Nach einem extrem genialen Geburtstagspartywochenende kehrt hier langsam wieder alles zum Normalzustand zurueck. Ich sitze jetzt hier mit meinem Tee in der Sonne, geniesse den absolut geilen Ausblick und schwelge in Gedanken.
Gestern hatte ich hier im Forum eine wirklich interessante und etwas hitzige Diskussion ueber einen Aspekt meiner Reise und ich dachte mir, dass ich das eventuell in einem meiner Blogs verarbeiten kann. Momentan ist es in Sydney auch eher langweilig fuer mich. Zoe arbeitet viel und ich sitze quasi die Zeit ab bis wir wieder nach Byron Bay fahren um dort dann 3 Monate zu leben, arbeiten und vor allem Surfen ! Ich hoffe im nächsten Blog gibts dann mehr Content zum surfen. Anthony, ein Freund von Zoe der mir das surfen beibringt hat mir ne GoPro auf meinem Board versprochen. Fingers Crossed fuer Surfvideos im nächsten Blog !
Worauf ich dieses mal eingehen möchte sind Unterschiede. Damit meine ich natürlich speziell Unterschiede zwischen Australien und Deutschland. Bevor ich mich jetzt etwas genauer mit diesem Thema auseinandersetze möchte ich an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass alles was ich hier zum besten gebe zu 100% meine persönlichen Erfahrungen sind. Wenn also jemand durch meinen Blog inspiriert sein sollte eine solche Reise zu machen, nicht 1zu1 erwarten was ich hier erlebe. Vieles koennte sich anders anfuehlen und Aspekte die mir sehr wichtig sind oder Dinge die ich sehr intensiv wahrnehme koennten fuer euch keine Rolle spielen. Nevermind ...
Sprache
Das in Australien Englisch gesprochen wird sollte natuerlich fuer niemanden ein Geheimnis sein, trotzdem wollte ich ein wenig darueber schreiben. Um ehrlich zu sein war die Sprache fuer mich ueberhaupt keine Barriere in den ersten Wochen / Monaten. Ganz im Gegenteil. Ich war / bin immer noch total heiss drauf Englisch zu sprechen und mein Englisch zu verbessern. Mittlerweile verweigere ich sogar Deutsch wenn ich Deutsche treffe. Fuer mich fuehlt sich Australien mittlerweile wie meine neue Heimat an und dementsprechend moechte ich die Sprache so gut beherrschen wie irgendwie Möglich. Das gelingt natuerlich nur mit ueben. In Byron Bay werden wir wieder im Haus eines ehemaligen Wieners wohnen. Fuer ihn , seit dem 10. Lebensjahr in Australien, ist es eine absolut Seltenheit Deutsch zu sprechen und er geniesst es mit mir auf Deutsch zu sprechen. Ich hingegen spreche weiterhin Englisch waerend er auf Deutsch mit mir spricht. Er moechte sein Deutsch nicht verlernen und ich moechte mein Englisch verbessern. Daher spreche ich Englisch und er Deutsch und wir korrigieren uns Gegenseitig.
