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Wo bleibt die Struktur?

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    #76
    Ein etablierter Titel der nur durch seine Community und seiner E-Sport Tauglichkeit viele Jahre überlebt hat, auf einer Plattform die für den Entwickler mehr als schwierieg war, nun mit einem solchen Turnier zu pushen, halte ich für die beste Investition die man derzeit tätigen kann.

    Das Valve dabei primär an den eigenen Titel denkt, anstelle der Sorgen, welche den ein oder anderen Hobby E-Sport Journalisten plagen, finde ich nicht verwerflich.

    Ein Werbeblog zur "Prime Time" im Privat TV würde vermutlich die "lächerliche" Summe von einer Millionen $, mit einer Handvoll Ausstrahlungen schlucken.

    Was erwartet ihr von einem Publisher in Sachen "Strukturgebung im E-Sport" ? Was glaubt ihr was die Unterhaltung eines ganzjährigen Turniers kosten würde ? Die Summe von einer Millionen wird schnell mal gezückt, aber die Unterhaltung eines Turniers welches langanhaltend andauern soll und vermarktet werden muss, welches laufende Kosten mit sich zieht und für Valve ein Unternehmensfremdes "Genre" darstellt, nicht kalkulierbare Kosten birgt und wirtschaftlich sein muss, stellt keine alternative da.

    Valve sorgt für aufsehen, kann nach dem Turnier mit Zuschauerzahlen um sich werfen, die für viele Unternehmen in Sachen Werbung interessant sein werden. Hierrüber kann Valve verdienen und langanhaltend für Geldregen bei Turnieren sorgen.

    Ob dies so sein wird, wird sich zeigen, aber ich denke das dies ein Weg sein kann.

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      #77

      MeetYourMakers | Dennis schrieb am 04.08. - 16:34:

      Die Höhe des Preisgelds ist nichts anderes als riesengroßer nackter Arsch ins Gesicht von Riot und S2. Und genau so ist es auch von Valve gemeint.

      Auch, aber spielt der erwähnte Marketing-Effekt dahinter ebenfalls ne Rolle: So viel Preisgeld für ein Spiel, das MUSS ja gut sein/werden!

      Gebe hrb Recht, die Hälfte, nee, ein Achtel des Preisgeldes wäre allemal ausreichend gewesen, dennoch wollte Valve einfach mal richtig auf sich aufmerksam machen, sogar die IEM übertrumpfen, um die Aufmerksamkeit möglichst stark auf sich zu ziehen.

      Das Problem, das ich beim Artikel sehe, ist, dass zwar gesagt wird "Investiert das Geld lieber in die Strukturen" ohne zu wissen, ob und was Valve noch mit DotA 2 vor hat. Ich kann mir eigentlich nicht so ganz vorstellen, dass Valve diesen Betrag in den Raum wirft und dann sagt: "Gut, jetzt haben wir die Aufmerksamkeit, Rest ist ein Selbstläufer." Ich kann mir gut vorstellen, dass der zukünftige Support schon ein angemessener sein wird, nicht so diktatorisch wie von Blizzard (wäre wünschenswert), aber in gewisser Weise Communitynah (doofe Floskel, sry). Ansonsten wäre diese ganze Aktion - auch für eine millionenschwere Firma wie Valve - ein sehr teures einmaliges Investment.

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        #78
        man darf nicht vergessen das auch icefrog am start ist. und was der alleine jetzt noch für das normal dota tut, kann nur heißen das der dota2 support hammer wird :D

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          #79
          Schlechtester Artikel seit langem bei readmore:

          1. Valve hat nie behauptet mit dem Preisgeld den E-Sport fördern zu wollen! Warum überhaupt die Diskussion?

          2. Wieso bringt so ein Preisgeld den Professionellen E-Sport nich voran? Wenn so eine Summe im Raum steht, werden auch mögliche Sponsoren ausfmerksam, wenn sie merken, da ist viel Geld im Spiel und investieren möglicherweise in E-Sport!

