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    Weiß noch, dass Sandking mit braunen Boots nie genug Mama hatte um zu daggern + Stunden + ultimate. Ohne die Entfernung der Manakosten wäre das Spiel nie so fast Forward und actionreich geworden, wie es heute ist. Jeder Stärkeheld hätte durchgehend nur noch größer Manaprobleme; ursa auf prolevel wahrscheinlich unspielbar. Finde da ist eher die Tiefe und Komplexität gestiegen.

    Von Ubisoft kaufe ich aus persönlichem Prinzip seit der Einführung von uplay keine Spiele mehr. Zudem gäbe es dann wohl jedes zweite Jahr ein neues DotA, dass man jedesmal für geld erwerben muss.

    Overwatch von Blzzard finde ich auch ein ganz schlechtes Beispiel. Der Ligabeitritt kostet (mehrere) Millione/en, das würde die ganze Turnierlandschaft kaputt machen. Zudem soll es auch ziemlich Casual sein?

    Bei den spawnboxen ging es für mich vor allem um das stacken, will dass muss man immer noch lernen, es wurde einem nur etwas leichter gemacht.

    Ich glaube wenn ich mich jetzt anfangen würde und es wäre noch auf dem Stand vom ti3, würde ich es nicht anfassen.

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      Zitat von Raka
      Das man Helden in LOL erspielen muss, ist großer Blödsinn. Dadurch ensteht aber für Einsteiger ein überschaubarer Heropool, der aufgrund von Helden-Rotation auch nicht eintönig wird. Da muss Valve unbedingt Nachbessern.

      [...]

      Das macht für mich zum Beispiel CS:GO unattraktiv. Da stumpf aim einfach wichtiger ist, als sich mit den Mechaniken des Spiel auseinander zu setzen.
      Du bist einfach der größte Labersack, den es gibt :D. Man hat also alle helden in LoL zur Verfügung? Irgendeine Herorotation wäre der größte Müll, den Valve machen würde.

      Du musst in CS:GO Smokes/Flashes beherrschen oder ist das kein Auseinandersetzen mit der Spielmechanik.

      Sei froh, dass ich kein Ban will, du laberst einfach pausenlos Müll

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        Zitat von Raka
        Das ganze geht mir mittlerweile zu sehr in die Richtung Dota vs LOL.

        Für mich ist es der falsche Ansatz zu sagen, wir reduzieren tiefe und Komplexität um neuen Spieler den Einstieg zu erleichtern. Du brauchst einfach Progress/Benefit um Spieler bei der Stange zu halten.
        Schließt sich ja nicht aus. Allerdings sollte der Hauptanreiz eben der Progress sein. Sehe allerdings auch potential, dass man wie bei anderen Spielen (zB Hots) mit Fortschritt im Spiel und bei Helden neue Sachen freischaltet, die dann eben nicht tradeable sind.

        Zitat von Raka
        Dagger: Für nimmt es einfach tiefe aus der Teamzusammenstellung. Das sieht aber jeder anders.
        Dagger ist erst einmal ein Item, das dich etwas mehr als 2000 kostet, meistens im Early bis Mid Game, und dir im Lategame einen Slot blockiert. Du sprichst dich ja eher dafür aus, das Items komplett zu entfernen, damit nicht jeder Held mit Stun zum Initiator wird. Tatsache ist aber auch, dass n Disable auf dem Dagger dich 2k kostet und dein Held im Early Game plötzlich ziemlich sinnlos ist. Das Item kann dich belohnen, wenn es aufgeht, aber schafft dir erstmal einen Nachteil weil es keinerlei Stats hat. Dazu macht es das Spiel doch gerade dadurch komplexer, dass jeder Held Mobility erlangen kann. In LoL hast du dafür einfach Initator und jeder Held hat ohnehin Flash. Weiß nicht, wo das komplexer ist.

        E: Stimmt, das mit dem Heropool bei LoL ist absoluter Unsinn. Ich musste hart farmen, um mir ALLE billigen Helden zu kaufen, damit ich ranked spielen kann. Jetzt habe ich 18 Helden, die ich nicht mag, und zwei die mir gefallen und die ich gespielt habe. Allerdings fehlt mir absolut die Möglichkeit, in nächster Nähe einen neuen Helden zu erwerben. Das System ist a) kacke, nimmt dir b) die Möglichkeit, wirklich im Meta zu sein und damit zu trainieren und c) reduziert es die Komplexität null. In Dota kannst du dir auch jede Woche fünf Helden aussuchen, die du ausschließlich spielst - ist dann eben eine Frage der Disziplin, weil du jederzeit auch alle spielen könntest.