In den 7. die ich jetzt in Australien bin sind mir ein paar Sachen bezueglich der Sprache aufgefallen. Zum Beispiel das es kaum Sinn macht Wort fuer Wort zu uebersetzen. Natuerlich wusste ich das vorher schon nur faellt es mir jetzt immer oefter auf. Wann immer ich von Deutschland erzaehle oder so etwas sage wie "In Deutschland haben wir ein Sprichwort dafuer" faellt mir auf wie absolut Unsinnig Sprichwoerter, Floskeln, Reime usw in einer anderen Sprache klingen. Da waere zum Beispiel das Sprichwort " Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul". Manchmal, wenn ich sehr sehr Selbstbewusst mit meinem Englisch bin haue ich solche Sachen in einer Unterhaltung raus ohne mir vorher Gedanken gemacht zu haben, ob das Deutsche Sprichwort welches ich im Kopf habe auf Englisch ueberhaupt Sinn macht. Fuer mein gewaehltes Sprichwort gibt es Gott sei Dank eine Uebersetzung aber manchmal generiere ich damit eine oft verwirrende Situation. Ich versuche dann das Sprichwort ins englische zu Uebersetzen und es funktioniert einfach ueberhaupt nicht. Selbige fuer Witze und "coole" Sprueche in bestimmten Situationen oder eben Situationskomik. Manchmal stecke ich noch so sehr in Deutschland das ich dann ein von mir Wort fuer Wort uebersetzten Spruch raushaue der ueberhaupt keinen Sinn macht. Gott, manchmal ist das wirklich recht peinlich weil niemand der Australier ueberhaupt versteht was ich sagen will :D
Dazu kommen dann typische Anfaengerfehler wie "become" und "get" als "bekommen" und "werden". Sorgt dann auch oefters fuer Verwirrung wobei ich sagen muss, dass sich meine Fehlerquote wirklich minimiert hat. Fuer mich wird es nur dann schwierig wenn ich ueber etwas spreche mit dem ich mich vorher nie beschaeftigt habe und dementsprechend auch die englischen Woerter fuer diesen speziellen Themenbereich nicht kenne. Ansonsten verbessert sich mein Englisch jeden Tag und ich bekomme Appetit auf eine neue Sprache, vielleicht Spanisch.
Sport
Jeder weiss, das jedes Land seine eigenen Sportarten hat bzw. das jedes Land spezielle Sportarten bevorzugt und das manche Sportarten ueberhaupt nicht existent sind. So ist Fussball in Deutschland meiner Meinung nach der erfolgreichste und groesste Sport. In Australien ist es Rugby, Cricket und mittlerweile auch Fussball. Dazu kommt der Surfsport (Longboard, Shortboard, Freeride, Bodysurf etc.). Ich wuerde allerdings behaupten das Sport in Deutschland wesentlich breiter gefaechert ist als in Australien. Ich fuer meinen Teil habe schon soviele Sportarten ausprobiert (Basketball, Tennis, Fussball, Klettern, Bogenschiessen, Schwimmen, Handball, Leichtathletik) und wuerde behaupten ich kenne mich einigermassen gut aus wenn es um Sportarten usw geht. Hier in Australien war und bin ich immer noch geschockt ueber die Tatsache, dass viele hier einige Sportarten ueberhaupt nicht kennen. Und damit meine ich wirklich ueberhaupt nicht, also kein bisschen. Das fasziniert und schockt mich zugleich. Ich spiele ja Handball seit etlichen Jahren und ich wuerde nicht behaupten das Handball eine kleine, landestypische Sportart ist die sonst niemand kennt. Meiner Meinung nach ist Handball eine international erfolgreiche und bekannte Sportart. Hier in Australien kennt keine Sau Handball und es ist so witzig zu hoeren was genau Australier unter Handball verstehen.
Von "Ach das ist dieses Spiel was sie im Knast spielen" bis hin zu "Ah ja, das kenne ich! Das spielen die kleinen Kinder in der Grundschule. Beide Teams stehen sich jeweils auf ihrer Seite gegenueber und man muss den Gegner mit einem Tennisball abwerfen!".
Wenn ich dann versuche Handball zu erklaeren sehe ich eigentlich immer nur Fragezeichen ueber den Koepfen. Was ich einfach unglaublich Schade finde da die Australier auf harte, koeperbetonte Sportarten stehen und ich glaube das Handball hier wirklich einige Menschen interessieren wuerde. Alex und ich waren ja bei Australiens bestem Handballteam zum Probetraining und das Niveau war jetzt nicht das beste. Ich hab allerdings gelesen, das Handball langsam immer und immer groesser in den USA wird. Vielleicht schwappt das ganze dann auch irgendwann nach Australien ueber.
Im Zuge meiner Erklaerungsversuche was denn genau der Handballsport ist (Habe schon ein Video auf Youtube in meinen Favourites :> ) ist mir dann aufgefallen das die Australier keinen deutschen Hallenboden kennen. Jede Sporthalle hier hat Holzboden und ihr koennt euch sicher vorstellen wie verkrampft und nach den passenden Worten suchend ich versucht habe zu erklaeren was der Unterschied ist und wie sich das anfuehlt.
