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    #31
    EoR_Alucard postete
    Nein, es ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Der Mensch hat recht auf freie Meinung etc... solange er einem anderen nicht schadet oder ihn diffamiert etc.... wenn jemand in seinem Keller sitzt und spielt, schadet er niemandem. Ebenso wenig schadet es der Demokratie oder anderen Staatsorganen, wodurch ein Verbot in einer Demokratie einfach illegal wäre.
    Beckstein glaubt, "Killerspiele" bringen kleine Monster, Amokläufer zu Tage. Das schadet sehr wohl der Gemeinschaft. Der Grundgedanke ist natürlich recht wahrscheinlich falsch.

    Im Übrigen darfst du mal über folgende Verbote nachdenken, die mit deiner Definition nicht wirklich vereinbar sind:
    Verbot von Rauschmitteln (Koks, Heroin, etc), Glücksspiel, unangeschnalltes Autofahren....

    Manche Verboten sollen den Menschen vor sich selbst schützen.

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      #32
      is nur schade das das vernunft begabte wesen mensch auf so etwas angewiesen ist

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        #33
        ich habe es Tausende male in hunderten Foren geschrieben, auch hier schon.
        Bevor die Politik dieses schnellschussverfahren beginnt, sollte man sich mal lieber selbst auf die Finger schauen wie man arbeitet, was man vllt. Besser machen könnte.
        Kümmert euch mal lieber um die Jungen Leute und lasst sie nicht so verrotten und verkommen wie Sebastian Bosse o.Ä.
        Pro Schule ein Psychiologe, Ganztagsschulen, mehr vertrauen in die Jungen zeigen, leute nicht ausgrenzen weil sie "anders" sind...
        das sind die Punkte wo man vllt man dran denken sollte und nicht an das verbot der Killerspiele, das so oder so nichts bringt außer Wählerstimmen von leuten ü40!

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          #34
          phLstR postete
          Ich denke schon das man sich auf die Gaming Lobby verlassen kann , genauso wie Raucher auf die Tabaklobby :).
          Denke Herr Beckstein will nur die Gunst der Stunde nutzen um so Sympathien bei den Wählern , vor allem den ältern zu gewinnen.
          Man könnte jetzt noch viel mehr zu dem Thema schreiben , aber leider habe ich gerade keine Zeit :P.
          beckstein muss in bayern keine waehler mehr gewinnen^^ der wird noch die naechsten 2000jahre bayerns innenminister bleiben.

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            #35
            ich denke, dass das einzige was man tuen kann und auch tuen muss ist, sein umfeld (eltern, großeltern, lehrer) aufzuklären um was es bei cs geht. seit ich mit meinem vater ausführlich über cs gesprochen hab und er bei dem ein oder anderen fw zugucken durfte ist er sogar fast versucht selbst mit cs anzufangen ;) mein lehrer war nich so begeistert aber immerhin war er interessiert und kennt nun auch unsere seite der geschichte.

            ich denke wenn man so vorgeht und sein umfeld informiert wird die anzptanz in der gesammtheit der gesellschaft steigen..

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              #36
              ich weiss jetzt nicht von welchem sachsen.. ob nieder oder das normale.. jedenfalls hat auch jener innenminister der cdu in einem interview auf rtl2 ein solches gesetz in betracht gezogen oder eher gesagt gefordert.

              mal was am rande, darf man etwas verbieten ohne dieses etwas genau zu kennen? schließlich denkt jener innenminister das man für das abtrennen des kopfes, mit einer kettensäge, mehr punkte erhält.. ist das rechtlich vereinbar?


              bonzo, made my day :D

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                #37
                Amb3 postete
                mal was am rande, darf man etwas verbieten ohne dieses etwas genau zu kennen? schließlich denkt jener innenminister das man für das abtrennen des kopfes, mit einer kettensäge, mehr punkte erhält.. ist das rechtlich vereinbar?
                offensichtlich isses kein problem gegen etwas zu hetzen das man nicht kennt...warum also nicht auch eing esetzt gegen etwas erlassen was man nicht kennt?

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                  #38
                  Amb3: Es war Uwe Schünemann Innenminister von Niedersachsens. Er ist quasi auf Becksteins linie.
                  http://www.stern.de/politik/deutschland/:Killerspiel-Debatte-Das/578137.html

                  Das mit der Änderung von § 131 kann man getrost in die Tonne kloppen. Es zeichnet sich im Moment keine Mehrheit für die Änderung des Paragraphen ab. Die Union würde die Änderung gerne durchsetzen. In der SPD gibt es unterschiedliche ansichten, wobei die SPD nicht auf "unserer Seite" steht, sondern einfach keinen Sinn in der Änderung des § 131 StGB sieht. Die Oppositionsparteien FDP, Linksfraktion und die Grünen sind einer Meinung, dass PC-Spieler nicht kriminalisiert werden sollten und es andere gründe für die Amokläufe gegeben hat.
                  Grundsätzlich ist nicht mal sicher was die Änderung des § 131 StGB für Auswirkungen haben würde, so wie es Beckstein vorschlägt. Der Paragraph wird heute schon auf PC und Videospiele angewandt, durch diesen Paragraphen wurde das Spiel "Man Hunt" verboten in Deutschland(das Spiel ist auch in anderen Ländern Verboten). Im § 131 werden bis jetzt alle Formen der Darstellung von Gewaltverherrlichenden und Menschenverachtenden Medien unter Strafe gestellt, darunter fallen dank Auslegung und einer Änderung nach Erfurt(bin mir nicht sicher was genau geändert wurde) auch PC-Spiele. Genau da setzt aber Beckstein an, er tut so als ob PC-Spiele bis jetzt ausgeklammert gewesen wären. Sein Änderungsvorschlag bindet jetzt explizit PC-Spiele ein. Was sich nun rechtlich ändert ist nicht ganz klar. CS, Q4 und so weiter, damit zu verbieten könnte aber schwerer werden als Herr Beckstein glaubt, da diese PC-Spiele nicht wirklich Gewalt verherrlichend oder Menschen verachtend sind(kennt jemand ein Spiel mit Schlacht und Quälszenen? Ich nicht!).
                  Ein Entwurf kommt, aber niemals durch den Entscheidungsprozess ohne Änderungen, also würde der Änderungsvorschlag Bayerns nicht kommen wie jetzt diskutiert. Grundsätzlich wären, aber Mehrheiten da, denn im Bundestag und im Bundesrat haben CDU und SPD die Mehrheit. Wenn also die große Koalition es sich auf die Fahnen schreiben würde "brutale" PC-Spiele zu verbieten könnten sie es tun und dass sogar effektiver als über § 131 StGB. So wird es aber nicht kommen.

                  Traurigerweise bleibt mir jetzt noch festzustellen, dass sich hier einige mit unserer Politik so gut auskennen wie die Politiker mit „Killerspielen“.

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