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          Diese Kombination von Dota soll neue Spieler anziehen und alle Mechaniken und Änderungen die das Game einfacher machen sind doof, ist einfach total dumm in deiner Argumentation.

          Ist ähnlich wie kurz nach dem SC2 Release damals, die SC1 Spieler waren mett, weil alles angeblich so einfach wurde und casual bla bla.
          Warum sollte man den Sachen, die teilweise auch technischer Limitierung geschuldet waren und das Spiel nur künstlich schwer machen beibehalten?
          Das auswendig lernen von Spawnboxen hat doch nichts mit Skill zu tun. Manakosten auf dem Blinkdagger sind doch sogar eher kontraproduktiv zu strategischer Tiefe und überhaupt zu dem Sinn des Items.
          Ähnliches gilt für Supportitemkosten z.B., es macht das Supportspielen total unattraktiv, wenn man immer nur Tranquils und Wand nach 40 Mins hat. Außerdem erfordert es mehr Skill Spells+aktive Items zu benutzen, als nur Wards zu kaufen.

          Es ist doch total bescheuert Dinge künstlich schwer zu halten, nur weil es schon immer so war.
          Wenn man ein so komplexes Spiel wie Dota ein wenig easier machen kann -> go for it!
          Das zieht eher neue Leute an, oder hält sie, als jede verstaubte Mechanik beizubehalten.

          Das Skillceiling in Dota ist so hoch, da kann man ruhig ein paar Sachen komfortabler machen.
          Die ganze Smurf/Booster-Diskussion im Csb-Thread zeigt doch auch wie krass der Skillunterschied ist. Wenn ein Spieler deutlich besser ist als die anderen 9 im Game, kann er das Spiel alleine gewinnen.

          Raka, du machst den ganzen Thread den Eindruck, als wärst du der Typ der sich über alles beschwert, aber eigentlich auch keine richtige Veränderung will.
          Sowieso muss alles umsonst sein, sonst ist es ne Frechheit.

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            Zitat von dEr_RaPiErEr
            Zitat von Raka
            Das man Helden in LOL erspielen muss, ist großer Blödsinn. Dadurch ensteht aber für Einsteiger ein überschaubarer Heropool, der aufgrund von Helden-Rotation auch nicht eintönig wird. Da muss Valve unbedingt Nachbessern.

            [...]

            Das macht für mich zum Beispiel CS:GO unattraktiv. Da stumpf aim einfach wichtiger ist, als sich mit den Mechaniken des Spiel auseinander zu setzen.
            Du bist einfach der größte Labersack, den es gibt :D. Man hat also alle helden in LoL zur Verfügung? Irgendeine Herorotation wäre der größte Müll, den Valve machen würde.

            Du musst in CS:GO Smokes/Flashes beherrschen oder ist das kein Auseinandersetzen mit der Spielmechanik.

            Sei froh, dass ich kein Ban will, du laberst einfach pausenlos Müll
            Ich habe mich etwas unglücklich ausgedrückt. Ich meinte das es Blödsinn, nicht alle Helden von Anfang an zu haben. Gründe dafür würden ja genug genannt.

            Smokes/Flash: Smokes/Flashes würde ich mit den Fähigkeiten eines Helden bei Dota gleich setzen. Da ist es ein großer Unterschied ob ich weiß wie eine Fähigkeit funktioniert oder wie ich sie auch einsetzten kann.


            Zitat von Yanme
            Weiß noch, dass Sandking mit braunen Boots nie genug Mama hatte um zu daggern + Stunden + ultimate. Ohne die Entfernung der Manakosten wäre das Spiel nie so fast Forward und actionreich geworden, wie es heute ist. Jeder Stärkeheld hätte durchgehend nur noch größer Manaprobleme; ursa auf prolevel wahrscheinlich unspielbar. Finde da ist eher die Tiefe und Komplexität gestiegen.

            Von Ubisoft kaufe ich aus persönlichem Prinzip seit der Einführung von uplay keine Spiele mehr. Zudem gäbe es dann wohl jedes zweite Jahr ein neues DotA, dass man jedesmal für geld erwerben muss.

            Overwatch von Blzzard finde ich auch ein ganz schlechtes Beispiel. Der Ligabeitritt kostet (mehrere) Millione/en, das würde die ganze Turnierlandschaft kaputt machen. Zudem soll es auch ziemlich Casual sein?

            Bei den spawnboxen ging es für mich vor allem um das stacken, will dass muss man immer noch lernen, es wurde einem nur etwas leichter gemacht.
            Dann haben wir bei den Spawnboxen aneinander vorbei geredet. Man erleichtert das Stacken von Creeps, dafür entfernt man die Spawnboxen. Wärst du mit den Change zufrieden? Das wäre ich zb komplett zufrieden. Die Mechanik bleibt erhalten, wird aber vereinfacht und Spieler die das wissen über Spawnblocken angeeignet haben, hätten trotzdem ihren Vorteil.

            Dagger. Da Dagger auf fast jedem Held ein gutes Item ist, verliert ein strategische Nische an Bedeutung oder verschwindet komplett. Mir fällt gerade nicht ein wie ich das vernünftig beschreiben könnte. ( ich reiche das gerne nach)


            Zitat von Karl Fjord
            Diese Kombination von Dota soll neue Spieler anziehen und alle Mechaniken und Änderungen die das Game einfacher machen sind doof, ist einfach total dumm in deiner Argumentation.

            Ist ähnlich wie kurz nach dem SC2 Release damals, die SC1 Spieler waren mett, weil alles angeblich so einfach wurde und casual bla bla.
            Warum sollte man den Sachen, die teilweise auch technischer Limitierung geschuldet waren und das Spiel nur künstlich schwer machen beibehalten?
            das habe ich doch nie behauptet.

            Zitat von Karl Fjord

            Ähnliches gilt für Supportitemkosten z.B., es macht das Supportspielen total unattraktiv, wenn man immer nur Tranquils und Wand nach 40 Mins hat. Außerdem erfordert es mehr Skill Spells+aktive Items zu benutzen, als nur Wards zu kaufen.
            Wieso sollte das unattraktiv sein? Man muss doch nicht support attraktiver für die Spieler machen die lieber Core spielen.

            Zitat von Karl Fjord

            Es ist doch total bescheuert Dinge künstlich schwer zu halten, nur weil es schon immer so war.
            Wenn man ein so komplexes Spiel wie Dota ein wenig easier machen kann -> go for it!
            Das zieht eher neue Leute an, oder hält sie, als jede verstaubte Mechanik beizubehalten.
            Das habe ich nie behauptet. Es wird nur problematisch wenn dadurch tiefe und komplexität verloren geht.

            Zitat von Karl Fjord

            Das Skillceiling in Dota ist so hoch, da kann man ruhig ein paar Sachen komfortabler machen.
            Die ganze Smurf/Booster-Diskussion im Csb-Thread zeigt doch auch wie krass der Skillunterschied ist. Wenn ein Spieler deutlich besser ist als die anderen 9 im Game, kann er das Spiel alleine gewinnen.

            Raka, du machst den ganzen Thread den Eindruck, als wärst du der Typ der sich über alles beschwert, aber eigentlich auch keine richtige Veränderung will.
            Sowieso muss alles umsonst sein, sonst ist es ne Frechheit.
            Wer sagt das dota umsonst ist? Du hast (egal ob ein Spiel f2p ist oder nich) gewisse Opportunitätskosten.

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              dota kostet mich nur strom, zeit, nerven

