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    #16
    Stimme der Meinung von #14 zu. Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird.

    Zudem glaub ich nicht das sie "Killerspiele" verbieten. Man muss nur mal ganz klar überlegen.

    Die Computerindustrie hat die Film- und Fernsehindustrie schon längst abgehängt. Das ist schonmal ein Grund warum die "alltertümlichen" Medien schlecht über PC und Spieler sprechen; die sehen einfach ihre Vormachtsstellung gefährdet. Was soll z.B. Sat.1 zeigen wenn ein 14 jähriges Mädchen nicht mehr "Verliebt in Berlin" anschaut sondern mal ein WC3 Match oder sowas in der art zockt... Deswegen dürfen wir zurzeit gar nicht so viel auf die Medien geben.

    Der andere Punkt ist die Politik. Bis jetzt, und das ist der wichtigste und einfachste Grund, hat sich noch kein Wirtschaftspolitiker richtig über solche Computerspiele geäußert. Und warum nicht?!? Ich kanns euch sagen. Weil unsere Gesellschaft auf Geld aufgebaut ist. Angebot und Nachfrage - Marktwirtschaft... so läuft der Deutsche Staat ab. Und die wären sehr blöde wenn sie sich jetzt 19% MwSt für jedes PC, PS, XBox,.. Spiel entgehen lassen würden. Schließlicht ist die Computerspielindustrie rießig! wie oben angesprochen. Und diese Aussagen von einem Herrn Beckstein sind nur zur Stimmensammlung da. Wenn er sowas durchsetzen will dann wird gefragt wieviel Geld der Staat dadurch verliert und schon kann er sich sein Gesetz in den A**** schieben.

    Ihr glaubt mir nicht?!? Ich geb euch noch ein Beispiel. Alkohol und Tabak!

    Durch Alkohol und die dadurch verursachten Unfälle sterben 1.000.000 mehr als durch Computerspiele. Das sind natürlich Finanzielle kosten. Polizei, Rettungseinsätze etc etc etc... wir Alkohol verboten? NEIN weil es ganz klar mehr geld bringt als es verursacht... und natürlich ist da noch die Trinker Lobby aber das ist ein anderes Thema.

    Dann noch der Tabak. Das beispielt ist eigentlich super. Seht ihr wie der Deutsche Staat mit dem Rauchergesetzt zurzeit durchdreht... Und warum? Na weil es ein haufen €€€ bringt. Dadurch sterben auch leute, nicht nur die raucher sondern auch die passivraucher. Aber egal denn es bringt ja GELD GELD GELD. Um nochmal auf das Gesetz einzugehen sie haben soviel angst ein richtiges ANTI Rauchergesetz zu machen weil sie angst haben das die Raucher ausbleiben. Und dann gibts ja keine Euros mehr...


    UND DAS GLEICHE WIRD SPÄTESTENS IM BUNDESTAG AUCH ZUM VORSCHEIN KOMMEN... und deswegen wird es ein solches Gesetz solange nicht geben, solange der deutsche Staat haushoch verschuldet ist...

    Ich danke fürs Lesen und hoffe ich konnte meine These euch näher bringen.

    mfg

    Thor

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      #17
      Sehe es so wie Thor, die Politiker die sich da aufblasen sind allesamt nichts als Innenpolitiker auf Wählerfang. Weder die Wirtschaft, noch die Familienpolitiker beziehen Stellung. Warum? Weil es weder eine rechtliche, noch eine wissenschaftliche, noch eine wirtschaftliche Stütze für ein Verbot gibt. Wir sollten einfach mal die Füße still halten und versuchen zu Argumentieren......

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        #18
        Thor so unglaublich es auch klingen mag aber wirtschaftsstudien haben ergeben, dass rauchen (ab der steuererhöhung wieder nichtmehr) dem staat mehr geld kostet als er dadurch einnimmt ;)

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          #19
          Bleibt noch der Alkohol und die Computerspiele ;)