Ich persoenlich wuerde auch behaupten das mehr Deutsche ueber australische Sportarten bescheid wissen als umgekehrt. Sprich, ich glaube mehr Menschen in Deutschland kennen Cricket und Rugby als Australier zb Handball kennen. Das wiederum ist total interessant und es wuerde mich wirklich interessieren warum das so ist. Ich meine, an Informationsmangel kann es ja nicht liegen also warum ist das so ? Waere wirklich toll eure Theorien und Ideen dazu zu lesen.
Mentalität
Genau zu diesem Thema hatten wir gestern eine Diksussion hier im Forum. Gibt es da wirklich einen Unterschied und wenn ja, wie gravierend ist der oder ist das alles nur subjektive Wahrnehmung aufgrund von Situtionswechsel?
Ich fange am besten einfach mal bei mir selber an, macht ja auch am meisten Sinn!
Ich persönlich empfinde die Menschen hier als aufgeschlossener und lebensfreundlicher als in Deutschland doch woran genau koennte das liegen ? Zum einen denken ich wirklich, dass das viel mit dem Klima und der Landschaft hier zu tun hat. Nach der Arbeit in der Sonne am Strand zu liegen und den Wellen zuzuhoeren oder ne Runde surfen zu gehen klingt einfach total gut, um genauer zu sein, dass klingt einfach total entspannt und gechilled. Doch genau das kann ich in Deutschland auch haben. Eventuell nicht in dem Stil wie ich es hier vor finde aber es ist dennoch moeglich. In Deutschland heisst es , Nordmaenner seien ruhiger, ausgelassener und harmonischer mit ihrer Umwelt. Mag vielleicht nur ein Mythos sein, wuerde aber zum Beach- und Meerfeeling passen und die Klima und Landschaftstheorie ein wenig bekraeftigen.
Ich bin ein sehr naturbezogener Mensch. Ich liebe es in der Natur zu sein, Natur zu beobachten, Fotos zu machen und es einfach nur zu geniessen. Man koennte jetzt sagen australischer Busch oder deutscher Wald macht was das angeht keinen grossen Unterschied, ich empfinde das aber komplett anders. Das mag vielleicht einfach daran liegen das der australische Busch / Regenwald etwas komplett neues fuer mich ist und immer wenn wir etwas neues sehen/fueheln/riechen sind wir mehr fasziniert als von Dingen die wir schon kennen. Alleine die Tatsache das hier den ganzen Tag "exotische" Voegel rumfliegen macht alles ein wenig anders. Ich persoenlich glaube also das Klima und Natur eine grosse Rolle spielen und unsere Mentalitaet beeinflussen koennen. Das mag nicht fuer jeden funktionieren und natuerlich gibt es genug Menschen die komplett andere Beduerfnisse haben. Ich fuer meinen Teil habe mich hier Aufgrund des Klimas und der Natur sehr veraendert und nahezu jeder den ich hier auf meiner Reise getroffene habe bestaetigt das.
Ein grosser Part der ganzen Mentalitaetsgeschichte ist die Arbeit und das Geld. Fuer mich war Geld in meinem Leben nie wichtig. Ich hatte nie viel und werde wahrscheinlich auch niemals viel haben, macht fuer mich keinen Unterschied. In Deutschland habe ich aber das Gefuehl das sich viel zu viel um das Thema Geld dreht. Oft fuehlt es sich fuer mich so an als seien alle die, die einen guten und profitablen Job haben mehr wert als andere. Generell ist unsere Arbeitswelt sehr unterschiedlich zu meinen australischen Erfahrungen. Das mag vielleicht daran liegen das ich als Backpacker - Backpackerjobs hatte aber dennoch, man handhabt hier einiges anders. In Deutschland faengt da alles schon mit dem Bewerbungsgespraech an. Alle Unterlagen die man einreichen muss/vorzeigen muss, muessen super detailliert und lueckenlos sein. Hat man dann, warum auch immer, eine Luecke in seinem Lebenslauf kann man sicher sein, das man darauf hin befragt wird und das gilt dann sogar fuer 0815 Helferjobs am Fliesband. Hier bewirbt man sich als Lagerhelfer, man trifft sich mit dem Vorarbeiter und das erste was der macht ist den Lebenslauf zur Seite legen und man fuehrt ein langes Gespraech. Es wirkt einfach alles eine Stufe lockerer. Zoe meinte, man legt hier auch nicht ganz soviel Wert auf Noten. Sprich jemand mit schlechten Noten wird hier nicht automatisch als schlechterer Arbeiter eingestuft.