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                Ich glaub man vergisst gerne mal, dass DotA umsonst ist, wenn man mal wieder viele Minuten seiner Zeit komplett weggeschmissen hat, weil irgendein Spieler seine Tage hatte :D. Ich hab absolut kein Problem mit Niederlagen, aber womit ich Probleme hab, ist meine Zeit wegzuschmeißen, ohne auch nur den Ansatz von Spaß zu verspüren. Deshalb spiel ich DotA halt nur noch ganz selten, weil es mir kaum Spaß bereitet. Bei Siegen hab ich das Gefühl, die Gegner wurden gesnowballt oder ich sehe irgendeiner spielt komplett gar nicht mit oder bei Niederlagen eben andersherum. Am Meisten machen mir die hartumkämpften Spiele in DotA Spaß, wo beide Teams auf dem gefühlt gleichen Level sind, dann hab ich auch kein Problem damit, wenn ich nach einer Stunde verliere. Ich hab aber weder Lust meinen Gegner wehrlos in den Boden zu stampfen, noch hab ich Lust meine Zeit abzupimmeln, ohne nennenswert am Spielausgang etwas ändern zu können. Aber das gehört halt zum Spiel dazu, ist nicht für jeden etwas, deshalb plädiere ich halt auch dafür, den Spielern die Zeit so angenehm wie möglich zu machen, zur Not halt auch mit Nebengeschenken zwischendurch oder Team-Events, wie das PA-Event. Irgendetwas was dir sagt, okay, du hast deine Zeit jetzt nicht komplett verschwendet, du hast immerhin X, Y oder Z dafür bekommen/irgendetwas erreicht. Bei einem Spiel wie DotA, was zwingendermaßen nunmal viel Zeit in Anspruch nimmt, ist so ein Reward-Ding schon wichtig, finde ich.

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                  Ich persönlich empfinde nicht, dass Talent Trees keine Tiefe hinzugefügt haben. Ich denke auch, dass in fast allen Fällen beide Talents eben richtig utilisied werden können. Aber klar, wenn man rechtsklick Mirana spielt und dann keine Ahnung hat, was Mana Break ist und sich für Spell Amp entscheidet, ist man halt selbst schuld. Das ist auch beim normalen skillen schon immer so gewesen. Wenn du als Luna dein Q nicht hochskillst, aber Ulti skillst => dein Fail.
                  Wenn du Storm/Zeus spielst und dein E skillst auf Level 1. Joa. Gutes Ding.

                  Ich widerspreche einfach diesem Part so stark:
                  .. and almost always gravitate to a single optimal selection every time--so they don't make the game deeper or more interesting when everyone takes the same ones every game anyway.

                  Bei Elder Titan zum Beispiel ist jedes einzelne Talent viable und man findet im selben Turnier auch alle Varianten. IceFrog hat fast immer das vernachlässigte Talent gebufft oder das andere generft, damit es relativ even ist. Ich kann da gerne noch unzählige weitere Fälle aufzählen, wo das der Fall ist.

                  Und ein noch größerer Widerspruch für:
                  Most of the time, talents in games like this are hard to balance well ..

                  Die Talents wurden eigentlich eingeführt, um das Spiel leichter zu balancen. Und aus meiner Sicht hat das hardcore gut funktioniert.

                  All diese Aussagen hätte man gerne zu Beginn der Talent-Trees releasen können, aber innerhalb kürzester Zeit wurde es supergut gebalanced.

                  Auch für den Spectator finde ich es sehr gut, da die Helden noch mehr Einzigartigkeit bekommen. Zum Beispiel das Io Agha-Talent und das mit den Attacks.

                  @Cache Nr. 1
                  Mir sind Skins größtenteils egal, deshalb bin ich da sicher nicht der richtige Ansprechpartner, aber ich fand im Ier Cache das WK, WD und QoP (bis auf die Füsse!) Set sehr cool. Zusätzlich den Rare Warlock, das ist supernice.

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                    Zitat von Raka
                    @Domi

                    Wieso waren die Manakosten unnötig auf Dagger? Für mich ist der aktuelle Dagger das mit Abstand beste Item was Preis/Leistungsverhältnis angeht. Für 2250 ? erhälst du die Möglichkeit zu entkommen, einen Fight zu starten und unglaubliche Mobilität. Es macht die Pickphase nicht weniger Komplex nimmt ihr aber ein bisschen tiefe. Die Frage wie man einen Fight startet oder ist nicht mehr wirklich nötig, weil du auf jedem Helden mit disablen einen Dagger bauen kannst,
                    Der Rest ist halt ein Geschmacksache.
                    Schön, dass du das Item für das beste ansiehst. Ist es aber nicht. Das, was du hier nennst ist nicht Tiefe, sondern unnötige Komplexität, genau wie es My Life angesprochen hat. Die Frage, wie man einen Fight startet ist weiterhin superwichtig. Und es bauen NICHT alle Helden einen Dagger mit Disable, wtf.

