Für alle Dresdner:
Wir stehen nun im Hopfenkult. ;-)
Am Donnerstag, den 12.04.2018 sind wir im Hopfenkult und stellen unser Bier beim Tasting vor! Wer Lust hat, kann ja vorbei kommen!



Hallo!
Ich bin das Ruby!
Ein fruchtig, frisches, leckeres Rotbier mit echtem Hopfen, der auch noch in rauen Mengen in den Kochtopf gefallen ist.
Bei mir riechst und schmeckst du eine ganze Menge Citrus und Pinie. Dazu gesellt sich eine ordentliche Basis an Malzigkeit und eine kräftige Bittere.
In mir steckt so viel Handarbeit, selbst mein Etikett ist per Hand aufgebracht.

Ich bin ein Bier. Wie es sein kann.



Endlich ist es so weit und das Bier ist abgefüllt, zum Großteil schon etikettiert, verpackt und bereits versendet.
Es ist wirklich gut geworden. Vom Geruch her sehr sehr angenehm, leicht süßlich fruchtig. Im Geschmack ebenso fruchtig, leichte harzige Noten vom Chinook, eine sehr ausgeprägte Malzigkeit und Bittere, die sich aber, für mein empfinden, sehr gut einbindet. Aber ich bin gespannt, was ihr sagt!
Natürlich war das frische selbstgebraute damals noch fruchtiger und frischer. Das habe ich damals ja aber quasi auch fast ausm Gärtank getrunken. ;-)
Ich bin gespannt, wie es sich hält!

Es sind im übrigen 1128 Flaschen geworden. Wer gut im Kopfrechnen ist, der merkt, dass es so keine 425l sind sondern nur 372. Der Rest ist Verlust durch Rückstand in den Fässern, Verluste beim abfüllen und zum Teil natürlich auch Flaschen die nicht für den Verkauf geeignet sind (zu wenig oder zu viel Inhalt).

Kleines Resumé zur Arbeitszeit, damit ihr vielleicht auch nachvollziehen könnt, wie viel Arbeit in solch einem Bier stecken:
Brauen: 10 Stunden
Reinigen, Umfüllen etc.: 3 Stunden
Abfüllen: 8 Stunden
Etikettieren (ca. 2/3 bisher): dauert etwa 6 Stunden

Arbeitszeit also gut 30h bis man die knapp 370l Verkaufsfertig hat.

Versand der 10 RM-Vorbestellungen: 2h
Ich hoffe ihr könnt damit nachvollziehen, warum Sixpacks einfach unrentabel für mich sind.


Nun geht es an den Vertrieb. Für den nächsten Sud akquiriere ich aber ein bissle Fasskundschaft.
~1200 Etiketten per Hand zu kleben ist, trotz selbstgebauter High-Tech-Top-Tier-Highperformer-Etikettiermaschine (muss ich noch ein Bild machen) auf Dauer echt anstrengend.
In Aktion siehe hier:
https://www.facebook.com/BrauereiHoponTop/videos/207064206554817/

Schaut am besten am Sonntag nochmal im Blog vorbei, da gibt`s dann noch ein Bild vom Bier im Glas und von der besagten Etikettiermaschine. ;-)
Da aber viele ja den Blog mit Neugier, Interesse und zum Teil auch Argwohn verfolgen, wollte ich euch schon mal auf den neusten Stand bringen.

Im übrigen: Ein erstes Weizen ist als Testsud auch schon gebraut und leer getrunken geworden. So schnell ging bei mir noch nie ein Bier weg... Scheint also zu munden und kommt so in der Art dann auch auf den Markt. ;-)
Wenn ich denn die Zeit finde tatsächlich mehr Sorten zu brauen.

Viele Grüße,

Martin,
von dem Bier mit der extra Schippe Hop on Top!