Mein Job als Lagerhelfer war wirklich hart. Koerperlich harte Arbeit und an manchen Tagen so stressig das wir nicht mal eine Mittagspause hatten. Dennoch war die Stimmung immer gut und das bei allen. Habe selten erlebt das Mitarbeiter so gut funktionieren, das Mitarbeiter kaum was zu meckern haben und sich eigentlich alle im Team wirklich gut verstehen. Ein Freund von mir der ebenfalls als Backpacker in Australien unterwegs ist meinte mal
"Wir Deutschen leben um zu arbeiten und die Australier arbeiten um zu leben"
Viele Australier mit denen ich Gepsraeche gefuehrt haben bestaetigen genau das. Sie fuehlen sich hier super wohl und haben nicht das Gefuehl sich tot arbeiten zu muessen um ueberhaupt was mit Geld anfangen zu koennen. Sei es drum, ich kann natuerlich noch keine genaueren Infos zur Arbeitswelt geben da ich wie schon erwaehnt bisher nur meine Backpackerjobs hatte. Das aendert sich allerdings sobald ich mein Second Year Visa habe und ich auf Sponsorship suche gehe. Ich halte euch natuerlich dahingehend auf dem laufenden und bin selber gespannt wie sich mein Job hier in Australien anfuehlen wird.
Nun zur gestrigen Diskussion. Ich habe das Gefuehl das die Menschen hier generell offener und interessierter sind als in Deutschland. Das geht beim Einkaufen los und genau das war gestern Ausloeser fuer die Diskussion. Wenn man in Australien in einen Shop geht und man dann einen Mitarbeiter trifft wird generell "Hi Mate, how are you doing" gefragt. Ich weiss zu 100% , dass das eine 0815 freundlichkeitsfloskel ist. TROTZDEM fuehlt es sich hier anders an. Ich habe das Gefuehl das einige der Menschen hier, natuerlich nicht alle, oft wirklich Bock auf eine Unterhaltung haben. Da bleibt es dann nicht beim "Good and u?" und das wars. Mittlerweile habe ich hier auch schon jemanden im Shop kennen gelernt den ich als Freund bezeichnen wuerde. Zoe hat hier 10 Jahre im Retail gearbeitet und viele aus ihrem Freundeskreis ebenfalls. Die bestaetigen was ich hier empfinde. Viele lernen sich so kennen und bauen darauf Freundschaften auf. Ich will damit auch ueberhaupt nicht sagen das sowas in Deutschland nicht vorkommt! Dennoch fuehlt es sich hier einfach so an als waeren mehr Menschen aufgeschlossener und offen fuer Geschichten, Unterhaltungen oder Gossip.
Ich weiss gar nicht wie oft wir wunderbare Unterhaltungen mit komplett fremden Menschen hatten weil man in der Bar nebeneinander sitzt oder sich einen Tisch teilt und dann ploetzlich Teil der Unterhaltung war. Gleiche fuer die Straende. Wenn wir alleine an den Strand gehen, dauert es in der Regel nicht lange und man hat ne Gruppe von Leuten am Start die sich ueber alles unterhalten und eine tolle Zeit haben. Und nochmal, ich weiss sowas passiert in Deutschland auch und klar habe ich auch so Leute in Deutschland kennen gelernt aber hier gehoert das einfach dazu und stellt nichts besonderes dar.
