Der Originalthread wurde vor geraumer Zeit geschlossen. Nun haben wir 2 Tage vor Weihnachten und das Jahr neigt sich Ende zu. Es ist nun also knapp ein Jahr her, als Affentod folgendes Statement abgab.
Seid ihr nun zufrieden und haben sich eure Erwartungen, die ihr nach diesem Statement hattet, erfüllt?
Affentod postete
T-Man und Nitro sind nicht die einzigen Entwickler, die bei uns im Bereich Anticheat-Programmierung arbeiten, es sind nur die, die man eben in der Szene kennt. Die anderen haben einen ganz anderen Background und kommen nicht "aus dem eSport".
In punkto Public Hacks bei CS haben wir bereits 2009 große Schritte nach vorne gemacht, was dazu geführt hat, dass letztes Jahr soviele Leute via Aequitas gesperrt wurden, wie noch nie zuvor. Ich hab die Zahl grade nicht griffbereit (da kommt demnächst noch ne ausführlichere News zu), aber es waren deutlich über 1000 Spieler. Und da sind Fakeaccounts von Cheatern noch nicht mit einberechnet, davon erwischen wir jedes Jahr mehrere Tausend.
Ich kann #6 nur beipflichten. Wir haben kein Interesse Cheater laufen zu lassen. Insbesondere finanziell richten Cheater enormen Schaden an, weil dadurch der normale Durchschnitts-Gamer (und das ist die eindeutige Mehrheit in der ESL) die Lust am Spielen verliert.
Daher ist unser Ziel nicht, die ESL nur einen Monat lang cheatsicher zu machen, sondern dauerhaft. Und auch nicht nur in den 3-4 Haupttiteln, sondern über alle Spiele hinweg.
Dabei sind die Private Hacks für CS/CSS sicher die am schwersten zu knackende Nuss. Ein Organner mag Leute haben, die ihm zuarbeiten, und er mag auch aktuell einen Vorsprung haben. Auf der anderen Seite ist die ESL heute nicht mehr die ESL die damals Aequitas 1 programmieren ließ. Wir haben eine Menge Erfahrungen gesammelt seitdem und uns viel externes Know How dazugeholt. Während andere erst anfangen, sich mit der Anticheat-Praxis auseinanderzusetzen, haben wir einen ordentlichen Erfahrungsschatz aufgebaut, auf den wir zurückgreifen können.
2010 steht bei uns vollkommen im Zeichen der Cheat-Abwehr. Der Release von Aequitas 2.0 ist dabei der erste, wichtige Schritt. Aber nicht der einzige.
Wir werden sicher nicht einfach ein Aequitas 2.0 releasen und in die Welt hinausposaunen, dass unsere Liga jetzt zu 100% cheatsicher ist, wie andere das vielleicht tun. Wir haben in dem Punkt unsere anfängliche Naivität verloren bzw abgelegt. Die Coder von private Hacks werden sehr schnell auf neue Detection-Methoden reagieren.
Wenn irgendwelche Konkurrenz-Anticheattools jetzt vielleicht mal für kurze Zeit Sicherheit gegenüber den Private Hacks bieten, ist das sicher nett. Aber darüber lachen die Verbrecher, die die Cheats programmieren doch nur und schieben ruckzuck eine neue Version nach. Diesen Kleinkrieg haben wir uns ein paar Jahre lang geliefert, und erkannt, dass das nicht zielführend ist.
Da werden jetzt sicher einige drüber schmunzeln und ihre Zweifel haben. Und ich kann beides nachvollziehen. Wir waren in der Vergangenheit nachlässig und haben die Cheat-Situation eskalieren lassen. Wir haben enorm viel Vertrauen verspielt dadurch. Wenn wir wen durchs Anticheat-Team sperren, kriegen wir Flames. Wenn Aequitas die Szenelieblinge aus readmores "xxx kriegt nen 12er" nicht erwischt, kassieren wir Flames.
Wer glaubt, all das lässt uns als ESL kalt, liegt falsch.
Wer glaubt, wir investieren hier nicht genug, liegt falsch.
Wer glaubt, dass wir als Szene uns in einem Jahr immer noch über die unbefriedigende Cheat-Situation in der ESL beklagen werden... liegt falsch. :)
Server-side Hacks, Public Hacks in unseren rund 100 verschiedenen Spielen, Private Hacks in der Handvoll Haupttiteln, Cheating in Gathers und PCWs. - Eins nach dem anderen werden wir dieses Jahr eliminieren. Und zwar nicht für einen Monat.
Den Absatz oder am liebsten den ganzen Beitrag könnt ihr euch getrost copy+pasten und im Laufe des Jahres immer mal wieder rausholen und die einzelnen Punkte abhaken. Der nahende Aequitas 2.0 Release ist hier ein wichtiger Schritt, aber nicht der einzige. Schonungslos abgerechnet wird zum Schluss. Und so ein Jahr geht schneller vorbei, als so manchem Cheater lieb sein wird.
