Laut Delphi auf TL fehlen auch noch Preisgelder von Turnieren von vor 12 Monaten.
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Carmac äußert sich zur Preisgeldpolitik der ESL
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omg nur weil manche in nem Unternehmen arbeiten das 1 milliarde umsatz macht, denke sie, sie wüssten alles.
der gewinn steht demjenigen zu und der spieler hat bestimmt nicht die finanziellen mittel 180 tage zu warten.
das die esl vielleicht so lange warten muss bis Intel mal überweist, ist doch was ganz anderes.
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overkill schrieb am 05.11. - 16:40:
Miou schrieb am 05.11. - 16:37:
die spieler sind zum teil auf ihr preisgeld angewiesen. cloud lebt z.b. in deutschland und je nach seinem spielervertrag u.ä. muss er sich sicherlich auch durch sein preisgeld über wasser halten. ich kann den ärger gut verstehen und einen zeitraum von mehr als 6-9 monaten finde ich auch nicht in ordnung und überaus nervig. man kann sich überhaupt nicht mehr am geplanten auszahlungstermin orientieren. die esl zahlt immer und das ist sicherlich positiv, dennoch entstehen schwierigkeiten durch diese verzögerungen. das preisgeld hat sich im rts sektor in der eps über die jahre stark reduziert und ich frage mich wirklich wielange es mit diesen verzögerungen (und den aktuellen reformen) noch attraktiv für die spieler bleibt.
Als ob ein Spieler in ein fremdes Land zieht, wenn er sich mit Preisgeldern über Wasser halten muss... dann wäre er ja total bescheuert.
ich wollte damit nicht sagen, dass das preisgeld für das tägliche leben eines progamers unbedingt nötig ist. aber es ist auch so, dass bei den meisten spielern das preisgeld eben nicht komplett auf dem sparkonto landet, sondern dinge damit geplant/finanziert werden (z.b. urlaub). natürlich rechnet ein spieler mit dem preisgeld, das er ja schließlich erspielt hat, und die wenigsten können sich allein auf ihrem spielervertrag unabhängig von preisgeldern auf lange zeit ausruhen.
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meine persönliche und rein objektive meinung dazu:
Die esl will doch so professionell sein. Von Professionalität zweigen sich auch noch die beiden Eigenschaften "Zuverlässigkeit" und "Seriösität" ab.
Wenn man ein Preisgelddotiertes Event veranstaltet, dann muss einfach gewährleistet sein,dass Geld schon im Vorfeld verfügbar ist und nach Ende des Events das Preisgeld auch pünktlich ausgeschüttet wird...ist dies nicht der Fall, geht die Seriösität flöten und es kommen Zweifel an der Zuverlässigkeit der Organisation auf...
Und wir Sprechen hier ja nicht von Peanuts... 33k sind schon ne Ansage!
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Miou schrieb am 05.11. - 17:42:
ich wollte damit nicht sagen, dass das preisgeld für das tägliche leben eines progamers unbedingt nötig ist. aber es ist auch so, dass bei den meisten spielern das preisgeld eben nicht komplett auf dem sparkonto landet, sondern dinge damit geplant/finanziert werden (z.b. urlaub). natürlich rechnet ein spieler mit dem preisgeld, das er ja schließlich erspielt hat, und die wenigsten können sich allein auf ihrem spielervertrag unabhängig von preisgeldern auf lange zeit ausruhen.
Ja gut, da hast du zum einen recht.. aber zum anderen musst mir doch recht geben, dass die Spieler das mittlerweile wissen sollten, oder?
soniq schrieb am 05.11. - 18:35:
meine persönliche und rein objektive meinung dazu:
Die esl will doch so professionell sein. Von Professionalität zweigen sich auch noch die beiden Eigenschaften "Zuverlässigkeit" und "Seriösität" ab.
Wenn man ein Preisgelddotiertes Event veranstaltet, dann muss einfach gewährleistet sein,dass Geld schon im Vorfeld verfügbar ist und nach Ende des Events das Preisgeld auch pünktlich ausgeschüttet wird...ist dies nicht der Fall, geht die Seriösität flöten und es kommen Zweifel an der Zuverlässigkeit der Organisation auf...
