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Kleiner Ratgeber: Wenn Turnierpreise zum Streitfall werden
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# 25: deine kritik ist unter umständen angebracht, die auf deinen folgenden kommentare erläutern die problematik aber in meinen augen angemessen: es geht hier nicht um die rechte eines clans sondern um die rechter der personen, die das entsprechende team bilden. solange nicht vertraglich bestimmt ist, dass ein eventueller clanleader ein komplettes preisgeld bekommt, gehört dies dem entsprechenden team.
# 29: jegliche staatsanwaltschaften haben in erster linie solche "issues" (fälle) zu bearbeiten, welche die allgemeinheit betreffen. dies ist in diesem fall nicht ersichtlich (glücklicherweise in meinen augen, denn dies sollte nach wie vor die ausnahme bilden).
darüber hinaus verstehe ich deine kritik an der bgb-gesellschaft nicht, denn dieser aspekt ist zwar nicht wissenschaftlich belegt, immerhin findet er aber zustimmung bei proffessoren (in diesem fall h. d. dörner, ordentlicher professor des zivilrecht an der uni münster, ich möchte da keine namen verheimlichen).
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Musste erstmal googeln was "BGB-Gesellschaft" bedeutet. Da wäre ein Hinweis für alle nicht-Juristen ganz gut gewesen ;) Eine mögliche Lösung des Problems sind zB die Verträge von SK, wo meiner Erinninerung nach den Spielern beim Erspielen von Preisgelder rund 95% davon zustehen, vertraglich gesichert; beim ersten Platz glaube noch ein paar Prozent mehr.
Zu 25 allgemein... wenn ein Clan von vornerein plant, die Fahrtkosten mit nur eventuell zu gewinnenden Preisgeldern zu bezahlen, dann funktioniert das so wohl kaum. Entweder ein Clan hat das nötige Kleingeld durch Support oder die Spieler fahren auf eigene Kosten dahin und spielen sich so vllt die Fahrtkosten wieder ein, aber ein vernünftiges Clanmanangement kann so nicht planen. Dass die Spieler deswegen undankbar seien, ist eine Frage der Beziehung zwischen Spielern und Management. Die Spieler erarbeiten durch einen Sieg in erster Linie einen Imagegewinn für den Clan und dessen Supporter, sprich Sponsoren. Meines Erachtens ist das Dankbarkeit genug, das Preisgeld mehr eine Beachtung der Leistung an die Spieler. Wenn das Management die Spieler auf ein Turnier schickt, das sie unbedingt gewinnen müssen um die Fahrtkosten reinzukriegen, und dabei noch den Imagegewinn ohne davon irgend etwas an Belohnung für dieses Turnier an die Spieler zu geben, dann ist das meines Erachtens ein Aussaugen von Spielerkapazitäten. Eine entsprechende Beziehung zwischen Management und Spielern wäre schlichtweg gestört. Bei einer guten Beziehung kriegen die Spieler auch was für ein Turnier. Für den ersten Platz mehr als eine reine Teilnehmerurkunde vom Leader.
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@ 25
diese leistung, die ein clan den spielern bietet, ist doch eigentlich nur die weitergabe von sponsorengeldern, also ist der aufwand, der da vom management betrieben wird, wohl nicht sehr hoch, weil die nicht ihr geld da rein stecken, sondern das der sponsoren. ok, da gibt es vielleicht ausnahmen wir theone (?)von complexity, aber das wars doch schon oder? ich will ja jetzt nicht die leistung oder die wichtigkeit eines guten managements unterbewerten, aber fakt ist doch, dass die spieler die leistungsträger sind und ohne sie gibt es keinen erfolg und dementsprechend keine sponsoren, die für die annehmlichkeiten sorgen. deshalb sehe ich da auch keinen grund, dass ein massud 800¤ Gewinngelder den spielern vorenthalten darf.
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ein tipp an alldiejenigen, die meinen, dass sponsoren auf den bäumen wachsen und das management diese nur pflücken brauchen: fragt man bei eben diesen leuten nach. erkundigt euch, was ein team ohne support auf die beine bringt.
beide partner brauchen sich: ohne management kann kein team unbehelligt aufspielen, ohne team gibt es keinen erfolgreichen clan. aber die comments hier zeigen, dass die arbeit eines managements stark unterschätzt wird. nun, das war, ist und wird immer so bleiben. erst wenn der eine oder andere spieler die tätigkeit wechselt und vom spieler zum orga wird, kann man diesen aspekt nachvollziehen.
rm.de könnte sich dem thema doch mal genauer annehmen: beispiele wie jonas gibt es ja mehrfach.
generell: ein artikel bei rm.de sollte ausführlich informieren, und dazu gehört es nun einmal, beide seiten zu betrachten und diese auch vorzustellen. zumindest hätte fleks hier mehr einblicke geben müssen, wie die frage der verteilung der preise bei amtsantritt geregelt wurde. und dazu hätte man sich das okay von massud einholen sollen.
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also, ein team brauch kein "management" um gut zu werden, die meisten grossdeutschen lans kann man als spieler ziemich gut selbst bezahlen, wichtig wird sowas erst wenn man international spielen möchte. auch dort bekommt ein clan niemals das preisgeld da sie den trip finanziert haben sondern höchstens einen prozentualen anteil am gesamtgewinn der soweit ich es kenne nicht mehr als 15-20% ausmacht. den rest des geldes behalten die spieler und der clan finanziert seine aktivitäten aus sponsorengeldern. das ein management oder die organisation oft keinen persönlichen vorteil hat liegt daran das die sponsorengelder nach internationalen turnieren meist komplett aufgebraucht sind. anders bei etablierten teams die sogar schon geld haben ihre redakteure auf events zu schicken und ihnen das zu finanzieren. preisgelder sind immer ausschliesslich gewinn der spieler und nur durch einen verrag kann der clan dort ein anrecht auf anteile bekommen.
dies sind meine selbstgemachten erfahrungen und keine vermutungen :)
hat sich hier ja sonst noch keiner der sich da auskennt hier gemeldet.
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Ob sich das GbR-Modell so "eindeutig" auf den Esport übertragen lässt, wie in diesem Artikel angenommen, wird noch einige Zeit in den Sternen stehen.
# 34
Wenn man sich auf solche Kommenate einlässt, wäre es besser man wüsste von was man redet, dass ist in deinem völlig spekulativen Kommentar leider überhaupt nicht der Fall.
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