Ich möchte Euch meinen (ausführlichen) Bericht zu Verfügung stellen.
Da es nicht hier auf die Hauptseite gepasst hat, kommt es hier ins Forum.
Meinungen und Diskussionen erwünscht. . . .
Töten erlaubt? Ein Streitgespräch zum Verbot von Killerspielen.
Zu diesem Thema fand, am 23.04.2007, ein Podiumsgespräch statt, welches von der JU (Junge Union) organisiert wurde. Geladene Gäste waren der Innenminister vom Bundesland Brandenburg, Jörg Schönbohm, Frank Sliwka vom Deutscher eSport-Bund e. V, Dr. Ingrid Müller von der Universität Potsdam und Mike Cosse, Microsoft Deutschland.
In einem gefüllten Hörsaal begann man mit knapp fünf Minuten Verspätung. Es wurden alle Podiumsgäste und die Zuschauer/Zuhörer begrüßt und danach ergriff der Diskussionsleiter Jan Redmann das Wort und hielt ein kurzes Impulsreferat. Im Hintergrund liefen auf einer Leinwand, via Beamer, eine Reihe von Spielszenen (CS:S, CRYSIS, BF2142 etc.).
Der Landesvorsitzende der JU und durchaus guter Moderator der Veranstaltung, Jan Redmann, begann sofort mit einem Vergleich. Er bezog sich auf die Geschehnisse in der Zeit, in der Goethes Bestseller "Die Leiden des jungen Werthers" junge Leute zum Selbstmord animierte und das auf Grund von Liebeskummerproblemen. Lange blieb er jedoch nicht in der Vergangenheit und erwähnte das Columbine Massaker. Auch nannte er die Gründe dafür, Ego-Shooter und brutale Filme. Weiter ging es mit dem Selbstmordattentat in Erfurt und Emsdetten, bzw. dem neusten Beispiel in Virginia. Dabei wurde unter anderem angesprochen: gewalttätige Schießspiele, USK und auch die Bundesratinitiative vom Freistaat Bayern. Auch das Wort "e-S[ch]port" fiel in dem Zusammenhang.
Anschließend wurde das Podiumsgespräch begonnen und jeder Teilnehmer stellte sich vor und teilte kurz seine Meinung und seinen Standpunkt mit.
Herr Schönbohm begann, nicht zum letzten Mal, mit dem Thema der Kinderkontrolle. Er berief sich jedoch lediglich auf Kinder/Jugendliche, die wenige soziale Kontakte haben, was im Gespräch mit den anderen Gästen nicht immer klar wurde. Er bemängelte zu dem den Verkauf der Spiele und auch die Prüfstelle USK.
Frank Sliwka lobte zunächst einmal die kritische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Thema und war der Auffassung, dass ein Verbot die Probleme nicht aus der Welt schaffen könne. Er kritisierte die Familienpolitik und sah großen Nachholbedarf bei den Eltern gegenüber den modernen Medien. Zuletzt versuchte er noch mit der Definition des Begriffes "spielen" zu agumentieren, doch fand das auf Ablehnung bei den anderen Gästen.
Frau Dr. Ingrid Möller von der Uni Potsdam, welche Langzeitstudien geleitet hat, die das Aggressionsverhalten von Medien zum Thema hatten, kam als nächstes zu Wort. Sie hat heraus gefunden, dass es durch das vermehrte spielen, eine erh&öhte Aggressionsbereitschaft gibt.
Mike Cosse, seinerseits bei Microsoft Deutschland tätig, plädierte dazu, dass die Selbstkontrolle stäker durchzuführen sei. Spiele, die das Thema Gewalt und das Töten in den Vordergrund stellen, werden nicht in Deutschland verkauft und sind auch auf den deutschen Konsolen nicht spielbar.
Sofort nach dem letzten Wort von Mike Cosse begann eine gut geführte Diskussion zum Thema.
