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Warum ist Fragster eurer Meinung nach gescheitert?
kekschen, dein Ansatz zur Wertigkeit von Zielgruppen ist zwar grundsätzlich richtig, muss aber auf einer ganz anderen Skala betrachtet werden. Die Aufmerksamkeitsspanne von Werbekunden ist so kurz, dass du mehr als ein "eSport!!" im Grunde nur schwer kommuniziert kriegst. Natürlich, bei heise.de mit seiner hochinteressanten Zielgruppe "IT-Entscheider" sieht das anders aus, aber da macht auch die Masse erstmal das Grundinteresse.
Ansonsten, nennt mich voreingenommen, da ich Teil von readmore.de bin, aber ich bin genauso auch weiterhin mit Rudi und Gerriet (datawave) befreundet und daher vielleicht durchaus halbwegs objektiv: fragster.de hat sich eine echte Fanbase erarbeitet. Das ist schonmal eine starke Leistung. Allerdings ist das auch eine recht kritiklose Fanbase geworden, die im Grunde durch ein "Guter Artikel,
fragster --> der Cicero der Esportswelt. Anspruchsvoller Content weniger Leser.
readmore --> die Bunte, hohe Auflage, schnell zu überfliegen ohne großen Anspruch
Okay es mag sein, dass auf readmore ein etwas härterer Ton herrscht, was wohl auch daran liegen kann, dass jeder Depp denkt den 5000123123. Thread über das gleiche Thema aufmachen zu müssen. Hinzu kommt, dass Menschen - auch im Internet - beachtet werden wollen und das geht in so einer großen Masse von Usern meist nur über Spam bzw. ist wohl der einfachste Weg dazu. Im Umkehrschluss heißt es aber auch, dass readmore dadurch, dass es viel mehr User gibt, auch wiederum neue User anlockt. Wenn ich einen Thread über ein bestimmtes (sinnvolles) Probleme eröffnen will, dann gehe ich lieber zu der Seite, bei der mir schneller geholfen wird, weil da mehr User sind und somit die Chance höher ist jemanden zu finden, der die Expertise mitbringt, die ich brauche.
Es ist also keineswegs so, dass die Userzahlen von readmore fallen müssen. Ich sehe seit dem Launch von fragster auch keine zurückgehende Aktivität (im Gegenteil). readmore genießt den Vorteil des Pioniers, fragster hingegen ist ein später Folger, der zwar journalistisch alles wichtige beherrscht aber scheinbar nicht mit der Frage zurechtkommt, wie man viele User lockt bzw. den Content für die breite Masse zugänglich macht.
Wenn wir uns darauf einigen können, dass F_ tiefergehende Artikel veröffentlicht, müssen wir auch zwangsläufig fragen, wieviele User wir damit erreichen. Wie sieht unsere Zielgruppe aus? Wie groß ist die Zielgruppe und lohnt sich überhaupt die Ausrichtung auf diese? Das sind essentielle Fragen, die das Überleben von F_ beeinflussen werden. Wenn die User die zeitlichen und evtl. auch die geistigen Fähigkeiten oder den Willen nicht haben, um Fragsters Leistungen zu konsumieren, dann hilft es auch nicht auf Teufel komm raus am Stil festzuhalten und etwas anzubieten, was nur eine kleine Gruppe von Usern will.
Ich frage mich ohnehin, wieso (z.B. in Kooperation mit der ESL) nicht versucht wird durch Marktforschung wenigstens ein wenig darüber zu lernen, was die User wollen, wieviel Zeit sie überhaupt auf Szeneseiten verbringen oder auch wieviel % der im eSports aktiven readmore/fragster benutzen. Readmore hatte glaube ich letztens eine Umfrage, was denn die beliebteste Funktion auf der Website wäre. Mit einer Mehrheit gewann der Ergebnisticker, mit dem Forum an zweiter Stelle. Leider geht die Umfrage nicht weit genug, um halbwegs sinnvolle Schlüsse daraus zu ziehen. Readmore könnte sich jetzt fragen, ob es an der Qualität der Artikel liegt oder einfach daran, dass sich die meisten User sich mehr für Spielübertragungen interessieren als über Eröffnungen von Vereinsheimen oder für eSportspolitische Themen.
Ich kenn mich mit den Zahlen nicht genau aus aber ich denke ebenso wie Craven, dass ein Nischendasein im eSportjournalismus für Wirtschaftlichkeit nicht ausreichen kann. Das könnte auch nicht angeblich höhere Kaufkraft der Fragster-User auch nicht kompensieren. Durch das Gewinnspiel merkt man auch, dass Fragster versucht die Aktivität auf der Website zu steigern, sie haben aber mittlerweile schon zu sehr das Image dieser seriösen, flamefreien Seite mit guten Artikeln aber wenig einfacher Unterhaltung. Unabhängig von der Intelligenz der User, bleibt Unterhaltung essentieller Bestandteil eines Hobbys und eines der vielen guten Gründe, warum ich readmore so zu schätzen weiß.