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            #20
            Eigentlich geht es in diesem Thread um den ESB, also nicht um dass was Herr Beckstein sagt oder was ihr glaubt was wie und wann sich das Thema verlaufen wird. Ich geh jetzt grade mal auf den Änderungsvorschlag zu § 131 StGB ein. In dem Paragraphen 131 StGB geht es um Gewaltverherrlichung, also Darstellung von Menschenverachtender Gewalt. Herr Beckstein tut nun so als ob PC- und Videospiele dabei ausgeklammert wären, da man in ihnen ja handelt und es nicht geschildert oder „dargestellt“ wird, dass ist aber Blödsinn das Wort Darstellen bezieht sich nicht nur auf Bilder, TV/Videos sondern auf PCs. Der § 131 StGB wird heute schon, so wie er ist auf PC-Spiele angewendet und dass ist natürlich gut so, keiner von uns will ein Menschen schlachten, wie es Herr Beckstein sagt. Ich kenne, aber nur ein Spiel dass über diesen Paragraphen verboten wurde und das ist Man Hunt. Mehr Spiele würde die Änderung von § 131 StGB nicht betreffen, also geht es nicht um CS, Q4 oder GTA sondern einfach nur um das „Law and Order“ Image der Union. Beckstein und andere Innenminister hatten angekündigt etwas in diese Richtung zu tun, jetzt müssen sie handeln, wenn auch eher Symbolisch. Das Gesetz wird wohl auch nicht geändert werden, würde nur Geld kosten und keinen nutzen bringen, nicht mal für „Killerspiel“-Gegner.

            So nun back 2 Topic: Ich finde es gut, dass endlich mal über den ESB diskutiert wird. Es wurde mal Zeit. Was macht der ESB überhaupt? Ich weis es nicht und da geht es wohl nicht nur mir so. Wenn wir in der Community schon nicht wissen um was genau sich der ESB kümmert, wer soll es dann wissen?

            Erstmal vorweg, ich bin Befürworter der Idee eines E-Sports Verbandes, als Breitensport Verband. Ich würde mir wünschen, dass es einen Verband geben würde der auch sportliche Kompetenzen hat. Ob es nun um eine art Spielerpass, Spielerwechselbestimmungen und grundlegende Fairplay Regelen geht müsste unser Verband ein Wörtchen mitreden und zumindest Grundregeln zwischen den verschiedenen Ligen vereinbaren. Unser Bund sollte uns alle vertreten, dann hätte der Verband echte Macht. Nicht nur nach innen, sondern auch nach außen würde man einem Verband mit hunderttausenden Mitgliedern zuhören. Dafür müssten alle aktiven Liga-Spieler „unserem“ Verband beitreten, dafür wären Ligaübergreifende Spielerpässe eine Lösung.
            Diese Idee mag utopisch sein, für mich ist es aber eine politische Forderung an den ESB, die ESL, NGL, LGZ… und die gesamte Community. Nur gemeinsam sind wir Stark. Die frage ist doch, wer soll uns nach außen vertreten? Sollen es weiter Pro-Gamer sein, oder würden sich nicht eher Medien- und PR-Experten anbieten, die unsere Standpunkte deutlicher rüberbringen können.

            Ich, für meinen Teil, glaube, dass der ESB versagt hat. Die ganze „Killerspiel“-Debatte ist ohne den ESB abgelaufen. Die zwei Verbände der PC-Spieleindustrie waren regelmäßig in den Medien. Die Presseerklärung, des ESB, war viel zu lasch und war nicht an die Öffentlichkeit, sondern nur an die Community gerichtet. Denn wer soll den Schulterschluss, der einzelnen E-Sports Organisationen verstehen, der nichts mit E-Sports am Hut hat? Keiner! Wer hat diese Presseerklärung überhaupt gelesen, bzw. lesen können? Nur wir, die uns für E-Sports interessieren. Ist dass der Sinn eines „Sprachrohrs“? Ich sage, nein!
            Dass die ESB Presseerklärung viel zu lasch war hatte ich schon im „Erneut Amoklauf in einer Schule“ Thread angesprochen. Was bringt uns ein „offener Dialog“ (der eh nicht ernst genommen wird), wenn wir mit Leuten diskutieren die einfach keine Ahnung haben um was es geht. Ihr habt alle Pfeiffer, Beckstein und Konsorten gesehen, sie wissen doch gar nicht von was sie da reden. Wie soll man mit solchen Menschen reden? Sie nennen uns „Killerspieler“ und wir wollen in einen Dialog?

