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Die Aufgaben eines modernen Spielers

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    Die Aufgaben eines modernen Spielers

    Früher war Gaming simpel. Man spielte einfach und wenn man gut genug war, interessierten sich die Leute für einen. Man verfolgte die Spiele, lud sich die Demos und Replays herunter und von Zeit ...

    Hier geht es zum Artikel.

    #2
    - Rückkopplung zur Ausgangsthese Mitmachsport -> Zuschauersport (die ich per se richtig und sehr interessant finde) fehlt ein bisschen
    - Beispiel cash ist irgendwie nicht so richtig integriert, fehlt bisschen die Bindung, warum gerade er sinnbildlich für diese Entwicklung stehen soll und was sein spielerisches Scheitern damit zu tun hat (vermutlich willst du auf den Aspekt raus, dass er danach Druck gemacht hat, Artikel/News/Profile zu anonymisieren - stell das doch ein bisschen deutlicher dar)
    - vielleicht was du im Schlusssatz ansprichst noch ein bisschen stärker herausarbeiten - dass es den Sponsoren eben nicht nur primär um spielerische Erfolge usw. geht, sondern auch darum, auf sich aufmerksam zu machen
    - ein, zwei weitere konkrete Beispiele, worin sich diese Entwicklung hin zum Zuschauersport manifestiert wären ganz gut.

    Insgesamt gefällt mir das ganz gut und ein (in meinen Augen immer noch irgendwo belangloses Thema) durch interessante Seiten-Ansichten interessant gemacht und in einen größeren Kontext gestellt. Nur wie gesagt, diese Aspekte, die du in Teaser und Überschrift auch anreißt, könnte man noch ein bisschen stärker betonen.

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      #3
      - In der Subheadline erwähnst du das Wort "Litfaßsäule" - das vermisse ich im Artikel dann irgendwie. Im vorletzten Absatz könntest du das sicherlich nochmal einbauen; also, dass die Spieler mitunter von oben bis unten gespickt mit Sponsorenlogos rumrennen und den Geldgebern dementsprechend auch zu Professionalität verpflichtet sind (-> Gallerypic dazu einbinden).

      - Zum Thema 'cash' bietet sich auch ein Blick in Richtung 'ninja' an, der meiner Einschätzung nach derzeit noch immer der am argwöhnischsten beäugte Spieler sein dürfte. Zumindest hagelt es bei ihm ständig massenhaft Flames und dumme Kommentare; weiterhin hat mouz es mit ihm eine zeitlang als IGL probiert, um schließlich doch wieder gob zurück zu holen (bin mir grad nicht sicher, wer nun bei mouz tatsächlich ansagt..). Jedenfalls hat ninja es gut verstanden, sein eigenes Image positiv zu beeinflussen, indem er sich communitynah präsentiert hat (eSport-Sofa, Co-Castings usw..).

      - "Die Aufgaben eines modernen Spielers" - imo gehört da eben auch das mehr oder weniger bedingungslose Verschreiben zum eSport und das Zurückstellen privater/persönlicher Interessen dazu. Mittlerweile gibt es ja nun wirklich einige Beispiele für tatsächliche "Berufs-Gamer" bzw. Spieler, die es über das Gaming dann auch beruflich eingebunden wurden (um einige zu nennen: cArn, Na'Vi, Fatal1ty, HeatoN, Johnny R. (?, kp, is der noch bei SS?), diese ganzen SC2-Koreaner usw). Jedenfalls existiert in Deutschland einfach nicht diese Denke, dass man es als professioneller Computerspieler wirklich 'schaffen' kann. Zieh dir in diesem Zusammenhang mal das Interview rein, dass Chris auf der GameGune mit esenin von Na'Vi geführt hat. Die Spieler dort sind vollkommen überzeugt von ihrer Sache/ihrem Projekt und planen auch, im Anschluss an ihre aktive Spieler-Karriere andere hauptberufliche Funktionen innerhalb der Organisation zu übernehmen. Auch das ist in meinen Augen die Eigenschaft eines modernen Spielers - also auch wirklich langfristige Karriereplanung, und nicht nur so ein "Ich zock noch eine Season halbwegs ambitioniert EPS und dann mit Kumpels EAS" oder sowas.


      Alles in allem eine gute Aufbereitung des Themas. Finde es prinzipiell auch gar nicht so belanglos wie Chris. Solltest den Artikel aber ruhig noch etwas mehr aufblähen, unterfüttern und durchaus ein paar kritische Thesen mit einwerfen.

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        #4
        Fast alles wurde schon gesagt, vielleicht noch hilfreich:

        - Twitteraktivität eines fnatic/mTw
        - White-Ra Special Tactics
        - EG Videos von Privataktivitäten der Spieler
        - Rolle von Teammanagern/Trainern bei der Vermarktung der Spieler

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          #5
          Ich finde man könnte den Fokus auch noch etwas mehr auf die Clans legen. Klar sind die meisten Spieler nicht besonders professionell, aber wie die Clans teilweise untötig zuschauen, ist auch nicht richtig. Als "Arbeitgeber" sollten sie dabei eigentlich nocht mehr in der Plficht stehen als der Spieler als "Arbeitnehmer". Interessant hierbei auch der quasi nicht vorhandene Kontakt zu den Szeneseiten, die immerhin das Sprachrohr der Community sind und zu 90% die Außendarstellung eines Teams/Spielers beeinflussen können (das Thema kann fast nen ganzen 2. Artikel füllen...).

          Das Beispiel mit cash verstehe ich auch nicht ganz, das kommt im Artikel so plötzlich wie es endet. Ich befürchte, das Fass wirst du erst noch weiter öffnen müssen und erläutern, was genau er damit zu tun hat. So wie es dort jetzt steht wirft es mehr fragen aus, als es beantwortet...

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