                    @Benzo ich war gegen die Spawn-Boxen. Für mich sollte es immer belohnt werden sich mit dem Spiel auseinander zu setzen. Wenn jemand die Spawn-boxen lernt, dann soll er dafür auch einen Vorteil gegenüber den haben die es nicht gemacht haben. Die Leute, die sich dieses Wissen nicht angeeignet haben, könnten trotzdem Spawns blocken. Man musste halt einen Trade-off eingehen, entweder ich stell Ward direkt offentsichtlich hin -> leicht zu dewarden oder ich versuche ihn verstecker zu stellen -> Spawn vllt nicht geblockt. Ich kannte die Spawn-boxen auch nie. Da haben wir aber anscheinen andere Ansichten.
                    W-T-F. Es wird weiterhin belohnt, sich mit dem Spiel auseinanderzusetzen. Aber das ist eine Mechanik, die 95% der Spieler entweder nicht wussten oder es nicht lernen wollten. Ich meine, ich bin Top 1.000 Immortal Spieler, bin Mathematiker, interessiere mich echt für alle kleinen Details. Aber auf die Spawn Boxen habe ich immer geschissen.

                    Ich bin der Meinung das Wissen + Teamplay sollte immer individuellen Skill schlagen. Wenn jemand 5 Stunden an einer Taktik arbeitet, sollte es genauso effektiv sein wie wenn 5 Stunden stumpf aim trainiert haben ( bsp aus CS:GO). Bei Vereinfachungen fällt mir noch ein Beispiel aus CS:GO ein. Es gibt seit 2 - 3 Wochen ein unterschiedliche Bomben-Sound. (je nachdem auf welchem Spot sie geplantet ist. Man hat das ganze gemacht, weil es auf einer Map damit Probleme gab. Das Problem liegt aber nicht an der Map, sondern an den Profis. Es gab nur Probleme bei Team die sich keine Gedanken über Rotation gemacht haben. Verführung wo die Bombe liegt, gab es nur wenn vorher in der Rotation Fehler gemacht worden. Genau aus diesen Grund bin ich gegen solche Vereinfachungen.
                    W-T-F die 2. Die Laning Stage endet bei Minute 11. Jedes Team kann noch immer alles gewinnen. Es gibt so viele taktische Ansätze in dem Game, die dir gar nicht bewusst sind. Ich gewinne meine Games fast ausschließlich genau mit diesem Wissen und bin aktuell Platz ~800 in EU.

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                      Zitat von reanimation
                      Ich glaub man vergisst gerne mal, dass DotA umsonst ist, wenn man mal wieder viele Minuten seiner Zeit komplett weggeschmissen hat, weil irgendein Spieler seine Tage hatte :D. Ich hab absolut kein Problem mit Niederlagen, aber womit ich Probleme hab, ist meine Zeit wegzuschmeißen, ohne auch nur den Ansatz von Spaß zu verspüren. Deshalb spiel ich DotA halt nur noch ganz selten, weil es mir kaum Spaß bereitet. Bei Siegen hab ich das Gefühl, die Gegner wurden gesnowballt oder ich sehe irgendeiner spielt komplett gar nicht mit oder bei Niederlagen eben andersherum. Am Meisten machen mir die hartumkämpften Spiele in DotA Spaß, wo beide Teams auf dem gefühlt gleichen Level sind, dann hab ich auch kein Problem damit, wenn ich nach einer Stunde verliere. Ich hab aber weder Lust meinen Gegner wehrlos in den Boden zu stampfen, noch hab ich Lust meine Zeit abzupimmeln, ohne nennenswert am Spielausgang etwas ändern zu können. Aber das gehört halt zum Spiel dazu, ist nicht für jeden etwas, deshalb plädiere ich halt auch dafür, den Spielern die Zeit so angenehm wie möglich zu machen, zur Not halt auch mit Nebengeschenken zwischendurch oder Team-Events, wie das PA-Event. Irgendetwas was dir sagt, okay, du hast deine Zeit jetzt nicht komplett verschwendet, du hast immerhin X, Y oder Z dafür bekommen/irgendetwas erreicht. Bei einem Spiel wie DotA, was zwingendermaßen nunmal viel Zeit in Anspruch nimmt, ist so ein Reward-Ding schon wichtig, finde ich.
                      ich habe dota nie gross gespielt aber bei csgo ist es zum beispiel so das mir alleine queuen auch 80% weniger spass macht als wenn ich mit meinem team 5on5 zocke, aus von dir genannten gründen. Wenn dir das normale queuen keinen spass macht wäre es für dich vielleicht besser ein team (bzw 5er stack) zu suchen. Das ist halt einfach ein komplett anderes erlebnis ob du nun alleine oder zu fünft spielst. MMN ist das spiel auch darauf ausgelegt so zu spielen und nicht alleine mit 4 randoms.