Es ging um den Aspekt der Scheinwelten, die Herr Schönbohm denkt zu erkennen, wenn er Jugendlichen beim Spielen zu sieht und merkt wie gefesselt sie sind. Auf die Frage, ob er nicht auch früher Räuber und Gendarm gespielt habe, antwortete er, dass es in der Realität um das pflegen von sozialen Kontakt ginge und man miteinander kommuniziert."Es handele sich um eine ganz andere emotionale Ebene", so Herr Schönbohm, der auch die steigende Gewaltbereitschaft ansprach, sowie auch die entstehenden -Zauberwelten-
Zum Thema Regeln, berichtete Herr Sliwka, dass es auch beim Spielen eine Art von Kommunikation gibt. Er sprach den e-Sport an, der (nur) mit festen Regeln zu definieren sei. Es ginge ihm mehr um die Aspekte, wie Taktik und das Ziel zu Gewinnen. Dieses Argument fruchtete bei vielen Anwesenden im Saal, doch nicht bei (allen) den eingeladenen Gästen.
Da er zu dem auch noch die Frage stellte, wie lange denn ein gewisses Aggressionspotential festgestellt wurde, antwortete Fr Dr. Möller sofort, dass es dazu noch keine Studienergebnisse gibt.
Sie sprach auch die USK an und entschärfte ein wenig das Thema, in dem sie allen Medien eine Teilschuld bescheinigte. Es sei auch wichtig, ob Gewaltspiele auf -fruchtbaren Boden- fallen oder ob Spieler dagegen resistent sind.
Jan Redmann befragte danach Mike Cosse, warum eine solche Art von Spielen überhaupt hergestellt würde.
Eine überzeugende Antwort ist das Millionengeschäft, um was es sich handelt, gewesen. Auch werden diese Spiele von den Spielern gerne gespielt und darum wolle man nicht am Markt vorbei produzieren. Er argumentierte damit, dass es in Deutschland weltweit das strengste Kontrollensystem gibt und man auch das ganze Land zensiert, in dem Spieltetitel nicht hier erscheinen. Auch eine Ausdehnung der schon vorhandenen Zensur wurde kurz erwähnt, doch nicht weiter besprochen oder diskutiert.
Frank Sliwka kritisierte anschließend die einseitige Forschung und belegte mit Fifa etc., dass es nicht nur mit Gewalt geht. Doch diese sei nur ein Mittel um eine Spielziel zu verfolgen und außerdem würde man damit keine potentielle -Aggros- züchten.
Darauf erwiderte Herr Schönbohm, dass es die sozialen Probleme sind, die das Spielen am PC erst so gefährlich machen. Kinder/Jugendliche, die von den Eltern nicht genug Zuwendung bekommen, flüchten an den PC. Doch man weiß über das ganze Phänomen nicht genug und man stütze sich bei allen Diskussionen nur auf Vermutungen und (Vor-)Ahnungen.
Es wurde außerdem geäert, dass man eine zusätzliche Kontrolle einführen sollte. Denn die USK leistet keine gute Arbeit.
Weiterhin wurde - des öfteren - auf der USK rumgeritten und die Arbeit mehr durch den Dreck gezogen, als gelobt.
Einig waren sich aber alle Beteiligte, dass sich Eltern nicht mit der Technik auskennen und das Wissen von Spielen und Konsolen nicht haben. Herr Sliwka war deshalb für eine Aufklärung der -unwissenden- Generation.
Das es immer Möjlichkeiten geben wird, wie man sich verbotene Spiele beschaffen könnte, wie über das Internet oder über den großen Bruder war allen klar uns so wurde die Gesprächsrunde erst einmal eingestellt.
Die Justizministerin von Brandenburg, welche auf den Rängen des Hörsaals, platz genommen hatte, kam auch zu Wort und sprach zum wiederholten Male die Eltern an, die oft nicht wissen würden, was das eigene Kind im Kinderzimmer treibt.
Während der Fragerunde kamen unter anderem ein USK-Sichter, einige JU-Mitglieder, Zocker und andere zu Wort.
Der Herr, welcher für die USK spiele sichtet, versuchte sich gegen die Pauschalverurteilungen zu wehren und verwies nochmals darauf hin, dass eine Einteilung der Spiele im Wesentlichen funktioniere. Es sei, seiner Meinung nach, der Handel, der ohne Kontrollen den Verkauf von Spielen an Minderjährige zu ließe.
Es wurde dann von einem JU Mitglied auf eine unsachlich geführte Debatte hingewiesen und dass die Zockergemeinde nicht ausreichend vertreten sei. Denn eine Spieler-Lobby gäbe es nicht.
