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Die moderne Form der stetig aktuellen Frage "Kind oder Karierre" ist dieser Tag wohl in Form von "eSport oder Reallife" zu neuem Leben erweckt und personifiziert ans Tageslicht ...
das problem im esport ist, dass es bisher fast nicht möglich ist nur davon zu leben und esport eben wirklich als beruf betreibt. und dass, wenn man es nur freizeitlich bzw. hobbymässig (wie wenn man in einer dorf-fußballmannschaft mitspielt oder so) zu wenig zeit vorhanden ist um nach oben zu kommen. beispielsweise unsere kampfmannschaft trainiert 3mal die woche 2 stunden und alle spieler sind nebenbei berufstätig usw. nur wenn du im esport erfolgreich sein willst musst du beinahe deinen ganzen abend die ganze woche hindurch opfern..
eSport ist für viele ein Hobby wie jedes andere. Das Problem bei der Geschichte ist nur, dass eSport eben hauptsächlich übers Internet betrieben wird und somit zwangsläufig bei den meisten Leuten zu einer Spaltung des Lebens in "vl / rl" führt. Der Großteil kann das eine mit dem anderen nicht wirklich verbinden, was ua. daraufhin zurückzuführen ist, dass man im "rl" fast keine oder nur wenige Leute kennt bzw. im Freundeskreis hat, die sich ebenfalls mit eSport beschäftigen.
Das ist nunmal der große Nachteil des eSports der ihm noch zum Verhängnis werden kann. Aufgrund dieses Problems wird es auch sehr, sehr schwer, dass der eSport in der breiten Öffentlichkeit als normaler Sport angesehen wird.
Werde morgen vl. noch nen längeren Text dazu schreiben. Bin atm zu müde dafür. gn8 bis morgn :D
CS habe ich schon vor längerer Zeit an den Nagel gehängt, als Redakteur bin ich nun auch schon eine Weile nicht mehr aktiv. Ich bin froh zu sagen, dass mir nichts fehlt. Ohne Verpflichtungen ab und zu auf einige Seiten zu surfen und je nach Lust und Laune ein beliebiges Spiel zu spielen, ist einfach besser als Deadlines für Artikel oder Training mit dem Clan :)
naja, das Thema ist alt aber immer aktuell. Jeder muss es für sich persönlich entscheiden. Andere Meinungen sind da recht uninteressant.
Oft kehren die meisten aber zurück, siehe jüngstes Beispiel Madfrog. Ich denke auch Rax wird irgendwann merken, dass das Studium doch viel Zeit offen läßt für andere Dinge.
Für mich war der eSport immer ein Sprungbrett zu höheren. Die Teamfähigkeiten werden geschult, man lernt tausende von Menschen kennen, die alle total anders sind als man selbst und vielleicht sogar aus anderen Ländern oder sogar anderen Kontinenten kommen, wodurch auch wieder die Sprache geschult wird. Man kann viel lernen, wenn man will.
"wodurch auch wieder die Sprache geschult wird" ... es gibt sicherlich einige gute Gründe, die für das Hobby oder den Job eSport sprechen, aber dieser scheint etwas als Notargument aus den Finger gesogen, denn wenn ich meine "Sprachen" schulen will, gibt es sicherlich viele andere Wege, dies besser zu tun.
ich denke man kann sowieso nicht 100%ig mit dem esport aufhören, vorallem nicht in einem ruck
das ist mehr so ein prozess, quasi eine entziehungskur, bei der sehr viele wieder rückfällig werden
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