #2, 6, 10, 11, 15, 17, 23

                        Außerdem haben Autor sowie #5, 18 und 19 haben irgendwie keine Ahnung wovon sie reden, beziehungsweise halte ich den CS/Rainbow6 SC/WC3 Vergleich für enorm gewagt. Fakt ist:

                        In Warcraft wird immer öfter gleichzeitig gecreept und geharrased, was nunmal eine Art Kampf, bzw. auf jeden Fall Microaufwand, an zwei Stellen bedeutet. Außerdem werden häufig gleiche Strategien gespielt (bereits angesprochen), was einfach nur dazu führt, dass du weißt, was dein Gegner macht und du ihn an diesen Stellen ausspielen willst. Sei es nun selbst ein riskanter Creep, oder ein Creepjack, das macht das Spiel spannend.

                        Wer nun natürlich sagt "Hey, Aufbau dauert lange und dann, 20 Minuten später, nach der ganzen Creeperei, werd ich gepwned." scheint sich nicht mit Warcraft auseinander gesetzt zu haben, denn normalerweise gibt es keine Creepphasen, da man versucht das Spiel zu kontrollieren und somit auf eine Konfrontation angewiesen ist.

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                          #27
                          Irgendwie passt die Überschrift nicht zm Artikel, denn du gehst doch gar nicht darauf ein, dass Warcraft 3 zu komplex ist, sondern darauf das es eintönig geworden ist.

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                            #28
                            Ich finde in wc3 einfach nur schlecht, dass du 20 minuten lang keinen fehler gemacht haben kannst und du dann nur auf grund dessen verlierst, weil dein gegner ein besseres item gefunden hat.
                            Zumindest kommt mir das immer so vor. Aber ich spiel auch kein wc3 sondern nur sc.
                            Und wenn man da verliert dann eben nur weil man schlechter reagiert hat.

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                              #29
                              Naja, so schlimm wie beschrieben ist es nun wirklich nicht. Und das Partizip von to creep heißt crept.

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                                #30
                                Hm, also aus meiner Sicht, der WC3 durch Shoutcasts und Videostreams kennen gelernt hat:
                                Gerade die Heroes haben das Spielgeschehen etwas mehr strukturiert. Für den den "Nicht-Pro" ist es wesentlich einfacher, einem riesigen Tauren-Chieftain zu folgen und nachzuvollziehen, was mit diesem passiert als zu erkennen, warum die eine 200 Supply Armee die andere in SC besiegt hat.
                                Und Spiele in SC ziehen sich genauso oft einfach nur mit expandieren und pumpen hin wie in WC3 auch. Wenn beide auf 200 Supply sind, gibts einen Angriff und das "gg". Genauso gibt es aber in beiden Spielen auch schnellere Entscheidungen - das liegt in der Natur des Genres und nicht an den Spielen an sich.

                                Ich persönlich finde die Heroe-Klassen eine Bereicherung für das Genre und vor allem auch für den eSport.

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