Welcher Hype? Klar ist das nur ein Marketing-Gag. Aber durch solche Artikel die bloße Arschverletztheit wiederspiegeln wirds auch nicht besser, denn negativ Aufmerksamkeit bleibt Aufmerksamkeit. Und ich glaube nicht, dass Valve mit dieser Mille schluss macht mit dem Dota2 support. Warum sollten sie?
Ankündigung
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Keine Ankündigung bisher.
Wo bleibt die Struktur?
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Guter Artikel!
selectah schrieb am 04.08. - 18:53:
Und ich glaube nicht, dass Valve mit dieser Mille schluss macht mit dem Dota2 support. Warum sollten sie?
Games durch riesige Preisgelder zu etablieren hat ja bereits in der Vergangenheit sehr gut funktioniert. Oh, wait... :P Sollte dota2 deren Erwartungen nicht erfüllen, ist der support schneller weg als man bis 2 zählen kann.
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Also der Artikel hat einem nicht vom Hocker, verstehe auch nicht wieso ihn manche gut finden. Klingt nach einem 0815 Fragster Artikel.
Zum Thema, Valve hat sicherlich nicht den Anspruch wie Blizzard das ihre Games eSports tauglich werden. CS haben studenten entwickelt und cs:s einfach naja irgendwo im verborgenen ein eSports titel. Da Valve auch irgendwie zu Electronic Arts gehört, kann man was eSports angeht einfach mal gar nichts von dem Verein erwarten. Die wollen nur verkaufen, mehr nicht und das versuchen sie mit den Turnier.
Selbst wenn danach alles etwas abflacht. Das Game an sich steht im Vordergrund und nicht ob es krasser als sc2 im eSports wird. Aber mindestens die halbe Gamerwelt ist ist nun gespannt auf das Spiel. Jeder Zuschauer bedeutet ein potenzieller Kunde. Mehr will Valve nicht erreichen.
Der einzige Grund warum DotA 2 ein eSports titel wird, ist vllt das Icefrog sehr viel bei den Projekt mitzureden hatte und es eSports tauglich gestaltet hat. Den Rest muss dann die Community machen.
Denn egal wieviel Preisgeld Valve für Turniere investieren würde, es wäre bedeutungslos wenn es keine Community gibt die dahinter steht.
Bestes Beispiel ist WoW. Blizzard hat so krampfhaft versucht es zu pushen... und wo gibt es wow? nur bei blizzards eigenen Turnieren.
Bitte Hrb wenn du nächstes mal so eine oberflächlichen Artikel zusammenkleisters versuch auch mal Fakten mit einzubringen.
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King Kormoran schrieb am 04.08. - 17:40:
wie soll valve noch bevor das spiel der öffentlichkeit vorgestellt wurde, geschweige denn ein realesetermin feststeht, langfristig den esport fördern?
Zum Beispiel, wie bereits erwähnt, mit einer Turnierserie. Sagen wir mal 4 Events im Jahr und danach ein Finale. Pro Event 200.000 US-Dollar und beim Finale nochmal 800.000. Damit hätte man über eine wesentlich längeren Zeitraum das Interesse und besonders wäre es dann für Teams und Spieler interessant.
jetzt schon zu behaupten, dass dota 2 eine eintagsfliege werden könnte, oder gar nach dem turnier sei, ist völlig aus der luft gegriffen.
Hat kein Mensch behauptet Oo
und dass hohe preisgelder und viel aufmerksam funktionieren können, sieht man wohl an sc2.
Du meinst also, SC2 lebt nur von den hohen Preisgeldern? Eben nicht, da das Geld von vielen verschiedenen Firmen kommt, die offensichtlich Geld damit einnehmen. Und desweiteren gab es in der Vergangenheit genug Beispiele, wo genau das hohe Preisgeld des Entwicklers nichts gebracht hat.
beute^ schrieb am 04.08. - 18:02:
Sie hatten zwar schon immer nen beliebten esport titel mit CS, aber nunmal kein backup...
bis vor 2007 waren sie ja nichtmal auf dem level eines kleinen publishers.