T-Man und Nitro sind nicht die einzigen Entwickler, die bei uns im Bereich Anticheat-Programmierung arbeiten, es sind nur die, die man eben in der Szene kennt. Die anderen haben einen ganz anderen Background und kommen nicht "aus dem eSport".
In punkto Public Hacks bei CS haben wir bereits 2009 große Schritte nach vorne gemacht, was dazu geführt hat, dass letztes Jahr soviele Leute via Aequitas gesperrt wurden, wie noch nie zuvor. Ich hab die Zahl grade nicht griffbereit (da kommt demnächst noch ne ausführlichere News zu), aber es waren deutlich über 1000 Spieler. Und da sind Fakeaccounts von Cheatern noch nicht mit einberechnet, davon erwischen wir jedes Jahr mehrere Tausend.
Ich kann #6 nur beipflichten. Wir haben kein Interesse Cheater laufen zu lassen. Insbesondere finanziell richten Cheater enormen Schaden an, weil dadurch der normale Durchschnitts-Gamer (und das ist die eindeutige Mehrheit in der ESL) die Lust am Spielen verliert.
Daher ist unser Ziel nicht, die ESL nur einen Monat lang cheatsicher zu machen, sondern dauerhaft. Und auch nicht nur in den 3-4 Haupttiteln, sondern über alle Spiele hinweg.
Dabei sind die Private Hacks für CS/CSS sicher die am schwersten zu knackende Nuss. Ein Organner mag Leute haben, die ihm zuarbeiten, und er mag auch aktuell einen Vorsprung haben. Auf der anderen Seite ist die ESL heute nicht mehr die ESL die damals Aequitas 1 programmieren ließ. Wir haben eine Menge Erfahrungen gesammelt seitdem und uns viel externes Know How dazugeholt. Während andere erst anfangen, sich mit der Anticheat-Praxis auseinanderzusetzen, haben wir einen ordentlichen Erfahrungsschatz aufgebaut, auf den wir zurückgreifen können.
2010 steht bei uns vollkommen im Zeichen der Cheat-Abwehr. Der Release von Aequitas 2.0 ist dabei der erste, wichtige Schritt. Aber nicht der einzige.
Wir werden sicher nicht einfach ein Aequitas 2.0 releasen und in die Welt hinausposaunen, dass unsere Liga jetzt zu 100% cheatsicher ist, wie andere das vielleicht tun. Wir haben in dem Punkt unsere anfängliche Naivität verloren bzw abgelegt. Die Coder von private Hacks werden sehr schnell auf neue Detection-Methoden reagieren.
Wenn irgendwelche Konkurrenz-Anticheattools jetzt vielleicht mal für kurze Zeit Sicherheit gegenüber den Private Hacks bieten, ist das sicher nett. Aber darüber lachen die Verbrecher, die die Cheats programmieren doch nur und schieben ruckzuck eine neue Version nach. Diesen Kleinkrieg haben wir uns ein paar Jahre lang geliefert, und erkannt, dass das nicht zielführend ist.
Da werden jetzt sicher einige drüber schmunzeln und ihre Zweifel haben. Und ich kann beides nachvollziehen. Wir waren in der Vergangenheit nachlässig und haben die Cheat-Situation eskalieren lassen. Wir haben enorm viel Vertrauen verspielt dadurch. Wenn wir wen durchs Anticheat-Team sperren, kriegen wir Flames. Wenn Aequitas die Szenelieblinge aus readmores "xxx kriegt nen 12er" nicht erwischt, kassieren wir Flames.
Wer glaubt, all das lässt uns als ESL kalt, liegt falsch.
Wer glaubt, wir investieren hier nicht genug, liegt falsch.
Wer glaubt, dass wir als Szene uns in einem Jahr immer noch über die unbefriedigende Cheat-Situation in der ESL beklagen werden... liegt falsch. :)
Server-side Hacks, Public Hacks in unseren rund 100 verschiedenen Spielen, Private Hacks in der Handvoll Haupttiteln, Cheating in Gathers und PCWs. - Eins nach dem anderen werden wir dieses Jahr eliminieren. Und zwar nicht für einen Monat.
Den Absatz oder am liebsten den ganzen Beitrag könnt ihr euch getrost copy+pasten und im Laufe des Jahres immer mal wieder rausholen und die einzelnen Punkte abhaken. Der nahende Aequitas 2.0 Release ist hier ein wichtiger Schritt, aber nicht der einzige. Schonungslos abgerechnet wird zum Schluss. Und so ein Jahr geht schneller vorbei, als so manchem Cheater lieb sein wird.
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