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Interview mit Jens Enders

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    #46
    nett wie sich Gs jetzt als hilfloses opfer hinstellt...

    #25 jop kompetent wie GS, wo während den Casts mit dem Vater diskutiert wird das man nun keine Zeit hat, lol

    #42 glaubst du das nun alle e-sportler aufhören zu spielen, nur weil man plötzlich Gesetze einhalten muss?

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      #47
      eltern sind jugendschutz genug, falls es gute eltern sind.

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        #48

        Jens Enders:
        ...
        Unsere Meinung: Es wäre undenkbar jeden Zuschauer bezahlen zu lassen, damit er die Fußball Weltmeisterschaft verfolgen kann – und im Fußball reden wir von einem viel weiter entwickelten Markt. Den Zuschauer in der eSport Szene für weniger professionelle Übertragungen zahlen zu lassen, ist doch sehr zweifelhaft. Die heutigen Sendeformate sind allesamt nicht ausgereift genug für so etwas.


        Ich will nur mal erwähnen das ARD und ZDF für die Rechte an der WM mehrere 100 mio. € zahlen müssen. Dieses Geld stammt von niemand anderem als den Steuerzahlern nämlich jedem der ein Fernseh- oder Rundfunkgerät sein eigen nennt.

        Es ist also sehr wohl so das jeder für die WM zahlt der sie sieht!!!

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          #49
          wenn man bedenkt, welche exclusivrechte gs damals hatte und wie sie versucht haben (vorallem im wc3 bereich) gamer-fm zu verdrängen, geschieht ihnen das irgendwie auch recht..

          naja, was solls. weiso sich die streitn, soll so bleibn wie ist. so ists schon recht fein.

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            #50

            Holy[BoFA] schrieb am 19.10. - 23:16:

            eltern sind jugendschutz genug, falls es gute eltern sind.
            bestes argument bisher, hahaha.

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              #51
              wie ich schon an anderer stelle gesagt habe: im internet wird nicht zwischen den versch. medieninhalten unterschieden. dh. webseiten, videostreams usw werden (rein theoretisch) unter gleichen vorzeichen geprüft. sollte giga mit der auffassung recht haben, stünde es ihnen frei, mit einer ähnlichen begründung gegen diverse webseiten vorzugehen, die ueber esport berichten. denn strafbar ist nicht nur das direkte anbieten von jugendgefährdenden medieninhalten sondern auch die werbung für diese. ein super vorwand also, um sich nach gs das nächste (unliebsame) opfer zu suchen.

              ich kann im grunde jens hier nur beipflichten. die einfachste lösung ist, die server nach schweden oder zu verlegen und den firmensitz auf ne schoene insel vor england. is eh billiger da, wegen steuer und so ;)

              aber, geht man von seinen aussagen aus, war der tatbestand schon vor zustellung der abmahnung nicht mehr gegeben, somit ist die abmahnung erstmal hinfällig...fürn arsch auf gut deutsch :>

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                #52
                #52 Endlich hat mal einer das Argument verstanden, dass GameSports bereits alle Inhalte nach Aufforderung entfernt hatte und erst danach die Abmahnung kam. Von daher ist der Jugendschutz nur ein Vorwand, denn egal ob nach Auslegung von GIGA oder Auslegung von GameSports - die Inhalte sind offline und waren es schon als die Abmahnung kam!

                Warum setzt GIGA überhaupt eine Frist die Inhalte Offline zu nehmen oder sich anderweitig zu erklären, wenn dann die Abmahnung sowieso kommt?

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                  #53
                  giga ist ehh low... die sollten sich um wichtigere dinge kümmern und nichtihren mitbewerben steine in den weg legen.. da müssten sie anderen auch abmahnungen schreiben...! finde eh, dass giga nur auf geld aus ist... würde F4y nicht so ein großer mitbewerber sein, hätten sie es nicht gemacht... würde sasgen, dass sich giga mit solchen aktionen nur bei den koritenkakern usw beliebt macht...

                  mfg

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                    #54

                    Micha schrieb am 19.10. - 23:39:
                    Warum setzt GIGA überhaupt eine Frist die Inhalte Offline zu nehmen oder sich anderweitig zu erklären, wenn dann die Abmahnung sowieso kommt?


                    Warum veröffentlicht F4U die Abmahnung von GIGA wenn es doch scheinbar alles kein Problem ist Micha? Man könnte ja fast glauben F4U(das sich hier im Statement so defensiv darstellt) Öl ins Feuer gießen will.

                    Warum war gamer-FM kooperativ und bei F4U war nicht mal zu richtigen gesprächen bereit? F4U will doch keinen Konkurrenzkampf oder?

                    Beide Seiten haben sich nicht mir ruhm bekleckert aber wie F4U sich hier als Opfer darstellen will ist schon fast unverschämt. Ich stell mich jetzt auch auf die Autobahn lass mich überfahren und geb dem Fahrer die Schuld. Der muss doch wissen das ich mich verletzen kann wenn er mich überfährt!

                    Versteht mich nicht falsch ich hab ganz gerne eure ESWC und ISC Coverage gesehen aber eurer Verhalten ist kein deut besser als das von GIGA. Bei solchen gelinde gesagt Idioten wie euch(euch meint beide Seiten) vergeht einem die Lust am eSport.

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                      #55
                      @ Rudi: Kannst du mir sagen, welches der beiden Interviews zuerst entstanden ist?

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                        #56
                        Die Interviews sind beide zeitgleich entstanden.

                        @ Blind: "denn strafbar ist nicht nur das direkte anbieten von jugendgefährdenden medieninhalten sondern auch die werbung für diese. ein super vorwand also, um sich nach gs das nächste (unliebsame) opfer zu suchen."