VALVe hat CS nichtmal entwickelt ...
BB | need schrieb am 04.08. - 18:27:
wayne struktur, das game ist nichtmal released? selten sinnloser artikel
Bezieht doch nicht immer den ganzen Artikel auf das Spiel allein ...
selectah schrieb am 04.08. - 18:53:
Und ich glaube nicht, dass Valve mit dieser Mille schluss macht mit dem Dota2 support. Warum sollten sie?
Weil es rentabel sein muss, ob es das wird, können wir nicht entscheiden.
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CCLTBH | hrb schrieb am 04.08. - 18:12:
King Kormoran schrieb am 04.08. - 17:40:
hatte fast gedacht der unfug käme mal wieder von uli. ;)
aber nun zur sachlichen kritik:
wie sollte man als entwickler ein spiel besser "vorstellen" und gleichzeitig noch interessanter für den esport machen, als ein verdammt großes turnier zu organisieren? die berechtigten bedenken des autors kann man valve kaum ankreiden. wie soll valve noch bevor das spiel der öffentlichkeit vorgestellt wurde, geschweige denn ein realesetermin feststeht, langfristig den esport fördern?
es ist wohl kein wunder, dass sie ihre million nicht auf ein dutzend clans verteilen oder irgendwelche ligen fördern. jetzt schon zu behaupten, dass dota 2 eine eintagsfliege werden könnte, oder gar nach dem turnier sei, ist völlig aus der luft gegriffen. und dass hohe preisgelder und viel aufmerksam funktionieren können, sieht man wohl an sc2. und wenn wir ein zweites, aktuelles spiel im esport auf dem niveau von sc2 hätten, dann hätte valve aus esport-sicht alles richtig gemacht mit dota2.
Das wären alles nachvollziehbare Kritikpunkte am Artikel. Zumindest, wenn ich Valve oder DotA 2 in irgendeiner Weise im Artikel kritisiert hätte. Hab ich aber nicht.
@Varmi: Kann deine Kritik leider nicht so ganz nachvollziehen. Dass hier auch Kritik geübt wurde ist mir klar, aber meinem Eindruck nach waren verdammt viele dabei, die von der Zahl einfach beeindruckt waren und DotA 2 schon auf einer Stufe mit allen Konkurrenztiteln gesehen haben. Diesen Hype, vor allem angesichts dieses Wahnsinns-Preisgeldes, finde ich momentan einfach nicht angebracht.
Zum zweiten Punkt (dem, dass Valve nix in die Infrastruktur stecken muss): Da stimme ich dir grundsätzlich zu, das tut der Artikel btw auch. Ich möchte aber nochmal einen anderen Aspekt in die Diskussion einfließen lassen: Was Valve jetzt macht, ist sinnvoll, um am Anfang einfach die Aufmerksamkeit zu erzeugen, die nötig ist, um Leute für das Spiel zu begeistern. Das ist sicher geglückt, sieht man ja alleine an den krass vielen Kommentaren unter der rm-News. Dieser Hype hätte aber _meiner Meinung nach!_ auch mit, sagen wir mal 200.000 USD Preisgeld erreicht werden können. Steht auch im Artikel, warum.
Der Punkt mediale Aufmerksamkeit ist ein ganz anderer, der aber auch entkräftet werden kann. Wenn Valve darauf abgezielt hätte, mehr als den kurzfristigen Hype zu erzeugen, dann hätten sie auch einfach eine Turnierserie mit einem Preisgeld im sechsstelligen Bereich ankündigen können. Das hätte genauso vermarktet werden können wie das Turnier jetzt - mit einem positiven Effekt für den eSport, der deutlich langfristiger ausfällt. Das zeigt für mich wiederum, dass es Valve nunmal nicht um den eSport geht - was, ich betone es NOCHMAL - vollkommen legitim ist, ist schließlich Valves Entscheidung, was sie mit ihrer Kohle anstellen. Nur große Freude in der eSport-Community rechtfertigt das imo nicht, weil der positive Effekt einfach überschaubar ist und die Kernprobleme des eSport weiterexistieren.