Ein Ass im Ärmel hatte Mike Cosse noch. Vormals Mirarbeiter bei AOL-Germany verwies er auf das geringe Feedback von Eltern eine Internet-Kindersicherung zu verwenden. Auch berichtete die Justizministerin, dass viele Eltern Hilfsangebote nicht annehmen möchten. Also sollte man auch in diesem Bereich in Zukunft weiter arbeiten.
Ein Verleger kam während dieser Fragerunde auch zu Wort und erwiderte zu den Vorschlägen, dass die USK noch weitere Kontrolle brauche, dass es schon seit der Gründung Möglichkeiten für die Politik gäbe, Entscheidungen des USK zu beeinflussen bzw. zu kontrollieren. Ein Herr Pfeiffer, starker Kritiker des USK, habe außerdem keine sachliche Kompetenz um so eine Diskussion zu führen und sprach damit ein von Schönbohm vorgetragenes Zitat an.
Eine junge Dame (und auch ein andere Zuschauer bemerkten das auch schon früher) beendete die Fragerunde, in dem sie festhielt, dass es ein "Streitgespräch" zwischen Generationen sei, das von beiden Parteien einseitig und voreingenommen geführt würde.
Diese zweistündige Diskussion wurde mit einer Geschenkübergabe abgeschlossen. Herr Schönbohm bekam "Rainbow Six", Herr Sliwka ein Buch über das Militärwesen und Herr Cosse den JU Toaster und Frau Möller Blumen.
Eine solche Veranstaltung sollte noch öfter durchgeführt werden, denn nur im Gespräch kann man Lösungen finden.
Schade fand ich, dass teilweise sehr einseitig argumentiert wurde. Das es einen unterschied zwischen einem professionellen e-Sportler gibt und einem Zocker, der in (s)einer "Scheinwelt&" lebt. Jedoch war das nicht jedem Gast klar und somit wurde doch ein wenig aneinander vorbei argumentiert.
Nichtsdestotrotz, war es eine gelungene Veranstaltung, die keinen Sieger hervorbringen wollte und es auch nicht tat. Auf die Frage warum es Morde in Spielen gibt und keine Vergewaltigen, konnte keiner eine Antwort finden und dieses "Phänomen" erklären.
Da es nicht hier auf die Hauptseite gepasst hat, kommt es hier ins Forum.
Meinungen und Diskussionen erwünscht. . . .
Töten erlaubt? Ein Streitgespräch zum Verbot von Killerspielen.
Zu diesem Thema fand, am 23.04.2007, ein Podiumsgespräch statt, welches von der JU (Junge Union) organisiert wurde. Geladene Gäste waren der Innenminister vom Bundesland Brandenburg, Jörg Schönbohm, Frank Sliwka vom Deutscher eSport-Bund e. V, Dr. Ingrid Müller von der Universität Potsdam und Mike Cosse, Microsoft Deutschland.
In einem gefüllten Hörsaal begann man mit knapp fünf Minuten Verspätung. Es wurden alle Podiumsgäste und die Zuschauer/Zuhörer begrüßt und danach ergriff der Diskussionsleiter Jan Redmann das Wort und hielt ein kurzes Impulsreferat. Im Hintergrund liefen auf einer Leinwand, via Beamer, eine Reihe von Spielszenen (CS:S, CRYSIS, BF2142 etc.).
Der Landesvorsitzende der JU und durchaus guter Moderator der Veranstaltung, Jan Redmann, begann sofort mit einem Vergleich. Er bezog sich auf die Geschehnisse in der Zeit, in der Goethes Bestseller "Die Leiden des jungen Werthers" junge Leute zum Selbstmord animierte und das auf Grund von Liebeskummerproblemen. Lange blieb er jedoch nicht in der Vergangenheit und erwähnte das Columbine Massaker. Auch nannte er die Gründe dafür, Ego-Shooter und brutale Filme. Weiter ging es mit dem Selbstmordattentat in Erfurt und Emsdetten, bzw. dem neusten Beispiel in Virginia. Dabei wurde unter anderem angesprochen: gewalttätige Schießspiele, USK und auch die Bundesratinitiative vom Freistaat Bayern. Auch das Wort "e-S[ch]port" fiel in dem Zusammenhang.
Anschließend wurde das Podiumsgespräch begonnen und jeder Teilnehmer stellte sich vor und teilte kurz seine Meinung und seinen Standpunkt mit.