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                        @domi: Das Problem was ich bei dir sehe, ist, denk ich, dass du das aus deiner Perspektive siehst, eben als jemand der nahezu alles versteht was das Spiel angeht, bist auch ein netter Dude, aber wie gesagt, du siehst das Spiel wahrscheinlich mit ganz anderen Augen als die Meisten. Die meisten Leute, die ich so kenne, spielen aber halt nicht mit solchen Leuten zusammen. Auf bestimmten Skill-Leveln siehst du die Lösungswege halt überhaupt nicht oder sie sind dir als Einzelperson nicht möglich, weil 3 Leute den Lösungsweg sehen, aber 2 nicht und die 3 anderen Leute haben nicht genug Skill um sich gegen die gegnerischen 5 durchzusetzen. Wenn ein m8 von mir der Divine irgendwas ist, bei uns mitdaddelt, rasiert der auch nicht jedes Game alleine. Der hat teilweise ganz andere Erwartungshaltungen an den Rest der Leute, weil er das Spiel aus einer anderen Perspektive sieht, man merkt schon, dass er besser ist, aber auch, dass er gewisse Voraussetzungen um sich herum braucht. Wenn du aber auf nem Skilllevel bist, wo du halt nicht -wie du- nahezu ALLES siehst, dann ist das Spiel zwar auch noch komplex, aber es wirkt dementsprechend auch frustrierender, weil du nunmal für viele Dinge keine Lösungsmöglichkeiten siehst oder die sich mit den anderen Teamm8s einfach nicht verbinden lassen. Ich glaub als Top 1000 Spieler ist halt einfach ein Level da, wo ALLE Spieler in deinem Team genug Lösungen sehen, die auch mit den anderen Spielern kompatibel sind, während schlechtere Spieler permanent auf Blockaden treffen. Ich hoffe du verstehst halbwegs was ich meine.

                        Und wie willst du als schlechterer Spieler Lösungsmöglichkeiten entwickeln, wenn du nur Leute auf deinem Level hast an denen du dich orientieren kannst? Du kannst dir vielleicht Pro-Spiele anschauen, aber die spielen halt auch auf einem anderen Level, spielen ganz andere Sachen runter etc, das ist halt nicht zwingend hilfreich, nur in bestimmten Punkten. Hab zB bei Bulldog viel lernen können, wie er sich aus unangenehmen Situationen herauswindet, das jede kleine Bewegung des Helden wichtig ist, aber das sieht ein average Spieler wahrscheinlich nichtmal. Pros spielen ja allein dadurch schon wesentlich flexibler, da sie genau wissen, was ihre Teamm8s machen, für so nen Public-Baron ist das in jedem Spiel quasi komplett random und die Rollen sind auch nicht so flexibel, eher im Gegenteil, da werden Spieler dann eher geflamet, wenn sie von der typischen Rolle abweichen. Du kannst dir als average Spieler ja im Grunde nur Ziele setzen wie X Lasthits erreichen, X Damage machen oder irgendwie sowas, aber an Pros kannst du dich kaum orientieren. Ich glaub viele Spieler wissen halt nichtmal was sie verändern müssten, um den extra Schritt zu gehen, weiß ich zum Beispiel auch nicht so richtig, weil ich oft das Gefühl habe, dass es an anderen Dingen liegt. Das Einzige was für solche Leute vielleicht sinnvoll wäre, wäre halt echt ein Coach, der dir jedes kleine Detail erklärt, dir deine Fragen beantwortet, manchmal weiß man nichtmal so richtig was genau schief gelaufen ist. Aber wer macht das heutzutage? Gibt nicht so viele Leute, die darauf Bock haben nur zuzugucken und zu beraten.

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                          Die einfachste Möglichkeit sich selber zu verbessern ist doch sich nach jedem Spiel zu fragen, egal ob win/lose, was habe ich persönlich falsch gemacht und wo hätte ich was anders/besser machen können.