Und nun nochmal zum Punkt, der da eigentlich wichtig ist: Wenn Valve langfristig hohe Spielerzahlen möchte und ein erfolgreich im eSport etabliertes Spiel möchte, das ein paar Jahre lang an der Spitze des eSports-Bizz rangiert, dann werden sie die Strukturen unterstützen müssen, ob sie wollen oder nicht. Denn nur mit dem Strukturen kommt das Gesamtphänomen heran, momentan werden einfach nur Luftschlösser gebaut. Da gibts dann zwei Optionen: Entweder Valve zahlt in absehbarer Zeit wirklich Millionenbeträge für seine eigenen Turniere und Ligen (womit sie ja auch wieder Strukturen schaffen oder verstärken würden) oder sie orientieren sich an den althergebrachten Strukturen und unterstützen diese (Clans, Ligen, etc). Ist ihre Entscheidung, ich denke aber nicht, dass vom Finanziellen und vom Aufwand her allzu sinnig ist, die alten Strukturen zu ignorieren und gänzlich sein eigenes Ding zu drehen. Das braucht nämlich massiv Know-How und Ressourcen, die sicher einiges mehr Kosten als der ESL den Auftrag zu geben, große DotA 2-Ligen und -Turniere zu veranstalten. Nur mal so als Beispiel.
Worauf ich hier hinaus will: Auch die, die viel Geld im eSport ausgeben, sollten sich langsam mit dem Begriff Nachhaltigkeit vertraut machen. Nur so profitieren sie wirklich auch längerfristig von ihrem Engagement. Und das sollte doch vor allem in den heutigen Zeiten eigentlich das Ziel sein, oder?
Achja und an all die, die denken ich sei ein LoL-Knecht: Musste lachen, bin nämlich leidenschaftlicher DotA-Spieler, habe HoN und LoL noch nicht mal angefasst und freue mich diebisch auf DotA 2. Das muss aber nicht heißen, dass ich alles toll finde, nur weil viele Nullen hinter dem Preisgeld stehen. Außerdem bin ich einfach ein Nörgler.
dafür dass du valve angeblich nicht kritisieren wolltest, hört sich dieser kommentar aber schon sehr kritisch an. ich bin sicher kein valve-fan, finde kritische beiträge auch durchaus gut, aber dann sollte man die kritik auch nicht im nachhinein verweichlichen.
das aber nur am rande. um noch mal auf den artikel zurückzukommen: valve macht viele millionen im jahr umsatz, ich denke dieses turnier treibt sie nicht an die armutsgrenze. daher halte ich es einfach zu verfrüht, jetzt schon zu sagen, dass von valve nach diesem turnier nichts mehr kommt.
dota hatte zwar damals seinen kleinen mini-hype, den richtigen durchbruch hat das genre meiner meinung nach aber erst in den letzten monaten gehabt. tausende zuschauer auf den hon und vor allem lol streams und dazu noch die ankündigung von dota 2. daher denke ich, dass sich valve durchaus bewusst ist, dass über den esport ne menge möglich ist und daher denke ich schon, dass sie dota2 auch nach diesem turnier noch pushen werden.
im endeffekt weiss das von uns natürlich niemand zu 100%, aber ich persönlich kann so einem riesigen turnier absolut nichts negatives für den esport abgewinnen. selbst wenn valve danach nichts mehr für dota 2 tun würde, wäre das zwar schade, aber man kann denke ich auch nicht von jedem entwickler erwarten, dass sie ihr spiel alleine im esport etablieren. dazu braucht man auch andere sponsoren, ligen und veranstalter, die, und das darf man nicht vergessen, auch gut an solchen spielen verdienen können. daher soll meiner meinung nach valve erst mal ihren job machen und ein super spiel auf den markt bringen. alles weitere, was sie für den esport tun, sehe ich als bonus. und so ein 1.000.000$ turnier ist da schon ein guter start. und wenn sie die in einem turnier raushauen wollen, dann sollen sie es eben tun.