            Lobbyarbeit ist ein wichtiger Teil den der ESB als Aufgabe verfolgen sollte. Große Politik macht man, aber nicht leise am Telefon oder in Hinterzimmern. Unser Problem liegt doch gar nicht bei den Jugend- und Bildungsexperten der Parteien. Die meisten stehen doch PC-Spielen grundsätzlich Neutral gegen über. Nein, große Politik ist laut. Es ist gepolter und populistisch, im Prinzip einfach Slogans die immer und immer wiederholt werden müssen. Denn Erna P. interessiert nicht was irgendeiner der Bildungsexperten der FDP, der Linken oder der Grünen gesagt hat. Vor allem dann nicht wenn es nur eine von vielen Reaktionen auf ein Vorschlag von Herr Beckstein war. Der Vorschlag an sich steht groß in der Überschrift, wenn es z.B. die Bild ist stehen in der Überschrift sogar mehr Buchstaben als im gesamten Artikel, an was wird sie sich erinnern? Es wäre Wichtig sich auf zu drängen und so wie Herr Pfeiffer einfach in jede eingeschaltete Kamera zu gucken und seine Meinung zu sagen, egal was man gefragt wird. Eine Presseerklärung wäre dann für die großen Medien interessant, wenn sie etwas neues bietet oder jemand sogar angegriffen wird. Nur kommt unsere Meinung unters Volk. Wir müssen auch mal ein paar Leuten auf den Fuß treten. Meine Güte sie reden über Zensur und auch im Internet, dass ist das Niveau von China und die erkennen zumindest E-Sports als Sport an. Keiner kann ernsthaft glauben, dass nach einer netten eloquenten E-Mail ein TV-Team zu euch oder zum ESB kommt und euch ein Slot von 10 Minuten frei zur Verfügung gibt?
            Wir müssen endlich zurück schlagen und dafür ist eigentlich der ESB da, dachte ich zumindest. Ich höre vom ESB, aber gar nichts. Noch nicht mal was nach innen, also an die Community gerichtet. Der ESB hat doch in der Community sowieso schon ein schlechten Ruf mit dieser Presse- und Medienarbeit wird es nicht besser.

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              #21
              @ ra-hoch3

              Ich stimme dir vollkommen zu. Hintergrundarbeit wie es Bani angesprochen hat ist schön und recht und stärkt vielleicht ein bisschen die Lobby... aber der größte Macht geht halt mal vom Volke aus und wann hat man das letzte mal auf einem Fernsehsender jemand gesehen der positiv über Computerspiele spricht?!? Zum letzten mal war das eine 10 Sek. schnippse von einem Gamestar Redakteur und einem völlig verunsicherten Gamer beim Welteruntergangsbienchen (=Sabine Christiansen)

              Der eSports Bund sollte sich mal richtig äußern und den Konflikt suchen... nur so kann man aus der normalen schicht ein paar Pro stimmen sammeln. Mit hintergrundarbeit wird das nichts... Ehrlich gesagt glaub ich das der ESB seit der Gründung stetig führsprecher verloren hat. Also ich war am anfang großer "Fan" wenn man das so sagen kann, des ESB und dachte na endlich jemand der die möglichkeit hat den eSports richtig zu vertreten. Wenn ich das auf der ESB seite schon lesen, könnte ich so lachen, wenn es nicht soooo traurig wäre...

              "Daher fordern gemeinsam mit dem ESB ...."

              Bis jetzt hab ich noch keine öffentliche forderung gesehen, außer diese News auf der ESB seite.

              Naja auch wenn es kein Killerspiel verbot gibt, hoffe ich doch das der ESB in den nächsten jahre und monate was draus lernt... weil in der jetzigen verfassung könnte das genau so gut Readmore übernehmen. DIe erreichen sogar noch mehr leute

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                #22
                Th0r postete
                "Daher fordern gemeinsam mit dem ESB ...."


                Bis jetzt hab ich noch keine öffentliche forderung gesehen, außer diese News auf der ESB seite.
                Das war keine News des ESB, sondern eine Pressemeldung.