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            #80

            Raziel schrieb am 04.08. - 21:38:

            2. Wieso bringt so ein Preisgeld den Professionellen E-Sport nich voran? Wenn so eine Summe im Raum steht, werden auch mögliche Sponsoren ausfmerksam, wenn sie merken, da ist viel Geld im Spiel und investieren möglicherweise in E-Sport!
            Nochmal: Es gab in der eSport-Geschichte schon öfter der Versuch mit Preisgelder allein ein Spiel voran zu bringen, hat bisher wohl nie sonderlich was gebracht. Daher bringt das Geld alleine den eSport nicht voran, oder wurde er früher dadurch voran gebracht? Nein, die Spiele sind gestorben und vergessen worden.

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              #81

              CCLTBH | hrb schrieb am 04.08. - 18:12:

              Und nun nochmal zum Punkt, der da eigentlich wichtig ist: Wenn Valve langfristig hohe Spielerzahlen möchte und ein erfolgreich im eSport etabliertes Spiel möchte, das ein paar Jahre lang an der Spitze des eSports-Bizz rangiert, dann werden sie die Strukturen unterstützen müssen, ob sie wollen oder nicht.

              Wieso sollte es für Valve aus marketingtechnischer Sicht sinnvoll sein, auf die Karte eSport als Vermarktung zu setzen.

              Ein Rechenbeispiel: Starcraft 2 wurde in Deutschland über 500.000 mal verkauft. Wieviel davon sind im eSport aktiv? Sagen wir mal... 10.000. Das sind zwei Prozent der Käuferschaft.

              Warum sollte sich ein Publisher also auf die zwei Prozent seiner Kundschaft konzentrieren und nicht auf die restlichen 98 Prozent?

              Das 1.000.000$-Turnier dient nur dazu, Aufmerksamkeit zum Verkaufsstart zu generieren um möglichst viele Spiele zu verkaufen. Denn das bringt Valve die Investiition wieder rein.

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                #82

                Fit4Gaming | CheeseInSpace schrieb am 04.08. - 22:37:


                CCLTBH | hrb schrieb am 04.08. - 18:12:

                Und nun nochmal zum Punkt, der da eigentlich wichtig ist: Wenn Valve langfristig hohe Spielerzahlen möchte und ein erfolgreich im eSport etabliertes Spiel möchte, das ein paar Jahre lang an der Spitze des eSports-Bizz rangiert, dann werden sie die Strukturen unterstützen müssen, ob sie wollen oder nicht.

                Wieso sollte es für Valve aus marketingtechnischer Sicht sinnvoll sein, auf die Karte eSport als Vermarktung zu setzen.

                Ein Rechenbeispiel: Starcraft 2 wurde in Deutschland über 500.000 mal verkauft. Wieviel davon sind im eSport aktiv? Sagen wir mal... 10.000. Das sind zwei Prozent der Käuferschaft.

                Warum sollte sich ein Publisher also auf die zwei Prozent seiner Kundschaft konzentrieren und nicht auf die restlichen 98 Prozent?

                Das 1.000.000$-Turnier dient nur dazu, Aufmerksamkeit zum Verkaufsstart zu generieren um möglichst viele Spiele zu verkaufen. Denn das bringt Valve die Investiition wieder rein.


                Klar ist das ne Masche, diese Erkenntnis hat inzwischen auch nen bart. Andererseits sollte man sich die Option offen halten, dass Valve bei einer solchen Investition eventuell einen Einstieg in den eSport plant wie es - um dein Beispiel aufzugreifen - Blizzard vorgemacht hat. Wer schon so viel Geheimniskrämerei um sein Spiel treibt, hat vielleicht noch mehr in der Hinterhand als "nur" Geld.

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                  #83
                  Zu 90% wird dota 2 kostenlos !

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                    #84
                    Also wenn Valve 1Mille für Werbung raushaut ist es falsch und wenn Bf3 50Millionen und COD 150Millionen in Werbung investieren ist es ok? :O

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                      #85
                      Gute Idee eigentlich, ich mach nen Millionendollar Turnier für inviteonly und schliesse ein geheimes Abkommen mit den Jungs das sie meinetwegen nur 50.000 bekommen. Dann hab ich eine fette PR und die Teams ne 1:16 Chance auf dicke Kohle, win win.

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                        #86
                        sie haben schon ihr ziel erreicht, mitlerweile kennt jeder dota2 und weiss wo es präsentiert wird. denke es wird ein preisgeld geben, aber nicht in der höhe und dass das mit den spieler abgesprochen war.