Ich weiss ehrlich gesagt nicht woran es liegt und es waere mir eine freude mit euch eine Diskussion darueber zu fuehren woran es liegen koennte aber Deutschland fuehlt sich alles in allem einfach "kaelter" und unfreundlichen an als Australien. Und nur um das nochmal klar zu stellen:
Ich halte Deutschland weder fuer einen schlechten Ort zum Leben, noch halte ich alle Deutschen fuer Spiesser ! Ganz im Gegenteil, wann immer ich mit Australiern ueber Deutschland spreche empfehle ich jedem Deutschland zu besuchen weil wir auch einfach unfassbar schoene Fleckchen haben. Wunderbare Natur, tolle Altstaedte, teilweise echt tolles und angenehmes Klima und oft wunderbare Menschen. Trotz all dieser Faktoren und den positiven Aspekten Deutschlands kommt mir Australien als Land zu leben einfach besser vor.
Ich mach mal Schluss jetzt, es ist gleich 1 Uhr und ich muss auch mal langsam aufstehen. Ich hoffe der Blog ist euch nicht zu "trocken" und ihr verzeiht mir einen bilderlosen Blog!
Bitte lasst Comments da und teilt eure Empfindungen und Gedanken zu den Themen! Falls es Themen gibt die ich in Zukunft aufgreifen soll lasst es mich einfach wissen, ich schaue dann ob ich dazu was schreiben bzw. ob dahingehend schon Erfahrungen gesammelt habe.
Melde mich mit einem neuen Blog wenn ich zurueck in Byron Bay bin.
Cheers
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Keine Ankündigung bisher.
Kim reist durch Australien und Umland - Blogeintrag 16 (09.06.15)
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Kim Andersson hat einen Blogeintrag erstellt Kim reist durch Australien und Umland - Blogeintrag 16 (09.06.15).
Ausserdem muss ich widersprechen – nur weil es die Redewendung nicht gibt, heisst es nicht, dass sie sich nicht übersetzen lassen. Schliesslich sind sehr viele Sprichwörter, Bauernweisheiten oder was auch immer einfach nur Metaphern (oder whatever), also einfach etwas Bildliches.
Deshalb kannst du wahrscheinlich auch wenig englische Sprichwörter, weil du sie zwar verstehst, so aber nicht anwenden würdest. Hier mal zwei Beispiele (hab eine Random-Seite geöffnet, weil ich selbst richtig mies bin in der bildlichen Sprache :D):
- Don't count your chickens before the eggs have hatched
- Don't put all your eggs in one basket
Offenbar verdeutlichen Engländer Sachen gerne mit Eiern. Toll toll. Das ist auf jeden Fall was, woran ich arbeiten würde. Frag einfach mal, was sie für witzige Idioms haben.
Ansonsten – Mentalität stimmt schon. Dafür ist halt die Frage, wie du mit 60+ durchs Leben steppst. Ist halt das Denken, das in Deutschland vorherrscht. Zum einen haben wir jetzt die ganzen Selbstverwirklicher (von denen du bestimmt einer bist), allerdings stellt sich bei 90+% dann raus, dass sie nicht die Eier haben, wirklich aus dem Mainstream auszubrechen und am Ende träumen sie von der weiten Welt und dem wilden Leben und sind totunglücklich in ihrem langweiligen Bürojob (nix gegen Büros, studiere natürlich selbst in die Richtung :D) und müssen einsehen, dass sie sich etwas vorgemacht haben. Trotzdem scheint für sehr viele die Angst vor dem Alter Antrieb genug zu sein, die meisten Träume fahren zu lassen.
Von daher: Glückwunsch. Finde auch die Einstellung deiner Eltern toll, dass sie einfach nur happy sind, wenn es dir gut geht. Versuche meinen aktuell auch noch zu verklickern, dass womöglich Karriere nicht der einzige Ziel zu einem erfüllten Leben ist, ebenso wie Sicherheit.
E: Was ich noch fragen wollte. Was war denn 2013? Hast du darüber mal geschrieben, oder willst du das auch gar nicht? Oder hast du da die Sterntattoos machen lassen?