Und wir Sprechen hier ja nicht von Peanuts... 33k sind schon ne Ansage!
Nach welchem Maßstab beurteilen wir denn, ob das Verhalten professionell ist oder nicht? Normaler Sport, andere Turniere? Ich denke, keiner von uns hier weiß, wann im professionellen Sport Preisgelder ausbezahlt werden... und ich denke, dass den Spielern doch lieber sein sollte, ihr Preisgeld überhaupt zu bekommen - es gibt ja einige "professionelle" Turniere, bei denen das nie der Fall war.
Die ESL leistet größtenteils professionelle Arbeit, ihr das aufgrund von spät ausbezahltem Preisgeld abzusprechen, ist einfach falsch.. zumal ich mich ohnehin frage, wen aus der Community hier das zu interessieren hat.
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readmore | DerKiLLa schrieb am 05.11. - 11:04:
schd schrieb am 05.11. - 10:36:
Sie zahlen 10 Millionen aus und machen sich nun "unbeliebt" wegen 33k ?
Man muss dazu sagen, dass die 10.000.000 das Gesamtpreisgeld ist und die 33.000 Euro gehören explizit zu StarCraft II.
und dazu kommen noch diveerse andere spiele wie cs oder die wc3 EPS seasons und andere preisgelder
GJ esl
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overkill schrieb am 05.11. - 18:53:
Miou schrieb am 05.11. - 17:42:
ich wollte damit nicht sagen, dass das preisgeld für das tägliche leben eines progamers unbedingt nötig ist. aber es ist auch so, dass bei den meisten spielern das preisgeld eben nicht komplett auf dem sparkonto landet, sondern dinge damit geplant/finanziert werden (z.b. urlaub). natürlich rechnet ein spieler mit dem preisgeld, das er ja schließlich erspielt hat, und die wenigsten können sich allein auf ihrem spielervertrag unabhängig von preisgeldern auf lange zeit ausruhen.
Ja gut, da hast du zum einen recht.. aber zum anderen musst mir doch recht geben, dass die Spieler das mittlerweile wissen sollten, oder?
natürlich wissen wir das. das ändert aber auch nicht die schlechte situation. es sorgt nur dafür, dass man eben nicht mehr damit plant und die eps uninteressanter für die spieler wird. ich find es gut, dass die spieler darauf aufmerksam machen. niemand will die esl angreifen.
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mich erinnert das ganze an einen blog den ich mal gelsen hab über serennia damals (SK-WoW).
ausschnitt.
"Having much gratitude for their familys hospitality, Vance promises to pay them back, saying he has money waiting for him only he is unable to access it. She has her doubts about this mysterious ESL company and the nebulous concept of money they supposedly pay their players along with his claims of getting money by blogging for SK."
:DDD
kompletter blog:
www.tumblr.com/tagged/serennia
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overkill schrieb am 05.11. - 11:45:
readmore | muegge schrieb am 05.11. - 11:32:
overkill schrieb am 05.11. - 10:53:
Wieso denn das? Wer Geld mit dem eSport verdienen will, muss zwangsläufig in der ESL spielen.
Wenn es um Geld verdienen geht ist die ESL sicherlich nicht mehr die Anlaufstelle #1. Das war mal so, ist es aber spätestens seit SC2 nicht mehr
Es spielt nur leider nicht jeder SC2, oder? :>
Diese Diskussion wurde aber durch SC2 angeheizt und es geht auch hauptsächlich um SC2.
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Atarianer schrieb am 05.11. - 17:22:
Am Ende sagte Blicharz, dass der ESL-CEO Ralf Reichert selber früher in der Position des Progamers war und deshalb das Problem ernst nimmt und ihm versicherte, dass es gelöst wird.
LooooooL selten so gelacht! Das Problem besteht quasi sein Gründung der EPS und ein Herr R.R. hat da in den letzten 9 Jahren nichts geändert, jetzt soll es plötzlich anders sein? Wer es glaubt...
