Ylik schrieb am 15.11. - 17:16:
@ fine
das ist zwar eine sehr noble aber vielleicht dennoch etwas sehr philosophische Herangehensweise. Ich denke ja man hat das Recht "unsere" Spiele einzufordern, zum einen ist noch kein wirklicher Beweis erbracht das es zwischen Amokläufen und Killerspielen einen wirklichen und direkten Zusammenhang gibt, zum anderen geht es hier eben nicht mehr nurnoch um ein Paar "Kellerkinder" sondern eben um einen im Wachsen begriffen Zweig der Wirtschaft, klar das die Aufregung da ein bisschen größer ist.
Es tut mir leid aber das Argument mit der Selbstverantwortung ist wie gesagt nobel, aber fährst du keine Auto mehr und beziehst deinen Strom nur aus Wasserkraftwerken ?
1. Wie sollte denn ein solcher "beweis" aussehen? solche soziologischen thesen kann man nur tendenziell nachweisen, es kann nie einen echten beweis geben. Und tendenziell hat es schon einige aussagekraeftige studien gegeben (und es entspricht auch der alltaeglichen erfahrung und dem menschenverstand).
2. Eben darum stellt sich die frage, gerade wenn es auch um wirtschaft und die etablierung des esports geht, warum wird immer an dem billigen (und nunmal wirklich an primitive triebe) appelierenden gewaltanteil gesetzt? IMHO wird sich der esport mit spielen die primär den fragcharacter haben sich niemals gesellschaftlich anerkannt in einer breiten masse durchsetzen koennen. Einfach weils auch das verständnis für den esport als "sport" nicht wirklich fördert.
3.Der vergleich hinkt etwas. denn es geht bei alldem schon auch um eine kosten-nutzen rechnung. Und mein privates vergnuegen ist mit sicherheit was anderes als ein wirtschaftsfaktor wie zum beispiel ein auto.
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