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CS SUCHT?

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    #46
    hatte ma vor 2 jahren in den ferien 60 stunden in einer woche, aber damals hab ich auch schon gut durchgepickelt :E

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      #47
      ich war mal ne zeit arbeitslos da hab ich so ca 8-12 stunden am tag gespielt übern paar monate , ging aber auch gut rein ^^

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        #48
        aber eins kann ich euch sagen, bei 8 stunden cs am tag drückt man nach ner woche nurnoch instant :D

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          #49
          oNe_sh0t postete
          hatte ma vor 2 jahren in den ferien 60 stunden in einer woche, aber damals hab ich auch schon gut durchgepickelt :E
          hat wohl nicht gut getan ---> Avatar

          kleiner Scherz

          Member since:August 27, 2004
          Steam Rating:8.1 - COBRA KAI!
          Playing time:25.9 hrs past 2 weeks

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            #50
            Member since:March 27, 2005 Steam Rating:10 - EAGLES SCREAM! Playing time:87.3 hrs past 2 weeks

            ^^

            btw nen kumpel von mir

            Member since:June 9, 2005 Steam Rating:10 - EAGLES SCREAM! Playing time:134.2 hrs past 2 weeks

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              #51
              Member since:March 16, 2005
              Steam Rating:10 - EAGLES SCREAM!
              Playing time:61.3 hrs past 2 weeks

              nns

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                #52
                Member since: November 30, 2005
                Steam Rating: 8.4 - COBRA KAI!
                Playing time: 27 hrs past 2 weeks

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                  #53
                  Member since:July 6, 2006
                  Steam Rating:10 - EAGLES SCREAM!
                  Playing time:62.3 hrs past 2 weeks

                  :o

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                    #54
                    Member since:September 12, 2003
                    Steam Rating:3.8 - Shooting Blanks
                    Playing time:12.3 hrs past 2 weeks

                    ICH BIN SÜCHTIG!

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                      #55
                      Member since: September 27, 2006
                      Steam Rating: 9.2 - Still not 10
                      Playing time:29.5 hrs past 2 weeks

                      get :D

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                        #56
                        Member since:August 6, 2005
                        Steam Rating:10 - EAGLES SCREAM!
                        Playing time:38.6 hrs past 2 weeks

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                          #57
                          Member since:April 19, 2006
                          Steam Rating:7.3 - Wax on, Wax off
                          Playing time:23.4 hrs past 2 weeks

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                            #58
                            Was ist Computersucht?
                            Zuerst möchte ich den Begriff „Sucht“ definieren. Unter „Sucht“ verstehen wir
                            eine zwanghafte Bedürfnisbefriedigung, meist mit Symptomen psychischer
                            und/oder physischer Abhängigkeit.
                            Unter Computersucht ist folglich zu verstehen, dass der Betroffene den
                            zwanghaften Drang verspürt, den Computer oder das Internet zu nutzen.
                            Psychotherapeuten fassten die Computersucht mit der Handy- und
                            Internetsucht unter der Bezeichnung "Mobile and Internet Dependency
                            Syndrome", kurz MAIDS zusammen. Ein anderer Name ist PIU, „Pathological
                            Internet Use“. Doch führende Wissentschaftler sind sich einig: Es ist nicht der
                            Computer, der die Sucht bewirkt, es ist der Konsument, also der Nutzer des
                            Computers.


                            Wann und wie kommt es zu der Sucht?
                            Unumstritten ist, dass der Computer ein großes Informationsmedium darstellt
                            und dass das Spielen von Computer- und Videospielen sehr große Freuden
                            bereiten kann. Zwei bis drei Stunden Computer am Tag sind durchaus ein
                            gesunder Durschschnitt. Kritisch wird es erst ab einer Nutzung von mehr als 6
                            Stunden täglich.
                            Die häufigsten Wege in die Sucht sind Langeweile und Probleme/Stress/Ärger
                            im wirklichen Leben.
                            Der Betroffene schaltet den Computer ein, surft im Internet oder spielt Spiele,
                            um sich abzulenken und Unterhaltung zu finden. Dies ist sehr bequem und da
                            das Internet auch noch eine schier unendliche Menge an Unterhaltung (z. B.
                            durch Chatrooms, Foren, Spiele, etc.) bietet, entwickelt der Betroffene eine
                            Vorliebe für diese Art der Freizeitgestaltung. Der Weg zum örtlichen
                            Sportverein ist auf einmal viel länger, wo hingegen der Weg zum Computer
                            (erst recht wenn dieser im Zimmer steht) ein Katzensprung ist. Auch die
                            Mitmenschen, die sich in der virtuellen Welt tummeln, sind viel netter als die
                            Vereinsmitglieder, womit wir auch schon bei nächsten Punkt wären.
                            Die Probleme im Alltag erscheinen schwer zu lösen. Eine schlechte Note
                            geschrieben, wegen der Figur oder dem Aussehen gehänselt oder einfach
                            Stress mit den Eltern: im Internet kein Problem. Die anonyme Community
                            nimmt jeden gleich seines Aussehen/seiner Bildung auf. Der Stress mit den
                            Eltern verschwindet, die Figur ist optimal, denn im Internet ist jeder so, wie er
                            gerne wäre. Muskelbepackte Schönlinge tummeln sich im Chatroom neben
                            90/60/90-Blondinen, die für ein nettes Gespräch immer zu haben sind. Doch
                            am nächsten Tag in der Schule ist die nette Bekanntschaft aus dem Chat nicht
                            anwesend, und schon geht der ganze Stress von vorne los. Doch nicht nur das:
                            Die ungelösten bzw. unbewältigten Probleme vom letzten Tag türmen sich
                            inzwischen auf einem riesigen Haufen auf und der Betroffene kann meist nicht
                            damit umgehen.

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                              #59
                              Member since:September 20, 2005
                              Steam Rating:10 - EAGLES SCREAM!
                              Playing time:45 hrs past 2 weeks

                              ach du scheisse :)

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                                #60
                                Wie äußert sich Computersucht?
                                Eins der schwierigsten Probleme bei einer Sucht ist, dass der Betroffene seine
                                Lage oft selbst nicht erkennt.
                                Die Stadien der Computersucht laufen nicht bei jedem Menschen gleich ab, sie
                                sind vielmehr typbedingt. Ich möchte ihnen von drei fiktiven
                                Beispielgeschichten erzählen.

                                1. Geschichte
                                Beate ist vor kurzem 15 Jahre alt geworden und hat von ihrem Vater
                                einen Computer geschenkt bekommen. Nun hat sie endlich Internet,
                                und dazu auch noch einen uneingeschränkten Zugang. Sie kann ihr
                                Glück kaum fassen.Als sie sich in einem Chat anmeldet, muss Beate
                                einige persönliche Angaben machen. Beate denkt, nun, da es ja
                                sowieso keiner überprüfen kann, schummelt sie halt ein bisschen. Ihr
                                Alter gibt sie älter an, und auch bei den Angaben zum Aussehen denkt
                                sie sich etwas aus. Als sie in den ersten Chatraum geht, wird sie auch
                                sofort angesprochen. Mark, 16, möchte mit ihr chatten. Sie stimmt
                                der Unterhaltung zu. Da ist es 16 Uhr nachmittag. Um 19 Uhr
                                verabschiedet sich Beate kurz von Mark, sie muss zum Essen. Beim
                                Abendbrot kann sie an nichts anderes als an Mark und den Chat
                                denken. Sie schlingt alles schnell herunter und geht wieder in ihr
                                Zimmer zurück. Auf die Frage ihrer Mutter, warum sie es denn so eilig
                                habe, antwortet Beate kurz und bündig: „Hausaufgaben!“
                                Beates Chats mit Mark werden immer länger, Beates Schlafenszeit
                                immer kürzer. Inzwischen haben sich beide auch schon Geheimnisse
                                anvertraut. „Mit Mark habe ich so viel Spaß und er ist so lieb!“ erzählt
                                sie am nächsten Tag in der Schule. Ihre Freundinnen tun so, als
                                würden sie sich mit ihr freunen, tauschen aber fragende Blicke aus.
                                Als Beates beste Freundin sie fragt, ob sie nicht mal wieder Lust auf
                                Kino hätte, weicht Beate aus. Auf die Frage, was sie denn anderes
                                vorhätte, antwortet Beate: „Ich treffe mich online mit Mark. Das habe
                                ich ihm versprochen.“