                          Das hat aber nichts mit dem Spiel zu tun, oder mit etwas was Valve verbessern könnte.
                          Wenn man selber nur casual reindaddelt, darf man auch nicht erwarten, dass der Rest des Teams super serious Tryhard spielt.

                          Kommentar


                            @reanimation
                            Möglicherweise sehe ich mehr Lösungsmöglichkeiten, ja, aber auf niedrigerem Level geben auch Manakosten für den Dagger nicht mehr oder weniger Möglichkeiten. Oder die Spawnboxen wieder zu entfernen.
                            Ich denke, es gibt auf jedem Level ungefähr gleich viele Lösungsmöglichkeiten. Die Leute auf 3k spielen ja auch Dota. Wenn jemand nur wegen seines Wissens über Spawnboxen um 500 MMR gestiegen ist und nach deren Einführung um 500 MMR gefallen ist, dann muss er das selbe machen, wie zu vor.
                            Er muss analysieren, was er verbessern kann und dann daran arbeiten. Genau wie Karl Fjord das bereits gesagt hat. Egal, welches Thema. So dynamisch muss man in jedem Game sein. Exakt das selbe mit Hero Spamming. Wenn man mit Hero Spamming - weil der Lieblingsheld gerade gut ist - ordentlich steigt, muss man auch akzeptieren, dass man wieder fallen kann oder einen neuen Helden lernen muss.

                            Ich spiele übrigens sehr gerne im Stack und teile mein Knowledge/Erkenntnisse über den Patch gerne mit. Also man kann auch mit mir spielen, wenn man das möchte.
                            Meine größte Freude an Dota ist es tbh auch, Patches/Matches zu sehen und zu erkennen, was machen die jetzt besser als andere bzw. was sind die Win-Conditions aktuell. Und in Dota ist das immer sehr dynamisch, insofern habe ich da sehr viel Freude.

                            Kommentar


                              Zitat von Karl Fjord
                              Die einfachste Möglichkeit sich selber zu verbessern ist doch sich nach jedem Spiel zu fragen, egal ob win/lose, was habe ich persönlich falsch gemacht und wo hätte ich was anders/besser machen können.

                              Das hat aber nichts mit dem Spiel zu tun, oder mit etwas was Valve verbessern könnte.
                              Wenn man selber nur casual reindaddelt, darf man auch nicht erwarten, dass der Rest des Teams super serious Tryhard spielt.
                              Du bist irgendwie immer so ein bisschen oberflächlich in deinen Posts :/. Hat ja gar nichts mit nur "casual" reindaddeln zu tun, das gibt's vielleicht auch, Leute die wirklich nur casual reindaddeln, aber es gibt ja auch Leute, die sich verbessern wollen und keine Ansatzpunkte finden und so ne wirkliche Hilfe gibt's dazu halt auch nicht. Der letzte Satz ist quasi kompletter Nonsense, weil ich das nirgendwo geschrieben habe o.O.

                              Klar, hilft es sich Fragen nach den Spielen zu stellen, aber die Frage ist, was genau ist für DICH verbessern? Grundlegene Sachen wie CS steigern, zur richtigen Zeit TP nutzen, Wards stellen etc, kann man mit Logik oder Skill verbessern, weil man da eine greifbare Reaktion hat (TP zu spät -> m8 tot, zu wenig CS -> Gegner besser gefarmt, keine Wards -> verlorene Teamfights etc.) aber es gibt ja noch viele Faktoren drum herum.