                Hier eine kleine Auswahl der Artikel, die ich grad mal in 1 Minute ergoogled habe:
                http://www.gamesfire.de/news,id6165,amoklauf_emsdetten.html
                http://www.golem.de/0611/49095.html
                http://www.heise.de/newsticker/meldung/81507
                http://www.rga-online.de/xray/index.php?...
                http://www.gbase.ch/global/news/4584/29142.html
                http://www.golem.de/0611/49012.html
                http://www.ksta.de/html/artikel/1162473078498.shtml


                Die Tatsache, dass nichts auf eSport-Seiten steht hat nicht zu bedeuten, dass der ESB nichts macht. Der ESB richtet sich im Moment in erster Linie an andere Medien, eben diese, die auch die Politiker erreichen. Warum sollte der ESB euch erzählen, dass eSport nichts mit Killerspielen zu tun hat? Ihr findet von Vertretern des ESB Beiträge in Branchenzeitschriften oder juristischen oder wissenschaftlichen Fachzeitungen.

                readmore.de und auch andere eSport-Medien erreichen zwar viele Leute. Aber nicht die, die ein Problem in diesen Spielen sehen.

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                  #23
                  Es gibt auch positive Berichte zu der Thematik :

                  http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/8/0,4070,4086344-5,00.html

                  http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/...

                  zum Thema: Was ist der ESB ? (*ironie*)

                  von Bani :
                  readmore.de und auch andere eSport-Medien erreichen zwar viele Leute. Aber nicht die, die ein Problem in diesen Spielen sehen.

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                    #24
                    [quote]sk9 postete
                    readmore.de und auch andere eSport-Medien erreichen zwar viele Leute. Aber nicht die, die ein Problem in diesen Spielen sehen.

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                      #25
                      Hach ja, dass leben ist toll, vor allem wenn man so gebildet ist. Tztztzt.

                      Nur ist der ESB kein Verband der Wirtschaft sondern uns E-Sports Bund. Wir, die Spieler, schaffen keine Arbeitsplätze. Wir schaffen auch keine großen Steuereinnahmen, auf PC-Spiele gibt es ja nur Normale MWsT und würden wir keine PC-Spiele dafür kaufen würden wir das Geld auch so ausgeben. Wir sind vielleicht ein großer Markt für PC-Spiele, aber wir sind kein wirklicher wirtschaftlicher Faktor.
                      So sollten wir es auch nicht sehen. Der ESB soll die Interessengemeinschaft der Spielenden sein. Wir sehen uns selbst als Sportler und genau so muss uns der ESB nach außen verkaufen und zwar nicht nur in Fachmagazinen sondern so das es die Breiteöffentlichkeit mitbekommt! Was bringen uns Studien und Fachleute sagen, dass ist alles kein Problem, es gibt kein Zusammenhang zwischen PC-Spielen und echter Gewalt, aber draußen der Mob auf der Straße steht und uns mit Fackeln jaget?
                      Hier geht es nicht um Geld, sondern um Wählerstimmen. Fachleute gewinnen keine Wahl, fragt nur mal Herrn Krichhoff. Egal was ich von ihm halte, er ist Fachmann und gleichzeitig ein wichtiger Grund warum eine Großkoalition auf der Regierungsbank sitzt.
                      Das die online Ausgaben der Zeitungen und reine online Medien uns wohl gesonnen sind, ist doch klar. Einmal Googel-News und man findet genügend Berichte die nicht das Problem bei den PC-Spielen suchen. Wenn man in die Printausgaben guckt sieht man ein anderes Bild. Wir brauchen kein ESB, der uns, überzeugt dass PC-Spiele harmlos sind. Wir brauchen ein Verband der unseren sportlichen Wettstreit der großen Masse in Deutschland begreiflich macht.
                      Wenn das Klima gegen PC-Spiele weiter so negativ bleibt, brauchen wir gar nicht auf die WCG in Köln hoffen. Es wird dann auch schwerer werden Sponsoren für LANs und Teams zu finden, den die wollen ganz bestimmt nicht mit Gewalt in Verbindung gebracht werden.

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                        #26
                        ra-hoch3 postete
                        Hach ja, dass leben ist toll, vor allem wenn man so gebildet ist. Tztztzt.

                        Nur ist der ESB kein Verband der Wirtschaft sondern uns E-Sports Bund. Wir, die Spieler, schaffen keine Arbeitsplätze. Wir schaffen auch keine großen Steuereinnahmen, auf PC-Spiele gibt es ja nur Normale MWsT und würden wir keine PC-Spiele dafür kaufen würden wir das Geld auch so ausgeben. Wir sind vielleicht ein großer Markt für PC-Spiele, aber wir sind kein wirklicher wirtschaftlicher Faktor.
                        (...)