                                2. Geschichte
                                Moritz ist 16 Jahre alt und schon ein richtiger Profi-Spieler. Bei dem
                                Ego-Shooter „Counter Strike“ ist er mit seinem Spieler-Verein (sog.
                                Clan) sehr erfolgreich. Er findet es interessant, dass er Kontakte zu
                                Leute aus anderen Großstädten hat und mit ihnen super über das
                                Internet spielen kann. Die 6 Jungen kämpfen dabei gegen andere
                                Clans und versuchen, als Sieger hervor zu gehen. Dass es in dem
                                Spiel blutig zugeht, stört den Jugendlichen nicht. „Ich kann Realität
                                und virtuelle Welt sehr gut unterscheiden und weiß auch, wann
                                Schluss ist.“ Dass das nicht der Fall ist zeigt sich gerade in letzter
                                Zeit. „Moritz war eigentlich schon immer recht verschlossen und
                                scheu. Das wird wohl der Grund sein.“, erzählt seine Mutter Moritz'
                                Klassenlehrerin bei einem Beratungsgespräch. „Ich würde mir da an
                                ihrer Stelle mal keine allzu großen Sorgen machen.“ Doch die
                                Lehrerin weiß es besser. Moritz, früher immer im 3-er Bereich,
                                bekommt in letzter Zeit nur noch mangelhafte oder ungenügende
                                Leistungen bescheinigt. Außerdem ist er im Unterricht oft nervös,
                                fängt ohne Grund Streit an und wird aggressiv. Seine Hausaufgaben
                                macht der Junge so gut wie gar nicht mehr.
                                Moritz' Mutter, das weiß die Lehrerin, möchte das Problem nicht
                                wahrhaben oder sehen. Sie will nicht einsehen, dass ihr Kind
                                ernsthafte Probleme hat.

                                3. Geschichte
                                Der 14-jährige Bernd hatte irgendwann einfach keine Lust mehr auf
                                Klavier spielen. „Das ist langweilig!“, meint er zu seiner Mutter. „Aber
                                was willst du denn dann in der Woche machen?“, argumentiert diese.
                                „Mich mit Freunden treffen, das macht viel mehr Spaß!“ Bernds
                                Mutter, die nur das Beste für ihr Kind möchte, meldet ihn beim
                                Klavierunterricht ab. Bernd hat nun an 4 von 5 Tagen in der Woche
                                Nachmittags Freizeit. In den ersten Monaten nach der Abmeldung
                                vom Klavierunterricht trifft er sich mehr oder weniger mit Freunden
                                und erlebt seine Freizeit, genau wie er es sich vorgestellt hatte. Dann
                                bekommt einer seiner Freunde einen neuen Computer, und die beiden
                                spielen seitdem jedes Mal, wenn Bernd bei seinem Freund ist.
                                Zu seinem 15. Geburtstag bekommt er dann ebenfalls einen
                                Computer. Innerhalb von mehreren Wochen „besorgt“ sich Bernd
                                mehr als zehn Spiele und spielt Computer. Zuerst nur ab und zu
                                benutzt, drängt sich der Computer immer mehr in Bernds Leben und
                                verdrängt so seine Freunde. Selbstverständlich geht das nicht von
                                heute auf morgen, die Entwicklung kommt vielmehr schleichend.
                                Und warum zum Freund gehen, wenn man auch schon im Zimmer
                                alleine nur mit dem Computer Spaß haben kann?

