hellphyte schrieb am 12.04. - 11:34:
Falls er weiter EPS spielen möchte, sollte die ESL konsequent genug sein und dies verbieten. Schließlich ist die Idee hinter der EPS, dass nur in Deutschland ansässige Spieler teilnehmen und da sollten solche formellen Spielereien wie ein eventueller Zweitwohnsitz keine Rolle spielen. Ansonsten könnten Leute wie DeMu oder Cloud auch einfach in ihrem Heimatland leben bleiben oder man könnte einfach ein ganzes CS-Team wie Na'Vi, SK oder Fx bei irgendeiner deutschen Firmenadresse melden und sie das deutsche Preisgeld absahnen lassen.
In dem Fall muss man aber differenzieren.
Die Grundidee der deutschen EPS ist, das die besten deutschen Spieler den deutschen Meister ausspielen. Deutscher ist man, wenn man den deutschen Pass besitzt. Das trifft auf TLO zu. Auch dann noch, wenn er in Schweden wohnt.
Ein Demuslim oder Cloud haben eben keinen deutschen Pass. Sie dürfen aber trotzdem an der deutschen EPS teilnehmen wenn sie einen ständigen Wohnsitz in Deutschland haben.
Ob TLO nun aus Deutschland, Schweden, England, Spanien oder sonstwo in Europa spielt wird keinen Einfluss auf die Spiele haben. Er kann zu normalen Zeiten und ohne Verbindungsbedingten Vor- oder Nachteile spielen. Mit großer Sicherheit wird er auch zu allen Offline Veranstaltungen erscheinen können.
Ich verstehe also nicht warum jetzt gefordert wird das ein Deutscher aus der deutschen Pro Series ausgeschlossen wird nur weil sein Wohnsitz temporär nicht mehr in Deutschland ist. Würdet ihr auch fordern das Hasu aus der EPS ausgeschlossen wird, wenn er plötzlich ein Studium in Maastricht aufnimmt? Oder sind einige noch immer beleidigt weil die ESL für TLO eine extra Wurst gebraten hat damit er die Chance hatte sich noch für diese EPS Saison zu Qualifizieren?
Als Konsequenz würde der EPS ein europäischer Topspieler verloren gehen, der International grosses Interesse auf sich zieht und ein mittelmäßiger deutscher Spieler würde aufrücken. Das kann doch niemand ernsthaft wollen.
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