Herr Schönbohm begann, nicht zum letzten Mal, mit dem Thema der Kinderkontrolle. Er berief sich jedoch lediglich auf Kinder/Jugendliche, die wenige soziale Kontakte haben, was im Gespräch mit den anderen Gästen nicht immer klar wurde. Er bemängelte zu dem den Verkauf der Spiele und auch die Prüfstelle USK.
Frank Sliwka lobte zunächst einmal die kritische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Thema und war der Auffassung, dass ein Verbot die Probleme nicht aus der Welt schaffen könne. Er kritisierte die Familienpolitik und sah großen Nachholbedarf bei den Eltern gegenüber den modernen Medien. Zuletzt versuchte er noch mit der Definition des Begriffes "spielen" zu agumentieren, doch fand das auf Ablehnung bei den anderen Gästen.
Frau Dr. Ingrid Möller von der Uni Potsdam, welche Langzeitstudien geleitet hat, die das Aggressionsverhalten von Medien zum Thema hatten, kam als nächstes zu Wort. Sie hat heraus gefunden, dass es durch das vermehrte spielen, eine erh&öhte Aggressionsbereitschaft gibt.
Mike Cosse, seinerseits bei Microsoft Deutschland tätig, plädierte dazu, dass die Selbstkontrolle stäker durchzuführen sei. Spiele, die das Thema Gewalt und das Töten in den Vordergrund stellen, werden nicht in Deutschland verkauft und sind auch auf den deutschen Konsolen nicht spielbar.
Sofort nach dem letzten Wort von Mike Cosse begann eine gut geführte Diskussion zum Thema.
Es ging um den Aspekt der Scheinwelten, die Herr Schönbohm denkt zu erkennen, wenn er Jugendlichen beim Spielen zu sieht und merkt wie gefesselt sie sind. Auf die Frage, ob er nicht auch früher Räuber und Gendarm gespielt habe, antwortete er, dass es in der Realität um das pflegen von sozialen Kontakt ginge und man miteinander kommuniziert."Es handele sich um eine ganz andere emotionale Ebene", so Herr Schönbohm, der auch die steigende Gewaltbereitschaft ansprach, sowie auch die entstehenden -Zauberwelten-
Zum Thema Regeln, berichtete Herr Sliwka, dass es auch beim Spielen eine Art von Kommunikation gibt. Er sprach den e-Sport an, der (nur) mit festen Regeln zu definieren sei. Es ginge ihm mehr um die Aspekte, wie Taktik und das Ziel zu Gewinnen. Dieses Argument fruchtete bei vielen Anwesenden im Saal, doch nicht bei (allen) den eingeladenen Gästen.
Da er zu dem auch noch die Frage stellte, wie lange denn ein gewisses Aggressionspotential festgestellt wurde, antwortete Fr Dr. Möller sofort, dass es dazu noch keine Studienergebnisse gibt.
Sie sprach auch die USK an und entschärfte ein wenig das Thema, in dem sie allen Medien eine Teilschuld bescheinigte. Es sei auch wichtig, ob Gewaltspiele auf -fruchtbaren Boden- fallen oder ob Spieler dagegen resistent sind.
Jan Redmann befragte danach Mike Cosse, warum eine solche Art von Spielen überhaupt hergestellt würde.
Eine überzeugende Antwort ist das Millionengeschäft, um was es sich handelt, gewesen. Auch werden diese Spiele von den Spielern gerne gespielt und darum wolle man nicht am Markt vorbei produzieren. Er argumentierte damit, dass es in Deutschland weltweit das strengste Kontrollensystem gibt und man auch das ganze Land zensiert, in dem Spieltetitel nicht hier erscheinen. Auch eine Ausdehnung der schon vorhandenen Zensur wurde kurz erwähnt, doch nicht weiter besprochen oder diskutiert.
Frank Sliwka kritisierte anschließend die einseitige Forschung und belegte mit Fifa etc., dass es nicht nur mit Gewalt geht. Doch diese sei nur ein Mittel um eine Spielziel zu verfolgen und außerdem würde man damit keine potentielle -Aggros- züchten.