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                          #87

                          Fit4Gaming | CheeseInSpace schrieb am 04.08. - 22:37:


                          CCLTBH | hrb schrieb am 04.08. - 18:12:

                          Und nun nochmal zum Punkt, der da eigentlich wichtig ist: Wenn Valve langfristig hohe Spielerzahlen möchte und ein erfolgreich im eSport etabliertes Spiel möchte, das ein paar Jahre lang an der Spitze des eSports-Bizz rangiert, dann werden sie die Strukturen unterstützen müssen, ob sie wollen oder nicht.

                          Wieso sollte es für Valve aus marketingtechnischer Sicht sinnvoll sein, auf die Karte eSport als Vermarktung zu setzen.

                          Ein Rechenbeispiel: Starcraft 2 wurde in Deutschland über 500.000 mal verkauft. Wieviel davon sind im eSport aktiv? Sagen wir mal... 10.000. Das sind zwei Prozent der Käuferschaft.

                          Warum sollte sich ein Publisher also auf die zwei Prozent seiner Kundschaft konzentrieren und nicht auf die restlichen 98 Prozent?

                          Das 1.000.000$-Turnier dient nur dazu, Aufmerksamkeit zum Verkaufsstart zu generieren um möglichst viele Spiele zu verkaufen. Denn das bringt Valve die Investiition wieder rein.


                          weil die 2% des vorgängers einer der wichtigsten gründe für die 98% des nachfolgers waren und für zukünftige nachfolger sein werden

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                            #88
                            Finde der Artikel basiert zu viel auf den Spekulationen des Autors.

                            Das Thema "Wo bleibt die Struktur?" für ein Spiel, welches erst auf der Gamescon vorgestellt wird und es noch sonst keine weiteren infos gibt, was Valve genau damit plant, wirkt auf mich eher wie eine reflexartige Konterreaktion auf den Hype des Preisgelds.

                            Der Autor spekuliert, dass Valve das Geld, was es hier ins "Marketing" investiert, besser für struktur/clans ausgeben sollte, er schlussfolgert also, dass das Geld welches hier investiert wird in der Struktur fehlen wird bzw es da einen höheren effektivitätsgrad für den eSport hätte. Dabei weiß der Autor nicht, welche Investitionen für die Struktur geplant sind. Er kann auch weder abschätzen in welchem Maße Valve durch dieses Bonus an Geldinvestion einen effektiven Bonus in der Strukturgestalltung erzielen kann, oder in welchem Maße Valve überhaupt fähig ist eine gute Struktur zu schaffen.
                            Konkret, um eine gute eSportslandschaft zu gestalten, braucht man Geld und vorallem gute Leute (neben vielen anderen Dingen), die sich richtig reinhängen und wissen was sie tun. Dieser pool an Leuten ist aber nicht unendlich groß und/oder verfügbar (als zB festangestellte für Valve). Dadurch ergibt sich eine sehr starke Abflachung der Effektivitätskurve großer Geldmengen für gewisse Projekte. Sprich letzendlich kanns sein, dass Valve bereits ihre Leute und Finanzmittel sichergestellt haben für das was sie tatsächlich für den eSport tun wollen und danach bleibt immernoch genug übrig für so ein Turnier.

                            Auch wenn die Vermutung nahe liegen möge, dass dieses Preisgeld/Turnier ein "eSports-Strohfeuer" werden wird, sollte man nicht von Vornerein, das als Fehlentscheidung betiteln und alle die sich darüber freuen als naiven Mob abtun. Denn um halbwegs objektiv sagen zu können ob das jetzt richtig oder falsch ist, fehlen dem Autor einfach die Informationen, was die Seitenhiebe gegen die Community "die sich von den vielen nullen blenden lässt" in meinen Augen überflüssig macht und den Autor etwas überheblich wirken lässt.

                            *edit*
                            hab btw die comments davor nicht gelesen.

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                              #89
                              was fürn schwarzmaler dieser autor..
                              da gibts das erste mal eine mille im esport und es wird direkt wieder rumgenörgelt.

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                                #90
                                Ja, der Autor ist wirklich nicht sonderlich helle in der Birne. Verstrickt sich auf Nachfrage in Widersprüche, Argumentationsstruktur ist mindestens zweifelhaft und dann noch der Zwergenwuchs...

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