@DerKilla: vor allem im letzten absatz des artikels wird wohl deutlich darauf eingegangenm, dass sich dota 2 nach diesem turnier zur eintagsfliege entwickeln könnte.
und zu sc2: in keinem spiel gab es zuvor so viele turniere und preisgelder wie in sc2. ich denke das ist durchaus auch ein grund dafür, wieso sich das spiel so entwickelt hat und wieso es auch nach vielen monaten noch so einen "hype" genießt. und ob das geld nun von einer firma oder 100 kommt, ist doch egal, oder? am ende zählt halt nur die summe, die in die turniere gepumpt wird.
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wer es als das verstanden hat was es es ist, werbung, wird auch entsprechend glücklich über dieses turnier sein, denn es ist großartige werbung
wer verstanden hat das die großartigste werbung immer nur der anfang von etwas gorßartigem sein kann, wird auch nichts unrealitsches von diesem turnier erwarten
die szene wird sich danach bilden, etablieren und durchsetzen müssen, diesesmal endlich, zum ersten mal in der geschichte, mit der aufmerksamkeit die dieser riesiegen community seit jeher zusteht
dota kam soweit wie es kam, ganz und gar ohne jegliche blizzard hilfe
jetzt hat dota2 massive valve hilfe, obs die best mögliche ist, darüber muss man nicht streiten, es ist zumindest welche und es ist mehr als genug, für eine szene die ohne jegliche hilfe ligen hervorgebracht hat wegen derer größe sich die ESL 5 jahre später noch immer neid und lustvoll in den arsch beisst nom nom nom
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selbst wenn valve millionen umsatz macht (!= gewinn) heißt das noch lange nicht, dass, wenn dota2 gut einschlägt, sie weiter millionen preisgelder abgeben. es gab doch zB keine größeren cs turniere, die kräftig von valve gesponsored wurden? natürlich wissen wir nicht wie es weitergeht, aber man darf doch wohl aufgrund der vergangenheit von valve skeptisch bleiben, dass solche turniere jetzt regelmäßig kommen?
aber ich persönlich kann so einem riesigen turnier absolut nichts negatives für den esport abgewinnen
genau das ist ja der punkt. kannst du einen hier zitieren, der dieses turnier für negativ hält? wenn etwas nicht "super toll" ist muss es ja nicht automatisch "sehr schlecht" sein
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Atticus schrieb am 04.08. - 20:06:
Painkiller hat die damalige 1.000.000$ Tour auch nix gebracht.. :)
wollte ich auch anführen, gab genug beispiele in der esports geschichte mit anders verteilten preisgeldern, gestorben sind bisher alle spiele die allein nicht überlebensfähig waren, irgendwann endet nunmal selbst die längste turnierserie
auch dota2 wird keine ausnahme bilden, es wird alleine erfolgreich sein oder alleine scheitern
entwickler sollen spiele machen die spieler und zuschauer begeistern, dürfen gerne den esports unterschtützen sollen und werden ihn aber alleine niemals tragen
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Nunja. Da dieser Meinungsartikel einzig und allein auf der Annahme basiert, dass Valve danach nie wieder Geld in den eSport investiert, kann man ihn ohne weiteres Hintergrundwissen vom Anfang bis Ende in die Tonne kloppen.
Jeder weiß, dass es nicht viel bringt, wenn das nun alles war. Aber solange es völlig unbekannt ist, ob das auch wirklich alles bleibt, kann man sich solche Kritik sparen.
PS: hrb schreibt für readmore?^^
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