Mod-Edit: Ursprüngliche News
Toll, jetzt war meine Schreiberei umsonst. Worum gings?
Ein readmore-Redakteur schreibt eine Meinung zum HSC V und regt sich über die Bedingungen für die Presse auf. Inhaltlich sicherlich berechtigt, von der Art und Weise mMn nicht in Ordnung. Das hat auch nichts mit affentods "wir brauchen Redakteure mit Eiern" und "freier Presse" zu tun, sondern ist zu viel des Guten..
Die Kritik der User war ähnlich überzogen und einseitig wie die eigentliche Meinung und ebenfalls ein Armutszeugnis. Allerdings gab es auch viele sinnvolle Kommentare und jetzt kommen wir zum Punkt:
- readmore-Redakteur greift daneben
- Es gibt unglaublich schlechtes Feedback
- Man löscht den Artikel
Das kann nicht Euer Ernst sein. Ich kann mich gut erinnern, dass stry und ich einmal bei fragster eine Meinung (Hallo Julian Koldewey) rausgehauen haben, die ähnlich stark geflamt wurde.
- Wir standen zu dem, was wir geschrieben haben.
- fragster stand zu dem, was seine Redakteure schreiben.
Noch schlimmer als einen schlechten Artikel zu veröffentlichen finde ich es, ihn im Nachhinein zu löschen.Ich bitte um Meinungen und Stellungsnahme seitens readmore. Außerdem zeigt es doch Schwäche: Jetzt lachen sich die Deppen, die sagten "am besten ihr löscht den Artikel" ins Fäustchen, obwohl sie die größten Dummschwätzer sind. Man muss dazu stehen, was man schreibt - oder vorher klären, ob man sowas vertreten will.
E: Das geht übrigens stark in Richtung Zensur: Wenn man eigene Inhalte löscht, wenn sie einem offenbar schaden, ist der Weg zum Löschen von kritischen Beiträgen sicher nicht mehr weit. Bin gespannt, was mit meinem Thread passiert und freue mich im Fall der Fälle auf eine PM.
Tropische Hitze bei der Reise nach Jerusalem in Krefeld
Der HomeStoryCup ist für viele StarCraft II Fans auf der ganzen Welt ein sehr besonderes Event. Doch nicht nur die Zuschauer freuen sich Wochen bevor, auch die Spieler, das Team, die Presse und viele andere ebenfalls. Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus? Ist alles so rühmlich, wie es auf dem Monitor aussieht? Eine Meinung von Tobias 'dyNa' John.
Platzmangel überall
Die Wohnung von Dennis 'TaKe' Gehlen, welche gleichzeitig den Austragungsort des HomeStoryCups darstellt, ist bekanntlich relativ groß. Doch was passiert, wenn man mehr als 50 Leute in diese Wohnung lässt? Der Presseraum, welcher sich direkt neben dem Gamingraum befindet, ist normalerweise ausgestattet mit Tischen, Stühlen, ein paar Netzwerkkabeln und bei Hitze eventuell mit einem Ventilator. Doch normalerweise ist leider nicht immer. Als readmore.de am Donnerstag gegen 12 Uhr in Krefeld ankam, war der Presseraum noch nicht ganz aufgebaut. Lediglich drei Tische, an dem je eine Person sitzen kann, mit etwas gutem Willen auch zwei, waren aufgebaut. Auch Stühle waren Mangelware. Nur ein paar Stühle standen der Presse zur Verfügung. Also mussten sich circa 10-12 Presseleute ganze drei Tische und vielleicht vier Stühle teilen. Nicht gerade gute Arbeitsbedingungen.
Die Infrastruktur
Auf den letzten ESL Events, die ich für readmore.de besuchte, war immer für eine solide und gut funktionierende Infrastruktur gesorgt. Für jeden Journalist oder Redakteur war ein Tisch vorhanden, ein Stuhl, ein gut funktionierender Internetanschluss und mehrere Steckdosen. Auch wenn bei der ESL der Zeitplan nicht immer eingehalten wurde und es zu Verzögerungen kam, war man ständig in der Lage, zu arbeiten.
In Krefeld war dies leider nicht der Fall. Auf die Frage, ob man im WLAN noch Internet bekommt, gab es ein klares Nein. "Das zieht unsere Bandbreite zu sehr runter". Gut, dann nutzen wir eben LAN-Kabel, dachte ich. Lediglich ein Kabel, was den Redakteuren Zugang zum Internet, und damit die Möglichkeit zu Arbeiten gab, war vorhanden. So kam es vor, dass man sich mit anderen Redakteuren eine Internetleitung teilen musste und Stunden nichts hochladen oder editieren konnte.
Gleiches Recht für alle - oder doch nicht?