                              Wenn ich zum Beispiel AdmiralBulldog zuschaue, dann kommen da auch oft Games zu Stande, wo man merkt, dass sein Team komplett anders spielt und er nicht damit zufrieden ist. Er hat aber die Insight sein komplettes Team von Randoms so zu leiten über Voice, dass es dann irgendwie trotzdem funktioniert und er hat den Vorteil, dass er Admiral Bulldog ist, die Leute ihn idR kennen und seinen Entscheidungen vertrauen. Als average Player hast du diese Insights ja nicht, wo sollst du die auch herbekommen? Und du hast ja auch nicht das Standing von so jemandem. Du spielst mit Spielern auf deinem Level, die haben teilweise ganz andere Ansichten als du, vielleicht sind deine Ansichten falsch, vielleicht mal die von deinen Kameraden, aber du weißt es halt nicht, weil es dir daran halt fehlt, du weißt nichtmal zwingend nach dem Spiel wer jetzt recht hatte. Wie sollst du dich bei solchen Dingen verbessern oder an was orientieren? Ist ja eh ein großer Punkt an dem es scheitert im Public. Mal pusht dein Team nicht, weil es denkt, wir müssen farmen. Dann pusht dein Team, obwohl dem Carry entscheidene Items fehlen. Dann farmt sich einer den Sack wund und lässt das Team im Stich. Der Typ der sich den Sack wund farmt, denkt, es ist richtig so, das Team denkt, er hätte helfen müssen. Vielleicht war es richtig, dass er gefarmt hat und das Team war einfach schlecht, vielleicht hätte er aber auch helfen müssen und das Team war gut. Wie gesagt, ich glaub, das ist das Hauptproblem, dass es so viele falsche und richtige Ansichten gibt und die aufeinander prallen und das irgendwie sinnvoll zu kombinieren, das klappt halt oft einfach 0. Und ja, mir ist klar, dass Valve daran möglicherweise gar nichts verbessern kann, aber es ging ja gerade um Komplexität und darauf war der Post bezogen. DotaPlus ist da so ein Ansatzpunkt (gibt zumindest ungefähre Richtungen vor), aber der ist ja nur der zahlenden Spielerschaft vorbehalten.

                              Kommentar


                                Das war ja nur als erster Schritt gemeint!
                                Guck dir deine eigenen Spiele an, am besten aus deiner Playerperspective und ich wette du siehst sofort eine Reihe von Fehlern.

                                Es geht auch nicht darum dein Team zu leiten und zum Sieg zu führen, das kann auch nicht jeder. Nicht umsonst sind es bei den Pros gerade die guten Captains, die über Jahre erfolgreich sind und immer wieder aus randoms ein starkes Team bauen können(Kuroky, Puppey, Fly etc.).
                                Wenn ich Pos1 spiele, kann ich mich auch nicht darauf konzentrieren was mein Team macht und welche Moves jetzt gerade auf dem Rest der Map gut sind.

                                Der Punkt ist: fang bei dir selber an Fehler abzustellen, bevor du dich mit den Anderen beschäftigst.
                                Wenn du dein Bestes gibst, hast du alles getan um das Spiel zu gewinnen. Mehr kann man nicht tun in einem Teamspiel.
                                Das allerwichtigste, wenn du wirklich gewinnen willst ist mMn mit seinem Team reden! Versteht sich eigentlich von slebst in einem Teamspiel, aber viele gerade in den unteren Brackets kommunizieren gar nicht, ausser flamen.
                                Benutze dein Micro und rede mit deinem Team.

                                Es gibt genügend Streamer, die versuchen auch ihr "Wissen" zu vermitteln oder während sie spielen ihre Aktionen zu erklären. Gorgc und Khezu z.B. erklären ziemlich viel.

                                Und ich glaube wir verstehen unter Casual was komplett verschiedenes.
                                Casual ist für mich alles was nicht competitive ist. Manchmal findet man im MM Leute die wirklich tryharden wollen und alle reden, moves absprechen etc., aber das ist eher die Ausnahme.
                                Dieses jeder spielt so mehr oder weniger vor sich hin, ist für mich casual reindaddeln.
                                Oder auch, wenn du dein eigenes Spiel nicht analysierst und versuchst mehr Wissen über Dota anzusammeln, sei es durch Pro-Streamer oder Turnierspiele gucken. Dann bist du auch nur ein Casual-Gamer für mich.
                                Das ist nichts schlechtes, aber dann sollte man auch nicht zu viel erwarten, auch von den Mates.

                                Wie man ja immer wieder sieht, schaffen es Leute die wirklich Tryharden und ein Ziel verfolgen auch ganz nach oben(Miracle, GH, Ana, Topson um nur mal 4 zu nennen).

                                Und allgemein habe ich hier nie so bock Romane zu schreiben ;)

                                Eine Sache noch zu deinem TP Beispiel. du bist Tped und dein m8 ist gestorben.
                                Jetzt kannst du dir im Replay überlegen:
                                -hätte ich früher Tpn sollen
                                -war meine allgemeine Position auf der Map zu der Zeit falsch
                                -hätte ich gar nicht Tpn sollen und stattdessen in einem anderen Teil der Map einen Move machen
                                -wo waren die Gegner vorher, hätte ich die Situation vorher erkennen können
                                -usw. usw.

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