conräd :)
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Gastkolumne: eSports - Wohin geht's?
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Wünschenswert wäre es natürlich, wenn sie diese bewundernswerte und ebenso bedrohliche Tendenz des eSports verinnerlichen und dadurch diese Fehler vermeiden werden.Welche Fehler denn jetzt?
Ansonsten kann ich tauBe (#12) zustimmen, #1 verstehe ich nicht und Kommentar #5 scheint eine recht "abgedrungene" Ansicht der ganzen Materie zu haben. Btw. kennst du Conrad wohl nicht....
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Schlechte Kampagne.
Ich mag dieses typisch deutsche, reaktionäre "Früher-war-alles-besser"-Gewäsch einfach nicht mehr hören. Nur weil alles mit nationalen LANs begann, heißt das nicht, dass sie das zu erstrebende Heil darstellen und die nun stattfindenen internationalen Superevents im Vergleich dazu in irgendeinerweise verurteilenswert wären. Vielmehr ist es für mich als Fan nun um einiges interessanter, spannender und auch informativer, da: a) wirklich die Elite antritt und sich misst und nicht ein paar nationale Größen mittelmäßige Partien abgeben b) die Skillunterschiede hier marginal sind, es heißer und enger hergeht, es kurzum viel viel spannender ist, solch ein großes Turnier zu verfolgen und c) die Coverage, die für solche Events betrieben wird, bei weitem besser als das ist, was viele LANs damals und auch heute noch auf die Beine zu stellen wussten. Oftmals kamen nichtmal Ergebnisse im Internet an...
Im Übrigen finde ich es rührend, dass du dir den Kopf zerbrichst für die armen, armen Spieler, die sich dem Druck von Community und Sponsoren ausgesetzt fühlen und umherreisen müssen. "Spätestens nach 2 Jahren Reisen, reichlich Jetlag, Verlust der heimatlichen Identität und immer 100% Druck, das beste geben zu müssen, zerbricht der beste und mental stärkste Spieler an sich und seinen Diensten." Zum Einen weiß ich nicht, woher du deine Informationen beziehst, ich weiß eigentlich nichteinmal, wer du bist, ob Spieler, Orga oder einfach nur ein Schreiber. Was ich jedoch weiß, ist, dass es mich herzlich wenig kümmert. Wir reden hier nicht von unmenschlichen Bedingungen, wir reden von Computer spielen und dem Privileg, reisen zu dürfen, das jeder ablehnen kann, wenn er nicht mag. Davon ab kenne ich in der Warcraft III Szene niemanden, der sich ernstlich über das Reisen beschwert und es summa summarum als Belastung empfindet, vielmehr als sog. "Opportunity".
Kurz: eSport entwickelt sich, wird größer, und das ist gut so. Denn es ist der natürliche Lauf der Dinge. Wenn du mit deinen Freunden "Spaß" haben willst, gut. Mach ne LAN, zock, hab Spaß. Aber übertrage deine Wünsche und Anforderungen an ein Game bitte nicht auf den eSport. Ballack trainiert sicherlich nicht 5x die Woche, weil es ihm so irrsinnige Freude macht, es ist schlicht eine Profession.
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"Spätestens nach 2 Jahren Reisen, reichlich Jetlag, Verlust der heimatlichen Identität und immer 100% Druck, das beste geben zu müssen, zerbricht der beste und mental stärkste Spieler an sich und seinen Diensten. Die Folgen dieses wahnsinnigen Rennens sind sicherlich noch nicht abzusehen. Einzig ist in meinen Augen zu erkennen, dass die freundschaftliche, familiäre Bindung, die kleineren Turniere und Ligen, die persönlichen Wünsche der Spieler und womöglich auch der Spaß dabei auf der Strecke bleiben."
Totaler Schwachsinn. Sorry, aber tuen dir die Leute von MTW, mouz etc leid, wenn sie auf etlichen Lans abends saufen gehen? Der Spaß bleibt bestimmt nicht auf der Strecke. Wenn ihnen außerdem der Druck zu hoch wäre, dann könnten sie einfach aufhören mit CS, haben schon andere Spieler gemacht.
Verlust der heimatlichen Identität...man kann es auch übertreibenO_o. Nur weil die Esportler nen bisl durche Welt reisen, wissen sie nicht mehr wo sie wohnen? Die reisen doch nicht wegen dem Druck nach Dallas und Co, die wollen das Preisgeld und nen bisl aus einem anderen Land sehen, das ist alles. Die WEG in Korea, ok, das ist ne Ausnahme, aber da hat man doch auch gesehen, dass Teams nein sagen können, wenn sie wollen. Es sind ja ne ganze Reihe Topteams zu Hause geblieben
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