                        Jo, dann sag doch, was du machen würdest. Schon mal versucht, alle eSport-Ligen in ein Boot zu bekommen für ne Aktion? Ach und wie machst du die Presse auf eine Aktion aufmerksam? Die warten da sicher net drauf das einer kommt und sagt "wir machen was". Das hören die nämlich jeden Tag.

                        Ja, und wissenschaftliche Arbeiten hast du sicher auch in deinem Archiv, weil die muss man den Politikern in die Hand geben. Nicht schicken, dann landen die in dem Papierkorb. Am besten ist eh, dass man mit ihnen direkt spricht. Ah und die Publisher, die darf man auch nicht vergessen. Die stellen ja praktisch die Spiele her und gegen die sollte man ja nicht arbeiten sondern mit ihnen zusammen.

                        Oh, und keine Arbeitsplätze? Turtle Entertainment macht das sicher nicht nur als Hobby.

                        Nun ja, ich weiß was der ESB für Arbeit zur Zeit hat und einiges für den eSport tut. Das keine PR in die Community ist, ist schade, aber ich denke, im Moment gibt es für ihn wichtigeres zu tun - eben die Interessen der Community zu vertreten.

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                          #27
                          Wie ich in meinem ersten Post zu dem Thema sagte, ich bin Fan von der Idee eines Breitensport Verband. Die fragen eines E-Sports Verband sollte sich nicht wirtschaftlich stellen sondern sportlich. Wir haben genügend Punkte die wir Ligaübergreifend regeln könnten, nein müssten, ob Cheatersperren, Spielerwechsel und noch mehr. Eins ist klar, heute, ist so etwas Utopie und schwer vorstellbar. Natürlich ist eine Utopie nicht einfach mit drei Mausklicks und einer E-Mail getan. So eine Idee müssten genügend Menschen teilen und andere überzeugen. Sicherlich wollen Organisationen wie die ESL sich nicht so einfach einem Verband unterordnen, so was muss dann auch auf der Seite der Organisationen auf gegenliebe stoßen.

                          Der wichtige Punkt im hier und jetzt ist aber ein anderer. Wir, der E-Sports, haben schaden in der öffentlichen Wahrnehmung erlitten und genau da muss gehandelt werden. Wir dürfen das Feld nicht Beckstein und der CSU überlassen. Dafür bräuchten man auch nicht die zusammen Arbeit der E-Sports Organisationen, da reicht der ESB absolut. Ich bin kein PR-Mann, damit solltest du dich auch besser auskennen, ich weis nur eins, dass Presseerklärungen die auffallen durch aus auch gehör finden.
                          Beispiel: Der ESB stimmt Becksteins Forderung „Killerspiele“ zu verbieten zu. In der PE wird dann erklärt was der ESB unter „Killerspiele“ versteht, nämlich Spiele die sowieso schon nach § 131 StGB verboten sind. Dabei könnte man zumindest versuchen das Wort „Killerspiele“ umzudeuten auf Menschenverachtende Spiele.
                          Beispiel 2: Kultus und Bildungsminister angreifen! Sie sind für unser Schulsystem verantwortlich. Warum sind Robert S. und Sebastian B. in einer Schule Amok gelaufen?
                          Natürlich sind, dass jetzt einfach nur zwei Einfälle. Ich bin nicht ausgebildeter PR-Mann, aber ich habe schon den verlauf solcher Aktionen gesehen. Bei so was darf man nicht immer der Getriebene sein, man muss ab einem bestimmten Punkt selber vor sich hertreiben.
                          Wenn es G.A.M.E. in die Hauptnahrichten Sendung packt müsste es der ESB auch schaffen können. Umso häufiger man mit so was in den Schlagzeilen ist umso einfacher wird es. Man wird als Gesprächspartner akzeptiert und außerdem erleichtern sich Journalisten die Arbeit leichter, wenn sie sich bekannte Menschen(Experten) nur noch anrufen müssen.

