der letzte Blog ist ja eine ganze Weile her und ich muss leider gestehen, dass ich gar nicht so viel zu berichten und zeigen habe. Das liegt zum einen am Wetter und der Arbeit die ich hier momentan erledigen muss, zum anderen liegt es am Canon Kamerakabel. Ich scheine es verlegt zu haben, somit kann ich viele der Bilder die ich gemacht habe nicht hochladen. Ich muss die Tage mal den einzigen Fotoladen in Byron ansteuern und schauen ob ich ein Ersatzkabel kaufen kann. Solange gibt es nur Handybilder.
Surfen
Seit wir in wieder in Byron Bay sind, war ich ganze 3 Mal surfen. Magere Ausbeute fuer 3 Wochen Byron Bay... Das "Problem" momentan ist das Wetter und die Haie. Wir haben momentan Winter, was sich leider in den Temperaturen widerspiegelt. Nachts knackige 6-8 Grad und tagsueber klettert das Termometer nicht ueber 18-20 Grad was mit frischem Wind nicht wirklich so warm ist. In der ersten Woche hatten wir auch quasi eine Woche lang Dauerregen, nichts desto trotz laesst es sich hier im Paradies wirklich gut aushalten.
Im letzten Jahr hatte Byron Bay einen Haiangriff und der , soweit ich das gehoert habe, war relativ unspektakulaer. Die 3 Jahre davor wurde nicht ein einziger Haiangriff gemeldet. Dieses Jahr haben wir hier schon 5 Haiangriffe, was alle ein klein wenig in Alarmbereitschaft versetzt. Am Strand sieht man alle Nase lang Helikopter und Flugzeuge die das Wasser nah der Straende absuchen. Letzte Woche hatten wir zwei Angriffe in 24 Stunden, bei dem eine Person zwei Beine verloren hat. Mir war vorher klar das Surfen einige Gefahren mit sich bringt aber wenn einem das so vor Augen gefuehrt wird ist das doch nochmal was anderes.
Ich persoehnlich nehme das Risiko in Kauf bzw sagen wir es so, ich bin mir des Risikos bewusst. Es ist und bleibt eben deren Lebensraum und damit muss ich, sobald ich diesen betrete eben mit sowas rechnen. Statistisch gesehen sterben mehr Menschen durch Angriffe von Kuehen und durch runterfallende Kokussnuesse. Ich sehe das ganze also eher gelassen. Anthony hingegen meidet das Wasser momentan was natuerlich jedem selber ueberlassen ist. Dazu kommt, das er ziemlich hart arbeitet und selten Zeit hat. Ich kann natuerlich jeder Zeit alleine raus, macht aber zu zweit auch einfach mehr Spass und ich lerne mehr.
Unser aktuelles Projekt im Bereich Surfen ist daher momentan ein anderes. Wir haben ein wirklich gutes "Markenboard" fuer 100 Dollar gekauft und sind jetzt dabei das wieder auf Vordermann zu bringen. Zum drittel fertig restauriert und in einem nicht wirklich guten Zustand ist das Ding halt nichts wert. Doch mit ein wenig Geduld und Arbeit wird das ein akzeptables Beginnerboard fuer einen kleinen Preis.