                        Ich glaube du verwechselst hier was. Es geht nicht um indizierte Spiele, die nicht beworben oder gezeigt werden können. Es geht hier primär um Spiele, die eine USK16-Freigabe haben. Dabei besteht auch ein großer Unterschied, ob die Sachen nun gezeigt werden oder nicht. Sprich ein Bericht über Counter-Strike, selbst ein Radio-Stream dazu ist für einen unter 16-Jährigen vollkommen unbedenklich. Wenn nach gamesports noch andere Medien Probleme wegen des Jugendschutzes bekommen können, dann primär andere Anbieter von Videostreams, nicht aber alle möglichen Medien.

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                          #57
                          @#53

                          Das Argument würde auch bedeuten, dass der Content für immer auf Eis gelegt bleiben müsste. Sobald er wieder auf der Page ist, greift die Abmahnung.

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                            #58
                            Folgendes:
                            Bei der ganzen Sache handelt es sich um eine zivilrechtliche Streitigkeit. Hat also nichts mit Strafrecht, Anzeige etc. zu tun.
                            Giga führt sich nur teilweise als Hilfssheriff auf:
                            Fakt ist: Wenn mein Mitbewerber(egal wie groß,klein,einflußreich - ob er mit mir was zu tun hat oder nicht) mir einen Nachteil bzw. sich selbt einen Vorteil verschafft, indem er ein Gesetz, das den Markt betrifft, umgeht oder verletzt, begeht er eine Wettberwerbsverletzung.
                            Dagegen mit einer Abmahnung vorzugehen ist ein gängiges Mittel in der Wirtschaft.
                            Es ist einfacher, gemäßigter und schneller, als direkt die Gerichte zu bemühen.
                            Der Staat, etc. hat damit nichts zu tun, wir leben schließlich in einer freien Marktwirtschaft.
                            Allerdings stellt sie ein zweischneidiges Schwert dar: Wenn sie unberechtigt sein sollte, wirds teuer für Giga. Gerade wenn man bedenkt das man wohl kaum etwas abmahnen kann, was man selbst schon gemacht hat. Aber rechtlich sind Turtle und Giga dabei leider
                            klar zu trennen.
                            Giga macht halt das, was jedes gute Unternehmen machen würde, es verteidigt in erster Linie seine Interessen. Nicht schön, aber rechtlich wahrscheinlich gültig und wirtschaftlich nachzuvollziehen.
                            Alle fordern, das der Esport größer, besser und professioneller werden soll. Mit mehr Geld und Leuten die davon was abhaben wollen, werden auch die Probleme größer, schlimmer und werden zwangsläufig professioneller behandelt.

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                              #59
                              Jens Enders: Wir haben gemeinsam mit vielen LAN Veranstaltern, der USK und Jugendämtern für Aufklärung zum Thema Jugendschutz auf LAN Events gesorgt und unseren Beitrag dazu geleistet, dass auch LAN Events mit minderjährigen Teilnehmern durchgeführt werden können in Zusammenarbeit mit beteiligten Behörden. Auf der Games Convention haben wir Diskussionsrunden mit der BPjM initiiert, um Aufklärung zu betreiben. Ich denke diese beiden Beispiele zeigen, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern viel für das positive Image des gesamten eSports beigetragen haben.

                              LANs haben aber auch abgetrennte Bereiche, sind nach U16 und Ü16 sortiert. Auf der GC wurde CS nicht abgeschottet, mouz spielte dort vor den ganzen Kids CS, NGL auch usw. Als eSports-Fan sehe ich da bei mir auch durchaus Konflikte, weil man natürlich gern alles sehen möchte. Aber ich mein, es gibt Gesetze und ich diskutiere doch auch nicht, ob Kiffen gefährlich ist oder nicht und zieh mir gleichzeitig am Stand meine Spliffs durch.

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                                #60
                                da hst du durchaus recht rudi, mir gingen da vor allem sachen wie q3 durch den kopf.

                                aber was mir so nebenbei einfällt: (achtung ich spekuliere jetzt)

                                diese einteilung, dass USK/FSK16 Inhalte erst ab 22 Uhr gesendet werden dürfen gilt primär für das frei empfangbare fernsehen. und selbst das stellt ja einen relativ, sagen wir, lächerichen schutz der jugend dar. wieso sollten ich also internetstreams einem rigideren schutz unterwerfen, als das fernsehen selber? und kann die regelungen fuer beides so ohne weiteres mit einander vermixen? gelten fernsehvereinbarungen auch für reine internetstreams? welche auswirkungen hat das auf streams, die ausserhalb deutschlands aber innerhalb der eu produziert werden? inwiefern kann man die usk einschätzung auch auf das passive partizipieren anwenden, da der schwerpunkt in der beurteilung von shootern ja darin besteht, dass man aktiv teilnimmt? (alles unter der prämisse, dass keine indizierten, klar FSK18 artigen inhalte gesendet werden (zB Pornographie etc)

                                das sind schon genug fragen, die mir da vorschweben, bei denen ich mir sicher bin, dass es keinerlei sichere aussagen geben wird, da der gesetzgeber wahrscheinlich nicht annaehernd so weit gedacht haben wird.

                                In dem zusammenhang stellt sich mir die frage, ob das jugendschutzsystem von giga überhaupt sicher ist. da es das aber (bewiesenermaßen) nicht ist, auf welcher grundlage fußt dann die abmahnung? auf einer vorspiegelung falscher tatsachen? denn wenn das system nicht sicher ist, dass heisst leicht umgangen werden kann (was fakt ist), dann existiert der unlautere wettbewerbsvorteil von gs auch nicht mehr.

                                ach je usw usw usw :)

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