                          Wissenschaftliche Arbeiten? Hach, die frage ist wen interessieren die? Wir haben ein Öffentlichkeitsproblem. Der breiten Masse sind Zahlen relative egal. Außerdem stellt sich die Frage ob es überhaupt wichtig ist dass der ESB so was vorzuweisen hat, denn Experten und Studien gibt es genug, an denen wird es nicht mangeln. Unser Image wird nicht aufgewertet durch nur eine Studie, sonst hätten wir dass Problem ja nicht. Pfeiffers Studien zeigen ja, dass es nicht auf gute wissenschaftliche Arbeit ankommt sondern um Medienpräsenz geht. Würde sich den wirklich auch nur ein Mensch für die Studien interessieren wenn er nicht in jede angeschaltete Kamera reden würde? Versteh mich nicht falsch, wissenschaftlich Erkenntnisse sind natürlich wichtig. Nur es gibt zu dem Thema viel zu viele und die Leute die sich um so etwas kümmern haben ihre Meinung doch schon längst gemacht.

                          Die Arbeitsplätze bei TE und anderswo existieren durch den E-Sports, sie sind aber nicht direkt der E-Sport. Außerdem leben wir in einer Zeit in der einige Unternehmen Tausende entlassen, ich denke da an BenQ oder Deutsche Bank, da fällt der Wirtschaftsfaktor E-Sports doch eher Mager aus. Natürlich ist Regionalpolitisch z.B. in Köln der E-Sports ein Argument, dass war es dann aber auch.

                          Ich glaub dir dass im ESB gearbeitet wird, nur was dabei heraus kommt ist nicht dass was wir brauchen. Wir brauchen eine Stimme nach außen. Wir müssen unser Image wieder aufpolieren sonst fallen wir wieder um Jahre zurück.

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                            #28
                            hat zwar jetzt nix damit zu tun aber wusstet ihr das man für das abhacken eines kopfes mehr "punkte" bekommt als für das abtrennen eines armes? hat der mann aus niedersachsen von der cdu jedenfalls behauptet, gut das mir das mal jemand erzählt hat.. jetzt kann ich viel besser spielen,...

                            Kommentar


                              #29
                              ra-hoch3 postete
                              Hach ja, dass leben ist toll, vor allem wenn man so gebildet ist. Tztztzt.

                              Nur ist der ESB kein Verband der Wirtschaft sondern uns E-Sports Bund. Wir, die Spieler, schaffen keine Arbeitsplätze. Wir schaffen auch keine großen Steuereinnahmen, auf PC-Spiele gibt es ja nur Normale MWsT und würden wir keine PC-Spiele dafür kaufen würden wir das Geld auch so ausgeben. Wir sind vielleicht ein großer Markt für PC-Spiele, aber wir sind kein wirklicher wirtschaftlicher Faktor.
                              Falsch.

                              Hinter der eSport-Bewegung steckt eine _MILLIARDEN-INDUSTRIE_, das über Konsolen-/Spielehersteller, Computerentwicklern und anderen dutzenden Abzweigungen besteht, die unmittelbar mit allen Arten von Computer/Internet Angelegenheiten zu tun haben.

                              Dementsprechend hängen am eSport unmittelbar
                              - viele Steuereinnahmen
                              - viele Arbeitsplätze.

                              Nur um einige Dinge zu nennen, die du anscheinend übersiehst. So einfach ist das alles nicht. :)

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                                #30
                                @ra-hoch3

                                Bei deinem letzten Beitrag stimme ich dir fast zu. Mit der ESB sehe ich es bis auf wenige kleine punkte genau so. Aber mit den Computerspiele schafft keine Computerspiele ist falsch. Wie es cetiN schon gesagt hat:

                                Konsolen-/Spielehersteller, Computerentwicklern
                                und noch ein paar die mir einfallen:
                                Publisher, Magazine (Gamestar kann sich 60 Seiten sparen), Designer und Coder, TE wie schon angesprochen, usw.
                                Wir müssen bedenken das es nicht nur die PC sondern auch die Konsolen betrifft. Und das ist auch ein ziemlich großer markt.

                                Und ich würde nicht unbedingt sagen das wir das geld dann genau so ausgeben. Und die jenigen die dann entlassen werden weil man ja keine "Killerspiele" mehr herstellen darf muss der Deutsche Staat dann auch durchfuttern... schließlich wartet die welt nicht gerade auf 40 Jährige "saftschubsen" von Jowood oder atari, eidos. Und die haben alle Deutsche Büros^^

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