Auf die Frage, circa zwei Wochen vor Start des HomeStoryCups, ob readmore.de zwei Redakteure zu der Veranstaltung schicken kann, bekamen wir die Antwort: "Nein, das ist leider nicht möglich. Wir haben nicht genug Platz, aber das sagen wir anderen Presseorganisationen auch." Gut, gleiches Recht für alle. Doch muss man sich die Frage stellen, warum andere Szeneseiten mit zwei, teilweise drei, Redakteuren vor Ort sein dürfen und readmore.de nicht. Wird wirklich so wenig Wert auf eine Coverage von externen Szeneseiten gelegt? Mit Gerechtigkeit hatte diese Verteilung zu unserem Bedauern leider überhaupt nichts zu tun.
Die Hitze
Anfang Juli kann man mit einer hohen Temperatur draußen rechnen. Befindet man sich nun noch in einer Wohnung, wo mehr als 50 Leute zu einer Zeit sind, ist es noch wesentlich wärmer. Kommen dann noch jede Menge Rechner und sonstiges Equipment dazu, welches viel Wärme abgibt, wird es noch wärmer. Der Spielerraum ist mit einer Klimaanlage ausgestattet, sodass die Spieler ständig eine angenehme Temperatur empfinden können. Auch die Kommentatoren , welche in einem anderen Raum sitzen, haben zwei Ventilatoren, sodass auch hier die Hitze reguliert wird. Die Presse hatte in den ersten Stunden auch einen Ventilator. Nach geraumer Zeit jedoch wurde der Ventilator weggenommen, sodass man bei gefühlten 50°Celcius mit mehr als zehn Leuten in einem Raum sitzt.
Der HomeStoryCup ist ein besonderes Event, keine Frage. Man hat Kontakt zu allen Spielern, Castern, Managern und anderen wichtigen Personen. Es herrscht eine sehr angenehme Atmosphäre, jeder freut sich, in Krefeld zu sein. Allerdings waren die Arbeitsbedingungen alles andere als angenehm. Es war kein Platz vorhanden, keine Stühle, zu wenige Tische und kein Internet. Dazu eine unertragbare Hitze, welche für Kopfschmerzen und ein unangenehmes Gefühl sorgte. Der HomeStoryCup soll weiterhin stattfinden, auch mit der großen Anzahl an Spielern. Sollten die Arbeitsbedingungen beim nächsten Mal jedoch wieder ähnlich sein, könnte die Presse auch direkt ausgeladen werden.
Der HomeStoryCup ist für viele StarCraft II Fans auf der ganzen Welt ein sehr besonderes Event. Doch nicht nur die Zuschauer freuen sich Wochen bevor, auch die Spieler, das Team, die Presse und viele andere ebenfalls. Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus? Ist alles so rühmlich, wie es auf dem Monitor aussieht? Eine Meinung von Tobias 'dyNa' John.
Platzmangel überall
Die Wohnung von Dennis 'TaKe' Gehlen, welche gleichzeitig den Austragungsort des HomeStoryCups darstellt, ist bekanntlich relativ groß. Doch was passiert, wenn man mehr als 50 Leute in diese Wohnung lässt? Der Presseraum, welcher sich direkt neben dem Gamingraum befindet, ist normalerweise ausgestattet mit Tischen, Stühlen, ein paar Netzwerkkabeln und bei Hitze eventuell mit einem Ventilator. Doch normalerweise ist leider nicht immer. Als readmore.de am Donnerstag gegen 12 Uhr in Krefeld ankam, war der Presseraum noch nicht ganz aufgebaut. Lediglich drei Tische, an dem je eine Person sitzen kann, mit etwas gutem Willen auch zwei, waren aufgebaut. Auch Stühle waren Mangelware. Nur ein paar Stühle standen der Presse zur Verfügung. Also mussten sich circa 10-12 Presseleute ganze drei Tische und vielleicht vier Stühle teilen. Nicht gerade gute Arbeitsbedingungen.
Die Infrastruktur
Auf den letzten ESL Events, die ich für readmore.de besuchte, war immer für eine solide und gut funktionierende Infrastruktur gesorgt. Für jeden Journalist oder Redakteur war ein Tisch vorhanden, ein Stuhl, ein gut funktionierender Internetanschluss und mehrere Steckdosen. Auch wenn bei der ESL der Zeitplan nicht immer eingehalten wurde und es zu Verzögerungen kam, war man ständig in der Lage, zu arbeiten.
In Krefeld war dies leider nicht der Fall. Auf die Frage, ob man im WLAN noch Internet bekommt, gab es ein klares Nein. "Das zieht unsere Bandbreite zu sehr runter". Gut, dann nutzen wir eben LAN-Kabel, dachte ich. Lediglich ein Kabel, was den Redakteuren Zugang zum Internet, und damit die Möglichkeit zu Arbeiten gab, war vorhanden. So kam es vor, dass man sich mit anderen Redakteuren eine Internetleitung teilen musste und Stunden nichts hochladen oder editieren konnte.