                                Diese drei Fälle haben alle eins gemeinsam: Die Betroffenen merken nicht, was
                                mit ihnen passiert. Selbstverständlich, denn sie sehen den Computer als eine
                                Bereicherung für ihre Freizeit und nicht als Sucht. Würde man sie darauf
                                ansprechen und ihnen sagen, dass dieser überhöhte Konsum schädlich sei oder
                                gar, dass sie abhängig seien, würden sie alles brüsk von sich weisen.
                                Zu einer Sucht wird der Computer-Konsum bei den Betroffenen, wenn diese in
                                dem Computer einen Ersatz für irgendeine andere Sache sehen oder den
                                Computer als das einzige Mittel betrachten, ein bestimmtes Gefühl zu
                                bekommen.
                                In der ersten Geschichte mit Beate sah sie in ihrem Internetfreund einen
                                Menschen, der sie versteht und mit dem sie die in ihren Augen idealste
                                Beziehung leben könnte. Sie ging sogar soweit, ihren Chatpartner Mark ihrer
                                besten Freundin vorzuziehen. Dies könnte zur Konsequenz haben, dass diese
                                Beate nach einer Zeit keine Beachtung mehr schenkt, die Freundschaft also zu
                                Bruch geht. Beate würde vor diesem Schmerz und diesem Verlust in ihre ideale
                                Welt, das Internet flüchten. Der Verzicht auf das Netz fiele ihr mit jedem Tag,
                                den sie im Chat verbringen würde, schwieriger.
                                In der zweiten Geschichte ging es um den leidenschaftlichen Computerspieler
                                Moritz, der in seinem Clan ein aggressives Onlinespiel spielt. Moritz bekommt
                                vielleicht in der Schule nicht die Anerkennung, die er sich wünscht bzw. wird
                                benachteiligt, vielleicht sogar gehänselt. Bei ihm staut sich Frust und
                                Aggression auf und vielleicht sucht er die Schuld für sein „Versagen“ auch bei
                                sich. Um sein Selbstwertgefühl zu heben spielt er im Internet. Dort bekommt
                                er Anerkennung und Respekt, und seine Internetfreunde machen ihn nicht
                                schlecht. Vor allem aber kann er durch das blutige Spiel seine Wut und
                                Aggressionen ausleben, die er in der Schule niemals zeigen dürfte. Sein
                                Problem ist, dass er inzwischen seine Aggressionen in der realen Welt nicht
                                mehr unter Kontrolle bringen kann und auf deren Abbau im Internet
                                angewiesen ist. Kommt er mal nicht zum Internetspielen, so muss er seine
                                Aggressionen irgendwie anderweitig loswerden, z. B. durch Streit oder Gewalt.
                                In der dritten Geschichte hatte Bernd einfach Langeweile. Er musste
                                irgendetwas in seiner Freizeit tun und als er den Computer für sich entdeckt
                                hatte, war dies auch kein Problem mehr: Der Computer ist immer da, er geht
                                an wann man will und er ist nur einen Knopfdruck entfernt. Bernd kann sich
                                seine Freizeitgestaltung ohne Computer nicht mehr vorstellen, und genau dort
                                setzt seine Sucht an: Eine Freizeit ohne Computer gibt es einfach nicht, er
                                kennt es nicht mehr anders. Würde man ihm den Computer wegnehmen, er
                                wüsste nicht, was er mit seiner Zeit anfangen sollte.
                                Die drei Fälle zusammenfassend kann man sagen, dass die Sucht jeweils nur
                                durch den Betroffenen ausgelöst wurde; den Computer trifft keine Schuld.

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