Die finanzieren mit den Preisgeldern eh quer andere Sachen und haben garantiert finanzielle Probleme (aktuelles Beispiel: Auslagerung des ESL Shops), würde mich interessieren was Intel & Co. dazu sagen.
Denk ich mir auch die ganze Zeit. Ich würde mal gerne die Bücher von denen sehen. Die Stecken in Wahrheit bestimmt tief in der Scheisse. Es kann mir keiner erzählen das ein seriöses Unternehmen einen Cup/Event oder sonst was veranstaltet und die Preisträger Monate oder sogar Jahre warten lässt, da muss was faul sein. Nettes Kartenhaus diese vorbildliche ESL.
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@fun.fraggen schrieb am 05.11. - 15:16:
WW_Tulkas schrieb am 05.11. - 14:50:
und @#18 und #19
dass sich große firmen wie kinder verhalten ist auch ne lächerliche behauptung. mit kindhaften verhalten bleibt man als großes unternehmen nicht lange am markt und wenn die probleme der esl in der zahlungsmoral der sponsoren begründet lägen, hätte das gleich im ersten post von carmac gestanden.
wenn die esl preisgelder veröffentlicht, müssen sie eins tun: diese gelder auch rechtzeitig auszahlen. wenn sie das nicht gebacken kriegen, sollten sie entweder keine turniere veranstalten oder sicherstellen, dass sie das geld VOR dem event haben. die esl steht den teilnehmern und den viewern gegenüber in der verantwortung und muss daher auch dafür sorge tragen, dass ein ESL-event auch durchgeplant ist. Pannen können mal passieren, aber doch nicht bei fast jedem größeren Turnier bzw Liga der ESL. Das ist einfach ein armutszeugnis.
Wenn ich schon lese "Also, in most companies the the guy that signed the esports sponsorship deal has a boss that will sometimes shift budgets to different quarters, etc." ... das wäre ja wie wenn ein Forschungsinstitut projektbezogen Geld bekommt und davon dann neue Bürostühle für ne andere Abteilung bezahlt - NEIN das ist absolut keine gültige Ausrede.
Sorry da muss ich lachen, anscheinend hast du noch nicht mit großen Firmen zu tun gehabt. Also ich habe Erfahrung mit Firmen wie z.B. Telekom (Entwicklungsabteilung), Intel, Media Saturn Holding etc. also durchaus etwas größere Brocken und dort ist es auf alle Fälle richtig schlimm -> 6 Monate Zahlungsziel sind keine Seltenheit sondern eher Standard. Hier greift halt - willste den Auftrag / Sponsorgeld etc. dann zu unseren konditionen (was ja auch zu einen gewissen Teil auch verständlich ist - Kunde ist König). Aber es ist wenn man selbständig ist halt manchmal wirklich kein Zuckerschlecken das versichere ich dir - auch wenn man gut verdient :P
Und die Liquidität der Firmen hatt damit nichts zu tun - die meisten knabbern nicht am Hungertot und 2 Mio oder 10 Mio sind für Intel z.B. peanuts - trotzdem wird erst gezahlt wenn sie wollen :P
Ja richtig, nur wenn dann nach 6 monaten die kohle nicht da ist gehts verdammt schnell mit den klagen und den zinsforderungen!
Btw die aktuell ausstehende zahlung der 17 saison zieht sich auch schon über 10 monate mit nur 1 information, dass es sich verspäten wird ;)
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also wenn ich etwa 10 Mio Euro im Jahr in meine Geschäftsberichte einfügen könnte und zeitweise auch mit dem Geld spielen könnte, dann würde ich dies wohl auch machen. Schön das Kapital in der Bilanz besser darstellen lasen und dann erst die Zinsen, die man dadurch reinholen kann. Zugegeben, ein drastisches und wohl überzogenes Bsp.: Man nehme ein Tagesgeldkonto der RBS, zahle dort 10 Mio Euro ein und bekommt in einem Jahr beim aktuellen Zinssatz 270.000 Euro. Davon kann man schonmal die Weihnachtsfeier finanzieren...
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