So sieht das Ding momentan aus. Alle Risse und Macken beseitigt, das ganze Board geschliffen und lackiert. Wir muessen noch zwei - drei mal Farbe auftragen, das Board wachsen und dann ist es eigentlich so gut wie fertig. Natuerlich kann das mit einem neuen Board nicht mithalten aber fuer den Preis wird das ein super Erstboard.
Sobald ich das erste mal damit Surfen gehen gibts neue Bilder etc pp. Auch vom restlichen restaurieren natuerlich.
Arbeit
Momentan arbeite ich auf beiden Gruendstuecken als Gaertner. Landscaping und Gardening zaehlt in Byron Bay zum Second Year Visa. Die Arbeit macht mir unheimlich viel Spass. Draussen arbeiten zu koennen ist fuer mich generell ein riesen Ding. Ich war vor Australien schon sehr interessiert in Natur, Planzen und Tiere und das hat sich hier natuerlich nochmal ein bisschen gesteigert. Daher geniesse ich es total draussen zu arbeiten und gleichzeitig ne Menge ueber einheimische Planzen und Tiere zu lernen. Gleichzeitig schule ich meinen bis Dato nicht existierenden gruenen Daumen, was natuerlich nie verkehrt ist. Da hier lange nichts an den Gruendstuecken gemacht wurde, koennen wir (australische Gaertnerin mit der ich zusammen arbeite) uns vor arbeit eigentlich kaum retten. Genug zu tun ist auf jeden Fall! Alles in allem bin ich also mehr als zufrieden mit meiner Arbeit hier. Gleichzeitig entdecke ich hier jeden Tag neue Viecher und Pflanzen und kann daher neben der Arbeit auch gut meine Kamera fuettern.
Die Bilder sind leider nicht zugaenglich momentan aber dafuer finde ich sicher eine Loesung.
Hab allerdings nen nettes Video was mal veranschaulicht wie riesig hier manche Tiere sind und da ich besonders auf Spinnen und so Getier abfahre, ists natuerlich eine Spinne :D
Spoiler:
Leider war es das auch schon fast. Ich hab halt viele Fotos auf der Kamera unter anderem richtig nette Bilder von einem kleinen Surfwettbewerb. Sobald ich wieder Zugriff auf meine Kamera habe lade ich die Bilder natuerlich hoch. Solange muesst ihr euch mit Handybildern zufrieden geben.

Aussicht aus einem der Flats in der wir ab und an wohnen, Blick Richtung Byron Bay.

Sonnenuntergang Belongil

Kleiner Skink

Sonnenuntergang Main Beach Byron , Richtung Belongil

Pelicane und Kraniche vor Sonnenuntergang auf unserem Weg nach Byron
Ja, die Bilder sind alle mit dem Handy und ja, die sind alle ein klein wenig bearbeitet also Fuesse still halten :>
Ich hoffe ich kann in den naechsten Tagen / Wochen wieder auf meine Kamera zugreifen und mehr Bilder hochladen. Nach wie vor moechte ich den Blog gerne in zwei Teile spalten. Zum einen soll es wie schon das letzte mal erwaehnt um Surfen, Surfen lernen usw gehen und zum anderen um Reisen, Bilder, Tiere, Natur etc pp.
Vielleicht kann ich naechste Woche mal nen Surfblog schreiben, schauen was ich bis dahin so an Material zusammen bekomme. Ansonsten wuensche ich viel Spass bleib Blog und lasst nen Comment oder Fragen dar.
Cheers
Freut mich natürlich zu hören, jeder der hier reinschaut ist natürlich willkommen.
Ja, für mich hat sich das als wohl eine der besseren Entscheidungen heraus gestellt. Das muss natürlich nicht für jeden die "optimallösung" sein aber wie du schon sagtest, für mich hats funktioniert.
Ich kann natürlich noch nicht genau sagen ob das auch mit normalem Berufsleben funktioniert. Das ganze packt ja nochmal eine gute Portion Stress und Verantwortung oben drauf. Klar , Ich hab hier gearbeitet aber auch nur 3 Monate und mit einem klaren Ende und Ziel vor Augen! Daher denke ich, dass das nochmal anders ist wenn du im Alltagsleben steckst. Ich fühle mich aber bereit und stark genug dafür und von daher wird Operation Australien jetzt einfach durch gezogen.
Dazu kommt , das ich ja quasi mit Fallschirm fliege. Sollte kein Vorhaben hier scheitern , kann ich ja jederzeit wieder nach Deutschland zurück kehren. Beruflich sehe ich da überhaupt keine Probleme. Von daher gehe ich das eigentlich sehr entspannt an.