Gleiches Recht für alle - oder doch nicht?
Auf die Frage, circa zwei Wochen vor Start des HomeStoryCups, ob readmore.de zwei Redakteure zu der Veranstaltung schicken kann, bekamen wir die Antwort: "Nein, das ist leider nicht möglich. Wir haben nicht genug Platz, aber das sagen wir anderen Presseorganisationen auch." Gut, gleiches Recht für alle. Doch muss man sich die Frage stellen, warum andere Szeneseiten mit zwei, teilweise drei, Redakteuren vor Ort sein dürfen und readmore.de nicht. Wird wirklich so wenig Wert auf eine Coverage von externen Szeneseiten gelegt? Mit Gerechtigkeit hatte diese Verteilung zu unserem Bedauern leider überhaupt nichts zu tun.
Die Hitze
Anfang Juli kann man mit einer hohen Temperatur draußen rechnen. Befindet man sich nun noch in einer Wohnung, wo mehr als 50 Leute zu einer Zeit sind, ist es noch wesentlich wärmer. Kommen dann noch jede Menge Rechner und sonstiges Equipment dazu, welches viel Wärme abgibt, wird es noch wärmer. Der Spielerraum ist mit einer Klimaanlage ausgestattet, sodass die Spieler ständig eine angenehme Temperatur empfinden können. Auch die Kommentatoren , welche in einem anderen Raum sitzen, haben zwei Ventilatoren, sodass auch hier die Hitze reguliert wird. Die Presse hatte in den ersten Stunden auch einen Ventilator. Nach geraumer Zeit jedoch wurde der Ventilator weggenommen, sodass man bei gefühlten 50°Celcius mit mehr als zehn Leuten in einem Raum sitzt.
Der HomeStoryCup ist ein besonderes Event, keine Frage. Man hat Kontakt zu allen Spielern, Castern, Managern und anderen wichtigen Personen. Es herrscht eine sehr angenehme Atmosphäre, jeder freut sich, in Krefeld zu sein. Allerdings waren die Arbeitsbedingungen alles andere als angenehm. Es war kein Platz vorhanden, keine Stühle, zu wenige Tische und kein Internet. Dazu eine unertragbare Hitze, welche für Kopfschmerzen und ein unangenehmes Gefühl sorgte. Der HomeStoryCup soll weiterhin stattfinden, auch mit der großen Anzahl an Spielern. Sollten die Arbeitsbedingungen beim nächsten Mal jedoch wieder ähnlich sein, könnte die Presse auch direkt ausgeladen werden.
Ein readmore-Redakteur schreibt eine Meinung zum HSC V und regt sich über die Bedingungen für die Presse auf. Inhaltlich sicherlich berechtigt, von der Art und Weise mMn nicht in Ordnung. Das hat auch nichts mit affentods "wir brauchen Redakteure mit Eiern" und "freier Presse" zu tun, sondern ist zu viel des Guten..
Die Kritik der User war ähnlich überzogen und einseitig wie die eigentliche Meinung und ebenfalls ein Armutszeugnis. Allerdings gab es auch viele sinnvolle Kommentare und jetzt kommen wir zum Punkt:
- readmore-Redakteur greift daneben
- Es gibt unglaublich schlechtes Feedback
- Man löscht den Artikel
Das kann nicht Euer Ernst sein. Ich kann mich gut erinnern, dass stry und ich einmal bei fragster eine Meinung (Hallo Julian Koldewey) rausgehauen haben, die ähnlich stark geflamt wurde.
- Wir standen zu dem, was wir geschrieben haben.
- fragster stand zu dem, was seine Redakteure schreiben.
Noch schlimmer als einen schlechten Artikel zu veröffentlichen finde ich es, ihn im Nachhinein zu löschen.Ich bitte um Meinungen und Stellungsnahme seitens readmore. Außerdem zeigt es doch Schwäche: Jetzt lachen sich die Deppen, die sagten "am besten ihr löscht den Artikel" ins Fäustchen, obwohl sie die größten Dummschwätzer sind. Man muss dazu stehen, was man schreibt - oder vorher klären, ob man sowas vertreten will.
E: Das geht übrigens stark in Richtung Zensur: Wenn man eigene Inhalte löscht, wenn sie einem offenbar schaden, ist der Weg zum Löschen von kritischen Beiträgen sicher nicht mehr weit. Bin gespannt, was mit meinem Thread passiert und freue mich im Fall der Fälle auf eine PM.
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