Aufgrund vieler aktueller verstreuter Diskussionen, die in Bereichen stattfinden, in denen sie nicht stattfinden sollten, habe ich mich dazu entschlossen einen Thread aufzumachen, der genau die Diskussion ermöglicht, über die so viele hier so gerne schreiben. Bis auf Beleidigungen ist hier alles erlaubt was ihr zu diesen beiden Spielen loswerden wolltet, solange es sachlich vorgetragen wird!
Meiner Meinung nach ist DotA2 durch die Komplexität und die Vielfalt der Taktiken ansprechender als League of Legends, wo der Draft sehr vorhersehbar ist und viele Helden austauschbar sind durch beliebige gleichgestellte Helden (AD Carrys spielt man mehr nach persönlicher Vorliebe als nach Notwendigkeit im Lineup).
Das macht LoL allerdings auch einfacher zu verfolgen, gerade am Stream ist Dota oftmals sehr verwirrend und es passiert zuviel gleichzeitig, dazu kommt, dass Dota von den "alten" Spielern lebt, die schon Dota1 gesipelt haben, einsteigerfreundlich ist Dota so ziemlich gar nicht.
Gerade als Anfänger hat man in LoL den Vorteil, dass man langsam an die Helden rangeführt wird, jeder Anfänger hat im Grunde die selben Helden zur Auswahl, man kann mal vorsichtig reinschnuppern und lernt mit jeder Woche neue Helden kennen. Letztendlich fördert das zwar Amateurspieler, schadet aber dem eSport-Gedanken, dass jeder die gleichen Voraussetzungen mitbringt. Selbiges gilt für die Runen, die immer für ein gewisses Ungleichgewicht sorgen, für Spieler, die nicht soviel nerden wie andere, kein Prinzip, dass in einem eSportspiel eine so tragende Rolle spielen sollte.
Die Turnierlandschaft wird stark von Riot gefördert, was einerseits positiv ist, weil sehr sehr viele Casualgamer davon angelockt werden und der eSport als Ganzes stark am wachsen ist. Andererseits wird so auch Konkurrenz "unfair" verdrängt und was ist wenn Riot aufhört hier Geld reinzupumpen?
Wie lange will Riot noch neue Helden rausbringen, um Geld mit dem Spiel zu verdienen und gleichzeitig eine solide Balance aufrecht erhalten? (und gleichzeitig halbwegs kreativ mit den Helden bleiben)
Genauso finde ich aber auch den Ansatz von Valve nicht gut gewählt, dass man ein Turnier im Jahr macht mit Megapreisgeld, dadurch werden andere Turniere aufs Abstellgleis gestellt, die an sich großartig wären, aber manche Topteams sehen darin halt nur bessere Trainingsspiele, weil 1k-5k Preisgeld im Vergleich zu 1,6 Mio. sind nunmal Peanuts. Das wird Teams zerstören, Turniere zerstören und hoffentlich wird Valve das nach dem TI2 einsehen und das Preisgeld lieber aufteilen auf eine Season ähnlich zu Riots Hauptturnier (welches ich sehr gut gelungen finde), störend ist nur, dass sie sich in anderen Turnieren einkaufen und so eine Entwicklung erkaufen, die komplett abhängig von ihnen ist.
Hab beide Spiele gespielt und persönlich gefällt mir Dota2 deutlich besser aus Komplexitäts-/Vielfaltsgründen, außerdem ist es in LoL nicht möglich ein Spiel nur durch persönlichen Skill zu dominieren, sondern es gibt immer eine gewisse Obergrenze durch die einfachere Mechanik, was es auf lange Sicht uninteressanter zum zuschauen macht.
Meiner Meinung nach ist DotA2 durch die Komplexität und die Vielfalt der Taktiken ansprechender als League of Legends, wo der Draft sehr vorhersehbar ist und viele Helden austauschbar sind durch beliebige gleichgestellte Helden (AD Carrys spielt man mehr nach persönlicher Vorliebe als nach Notwendigkeit im Lineup).
Das macht LoL allerdings auch einfacher zu verfolgen, gerade am Stream ist Dota oftmals sehr verwirrend und es passiert zuviel gleichzeitig, dazu kommt, dass Dota von den "alten" Spielern lebt, die schon Dota1 gesipelt haben, einsteigerfreundlich ist Dota so ziemlich gar nicht.
Gerade als Anfänger hat man in LoL den Vorteil, dass man langsam an die Helden rangeführt wird, jeder Anfänger hat im Grunde die selben Helden zur Auswahl, man kann mal vorsichtig reinschnuppern und lernt mit jeder Woche neue Helden kennen. Letztendlich fördert das zwar Amateurspieler, schadet aber dem eSport-Gedanken, dass jeder die gleichen Voraussetzungen mitbringt. Selbiges gilt für die Runen, die immer für ein gewisses Ungleichgewicht sorgen, für Spieler, die nicht soviel nerden wie andere, kein Prinzip, dass in einem eSportspiel eine so tragende Rolle spielen sollte.
Die Turnierlandschaft wird stark von Riot gefördert, was einerseits positiv ist, weil sehr sehr viele Casualgamer davon angelockt werden und der eSport als Ganzes stark am wachsen ist. Andererseits wird so auch Konkurrenz "unfair" verdrängt und was ist wenn Riot aufhört hier Geld reinzupumpen?
Wie lange will Riot noch neue Helden rausbringen, um Geld mit dem Spiel zu verdienen und gleichzeitig eine solide Balance aufrecht erhalten? (und gleichzeitig halbwegs kreativ mit den Helden bleiben)
Genauso finde ich aber auch den Ansatz von Valve nicht gut gewählt, dass man ein Turnier im Jahr macht mit Megapreisgeld, dadurch werden andere Turniere aufs Abstellgleis gestellt, die an sich großartig wären, aber manche Topteams sehen darin halt nur bessere Trainingsspiele, weil 1k-5k Preisgeld im Vergleich zu 1,6 Mio. sind nunmal Peanuts. Das wird Teams zerstören, Turniere zerstören und hoffentlich wird Valve das nach dem TI2 einsehen und das Preisgeld lieber aufteilen auf eine Season ähnlich zu Riots Hauptturnier (welches ich sehr gut gelungen finde), störend ist nur, dass sie sich in anderen Turnieren einkaufen und so eine Entwicklung erkaufen, die komplett abhängig von ihnen ist.
Hab beide Spiele gespielt und persönlich gefällt mir Dota2 deutlich besser aus Komplexitäts-/Vielfaltsgründen, außerdem ist es in LoL nicht möglich ein Spiel nur durch persönlichen Skill zu dominieren, sondern es gibt immer eine gewisse Obergrenze durch die einfachere Mechanik, was es auf lange Sicht uninteressanter zum zuschauen macht.
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