Darauf erwiderte Herr Schönbohm, dass es die sozialen Probleme sind, die das Spielen am PC erst so gefährlich machen. Kinder/Jugendliche, die von den Eltern nicht genug Zuwendung bekommen, flüchten an den PC. Doch man weiß über das ganze Phänomen nicht genug und man stütze sich bei allen Diskussionen nur auf Vermutungen und (Vor-)Ahnungen.
Es wurde außerdem geäert, dass man eine zusätzliche Kontrolle einführen sollte. Denn die USK leistet keine gute Arbeit.
Weiterhin wurde - des öfteren - auf der USK rumgeritten und die Arbeit mehr durch den Dreck gezogen, als gelobt.
Einig waren sich aber alle Beteiligte, dass sich Eltern nicht mit der Technik auskennen und das Wissen von Spielen und Konsolen nicht haben. Herr Sliwka war deshalb für eine Aufklärung der -unwissenden- Generation.
Das es immer Möjlichkeiten geben wird, wie man sich verbotene Spiele beschaffen könnte, wie über das Internet oder über den großen Bruder war allen klar uns so wurde die Gesprächsrunde erst einmal eingestellt.
Die Justizministerin von Brandenburg, welche auf den Rängen des Hörsaals, platz genommen hatte, kam auch zu Wort und sprach zum wiederholten Male die Eltern an, die oft nicht wissen würden, was das eigene Kind im Kinderzimmer treibt.
Während der Fragerunde kamen unter anderem ein USK-Sichter, einige JU-Mitglieder, Zocker und andere zu Wort.
Der Herr, welcher für die USK spiele sichtet, versuchte sich gegen die Pauschalverurteilungen zu wehren und verwies nochmals darauf hin, dass eine Einteilung der Spiele im Wesentlichen funktioniere. Es sei, seiner Meinung nach, der Handel, der ohne Kontrollen den Verkauf von Spielen an Minderjährige zu ließe.
Es wurde dann von einem JU Mitglied auf eine unsachlich geführte Debatte hingewiesen und dass die Zockergemeinde nicht ausreichend vertreten sei. Denn eine Spieler-Lobby gäbe es nicht.
Ein Ass im Ärmel hatte Mike Cosse noch. Vormals Mirarbeiter bei AOL-Germany verwies er auf das geringe Feedback von Eltern eine Internet-Kindersicherung zu verwenden. Auch berichtete die Justizministerin, dass viele Eltern Hilfsangebote nicht annehmen möchten. Also sollte man auch in diesem Bereich in Zukunft weiter arbeiten.
Ein Verleger kam während dieser Fragerunde auch zu Wort und erwiderte zu den Vorschlägen, dass die USK noch weitere Kontrolle brauche, dass es schon seit der Gründung Möglichkeiten für die Politik gäbe, Entscheidungen des USK zu beeinflussen bzw. zu kontrollieren. Ein Herr Pfeiffer, starker Kritiker des USK, habe außerdem keine sachliche Kompetenz um so eine Diskussion zu führen und sprach damit ein von Schönbohm vorgetragenes Zitat an.
Eine junge Dame (und auch ein andere Zuschauer bemerkten das auch schon früher) beendete die Fragerunde, in dem sie festhielt, dass es ein "Streitgespräch" zwischen Generationen sei, das von beiden Parteien einseitig und voreingenommen geführt würde.
Diese zweistündige Diskussion wurde mit einer Geschenkübergabe abgeschlossen. Herr Schönbohm bekam "Rainbow Six", Herr Sliwka ein Buch über das Militärwesen und Herr Cosse den JU Toaster und Frau Möller Blumen.
Eine solche Veranstaltung sollte noch öfter durchgeführt werden, denn nur im Gespräch kann man Lösungen finden.
Schade fand ich, dass teilweise sehr einseitig argumentiert wurde. Das es einen unterschied zwischen einem professionellen e-Sportler gibt und einem Zocker, der in (s)einer "Scheinwelt&" lebt. Jedoch war das nicht jedem Gast klar und somit wurde doch ein wenig aneinander vorbei argumentiert.
Nichtsdestotrotz, war es eine gelungene Veranstaltung, die keinen Sieger hervorbringen wollte und es auch nicht tat. Auf die Frage warum es Morde in Spielen gibt und keine Vergewaltigen, konnte keiner eine Antwort finden und dieses "Phänomen" erklären.
Kommentar