Manchmal ist eben nicht so toll jedes Thema in ellenlange Texten abzuhandeln oder erstmal 20 Seiten zu lesen, bevor man selber einen Comment schreiben kann. Wie Menschen nunmal gestrickt sind, wollen sie ihren Senf dazu geben und der soll dann auch schon von den anderen gelesen werden. Wenn man aber erstmal so viel lesen, dann überlegen und dann auch noch tippen muss, lohnt sich der Aufwand nicht mehr.
Bsp:
http://www.fragster.de/forum/18/785/
Auf readmore hätte der Threadersteller innerhalb von 5 Minuten 10 witzige Flames erhalten, ich hätte reingeschaut, gelacht und alles wäre gut. Bei Fragster sehe ich mich immer mit ernster Miene vor dem PC sitzen.
manche mögen hat leichte kost und finde die flamerei hier recht amu
üsant. muss mich schon im alltag immer auf hohem niveau unterhalten, da will ich in meiner freizeit nicht rumschwafeln, da diese auftreten im inet eh komisch ist.
Ich verlasse einer Seite lieber mit einem lachenden und einem weinenden Auge, als ich eine Seite ohne Gefühlsregungen verlasse.
Sorry, aber ich bin klarer Befürworter von readmore. Schon allein, dass fragster standardmäßig linksbündig ist, macht mich ganz wirr. Ich weiß es gibt eine Einstellung, aber ich will mich nicht jedesmal einloggen deswegen. Der Cookie is jedenfalls ausgelaufen wie es scheint...^^
Weiter mit dem Ergebnisticker. Ich will auf einen Blick sehen, was wo läuft. Da stören schonmal die riesengroßen Fons und Buttons, die einfach die Sicht auf eine klare Struktur vollkommen verdecken. Ich brauche keinen Ajax-Switcher zwischen Gestern, Heute und Morgen, ich brauche kein "Großes Ergebniscenter" und schon gar keinen "Hinweis senden" Button genau darunter, abermals viel zu groß.
Mir ist einfach alles zu groß auf der Page. Die riesen Margins um die ganzen Boxen wirken abschreckend und unschön.
Also bitte fragster, wenn ihr eine Seite faken wollt, dann bitte keine wie Spiegel...
http://www.spiegel.de/
Außerdem mag ich im Internet nicht wirklich ernsthaft diskutieren über irgendwelchen Nonsense. Ich lache lieber einmal herzhaft und ärgere mich dann wieder über den ein oder anderen User, als nur Dünnschiss zu lesen und wie hier schon so schön gesagt wurde, sich gegenseitig den Arsch abzuwischen.
http://www.fragster.de/forum/18/785/ *GÄHNNN* :)
fragster --> der Cicero der Esportswelt. Anspruchsvoller Content weniger Leser.
readmore --> die Bunte, hohe Auflage, schnell zu überfliegen ohne großen Anspruch
fragster --> der Cicero der Esportswelt. Anspruchsvoller Content weniger Leser.
readmore --> die Bunte, hohe Auflage, schnell zu überfliegen ohne großen Anspruch
Hörst du nicht zu? Niemand spricht von Qualitativ schlecht sondern der Zielgruppe angepasste Form. Die Qualität liegt in dem Fall im Auge des Betrachters.
Hmm ich wage es kaum meine Meinung zu sagen, doch denke ich nicht das fragster gescheitert ist.
Aber das wird sich ja sicher noch zeigen!
Man sollte fragster und RM einfach nicht vergleichen und sich einfach leben lassen. Fragster User sollten hier nicht rumstänkern und anders rum auch nicht, dann kann man doch nebeneinander leben!!!
Jeder der bei RM oder lieber bei fragster liest, wird seine Gründe haben, die eigentlich keinen anderen zu interessieren haben!
Allein die Ausgangsfrage ist mMn idiotisch. Ich habe nämlich noch nicht gelesen das fragster eingestellt wird. Ansonsten dürfte es craven im Großen und Ganzen hervorragend mit seiner Analyse getroffen haben.
Ich denke darüber hinaus das fragster trotz geringem eSport Markt überleben wird. Platz genug dürfte im deutschsprachigen Raum für unabhängigen eSport-Journalismus sein. Sollten die Verantwortlichen dort es richtig anstellen, dann wird auch auf Dauer die Community größer werden. Bestimmt nicht so stark wie hier auf readmore, aber das ist ja auch nicht zwingend Notwendig. Und wenn es am Ende ein kleiner elitärer (wie sich das anhört) Kreis ist, der auf qualitativ hochwertige Artikel eine angenehme und flamefreie Diskussion führt, dann ist der Unterschied doch enorm ;) Das heißt nicht das es readmore-User nicht können, aber durch die Spammer und Flammer (zurückzuführen auf die höhere Userzahl) ist das um einiges schwieriger.
fragster und gescheitert? Wie lange gibts die? Paar Monate - wie kann man da scheitern? Außerdem wächst die Seite doch, zumindest kommt es mir so vor und ich finde da gibts guten und aktuellen Content. Immerhin arbeiten da die wohl besten eSport-Redakteure Deutschlands. Aber wie da da weitergeht muss man einfach sehen.
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