Da wir auch gerade dabei sind unser Eigenheim zu planen und hier scheinbar Interesse an Hausbauthemen besteht, will ich unser Projekt hier auch mal vorstellen:

Seit ca 2014 liebäugeln meine Frau und ich mit einem Eigenheim irgendwo in der Nähe unsrer Heimat. Leider ist hier der Markt für (Bestands-)Immobilien wie leer gefegt oder es werden Preise aufgerufen die in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Wert des Hauses stehen. Weiter zur Miete wohnen wollen wir auch nicht, da es mit (den geplanten) Kindern doch etwas eng werden würde. Kurzum, ein Neubau muss her.

Grundstückssuche

Waren wir anfangs noch nicht so stark festgelegt, was den (Stand)Ort unsres Hauses anbelangt, hat sich meine Arbeitsplatzsituation letzten Sommer ziemlich kurzfristig (positiv) geändert. Mittlerweile arbeite ich in meinem Geburtsort, einem Dorf mit für uns perfekten Vorraussetzungen: Ärzte, Supermärkte, Apotheke, Kindergarten, Grundschule, Freibad, gute Verkehrsanbindung, Eltern und bald auch Schwiegereltern im gleichen Dorf.
Leider sind sämtliche freien Grundstücke hier in Privathand und keiner war gewillt uns eines zu verkaufen.
Um wenigstens ein bisschen vorwärts zu kommen und da die Konditionen für einen Baukredit für Ehepaare ungleich besser sind als für unverheiratete Paare haben wir nach 10 Jahren Beziehung beschlossen am 01.06.2018 zu heiraten und uns danach auch wieder in der näheren Umgebung nach Grundstücken umzusehen.
Eine Woche nach der Hochzeit bekamen wir von einem Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung meines Heimatortes (als wir die Eheurkunde abholten) dann den Hinweis, dass evtl doch ein Eigentümer bereit wäre sein Grundstück zu verkaufen, wir aber schnell sein sollen, weil sich das wohl schon herumsprechen würde. Also haben wir noch am selben Tag Kontakt mit dem Eigentümer aufgenommen und waren uns quasi sofort einig. Am 03.07. war dann auch schon der Notartermin, bei dem uns der Verkäufer sagte, dass sich nach uns noch ein paar andere Interessenten bei ihm gemeldet hätten.

Das Haus

Noch im Juni hatten wir die ersten Gespräche mit Hausbaufirmen. Dabei war uns schnell klar, dass wir ein Fertighaus in Holzständerbauweise bauen wollen, zum einen wegen der höheren Energieeffizienz, zum anderen wegen positivem Feedback, dass wir von anderen Bauherren erhalten haben.
Zur Wahl standen letzten Endes noch drei Firmen, die alle ihren Firmensitz in der Umgebung haben: Bien Zenker, Hanse Haus und Rensch Haus
Bei allen drei haben wir eine Werksführung mitgemacht, Musterhäuser besucht und uns umfangreich informiert.
Zuhause hab ich dann einen groben Plan erstellt, wie wir uns den Grundriss vorstellen. Mit diesem Plan und einem preislichen Richtwert sind wir dann zu den Beratungsterminen der drei Firmen und haben uns Angebote erstellen lassen. Leider ist überhaupt nur eine Firma auf den Entwurf wirklich eingegangen und hat sich um uns bemüht. Deren Angebot war zwar das teuerste, aber entsprach genau unseren Wünschen, weshalb die letzendliche Entscheidung nicht wirklich schwer war.

Am Schluss noch Bilder vom Nachbargrundstück (auf dem Bekannte von uns mit der gleichen Firma ein ähnliches Haus bauen) aufgenommen von unserem Grundstück aus: